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Asus A7N8X 2.0 Deluxe

von

Board Revision: 2.0


BIOS Version: 1005

Das A7N8X hatte bereits in früheren nForce2-Tests teilgenommen. Nun ist es in der Deluxe-Version mit dem überarbeiteten Chipsatz auch für 200 MHz FSB-Takt geeignet. Die von uns getestete Variante ist ausgesprochen gut ausgestattet. So besitzt die Platine das von nVIDIA vorgesehene Feature-Maximum (MCP-T mit Dolby Digital, zwei Firewire-Ports, zwei 100-Mbit-Netzwerk-Anschlüsse) plus einiger nützlicher Zugaben wie etwa dem Serial-ATA-Controller Sil3112 von Silicon Image. Dieser bietet unter seinesgleichen die bislang beste Performance . Besser sind lediglich integrierte Lösungen in den Southbridges der Chipsatzhersteller.

Das Layout der Platine erlaubt die Nutzung aller fünf PCI-Slots mit langen Steckkarten. Doch je mehr Zusatzkomponenten genutzt werden, desto größer wird das Dickicht am unteren Ende der Platine - hier befinden sich praktisch alle zusätzlichen Anschlüsse.

Auf einen Northbridge-Lüfter hat Asus genauso verzichtet wie auf den ACR-Slot am unteren Rand der Platine. Beides hätte für den Heimanwender keinerlei Vorteile ausser den Mehrkosten für das Material.

Wieder mit dabei sind einige Asus-typischen Features, die mehr oder weniger nützlich sind: Der Speech Post Reporter meldet Unregelmäßigkeiten beim Booten. Im Gegensatz zu Lösungen anderer Hersteller wird diese Sprachmeldung über das On-Board-Soundsystem ausgegeben. Der Vorteil ist die einwandfreie Verständlichkeit, denn die Sprachausgabe über den PC Speaker ist teilweise nur schwer zu verstehen.

Q-Fan ist Asus' Ansatz, dem Lüfterlärm entgegenzuwirken. Im BIOS lässt sich die Solldrehzahl auf bis zu 50% reduzieren. Das System regelt diese dann in Abhängigkeit der Temperator automatisch.

Das Phoenix-BIOS des A7N8X ist anders strukturiert als die Versionen der anderen Hersteller. Die Bedienung ist etwas intuitiver, es fehlt jedoch die Möglichkeit, beispielsweise den FSB-Takt als Zahlenwert einzugeben. Wer nämlich etwa von 100 auf 200 MHz Takt umstellen möchte, muss 10-12 Sekunden die Pfeiltaste gedrückt halten - das geht auch komfortabler. Gut dagegen ist Asus LiveUpdate. Diese Software ist über die Asus-Website oder auf der Treiber-CD zu finden und erlaubt das bequeme BIOS-Update unter Windows. Zwar bieten inzwischen mehrere Hersteller dieses Komfortfeature, Asus war jedoch einer der ersten.

Hinsichtlich Performance und Stabilität gab es nichts zu Meckern. Ein Absturz während der Benchmarks ging auf das Konto eines ausgefallenen Grafikkartenlüfters, das Board war daran unschuldig. Ein Betrieb mit idealen Speichertimings verfehlte das Asus-Board zwar knapp (6-2-2-2 statt 5-2-2-2), doch die gemessene Performance ist dennoch ausgezeichnet.

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