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e-TRAYz: Günstiger Home-Server von TrekStor

von - quelle: Tom's Hardware DE

TrekStor stellt einen neuen kleinen Home-Server auf ARM-Basis vor, der WEB-Server, FTP, NFS, SMB/Samba, Print-Server, UPnP-AV, RAID 1 (2-Bay) und iTunes-Server kombiniert und dabei weltweiten Zugriff erlauben soll.

TrekStors e-TRAYz trägt vorn viele Kontrollleuchten

In seinem gebürsteten Metallgehäuse kann TrekStors Home-Server e-TRAYz über seine beiden Festplatteneinschübe mit SATA-Anschluss eine Speicherkapazität von bis zu 4 Terabyte bereitstellen. Besondere Highlights sollen laut Hersteller der weltweite Zugang über das Internet, die einfache Verwaltung von Nutzern und ihren Rechten sowie der Upload von Dateien für Anwender ohne Benutzerkonto sein. Außerdem ist ein Kopieren von USB 2.0-Datenspeichern mit nur einem Knopfdruck möglich. Auch Apps kann man für den e-TRAYz herunterladen, die man im von Insidern und Entwicklern unterstützten "Xtreamer-Forum" finden kann.

Bis zu zwei SATA-Festplatten lassen sich ohne Schrauben in das Gehäuse stecken. Zur Datensicherheit versteht dich der kleine Server auf RAID-1. An der Geräterückseite trägt das Gerät einen Gigabit-Ethernet-Port sowie zwei USB-2.0-Anschlüsse für externe Laufwerke und Peripherie. Auf der Vorderseite sitzen LED-Anzeigen für Power/Access, HDDA, HDDB, USB und Netzwerk.

Festplatten lassen sich ohne Schrauben einschieben.Die Verwaltung geschieht, wie bei Home-Servern üblich, über ein Web-Interface, das sich per Browser aufrufen lässt. Kennwortgeschützt ist der Zugriff weltweit möglich, was sowohl die Administration vereinfacht als auch die Möglichkeit eröffnet, jederzeit auf Inhalte zuzugreifen oder neue auf den e-TRAYz hochzuladen. Zu den Diensten und Servern, die das Trekstor-NAS bereitstellt, gehören ein Web-Server, FTP, NFS, SMB/Samba, Print-Server, UPnP-AV, RAID 1 (2-Bay) und ein iTunes-Server. Dazu verfügt das Gerät über Download- und Filesharing-Dienste wie "e-Torrent", "e-Downloader" und "RapidBox"."

Hinten: Copy-Button, 2 x USB, Strom und Gigabit-LAN.Das technische Fundament des Datenspeichers bilden der NAS-Chipsatz aus der "OXE8xx"-Familie mit einem Prozessor auf ARM9-Basis, der mit 370 MHz getaktet ist. Als Arbeitsspeicher stehen 128 MB RAM bereit. Im Netzwerk versteht sich der kleine Server mit Windows XP, Vista und 7 sowie MAC OS X und Linux ab Kernel 2.6.x. Er verfügt über die folgenden Remote-Accesses und Clients: "e-TRAYz Web" für Windows, MAC OS X und Linux, darüber hinaus über den "e-TRAYz Connector" für einen Zugriff über Laufwerksbuchstaben unter Windows XP, Windows Vista und Windows 7.

Der TrekStor HomeServer e-TRAYz ist ab sofort in drei Versionen erhältlich: ohne mitgelieferte Festplatte, mit einer 1 Terabyte oder mit einer 2 Terabyte Festplatte. Der Einstiegspreis für das Modell ohne Festplatten liegt laut Hersteller bei 134,99 Euro, der Online-Handel listet dasselbe Modell ab ca. 120 Euro. Mehr Informationen gibt es auf der Produktseite des TrekStor e-TRAYz.

Hardware
CPUOXE8xx mit ARM9 Core (370 MHz)
Interner Speicher (RAM)128 MB
Speicherkapazität1 TB, KIT (ohne Festplatte)
Schnittstelle1000/100/10 MBit RJ45 Ethernet, USB Host
(1 x Hi-Speed USB 2.0 und 1 x USB 1.1)
Art des GehäusesAluminium / Hochwertiger Kunststoff
Farbeanthrazit
FestplattentypSATA (1 - 2 x SATA 3.5" HDD)
Formfaktor3,5 Zoll
Maximale Speicherkapazität2 x 2.000 GB = 4 TB
Abmessungen (B x H x T)177 mm x 122 mm x 81 mm
Gewicht (nur Gerät / ohne Zubehör)ca. 820 g
Kommunikation mit dem PC
Unterstützte BetriebssystemeMicrosoft Windows 7 / Vista / XP, Mac OS X ab 10.3.x, Linux ab Kernel 2.6.x
Netzwerkfunktionen
Server-FunktionenWeb-Server, FTP, NFS, SMB/Samba, Print-Server, UPnP AV, iTunes Server
Remote Access / Clientse-TRAYz Web
(über Browser / Windows®, Mac® OS X, Linux)
e-TRAYz Connector (Zugriff über Laufwerksbuchstaben)
unter Windows XP/Vista/7 (32 Bit)
Download- und Filesharing-Dienstee-Downloader, e-Torrent, RapidBox
Stromversorgung
StromversorgungExternes Netzteil (100 V - 240 V) Schutzklasse 2
Verlinken:
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Kommentare
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Goldman 24/06/2010 17:44
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-0+

Also die Synology Disk Station DS110j hat 1,2 GHz und kostet nur 112,90€.
ist der e-Trayz schneller im LAN ?

Toaster 24/06/2010 19:22
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-0+

also neu is das ding ja net, nur dass es jetzt von trekstor auch (direkt?) angeboten wird...
www.xtreamer.de

Derpet 24/06/2010 22:53
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-0+

"Festplatten lassen ohne Schrauben einschieben."

*Hüstel*

Herr Kraft bitte noch einmal kurz Korrektur lesen ;)

Goldman 24/06/2010 23:52
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-0+

TomsHardware macht doch bitte mal einen LAN-Speedtest würde gerne wissen, wie schnell das ding im Gigabit-LAN ist.

lrlr 25/06/2010 07:47
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-1+

ja, Gigabit-LAN speed und stromverbrauch... wäre interessant

benkraft 25/06/2010 08:29
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-0+

@Derpet - ist korrigiert, danke!

pivo 25/06/2010 08:50
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-1+

Ich vermisse mal wieder für Homeserver essentielle Angaben wie:
- Leistungsaufnahme unter Last, Idle und Standby
- WoL-Fähigkeit (können die meisten Homeserver auch heute nicht wirklich)
- Boottime
- Geräuschentwicklung

Alles Dinge, die den Heimanwender interessieren.
Was bisher leider keiner kann (mir ist zumindest noch keiner untergekommen), ist das "Aufwachen", wenn über einen Streaming Client (HiFi-Anlage) darauf zugegriffen wird.

anonymous 25/06/2010 10:36
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-3+

Ich hab nen e-Trayz gehabt. Habe 2 x 1.5 TB reingesteckt.
Der Prozessor in dem Ding reicht leider vorne und hinten nicht.
CPU Auslastung beim kopieren immer auf 100%.
Da es ein Linux OS hat kann man rauf gehen und nicht benötigte Prozesse abschießen um so die CPU zu entlasten bzw. den Prozess vom Kopieren raufzuschrauben.
Geschwindigkeiten sind (bei maximalem Aufbohren über die Shell) allerdings nicht gerade berauschend. Trotz Gigabit-Anbindung kommt man beim Lesen auf maximal 50 MB/s, beim Schreiben sieht es über FTP (schnellste Übertragungsmethode) mit maximal 19 MB/s richtig mies aus. Versucht da mal ne Menge Daten raufzuschieben. Ich habe trotz Gigabit Netzwerk über 24 Stunden gebraucht um 1,3 TB raufzuschieben.
Meiner Meinung nach: Rausgeschmissenes Geld. Allerhöchstens als Daten-Halde zu nutzen, Performance allerdings = Null.
Wenn man die Daten dann gar über NFS kopieren will, dann wird es um so schlimmer.
Was den Druckerport angeht: Canon Printer werden fast gar nicht unterstützt, es ist ne regelrechte Qual.
Bootzeit ist zwischen 20 und 30 Sekunden
Geräuschentwicklung hält sich in Grenzen, der Lüfter schaltet zum Glück ab wenn die Platten nicht gefordert werden, schlafen will ich mit dem Ding in einem Zimmer aber nicht.
Das "WOL" funktioniert eigentlich recht gut, das Gerät fährt nach 10 Minuten in den Standby und sobald Daten angefordert werden, wacht es auch wieder auf.
HD Filme lassen sich streamen, geht alles, aber wie gesagt, die Schreib-Performance ist inakzeptabel

Goldman 25/06/2010 10:56
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-0+

hey danke für die Infos, dann wird's doch eine Synology Disk Station DS110j .
http://www.synology.com/deu/products/1bay_perf.php
Die DS110+ ist zwar doppelt so schnell wie die DS110j kostet aber auch fast das dreifache.
Die DS110j gibt's schon für 109,51€ bei Hardwareversand.

http://www4.hardwareversand.de/art [...] 652&ref=16

benkraft 25/06/2010 11:20
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-0+

@C0R4X - Danke für deinen Erfahrungsbericht. Das hört sich ja wirklich ernüchternd an, speziell die lahmen Transferraten.

anonymous 27/06/2010 18:06
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-0+

Mal ´ne Frage: Wenn man eh nur Lan 100 hat (wegen Fritzbox und Onboard-Lan, das NAS zur Datensicherung und -austausch zwischen 2 PC-s und als Datentank, mit dem man übers I-Net seine Daten abrufen kann (eh nur 3000er DSL), sollte die Kiste doch eigentlich reichen. Wichtig wäre natürlich, dass bei Nicht-Gebrauch die HDD und alle Lüfter vollständig schlafen. Oder ist da auch die vorher erwähnte Synology Disk Station DS110j besser? (Auch wegen Energiebedarf?)

anonymouslmaa 01/07/2010 08:56
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-1+

Ich denke mal, dass es eher selten vorkommt das man 1,3 TB auf ein mit max. 4 TB bestückten Server transferiert (evtl. 1x zu anfangs und dies könnte man ja dann mittels USB tun). Daher würde ich behaupten das die Up/Downloadgeschwindigkeiten für die normalen Home-Anwendungen ausreichend sind.

Was mich mehr interessieren würde ist wie gut oder schlecht die Konfiguration/Software des Gerätes ist? Bei Synology kann man ja eine online demo machen um einen Eindruck von der Benutzung zu bekommen.

Ich muss gestehen ich bin kein Linux-Experte und würde daher eine benutzerfreundliche Bedienung ohne Konsolenbefehle etc. bevorzugen.
Auch sollten Erweiterungen schnell und leicht integriert werden können.

Mein verdacht ist das Synology über die bessere Software und mehr Know-How verfügt, da Synology mehrere und auch teils professionellen Produkten in dem Bereich anbietet.

Wie sieht es mit Support vom Anbieter aus? Gibt es bei beiden regelmäßig Updates etc.?

Hat jemand bereits Erfahrungen mit beiden Systemen gemacht um diesen Verdacht zu bestätigen oder zu revidieren?

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