Interesse an E-Books ist groß
Dieses Jahr soll der E-Book-Markt endlich Aufschwung bekommen. Laut dem Bitkom planen über 2 Millionen Deutsche 2009 den Kauf digitaler Lektüre.
Kurz vor dem Start der Leipziger Buchmesse hat der Bitkom (Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien) eine repräsentative Forsa-Umfrage zu E-Books gestartet. Ergebnis unterm Strich: 2,2 Millionen Deutsche haben die Absicht, sich dieses Jahr ein digitales Buch zu kaufen. Vor allem 14- bis 29-Jährige zeigen Interesse.
»Digitale Bücher vereinen die Stärken des Buchs mit den Vorzügen der digitalen Welt – jeder kann die Inhalte Tausender Bücher bei sich tragen, ohne sich abzuschleppen«, kommentiert Bitkom-Vizepräsident Berg die Umfrageergebnisse. Zum E-Book-Boom tragen unter anderem die Kleinst-Notebooks bei: »Mit der Verbreitung preiswerter Netbooks und der neu auf den deutschen Markt kommenden elektronischen Lesegeräte wird die Fangemeinde digitaler Bücher wachsen«, heißt es.
Hohes Potenzial bescheinigen Marktbeobachter Sachbüchern in Form von E-Books, da es dabei »weniger um das haptische Erlebnis beim Lesen« als um die Inhalte gehe. »In der wissenschaftlichen Arbeit«, so Berg »sind elektronische Bücher nicht nur wegen des Preises, sondern auch wegen der Suchfunktion überlegen«.
Bild: Sony
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Sorry wenn ich das Produkt im Bild sehe, denke ich schon an einen ergonomischen Alptraum. Wann hat das letzte mal einer der Konstrukteure dieses Gerätes ein Buch in der Hand gehabt? Zum Beispiel beim lesen im Zug oder im Sessel?
was will ich mit tausenden Taschenbüchern?
Lesen tu ich nur eins und wenn ich durch bin fass ichs so schnell nicht wieder an.
In fünf Jahren herschen bei EBüchern dann Ipod-ähnliche Zustände: Jeder hat 60.000 Bücher auf seinem Gerät, liest höchstens 0,01% davon, hat für nur 22 Stück bezahlt und die Industrie beschwert sich über Raubkopierleser.
Für den privaten Genussleser ist das meiner Ansicht nach nichts.
Für wissenschaftliche/berufliche Zwecke wird das anderst aussehen.
Für Zeitschriften oder Tageszeiten mag das interessant sein. Allerdings muß dann ein Farbdisplay her (c't in Schwarz/Weiß zum Beispiel will bestimmt keiner). Auch für Fachlektüre mag das noch passen.
Aber der gute alte Schmöker muss in Papierform sein. Wer ein eBook zum Bücherlesen kauft, der hat auch einen falschen Kamin (so ein Ding mit einem Bildschirm drin) und wundert sich, wo die Romantik geblieben ist.
Davon ab darf so ein Reader nicht mehr als 50,- EUR kosten, muß mit Farbdisplay locker im Dauerbetrieb zwei Monate durchhalten und muß Wasserfest und Sanddicht sein.
So liebe Konstrukteure; wenn ihr Fertig seid, dann meldet euch noch mal, so schätzungsweise in 10-15 Jahren....
Und jetzt ziehe ich mich zurück, und lese ein gutes Buch :-)
also ich würde meine normalen taschenbuch romane bestimmt gegen die digitalen pendants austauschen... so bleibt dann der gesparte platz im bücherregal den wirklich schönen bücher vorenthalten ;D
Ich habe noch Taschenbücher aus meiner Kindheit. Und teilweise sogar noch aus der Kindheit meines Vaters, welche über 60 Jahre her ist (Und da schmökere ich heute manchmal noch drin; die werde alle paar Jahre/Jahrzehnte wieder hervor gekramt).
Dieses Format (Also das Buch/Roman) ist trotzdem nach wie vor mit den heutigen "Readern" (Also meinen Augen) voll kompatibel.
Und selbst das älteste Buch (Also die Gutenberg Bibel) ist noch voll Kompatibel.
Das wird man bei den eBooks sicherlich nicht bekommen. Schon allein um die Kunden ständig ans kaufen zu bringen.
Einerseits finde ich E-Books gut...vor allem wenn man einen 24" Screen hat. Dann kann man ganz bequem 2 Seiten nebeneinander anzeigen lassen. Andererseits finde ich es nicht so gut, da ich es persönlich viel lieber habe wenn ich etwas in der Hand habe und mich auf mein Bett legen kann ^^
Auch wenn die Gefahr besteht das ich jetzt negativ bewertet werde,.. aber meiner Meinung nach wird die Sache floppen.
Wieso ?
1, Der Reader ist zu Teuer für Privatsektor
2, schätze ich den Großteil der Geselschaft, die wirklich mal ein Buch in die Hand nimmt eher als Papierbuch (egal ob jetzt ein Taschenbuch oder eine Gebundene Version etc) Leser ein.
3, einem Buch geht die Batterie nicht aus und man muss es nicht aufladen.
Ich sehe Potential für das E-Book für den Arbeitssektor. (Anwalt, Arzt, z.B. könnte seine gesammten Bücher jederzeit dabei haben und könnte Nachschauen)
Aber so ziemlich 99% der Anwender werden bei der "Altmodischen" Papiervariante bleiben.
Aufs Bett legen ? Dann bau dir doch nen 40" TFT an die Decke , dann kannste liegen und lesen!
Aufs Bett legen ? Dann bau dir doch nen 40" TFT an die Decke , dann kannste liegen und lesen!
Ok das geht natürlich auch xD Aber naja wer gerne Bücher liest, weiß was ich meine
...ich bin seit 12 Wochen verreist und mußte mir notgedrungen, wenigstens 1 Buch pro Woche kaufen. ... und wie bekomme ich die wieder mit nach Hause? Denn einige sind dabei, die ich gerne noch ein zweites oder drittes Mal lesen möchte!
Ich werde mir ein e-book kaufen, wenn sie günstiger und leichter geworden sind.