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Die Top Ten für den Athlon: 10 Platinen mit nVIDIAs nForce2 Ultra 400

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Die Zeiten sind nicht unbedingt rosig für AMD. Hauptkonkurrent Intel vermeldet satte Gewinne. Dessen Pentium 4 legt dank FSB800 und Zweikanal-DDR bei gleichem Takt stark an Leistung zu, so dass das Rating der Athlon-XP-Prozessoren nach unten korrigiert werden müsste. Und gerade das Top-Modell, der 3200+, kann dem Pentium 4 bei 3,2 GHz nur in einigen Disziplinen das Wasser reichen. Grund dafür ist der reale Taktunterschied von einem Gigaherz. Dennoch gibt es nach wie vor zahlreiche Gründe, die deutlich für den Athlon XP sprechen.

Zuerst muss man sich fragen, wieviel Geld pro Leistungseinheit man auszugeben bereit ist. Gerade im Bereich von 3 GHz bzw. 3000+ und mehr kostet der Prozessor schnell mehrere hundert Euro. Geld, dass sich innerhalb weniger Monate irgendwie amortisieren sollte, denn der Preisverfall ist gnadenlos. Im oberen Preissegment sind AMD und Intel zwar gleichermassen teuer. Wenn jedoch ein Modell um 2,5 GHz bzw. 2500+ genügt, dann sind die AMD-Prozessoren geradezu spottbillig. Nur etwa 100 Euro kostet ein Athlon XP 2600+ auf Basis des Thoroughbred-B, während für einen Pentium 4 locker 200 Euro fällig sind. Letzterer benötigt zum Wohlfühlen am besten eine Platine, die 800 MHz FSB-Takt verträgt - diese sind erfahrungsgemäß noch teurer als Modelle für 400 oder 533 MHz.

Im täglichen Betrieb bemerkt man Performanceunterschiede zwischen zwei verschiedenen CPUs ohnehin nur unter hoher Last, oder wenn die Leistungsfähigkeit tatsächlich um mindestens 25% abweicht. In dieser Hinsicht machen Top-CPUs nur dann sinn, wenn diese auch ausgelastet werden. Und das passiert weder mit Office, noch mit gängigen Spielen, sondern bei konkreten "Aufgaben" wie etwa der Encodierung von Videostreams in platzsparende Formate (MPEG-2, MPEG-4), aufwendigen Grafikberechnungen (Rendering) etc.

Wer in Anbetracht des vor dem Start befindlichen Athlon 64 dazu neigt, die Zukunftssicherheit des Sockel 478 größer zu bewerten als die von Sockel A sei gesagt, dass der kommende Pentium "Prescott" - ob er nun Pentium 5 heisst oder nicht - diesen Sockel nur für kurze Zeit bevölkern wird. Schon Anfang nächsten Jahres müssen wir uns auf dessen Ablösung gefasst machen.

Zur Auswahl stehen inzwischen 10 Motherboards mit nVIDIAs nForce2 Ultra 400 Chipsatz. Das Modell von Soltek kam neu hinzu und MSI schickte eine neue Version mit verbesserten Leistungswerten. Als besonderes Schmankerl haben wir auch Shuttles XPC-SN45G in diesen Test mit aufgenommen, da dieser Mini-PC auf der gleichen Basis aufbaut wie der Rest der Kandidaten.

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