Microsoft verrät, welche Daten gesammelt werden

Der Europarat hat den 28. Januar zum Datenschutztag erklärt, und Microsoft scheint das Datum als Ansporn angesehen zu haben um sein eigenes Verhalten zu verbessern: Die Softwareschmiede hat neue Werkzeuge vorgestellt, die mit denen überprüft werden kann, welche Daten gesammelt werden. Im neuesten Windows Insider Preview für Windows 10 wurde eine überarbeitete Version des Privacy Dashboards integriert. Zu den neuen Funktionen zählt eine "Activity History", mit der sich die Daten anzeigen und verwalten lassen die Microsoft mit dem jeweiligen Konto verknüpft. Die Funktion ist vergleichbar mit Googles "My Activities", die die über die Suche, Youtube, Android usw. eingesammelten Daten eines Nutzer aufzeigt.

Mit dem Windows Diagnostics Data Viewer können die Daten sichtbar gemacht werden, die sich Microsoft zu Diagnosezwecken aushändigen lässt. Dazu zählen unter anderem die Version des Betriebssystems, die Geräte-ID und-Klasse, aber auch die installierte Software, der Installationsverlauf genauso wie der Zustand bzw. die Konfiguration des jeweiligen Rechners. Außerdem soll der Nutzer die Datensammelei zu beeinflussen, die teilweise sehr weit gehen kann. Die Redmonder speichern beispielsweise die Bewegungen, die mit dem digitalen Stift gemacht werden und werten aus, was Cortana aufschnappt. Dabei werden zahlreiche Daten auf Microsoft-Server übertragen, die letztlich nicht für die Bereitstellung der Dienste benötigt werden.

Allerdings ist unklar, wie groß der Einfluss ist, den der Nutzer auf das Sammelverhalten der Redmonder hat. Zudem scheint der Schritt auch nicht so ganz freiwillig zu erfolgen. Vielmehr wird die EU in den kommenden Wochen striktere Datenschutzregeln verabschieden, denen nun allem Anschein nach vorgegriffen wird.

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1 Kommentar
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  • mareike
    .........Microsoft verrät, welche Daten gesammelt werden............

    schön das THG jetzt voll auf Comedy umgeschwenkt ist.