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E-Commerce: 70 Prozent kaufen online ihre Weihnachtsgeschenke

Von - Quelle: heise.de | B 8 kommentare
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Glaubt man der Creditforum Boniversum GmbH und deren repräsentativen Umfrage, werden hierzulande rund 52 Millionen Bürger gezählt, die das Weihnachtsgeschenk im Internet bestellen könnten. 71 Prozent von Ihnen planen sogar, ausschließlich über die digitalen Medien ihre Geschenke einzukaufen; sprich 37 Millionen Menschen. Der Handel selbst erhofft sich so ein Wachstum zum Vorjahr von 22 Prozent.

Was ein wenig überrascht: Nicht nur die Online-Einkäufe haben zugenommen, auch das Budget für diese steigt stetig. Im Durchschnitt liegen die Ausgaben zu Weihnachten bei zirka 495 Euro. 42 Prozent werden um die 207 Euro für Geschenke ausgeben. 31 Prozent 521 Euro und 27 Prozent sogar satte 924 Euro.

Anmerkung des Redakteurs

Vor kurzem konnte ich zum Thema E-Commerce mit einigen Unternehmen sprechen. Zwei Aussagen fand ich dabei recht interessant. Außerdem dürfen bei den vielen Bestellungen nicht die Mitarbeiter vergessen werden, die in den riesigen Hallen den Versand vorbereiten. Tausende Arbeiter zelebrieren über Weihnachten unzählige Überstunden oder werden meist schlecht bezahlt.

Zudem gesellen sich zu den Massen an Bestellungen auch deren Retouren. „Manchmal scheint es, als könnten die Leute gar nicht so viel bestellen, wie sie zurückschicken möchten“, so Mathias Thomas von gaxsys. „Wie kann es sein, dass auf der einen Seite lokale Bioprodukte und erneuerbare Energien ihren Boom erleben, auf der anderen Seite jeder zweite, im Internet bestellte Artikel zurück zum Versender geschickt wird“?

Von Kunden zurückgesendete Waren stellen demnach eine große Herausforderung für Online-Händler dar. Wenn sich die Händler und der Besteller nicht bewusst mit dem Thema Retouren befassen, kann das in naher Zukunft ein Risiko für den Geschäftserfolg bedeuten. „Vier von zehn Kunden kalkulieren bereits beim Kauf die Rücksendung der Ware bewusst mit ein. Das belastet nicht nur den Händler, auch die Umwelt leidet auf Dauer darunter“ legt Sascha Mohr von Dr. Thomas + Partner nach. Der Logistik-Software-Spezialist wickelt unter anderem den Materialfluss von Zalando und Adidas ab. 

Wie sieht es eigentlich bei euch aus? Bestellt ihr ausschließlich über das Internet? Achtet ihr dabei auf eine angemessene Retouren-Kutsche?

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  • Tesetilaro , 19. Dezember 2013 11:21
    Dazu kann ich nur sagen, aus persönlicher Erfahrung - 1-2 von 10 Bestellungen online laufen schief - falsche oder defekte Ware, oder nicht die richtige Menge oder Farbe...

    Sorry, aber an der Stelle ist das dann nicht mein Problem... die nicht gefallen strategie ist ein ganz anderes Thema...
  • Markus Henkel , 19. Dezember 2013 11:33
    Denke aber eher, dass die meisten Bestellungen schon korrekt ablaufen, also nicht defekt.
  • Tesetilaro , 19. Dezember 2013 11:54
    das erklär mal meiner neuen Gigabyte Force K7 Tastatur - da funktioniert das @ nicht -.-
    So, jetzt schreib mal ne mail an den support von Gigabyte - support"at"gigabyte.de klappt nämlich ned... :p 

    hab es natürlich hinbekommen, aber irgendwie frustend immer irgendwo ein @ zu suchen für ctrl+c
  • Alle 8 Kommentare anzeigen.
  • Markus Henkel , 19. Dezember 2013 11:58
    Stimme Dir natürlich zu, dass solche Dinge frustrierend sind. Keine Frage. Würde mich doch auch ärgern. Doch Du und ich sind halt nicht die über 30 Millionen Bürger.
  • Tesetilaro , 19. Dezember 2013 13:06
    definitiv nicht, auch wenn ich viel online bestelle... deswegen ja auch "aus meiner erfahrung" - und ich bin bei der auswahl meiner shops eherkonservativ, ich will gar nicht so genau wissen wie das bei eher risikofreundlichen kunden aussieht...

    allerdings hab ich mich selber schon erwischt... komponenten zusammengestellt - auf dem papier passt alles zusammen - natürlich wieder mal nen pferdefuß übersehen, zack austausch :-/
  • Myrkvidr , 21. Dezember 2013 05:04
    Hmmm, ich hatte selbst bei "Risikoshops" noch nie ein Problem bzw. haben diese im Fall einer Reklamation immer sehr schnell eingelenkt. So ganz privat würde ich sogar davon ausgehen, dass die Hälfte aller nicht korrekt ablaufenden Reklamation am Ton der reklamierenden Kunden scheitern, aber vielleicht habe ich auch einfach nur unglaubliches Glück gehabt.

    Ansonsten kaufe ich zwar kein einziges Geschenk zu Weihnachten (Überzeugungssache halt ;) ), aber ich liege mit meinen eigenen Rücksendungen wegen DOA in der unter-5%-Grenze (bei mehreren hundert bestellten Artikeln). Dabei ist allerdings reingerechnet, dass ich noch nie etwas zurückgeschickt hab, das ich aus Blödheit zerstört habe (OC, verbogene Sockel-Pins bei Intel wegen Schraubenzieherregen direkt auf die Pins usw.)
  • Jesusplays , 29. Januar 2014 19:33
    Ist ja kein Wunder bei Kleidung, dass da vier von 10 mal zurückgesendet wird (Adidas & Zalando).Ich finde es sowieso dämlich Kleidung im Web zu bestellen, mit allem anderem habe ich aber kein Problem.
  • Tesetilaro , 30. Januar 2014 08:33
    jain... schuhe kann sinn machen, ich hatte mir auch ein paar beim amazon nachbestellt, aber ich hatte halt vorher genau die selben und die waren einfach fertig... mein örtlicher dealer hatte nix mehr da - also amazon geschaut - noch im schuhladen und bestellt :p