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eBay mit neuem Gebührenmodell

von - quelle: Tom's Hardware DE

Wie bereits angekündigt, hat das Internet-Auktionshaus heute sein neues Gebührenmodell vorgestellt. Ab 20. Februar wird bei den Kosten zwischen gewerblichen und privaten Verkäufern unterschieden, auch das Bewertungssystem ändert sich.

Nach früheren Ankündigungen des US-Mutterhauses hat eBay heute auch die künftige Gebührenstruktur für Deutschland veröffentlicht. Unterm Strich wird das Einstellen von Artikeln ab 20. Februar günstiger, dafür erhöhen sich die Provisionen, die eBay bei erfolgreichen Auktionen kassiert.

Private Verkäufer können künftig Waren bei Auktionen mit einem Euro Startgebühr inklusive Galeriebild kostenlos anbieten. In den Kategorien »Fahrzeuge« und »Sport« — hierunter fallen etwa Boote und Flugzeuge — entfallen die Einstellkosten ebenfalls. Um die eBay-Gebühren aber stärker an den Verkausferfolg zu koppeln, steigen die Kosten nach Auktionsende je nach Kategorie von bislang 2 bis 5 Prozent auf 2 bis 8 Prozent.

Wer eBay professionell nutzt, kann ebenfalls mit geringeren Einstellgebühren als zuvor kalkulieren, aber auch hier verlangt eBay je nach Kategorie mehr Geld bei Verkaufserfolg. Eine Auflistung findet sich auf der eBay-Homepage. Gestandene Powerseller erhalten einen weiteren Rabatt: Wer viel verkauft, als Zahlungsvariante PayPal anbietet und zudem mit guten Bewertungen glänzt, dem stellt eBay eine Minderung der Verkaufprovision von bis zu 36 Prozent in Aussicht.

Das Bewertungssystem wird auch hier zu Lande geändert: Aus Schutz vor »Rachebewertungen«, mit denen sich Verkäufer für schlechte Bewertungen von Käufern revanchierten, gilt ab Juni: Verkäufer können keine negativen und auch keine neutralen Bewertungen mehr über ihre Bieter abgeben. Diese Entscheidung hatte für Beschwerden in den USA gesorgt (siehe auch »Neues Bewertungssystem sorgt für Aufruhr …«), und wird vom eBay.de-Geschäftsführer für den Bereich Auktionen, Patrick Boos, verteidigt: »Die Bewertungen sind ein zentrales Element des Erfolges von eBay«, so Boos gegenüber der Presseagentur AFP. Doch hätten sich von 2001 bis 2007 die Rachebewertungen durch Verkäufer vervierfacht, weshalb sich Käufer nicht mehr trauten, die Anbieter schlecht zu bewerten. »Durch die Änderung sollen die Käufer gestärkt und das Bewertungssystem glaubwürdiger gemacht werden«, so Boos. In dieses Schema passt auch die Änderung, die eBay bald bei der Auflistung der Artikel nach einer Suche vornimmt: Gezeigt werden dann an oberster Stelle nicht die als nächstes auslaufenden Versteigerungen, sondern günstige Artikel sowie die Angebote gut benoteter Händler.

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auser 11/02/2008 15:56
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uff, das is aber mal ne alte "news". darüber wurde im fehrnsehn schon mitte letzter woche berichtet.

jehaa 11/02/2008 16:53
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wo hastn du diese news gesehn? das ebay die gebühren in den staaten ändert könnte in deinen zeitrahmen passen, daraus konnte man natürlich auch schon gebührenänderungen in europa antizipieren aber die konkreten änderungen sind mir auch erst heute bekannt geworden

auser 11/02/2008 16:58
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ka ahnung mehr wo, aber war schon vor dem letzten wochende und es war im fehrnsehn.

aber du könntest damit recht haben, dass es dabei nur um vermutete änderungen für europa ging, auf grund der änderungen in den usa.

Gauder 11/02/2008 17:49
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Vielen Dank eBay. Somit können Käufer problemlos negativ bewerten wenn sie mit der Ware unzufrieden sind. Ich werd mir überlegen ob ich dann noch bei eBay verkaufen werden.

Was soll man den tun, wenn der Käufer behauptet die Ware wäre defekt oder entsprcht nicht der Beschreibung? Da wird man ja fast genötigt - auch wenn es unberechtigt ist - das Zeug zurückzunehmen. Und selbst dann gibt es sicher en paar Spinner, die trotzdem noch negativ bewerten. Klasse!

Klar, dass es genug Käufer gibt, die fair bewerten. Aber die paar Affen die es gibt, werden das doch schamlos ausnutzen.

kiu77 11/02/2008 17:58
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Trotzallem wird eBay immer widerlicher. Es wird Zeit für Konkurrenz. Ich überlege mir, ob ich eBay nicht einfach mal boykottiere...

Kalle81 11/02/2008 21:43
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Gauder :
Vielen Dank eBay. Somit können Käufer problemlos negativ bewerten wenn sie mit der Ware unzufrieden sind...
Und selbst dann gibt es sicher en paar Spinner, die trotzdem noch negativ bewerten. Klasse!


Und genau diese Spinner gibt es auf der anderen Seite auch! Erst vor einigen Wochen habe ich einen Artikel gekauft, fast 14 Tage auf die Lieferung gewartet und die Kommunikation mit dem Verkäufer war mehr als schlecht. Fazit: Ich bewerte NEUTRAL und bekomme eine NEGATIVE Rachebewertung...

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