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Design und Klang: Drei 2.1-Lautsprecher im Test

Design und Klang: Drei 2.1-Lautsprecher im Test
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Wenn man davon ausgeht, dass ein Lautsprechersystem für Computer so klein wie möglich sein und dabei das ganze Klangspektrum in akzeptabler Qualität wiedergeben soll, gibt es nur eine Lösung: zwei kleine Lautsprechersysteme mit einem großen für die Bässe zu verbinden. Das ist das Prinzip der so genannten 2.1-Systeme: zwei Satelliten und ein Subwoofer. Letzterer enthält in der Regel die Elektronik, darunter den Verstärker. Er bringt auch die Stromversorgung; diese kann aus einem eingebauten oder externen Netzteil bestehen. So kann der Platzbedarf der Satelliten, die keine Bässe wiedergeben müssen, stark reduziert werden, und das sperrige Element (der Lautsprecher, der mit seinem Gehäuse für die Basswiedergabe zuständig ist) wird unter den Schreibtisch verbannt, wo es möglicherweise komplett aus dem Sichtfeld ist, ohne dass das negative Auswirkungen auf den Klang hätte. Wohlgemerkt, so ein System setzt mindestens eine zweifache Verstärkung voraus (ein Kanal für die Bässe, je ein Kanal für die Satelliten). Eine Frequenzweiche sorgt dafür, dass die Lautsprecher nur die Frequenzen erhalten, für die sie vorgesehen sind. In der Regel ist diese Frequenzweiche passiv, aber einige sind auch aktiv, was man bei dieser Art Equipment für einen ziemlich überflüssigen Luxus halten könnte.

Man könnte meinen, unsere drei Konkurrenten hätten sich als Aufgabe für die Entwicklung ihrer Satelliten gegeben, sie so klein wie möglich zu machen, damit sie ohne zu stören neben dem Monitor stehen können. Dies steht leider mit der Fähigkeit, Klang in guter Qualität zu erzeugen, im Widerspruch - wir werden sehen, dass dies zu ziemlich verzwickten Lösungen führt.

Was den Subwoofer angeht, ist klar, dass man einen Kompromiss zwischen der Größe des Lautsprechers, dem Volumen des Gehäuses, dem Frequenzgang und der maximalen Lautstärke finden muss. Dieser Kompromiss ist immer schwer zu finden! Auf jeden Fall ist es wünschenswert, einen separaten und gut zugänglichen Lautstärkeregler für den Subwoofer zu haben. Je nach Aufstellung und Musik, die man hört, kann die wünschenswerte Lautstärke stark variieren.

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