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Synology DS410j: Junior fürs Heimnetzwerk

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NAS-Geräte mit Pineview Atom Prozessor bieten Datenraten von 100MB/s und mehr, haben aber auch einen hohen Anschaffungspreis. Günstiger zu erstehen sind Geräte mit PPC- bzw. ARM-Prozessor wie z.B. das DS410j. Doch bietet es auch ausreichend Leistung?

Wir haben in der jüngsten Vergangenheit verschiedene NAS-Geräte von Synology, Thecus und Qnap getestet, die alle eines gemeinsam haben: einen Pineview D510 Dual-Core Atom Prozessor. Diese Geräte zeichneten sich durch eine gute Verarbeitung, einen hohen Funktionsumfang sowie hohe Datenübertragungsraten aus. Allerdings haben diese Geräte auch ihren Preis.

Das günstigste Gerät in dieser Riege war das Thecus N4200, für das aktuell etwa 520 Euro berappt werden müssen. Das Synology DS1010+ liegt aktuell bei etwa 700 Euro und für das Qnap TS-459 Pro müssen etwa 720 Euro auf die (virtuelle) Ladentheke gelegt werden. Für Unternehmen liegen diese Preise wohl noch im Rahmen des Machbaren, Privatanwender hingegen dürften zweimal überlegen, ob sie solch einen hohen Betrag ausgeben. Immerhin darf man nicht vergessen, dass hier noch weitere Kosten lauern, denn die genannten Preise beziehen sich auf das reine Gerät ohne Festplatten.

Kostengünstig fürs Heimnetzwerk

Etwas kostengünstiger lässt sich das Synology DS410j erwerben, das wir heute genauer unter die Lupe nehmen wollen. Der Preis für das DS410j beträgt etwa 270 Euro und das NAS-Gerät ist damit weitaus günstiger als die oben genannten Netzwerkspeicher, die sich eher an Unternehmen und weniger an Heimanwender richten. 

Marvell ARM-Prozessor. Günstig aber gut?Klar dürfte allerdings sein, dass man für 270 Euro nicht die Leistung und Ausstattung eines 700-Euro-Geräts bekommt. So hat Synology das DS410j mit einem günstigen Marvell Kirkwood 88F6281 ARM-Prozessor mit 800 MHz ausgestattet und begnügt sich mit 128MB Hauptspeicher. Zum Vergleich: Der große Bruder DS410 nutzt einen PowerPC-Prozessor mit 1,06 GHz und verfügt über 512MB Arbeitsspeicher, ist mit etwa 410 Euro aber auch gleich ein ganzes Stück teurer. Auch hier gilt, dass zu den genannten Preisen noch die Kosten für die Festplatten hinzukommen.

Doch kann man für 270 Euro überhaupt ein vernünftiges NAS-Gerät erwerben oder hat das DS410j eklatante Schwächen, die der Preisgestaltung geschuldet sind? Um diese Frage zu erörtern widmen wir uns zunächst der Verarbeitung.

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Kommentare
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-Iwan- 12/08/2010 11:16
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-0+

270€ für das Gerät und dann noch mal die Kosten für die HDDs?
da könnte ein NAS-Eigenbau weitaus besser sein, vor allem flexibler & schneller bei ca. gleichem Preis

AndreK 12/08/2010 11:21
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--1+

Man sollte aber die Stromkosten mit beachten! Ein normaler oller PC haut sich gernen 100W ohne Monitor weg!
Ich habe die kleine 110 und bin sehr zufrieden, bei den 30MB/s können auch MKV HD ohne Probleme wiedergegeben werden. Als Backup ne tolle Sache... (ja die 110 hat nur eine Platte, aber die wird auch auf eine ext. USB am Wochenende gespiegelt (FreefileSync)). Dazu geht das mit FTP und HTTP Server recht simpel...

FormatC 12/08/2010 11:30
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-1+

Zitat :Ein normaler oller PC haut sich gernen 100W ohne Monitor weg!
Naja, man bekommt einen PC auch auf 30 und weniger runter ;)

-Iwan- 12/08/2010 14:24
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-0+

es geht auch weniger mit ausgesuchten Komponenten ;)
allerdings kosten die dann auch etwas mehr

DHAmoKK 12/08/2010 16:04
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-0+

Moin

Ich war ziemlich überrascht, wie viel Strom das kleine Ding doch verbrät. Allerdings weiß ich nicht, wie viel ein vernünftiger RAID-Controller für PCIe 4x verbraucht, dann wäre ein Stromsparbrötchen mit vernünftigem RAID vielleicht sparsamer und trotzdem schneller, aber wohl kaum günstiger.

Und über Geschmack lässt sich streiten, aber ich finde das Ding potthässlich. Sieht aus, wie ein Wäschetrockner oder eine Klimaanlage. In Schwarz würde es mir besser gefallen. Aber ein NAS muss man ja nicht zur Schau stellen *g*

anonymous 12/08/2010 21:57
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-0+

Für den Preis von 270€ wäre es eine alternative zu den teuren Nas-Gerätschaften.

alterSack66 12/08/2010 22:48
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-0+

soll ich das in die Küche stellen? Also die Farbkombi geht gar nicht

anonymous 13/08/2010 21:25
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-0+

Was würde denn ein vergleichbares Selbstbau-NAS kosten? Es sollte Raid 5 mit 4 Platten beherrschen.

Diesel_im_Blut 14/08/2010 03:01
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-0+

Ich habe mir einen kleinen Home Server gebaut. Das teil hat nen Celeron Single Core drin, welchen ich auf 800 MHz runter taktete. Mit zwei 1,5 TB Platten im Raid 1 verbraucht das System 45 Watt. Aber der Server läuft hauptsächlich zur Datensicherung und nur bei Bedarf (gestern seit 2 Wochen mal wieder). Somit ist für mich der Verbrauch relativ, ob ich jetzt 35 oder 55 Watt brauche.

Levi88 14/08/2010 09:52
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--1+

Ein Eigenbau NAS (vor allem mit kleinem Gehäuse) ist auf jedenfall deutlich teurer als das.
Ich vermute, von euch hat noch keiner ein Gehäuse im miniITX Format mit 4x Hotswap 3,5" und nem Slimline DVD LW Slot gekauft :).

Dazu kommen noch die genau passenden Bauteile etc.. nene da ist man definitiv drüber ;). Für solche Fälle wie beim mr. Diesel wäre ein E-Sata NAS besser.

Hitman85 15/08/2010 10:07
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-0+

Also ich besitze den NAS Server Qnap TS-110. Denke, dass der preislich mit derzeit rund 140 Euro (+ Fesplatte), besser für Privatpersonen geeignet ist.

Die Firmwarepolitik von Qnap ist ebenfalls top. Bin total begeistert wie viele neue Funktionen allein die letzten paar Monate dazu gekommen sind.

anonymous 16/08/2010 12:51
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-0+

Der Qnap hat EINE Festplatte, das System hier hat 4 im RAID.

Hab nie verstanden wieso sich Leute einen NAS mit einer Platte hinstellen da kann ich doch grad ne externe eSata Platte nehmen.
Ich persönlich würde mir den DS410j holen wenn er USB3 oder eSata für ZusatzBackup Zwecke hätte. Hat er nicht also behalt ich meinen Raid5 Storage Server.

Hitman85 16/08/2010 20:49
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-0+

@CyberianK
schon richtig. Ich persönlich brauch aber keine NAS mit mehreren Platten wenn ich nen PC habe auf dem ich ebenfalls meine Daten sicher. Macht das Teil nur unnötig teuer.

Und ne normale eSata Platte kann man nunmal vom Funktionumfang nicht mit nem NAS vergleichen... ;-)

jo-82 17/08/2010 10:07
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--1+

Zitat :

Ein Eigenbau NAS (vor allem mit kleinem Gehäuse) ist auf jedenfall deutlich teurer als das.
Ich vermute, von euch hat noch keiner ein Gehäuse im miniITX Format mit 4x Hotswap 3,5" und nem Slimline DVD LW Slot gekauft :).



Warum Hotswaprahmen? Zu faul bei einem Ausfall (der statitisch gesehen ca. alle 2-3 Jahre mal vorkommt) 4 Schrauben aufzumachen? Und warum da ein DVD-LW (noch dazu Slimline) rein muss erschließt sich mir auch nicht.
Eine lahme Büchse wie das DS410j stelle ich dir fürs gleiche Geld hin, ist dann ein bisschen Größer (Wayne?), aber ich kann beim Ausfall eine Komponente schnell mit Standardsachen reparieren. Wenn das DS410 in 2 Jahren einen Mainboardschaden hat, sind im schlimmsten Fall sogar die Daten weg, obwohl die Platten noch funktionieren...

anonymous 23/09/2010 11:44
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--1+

Wegen Strom und so... selbst wenn PCs irgendwie 10W mehr verbrauchen sollten als irgendein x-belibiges NAS mit gleichem Funktionsumfang/Leistung. Das ist kein Argument keinen PC statt einem "fertigen" NAS zu kaufen, wie diesem im Test. Der PC wird immer billiger sein und von dem gesparten Geld kann man bestimmt dann 10 Jahre die Strommehrkosten davon bezahlen.
Ein eher passendes Argument ist wohl eher die fertig eingerichtete Software/Hardware. Wenn man sich nicht so gut mit Linux auskennt, kein Windows Home Server kaufen will, keinen PC zusammenbauen kann usw... uvm... dann ist ein fertiges NAS wie dieses im Test durchaus eine Alternative.

Aber Strom ist wie gesagt kein Argument, zumindest aus Kostensicht. Strom sparen ansich, ist natürlich korrekt und wenn es einem wichtig ist grün zu sein, dann ist es auch ein Argument.

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