nVIDIA nForce2 400 Ultra

Erhältlich ist der nForce2-Chipsatz seit knapp einem Jahr. Die heute interessante Version mit dem Suffix "Ultra 400" ist ein wenig leistungsfähiger geworden und unterstützt darüber hinaus alle FSB-Taktraten, angefangen bei 100 MHz für den Duron bis hin zu 200 MHz für den Barton-Core. Der FSB arbeitet im Dual-Data-Rate-Modus, was effektiv für eine Verdoppelung der Transferleistung sorgt - daher auch die Bezeichnung "Ultra 400".
Technisch spielt der nForce2 fast ganz vorne mit. Zwar bietet er noch keinen integrierten Serial-ATA-Controller, dafür jedoch ein Firewire-Interface, womit nur noch ein Codec anstelle eines vollwertigen Controllers verwendet werden kann. Eine weitere Spezialität des nForce2 ist das Vorhandensein von zwei Ethernet-Ports. Diese sind zwar nur für 100 Mbit/s vorgesehen und ermöglichen Gigabit-Ethernet nur bandbreitenraubend über den PCI-Bus - alle Kombinationen sind jedoch möglich, so dass Rechner gleichzeitig an LAN und WAN angebunden werden können. Richtungsweisend ist auch die Unterstützung von Dolby Digital 5.1 durch die Southbridge MCP-T.
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