Dell XPS 13: 13,3-zölliges Ultrabook mit QHD+-Display

Dell bringt mit dem XPS 13 eines der kleinsten 13,3-Zoll-Ultrabooks auf dem Markt und spendiert seinem Mobilgerät eine QHD+-Auflösung von 3.200 x 1.800 Pixel. Das in Aluminium und Karbonfaser gekleidete XPS13 kann in fast jedem Bereich überzeugen.

Mit dem XPS 13 brachte Dell 2012 sein erstes Ultrabook auf den Markt, das mit einer gelungenen Kombination aus hochwertigen Materialien und schnellem Innenleben prompt auf den vordersten Plätzen vieler Notebook-Charts landete.

Der 13,3-Zöller konnte damals einerseits mit seinem schicken und stabilen, aus Kohlefaser und Aluminium gefertigten Gehäuse überzeugen, andererseits gab es auch an der Performance kaum etwas auszusetzen – zumindest nicht bei unserer Testvariante mit schneller Samsung-SSD, Intel Core i5-2467M und vier Gigabyte RAM. Hinzu kamen lange Akkulaufzeiten, ein leises Betriebsgeräusch und eine gute Ausstattung.

Letztlich blieb dem XPS der Sprung in den Ultrabook-Olymp nur wegen wenigen Kleinigkeiten verwehrt. Dazu gehörte das spiegelnde, aber nichtsdestotrotz gute Display, auch wenn dessen Auflösung von 1366 x 768 Pixel aus heutiger Sicht etwas mickrig erscheint. Nicht ganz glücklich waren wir auch mit der Schnittstellen-Ausstattung: Es gab lediglich zwei USB-Ports und ein Kartenleser fehlte sogar völlig. Dennoch hatte die Konkurrenz einen schweren Stand gegen die Fast-Referenz, die im Revier des Apple Macbook Pro wilderte (und immer noch wildert).

Umso gespannter waren wir auf den Nachfolger, die gleichnamige 2015er Ausgabe des Dell XPS 13 - und wir wurden nicht enttäuscht.

Highlight: Fast randloses Display mit 3200 x 1800 Pixel

Mit seiner Neuauflage des Erfolgsmodells schickt Dell abermals ein ausgesprochen schick designtes 13,3-Zoll-Gerät ins Rennen, das obendrein jede Menge Superlativen in die Waagschale wirft. So ist das neue XPS 13 laut Dell das weltweit kleinste Notebook mit 13-Zoll-Display und soll obendrein über das weltweit erste randlose Display verfügen.

Gut - ganz so randlos wie Dell es verspricht ist der Bildschirm mit einer Rahmenstärke von 5,2 Millimetern zwar nicht. Aber er ist jedoch extrem dünn geraten und zieht dadurch die Blicke auf sich. Gleiches gilt für das berührungsempfindliche IPS-Display: Statt vormals WXGA gibt es nun QHD+ und damit eine Auflösung von beeindruckenden 3200 x 1800 Pixeln.

Vier QHD+-Konfigurationen im Dell-Onlineshop

Dell bietet das XPS 13 zum Testzeitpunkt in neun Konfigurationen an, davon fünf mit QHD+-Display und vier mit Full-HD-Bildschirm. Zum Einsatz kommen ausschließlich Dual-Core-CPUs aus Intels Broadwell-Generation. Sie werden in 14 nm Strukturbreite gefertigt und stellen eine leicht überarbeitete Neuauflage der Intell-Haswell-Prozessoren dar.

Wer sich das Ultrabook im Dell-Shop zusammenstellt, bekommt das XPS 13 in der kleinsten QHD+-Konfiguration für rund 1000 Euro (Intel Core i7-5500U, acht GyteB RAM, 256 GByte SSD, Windows 8.1). Am anderen Ende des Preisspektrums steht das Spitzenmodell mit Core i7-5600U, 8 Gigabyte RAM und einer 512-GByte-SSD – hier muss man rund 1600 Euro investieren. Unser Testkandidat kommt auf fast die gleiche Ausstattung, ist aufgrund seines 256 Gigabyte fassenden Flash-Laufwerks mit einem Preis von knapp 1400 Euro aber etwas günstiger.

CPU im Testgerät: Intel Core i7-550U

Der Intel-Zweikernprozessor Core i7-5500U unseres Testexemplars arbeitet mit einem Basistakt von 2,4 GHz und beschleunigt mittels Turbo-Funktion auf bis zu 2,9 GHz (bei zwei Kernen) beziehungsweise 3,0 GHz (bei einem Kern). Wie die Haswell-Modelle ist der Core i7-5500U mit einer TDP von 15 Watt für den Einsatz in leichten und schlanken Notebooks prädestiniert und lässt auf lange Akkulaufzeiten hoffen. Integriert in der CPU sind ein Dual-Channel-Speicher-Controller (bis zu DDR3L-1600) sowie der Grafikchip Intel HD Graphics 5500.

Die Grafikeinheit kommt bei sämtlichen Versionen des XPS 13 zum Einsatz und reicht für Anwendungen rund um Office und Multimedia problemlos aus. Gamer dürften dagegen nicht glücklich mit der GPU werden, da sie bestenfalls als Low-End-Lösung durchgeht und aktuelle Blockbuster-Spiele meist nur in niedrigen Detaileinstellungen flüssig darstellen kann.

In unserem Dell XPS 13 läuft die 256 Gigabyte große M.2-SSD Samsung PM851, die über eine sechs GBit/s schnelle SATA-III-Schnittstelle angebunden ist und für einen hohen Datendurchsatz sorgt.

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5 Kommentare
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  • Aluminium sorgt fuer hoehere Verwindungssteifigkeit? Hab ich was verpasst? Sry, aber... Aus meiner Sicht ist da eher ein Downgrade durchgefuehrt worden. Karbonfaser mag sich minimal leichter verwinden lassen. Dafuer ist das Verwinden bei Aluminium leider dauerhaft. Karbonfaser ist wenigstens flexibler.
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  • Im Einleitungstext steht was von einem "Intel Core i5-2467M und vier Gigabyte RAM", hat mich zumindest kurz verwundert ;)
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  • Jo, vielleicht mal ändern. Wobei der unbedarfte Käufer auch bei nen Intel Core i7-5500U an nen 4-Kerner denken könnte.
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  • Moin. Die ersten paar Absätze sind ja auch ein Blick zurück auf das alte Modell. Habe das mal (hoffentlich) noch ein wenig deutlicher gemacht.
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  • Wäre dieses Modell faltbar und hätte einen aktiven Pen, würde ich es mir kaufen. Innenleben und Aussehen sind jedenfalls super :)
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