[Update] [E3] 20 Jahre Alienware: Vom Gaming-Desktop bis zum Gaming-OLED-Notebook

20 Jahre ist es her, dass sich eine High-End-PC-Schmiede aufmachte, mit abgedrehtem Design und speziell auf Gaming-Anwendungen zugeschnitter Hochleistungshardware die PC-Landschaft aufzumischen. Nach der Übernahme durch Dell im Jahr 2006 konnte sich die Marke weiter etablieren – und feiert jetzt auf der Electronic Entertainment Expo (E3) in L.A. standesgemäß Geburtstag.

Alienware/AMD Backpack PC PrototypAlienware/AMD Backpack PC Prototyp

Star der Präsentation ist der Prototyp eines gemeinsam mit AMD entwickelten Rucksack-PCs, in dem die neue Radeon RX 480 freie Beweglichkeit bei der Darstellung von VR-Umgebungen garantieren soll. Das Alienware VR Backpack soll vor allem den Kabelsalat vermeiden helfen, der beim Tragen einer VR-Brille die Beweglichkeit des Nutzers einschränkt. Weitere Details über den Prototypen wurden nicht bekannt.

Reale, in den nächsten Tagen in den USA und später auch weltweit kaufbare Produkte sind die Desktop-Gaming-PCs Aurora, Area-51 R3 und Alpha sowie das schon auf der CES angekündigte Notebook Alienware 13 OLED.

Alienware AuroraAlienware Aurora

Aurora im Format eines moderat ausgefallen gestylten Midi-Towers kommt mit Skylake-Prozessoren und Grafikkarten von AMD und Nvidia bis hin zur Pascal-GPU GeForce GTX 1080. Acht Gigabyte DDR4-2133-RAM sind Serie, maximal 32 Gigabyte können es werden. Eine Terabyte-Festplatte kann um vier weitere Laufwerke aufgestockt werden. Diese Rechnerserie soll bei 799 US-Dollar starten.

Alienware Area-51 R3Alienware Area-51 R3

Einer der günstigsten Wege in die VR-Welt soll die Version R3 aus dem Gaming-Desktop-Dauerbrenner Area-51 sein. Das Flaggschiff von Alienware bringt Core-i7-CPUs der Broadwell-E-Baureihe mit bis zu zehn Kernen mit und bis zu drei High-End-Grafikkarten von AMD oder Nvidia mit. Maximal 64 GByte DDR4-2440-RAM, mindestens zwei Terabyte Massenspeicher usw. unterstreichen die High-End-Ambitionen. Aber auch der Preisbereich, der bei 1699 US-Dollar starten soll.

Alienware Alpha Graphics AmplifierAlienware Alpha Graphics Amplifier

Als Wohnzimmer-Gamer oder mobiler Desktop soll der Alienware Alpha dienen. Der kleine, laut Alienware sogar potenziell 4K- und VR-Gaming-fähige Gaming-PC soll 60 Prozent mehr Power liefern als sein Vorgänger. Skylake-Prozessoren werden mit AMDs Radeon R9 M470X oder Nvidia GeForce GTX 960 kombiniert, zu denen ein RAM-Ausbau zwischen vier Gigabyte DDR4-1600 bis 16 GByte DDR4-2133 kommen. Der Massenspeicher startet bei 500 Gigabyte, die Preise sollen bei 599 US-Dollar losgehen. Darüber hinaus soll Alpha mit dem Alienware Graphics Amplifier kompatibel sein und dann auch 4K-Gaming und VR beherrschen.

Alienware 13 OLEDAlienware 13 OLED

Auf das Alienware 13 OLED wartet die Fangemeinde schon seit Anfang des Jahres. Highlight soll das Display sein, ein 13 Zoll großer Touchscreen mit QHD-Auflösung (2560 x 1440 Pixel), hohem Kontrastverhältnis (100.000:1) und rasanter Geschwindigkeit (1 ms). Dazu kommen Skylake-Prozessoren, acht bis 16 Gigabyte DDR3L-RAM und verschiedene Kombinationen aus SSDs und HDDs. Das Alienware 13 OLED soll bei 1299 US-Dollar starten.

[Update 16. Juni]

Dell hat nun einige Daten und Preise für Deutschland genannt. Aurora soll Ende Juli auf den Markt kommen. Alienware Alpha und die darauf basiserende neue Steam Machine sollen ab sofort für 569 bzw. 549 Euro vorbestellt werden können. Die neue Version von Area-51 soll ab dem 12. Juli zur Verfügung stehen, und das Alienware 13 OLED soll ebenfalls noch im Juli auf den Markt kommen.

Alienware 20. Geburtstag

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2 Kommentare
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    Dein Kommentar
  • alterSack66
    "4K- und VR-Gaming-fähige Gaming-PC" mit einer GTX 960? Find ich jetzt etwas optimistisch.
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  • samserious
    "Darüber hinaus soll Alpha mit dem Alienware Graphics Amplifier kompatibel sein und dann auch 4K-Gaming und VR beherrschen." Also nur, wenn man mehr Grakaleistung ranplöppt ;)
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