Dresdner Supercomputer nimmt Arbeit auf

Ein neuer Hochleistungsrechner und Speicherkomplex am Zentrum für Informationsdienste und Hochleistungsrechnen (ZIH) der TU Dresden nimmt heute seine Arbeit auf.

15 Millionen Euro kostete der neue Superrechner. Nie zuvor gab es in den neuen Bundesländern einen ähnlich leistungsstarken Rechner. Bundesweit zählt das neue System zu den Top 5, weltweit zu den Top 50.

Rechenleistungen, auf die Wissenschaftler verschiedenster Fachrichtungen bisher mitunter ein Jahr warten mussten, bewältigt der neue Rechner jetzt innerhalb von drei Tagen. Unter anderem werden rechenintensive Anwendungen wie zum Beispiel Computersimulationen der Werkstoffwissenschaftler im Nanobereich , strömungstechnische Berechnungen im Maschinenwesen oder die Erforschung der Kommunikation zwischen Proteinen in der Bioinformatik möglich.

Um die Rechenleistungen gerecht zu vergeben, gründet sich ein wissenschaftlicher Beirat, der künftig auswählen wird, welche Forschungsprojekte am Hochleistungsrechner des ZIH bearbeitet werden können.

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