Microsofts Direct X12 mit Multi-GPU-Support

Mit der neuen DirectX-12-API hat sich Microsoft stark an der Mantle-API von AMD orientiert und wird Entwicklern auf einer deutlich niedrigeren Ebene als bisher Zugriff auf die Hardware gewähren. Für Optimierungszwecke soll ein direkter Zugriff auf die GPU ermöglicht werden. Auch beim Rendering nehmen sich die Redmonder den Grafikkartenspezialist zum Vorbild und setzen künftig auf ein Split Frame statt wie bisher auf das Alternate Frame Rendering.

Damit verbunden ist eine neue Möglichkeit der Nutzung von Grafikkarten: Sollten zwei Karten in einem Gehäuse genutzt werden, mussten diese vom gleichen Hersteller stammen und mit Hilfe einer proprietären Brücke - Crossfire oder SLI - verbunden werden. Durch das Split Frame Rendering können einzelne Aufgaben nun unabhängig von einzelnen GPUs bearbeitet werden. Damit steigt die Flexibilität für den Nutzer, der künftig auch die von den Herstellers spezifisch entwickelten Technologien leichter in einem Rechner nutzen kann.

Auch wenn die Informationen bereits sehr detailreich kursierten, handelte es sich dabei bisher lediglich um Gerüchte. Nun werden diese allerdings von Microsoft offiziell bestätigt, wie eine Anfrage an den Microsoft-Support zeigt.

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