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Neues Bewertungssystem sorgt für Aufruhr bei eBay

von - quelle: Tom's Hardware DE

Die Änderung des Bewertungssystems beim größten Online-Auktionshaus sorgt für Unmut in den USA. Verkäufer dürfen bald keine negativen Bewertungen über Käufer abgeben.

Der Internet-Auktionsanbieter eBay ändert sein Bewertungssystem. Ab Mai können Verkäufer keine negativen Beurteilungen mehr über Käufer abgeben. Dies gab der designierte Chef der Auktionsplattform John Donahoe — er wird im April die Vorstandsvorsitzende Meg Whitman ablösen —, bekannt. Der Grund für das neue System: eBay will Käufern die Angst vor »Rache-Bewertungen« dadurch nehmen, dass sich Verkäufer nicht mehr negativ über die Auktionsgewinner äußern können. Beschwerden sind weiterhin möglich, aber nicht mehr von allen eBay-Nutzern einzusehen: Sie gehen direkt an eBay, das dann unter Umständen betreffende Konten sperren kann. eBay will damit auch für neue Käufer attraktiv werden: Den regelmäßigen (Power-)Seller hat das Auktionshaus ja schon als Kunde gewonnen; wenn über die Bieter beziehungsweise Gewinner einer Auktion nicht mehr ohne weiteres negative Kommentare veröffentlicht werden, könnte das neue Käuferschichten anlocken — und frustierte Kunden zurückgewinnen.

In Webforen und natürlich auch bei eBay selbst hat die Ankündigung einen Sturm der Entrüstung entfacht: Die Verkäufer sehen sich eines wichtigen Mittels beraubt, dubiose Käufer öffentlich anzuprangern. »Die Käufer können jeden Verkäufer meiden, der nicht zu 99 Prozent positiv beurteilt wurde. Aber der Verkäufer darf keinerlei negative Bewertung über Käufer abgeben«, schimpft ein anonymer US-Seller auf eBay.com.

Das neue Bewertungssystem ist die zweite einscheidende Änderung, mit der sich der künftige eBay-Boss nicht gerade beliebt macht. In den USA hat er bereits eine neue Gebührenstruktur eingeführt: Das Einstellen von Waren ist günstiger geworden, doch der Anteil, den eBay für abgeschlossene Auktionen vom Auktionspreis kassiert, ist deutlich gestiegen: Bei Transaktionen unter 25 Dollar sind 8,75 Prozent des Verkaufspreises fällig. Das sind rund rund 65 Prozent mehr als bisher.

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3n1gm4 06/02/2008 11:28
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was soll das denn? ich verkaufe dann nie wieder bei ebay, da weiß man ja gar nicht an wen man das verkauft

jehaa 06/02/2008 11:28
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seltsame entscheidung, aber vielleicht damit begründet dass über ebay auch derbe viel schrott gehandelt wird und da man als käufer ja ehh schon so gut wie keine rechte hat (rückgaberecht) stärkt diese entscheidung die käuferseite, indem deren negative bewertung mehr gewicht hat, weil keine rachebewertung zu befürchten is
der käufer der eine negative bewertung abgegeben hat weil er müll bekommen hat (modellfall) kann somit in zukunft auch weiter mit ner weißen weste was VERKaufen weil er keine negative bewertung auf grund von rachebewertung als handycap hat

jehaa 06/02/2008 11:31
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aber erstmal abwarten wie sich das in den staaten entwickelt und wanns/obs auch über den großen teich schwappt

Mythilos 06/02/2008 11:39
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Der Verkäufer(das ist der, der Ebay letztlich bezahlt) ist und war bei Ebay schon immer der Arsch! Ich nutze Ebay daher schon seit Ewigkeiten nicht mehr und zahle gern ein paar Euros mehr, wenn ich dieser Abzocke entgehen kann!

Es wird sterben!

Idleking 06/02/2008 11:41
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Mahlzeit!

Finde das unerhört!
eBay bietet den Käufern viele Gelegenheiten, sich gegen dubiose Verkäufer zu wehren, aber den Verkäufern werden jetzt die Möglichkeiten beschnitten, sich gegen irreguläre Käufer zu wehren?
Die Gebührenerhöhung ist ja auch eine Unverschämtheit, die ihresgleichen sucht!

Riven 06/02/2008 11:47
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Ich finde dass es eine Weise Entscheidung ist, denn im Endeffekt ist der Käufer immer der alleinige Risikoträger. Wenn ich mir die letzten ebay Handel anschaue dann würde ich auch dem ein oder anderen eine negative bewertung geben, habe es jedoch aus angst vor rachebewertungen nicht getan. Ich denke jedoch ebay sollte jedoch die negativbewertungen kontrollieren und detallierte Begründungen verlangen damit leute nicht zu unrecht schlecht bewertet werden. Dass der Verkäufer der Arsch ist stimmmt überhaupt nicht, was für ein Risiko trägt er??? Das Risiko des Verkäufers beläuft sich auf 0 er verkauft und selbst wenn der Gegenstand defekt ist hat er nichts zu befürchten!

quarksX 06/02/2008 11:57
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"Die Käufer können jeden Verkäufer meiden, der nicht zu 99 Prozent positiv beurteilt wurde. Aber der Verkäufer darf keinerlei negative Bewertung über Käufer abgeben"

Als Verkäufer kann man sich den Käufer sowieso nicht aussuchen.

Fall ein Käufer dann aber mal was anbietet, wären aber auch Bewertungen von Verkäufern interessant.

mpirklbauer 06/02/2008 12:13
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das ist wohl die dümmste entscheidung die man treffen kann.

Leipzig 06/02/2008 12:32
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Hallo e-bay-Verkäufer,
für eine TV-Nachrichtensendung suche ich zeitnah einen e-bay-Verkäufer, der sich über das neue Bewertungssystem ärgert. In einem Interview sollte er sagen, was ihn aufregt und warum genau? Interessierte wenden sich bitte an: k.koenig@lso-tv.de

Vielen Dank.

anonymous 06/02/2008 12:35
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das problem bei der sache ist, das die negative bewertung beim kunden dann viel zu locker sitzt, leute einfach "aus spaß" negativ bewerten ect. das kann ganz schnell schief gehen.

Und die neue Provision von 8,25% ist ja mal der Hammer und dann noch einstellgebühren verlangen?

Ebay verdient an jeden verkauf mehr als der verkäufer selber, als Händler ist die Plattform absolut tot. Dort gibt es echt bessere Alternativen.

Ich denke, durch diese maßnahmen wird die zahl der Angebotenen Artikel ehr reduziert als erhöht, was langfristig die Plattform unintresant macht, da auf dieser Plattform kaum Mitbewerber tätig sind und Konkurenz belebt das Geschäft.

Achimxl 06/02/2008 12:42
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@Riven:
Wenn ein Käufer nicht zahlt, hat der Verkäufer sehr wohl einen Schaden, dass sollte man nicht einfach so unter den Teppich kehren, denn Ebay will Geld... und dann auch noch 65% mehr als bisher...

Ideal wäre es gewesen, eine BewertungsREIHENFOLGE einzuführen. Also erst müsste der Verkäufer bewerten, hat der Käufer schnell oder langsam gezahlt. Erst danach sollte das System die Bewertungsmöglichkeit des Käufers freigeben. Dass wäre fair. Alles andere ist idiotisch und typisch unüberlegt amerikanisch. ;)

Beast 06/02/2008 13:03
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Also ich nutze es schon seit 9 Jahren als Käufer und Verkäufer.
In der Zeit wurde da schon viel Müll fabrieziert.
Wie kann es z.B. immer noch sein, das man als Privatmann immer noch seinen Text mit einfügen muß das es keine Garantie usw gibt ?
Die Bieterliste zu sperren ist genau so Hirnlos.
Wer sagt dort einem das der Preis nicht hohgepuscht wurde ?
Vorher konnte ich es meist sehen.

Und jetzt auch noch so etwas !
Ich hab genug Fälle die bei einem gebrauchten Gegenstand Neu erwartet haben. Und solche A..... sollen mich dan einfach mal Negativ bewerten dürfen ? Ich sie aber nicht wenn diese sich dann bis zu 3 Wochen nicht melden. Oder die Ware per NN nicht annehmen aber wenn sie wieder da ist, wollen das man sie wieder los sendet.
Ich sag nur mal " Ey mach billiger oder ich bewerte dich Negativ !"
Was soll ich dann gegen solche Leute machen ?

Gruß Chris.

Beast 06/02/2008 13:07
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Dann aber so, das wenn er Negativ bewertet, auch erst eine Option kommt wie z.B. Käufer hat nicht bezahlt.
Und vorallem eine Automatische Bewertung nach 90Tagen mit Positiv.
Wie viele hab ich schon Bewertet die für mich keine Zeit hatten !?

Idleking 06/02/2008 13:46
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Hallo ;)

Zitat :

@Riven:
[..]Ideal wäre es gewesen, eine BewertungsREIHENFOLGE einzuführen[..]




Wie wäre es denn, den beteiligten Personen nur den Hinweis zu geben, dass der jeweils andere schon bewertet hat, die Bewertung zuerst aber nicht "veröffentlichen", sodass der bewertete unvoreingenommen seine Meinung über seinen Geschäftspartner schreiben kann und erst dann die beiden Bewertungen auf den Profilen der Leute erscheinen?

Diese Wahl wäre wohl der beste Kompromiss, denn immerhin ist das Bewertungssystem ein wichtiger Bestandteil von eBay, womit nicht leichtfertig herumgespielt werden sollte.

Gruß

jehaa 06/02/2008 13:55
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sorry funktioniert leider nich so wie du denkst, is leider n bisle zu aufwändig (neue rechtschreibung) hier zu erklären warum, sihe dazu prisoners dilemma oder spiel theorie
negativ zu bewerten is teilweise sogar die bessere wahl

ich find man sollte die bewertungen deutlich detaillierter machen

Achimxl 06/02/2008 14:11
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ich würde doch bei der Bewertungsreihenfolge bleiben, denn... der Verkäufer hat nach Geldeingang immerhin fast 2 volle Tage Zeit, bis der Kunde (Bieter) den Empfang endlich kundtuen kann. Alles andere finde ich auch zu auswändig. Erst recht, wenn einer nicht bewerten will. Wenn der Verkäufer den Geldempfang nicht melden will (kommt oft genug vor), dann soll direkt nach der Kundenbewertung, ein Riegel vorgeschoben werden. So ein Riegel ist echt überfällig.

MrBurns 06/02/2008 14:21
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Die einzige Vernünftige möglichkeit umn Rachebewertungen zu verhindertn wäre, dass man erst dann erfahrt, wie man von seinem Geschäftspartner bewertet wurde, wenn man selber eine Bewertung abgegeben hat.

Der einzige Nachteil davon wäre halt, dass Bewertungen nur veröffentlicht werden, wenn wirklich beide bewerten, aber so schlimm ist das auch nicht. Ich schätz mal in 90% aller Fälle bewerten ohnehin beide.

thermal-detonator 06/02/2008 14:43
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Na klasse....

Die Angst vor der "Rachebewertung" ist damit natürlich Geschichte. Aber
dafür werden die Verkäufer jetzt der Käufer-Willkür ausgesetzt. Ob das
so eine gute Idee ist?
Prinzipiell kann man jetzt negative Bewertungen loswerden, soviele man
möchte. Man muss die negative Gegenbewertung ja nun nicht mehr fürchten.
Also ... wen die ständigen grünen Punkte im Bewertungskonto nerven,
der kann doch jetzt ganz einfach mal ein paar Rote Punkte einwerfen....

Ich befürchte, dass nun jeder Verkäufer bei dem kleinsten Problemchen
eine negative Bewertung bekommt. Zum Beispiel, wenn dem Käufer mal
wieder die Versandkosten zu hoch sind.... oder das Paket hässlich aussah....

Grüsse,

T.

Mythilos 06/02/2008 15:38
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..oder sich Käufer die Beschreibung nicht durchlesen..

anonymous 06/02/2008 16:03
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oder wenn mal ein artikel beim transport verloren geht, natürlich verkäufer schuld, ist ja sein transportunternehmen
oder mal ein artikel defekt ist, das darf ja nicht vorkommen,
oder die beim kauf akzeptierten versandkosten, im nachinein zu hoch sind.

Die Ebay kunden kaufen teilweise 5 Euro Artikel und erwarten einen Service, der einfach nicht rentabel ist.

Die kunden werden soviel Negativ bewerten, das wird auf keiner Kuhhaut mehr gehen. Wenn mal ein Problem auftritt, wird doch jeder kunde erstmal den verkäufer eine negative bewertung reindrücken, anstatt mal den verkäufer eine mail zu senden um das problem zu lösen.

impaled 06/02/2008 16:12
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Also, mal ehrlich, ich finde Ebay ist eh nicht mehr der Renner.
Da finde ich NoName Zahnbürsten,die bereits bei 2Euro stehen, wo dann noch 2 Euro Porto und Verpackung draufkommen, Preise werden gerade bei Prozessoren und Grafikkarten etc künstlich Hochgetrieben (Heiner, ich bins, biete mal eben für mich....), es wird Schrott verkauft, wo der Preis in keiner Relation zum ersteigerten Steht.Ich soll für einen Prozessor 13 Euro Porto und Verpackung bezahlen, und bekomme im Gegensatz dazu ein Mainboard , das als Verpackung und Porto 3,70 Euro
hat...aber könnte ja mal sein, dass ich nicht den erwarteten Gewinn mache, also habe ich dann wenigstens das bisschen schon mal mehr, und wenn ich dann noch aus der Firmenkasse die Briefmarken für das Porto klaue.....alles schon dagewesen, alles schon dagewesen.....
Es sollte konsequenter dazu übergegangen werden, hier z.B im THG Forum seine Artikel, die man verkaufen will, anzubieten, da kann man sich höflich drüber unterhalten, und da bin ich mir eher sicher, die richtigen technischen Details zu bekommen, wo Q6600 mit G0 Stepping stellenweise mit TDP 105 Watt angegeben werden....

Also, macht was draus, und s*****t auf Ebay ! Da sind mittlerweile die Apothekenpreise der um-die-ecke Anbieter günstiger.

chris1284 06/02/2008 16:32
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finde die neuerung schlecht (und ich bin nur käufer!!!, was aber nicht mehr oft vorkommt, da die angebotenen artikel bei ebay oft über wert bzw gebrauchte artikel zb fast zum neupreis weggehen (und dann oft auch noch ohne garantie!!!). ich würde eine bewertung vorziehen die erst veröffentlicht wird nachdem BEIDE ihre bewertungen abgegeben haben. desweiteren eine genauere bewertung mit zb extra unterpunkten, aus denen dann eine gesamtbewertung für den vorgang ermittelt wird. beispielsweise wie bei gamebewertungen (grafi, sound, gameplay, usw und alle szusammen ergibt die gesamtwertung)

stevez 06/02/2008 18:24
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so ein bescheuerter schwachsinn! mein gott...

jemand84 06/02/2008 19:41
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*rofl* Hier reden einige Schwachsinn...

"Rückgaberecht" im Sinne von "Zurückgeben wenn Ware scheiße" kann man immer und überall. Das hat mit Ebay rein garnichts zutun. Der Käufer ist schon immer im Vorteil gewesen. Man ist ja nichtmal verpflichtet einen Artikel abzunehmen.


Selbst bei Verlust der Ware wird immer der Verkäufer der gelackmeierte sein. Das einzige Risiko sind Assiverkäufer ohne Ware und mit Geldnöten. Und ohne Geld für das zivilrechtliche Verfahren ^^

Achimxl 06/02/2008 20:04
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Ich bin klar gegen die Meinung, dass man erst nach Käufer- UND Verkäuferbewertung die Bewertungen veröffentlicht. Ein Verkäufer der wirklich Dreck am Stecken hat, würde sich nämlich kaum sein eigenes Grab schaufeln, in dem er nach seinem Schwindel auch noch den Käufer bewertet, um ihm so die Gelegenheit zu geben, ihn zu verraten... So eine Neuerung wäre wohl kaum wirsam gegen Betrug, im Gegenteil, dies würde ihn eher antreibern.

Mnyut 06/02/2008 20:56
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Beast :
Wie kann es z.B. immer noch sein, das man als Privatmann immer noch seinen Text mit einfügen muß das es keine Garantie usw gibt ?

Muss man ja auch nicht. Garantie ist genau wie Rückgabe zu erlauben eine freiwillige Leistung die man nicht geben muss, aber eben auch nicht ausschließen.
Sachmängelhaftung kann man ausschließen, muss man aber auch nicht denn wenn man vorsätzlich Sachmängel verschweigt muss man die Ware auch als Privatmann wieder zurück nehmen ob man Sachmängelhaftung ausgeschlossen hat oder nicht weil ist ja vorsätzlich passiert. Ist doch auch so, wenn ich z.B. das Auto über Kleinanzeigen verkaufe und Mängel verschweige die der Käufer bei der Probefahrt nicht sofort feststellen kann.

anonymous 06/02/2008 22:45
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ich kann dazu nur folgendes sagen: mittlerweile ist wegen dem derben ansturm auf ebay in DEUTSCHLAND folgende situation eingetretten: ein artikel kostet z.b. laut hersteller uvp 129? (mal beispielsweise und für HW trifft das in 90% der fälle zu und darum geht es hier bevor mir ein sp4st wieder damit kommt das man da schnäpchen machen kann). so bei mediamarkt muss man nun auch 129? blechen. wenn man über geizhals nen kleinen onlineshop raussucht dann kann man die ware für sagen wir mal für 110 bekommen mit der zeit wird es natürlich billiger. wenn wir bei ebay gucken dann stellen wir fest das wir auch soviel von irgendwelhen quellen kaufen wo die garantie fragwürdig ist und von den 110? gehen insgesamt fast 10? an ebay, vater staat sieht nix (so was wie mehrwertsteuer) kauft man nun bei einem normalen online shop der gewerblich angemeldet ist für der an vater staat schön 19% ab und de geht's gut. die ganzen leute die 200? gedöns bei ebay kaufen weil sie da 2,50 weniger zahlen bei irgendeinem der mal wieder oh welch zufall "ein doppeltes weinachtsgeschenk hat" entziehen dem staat die einnahme von fast 40? mwst. !!!! vielleicht macht ihr euch mal über den schaden mehr gedanken. ebay verdiehnt sich so was von dumm und dämlich das ist doch schon unverschähmt und dreist und die leute laufen massenweise dahin nur weil sie paar beschissene euros sparen können. die läden machen dicht weil man ja alles billiger bei ebay kriegt. mehr arbeitslose -> höhere kosten für die leute die arbeiten und das unterhalten müssen.... aber so ist das mit der dummen masse nun mal (und das bringt ja eigenltich auch garnichts darauf hinzuweisen) die glotzen lieber hoch zu denen die sich bereichern während gerade ihnen das geld aus der tasche gezogen wird. fazit ich bin sicher ebay würde immernoch miliarden verdiehnen, wenn man für das einstellen nur pauschal 0,1% abgeben müsste und bei erfolgreicher auktion 1% statt im schnitt 7-8%.
ich finde ebay ist ein toller ramschladen gewesen, da konnte man sachen kaufen (und kann immer noch) die es so nicht mehr im handel gibt. aber als ich denke shops und preisvergleich sind besser, für käufer und das gemeinwohl. und da gibt es ja auch bewertung für den verkäufer

anonymous 06/02/2008 22:46
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das fragezichen hinter den zahlen sollte ein euro zeichen sein....man o man thg ist seid die besten !!!

Schugy 06/02/2008 23:07
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Ich bin nach über 5 Jahren seit Dezember 2006 bei Ebay weg, bevor zum 1.1.07 neue AGB in Kraft treten sollten.
Bei Paypal habe ich mich nach diversen Sicherheitslecks auch verabschiedet. Leider gibt es das Problem, dass in der EU nicht alle Länder den Euro haben bzw. in den betroffenen Ländern keine EU-Standard-Überweisung mit automatischem, kostenlosem Umtausch (ist ja kein Papiergeld) in andere EU-Währungen möglich ist.
Ich kaufe sehr viel über Preisvergleichsseiten ein, aber mir tun auch die Händler vor Ort leid, die zu diesen Preisen nicht anbieten können und in Existenznot geraten. Wenn Ebay auch wegen des Bewertungsprinzips an Popularität verliert, hat das sicher sein Gutes.

Diesel_im_Blut 06/02/2008 23:11
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Meine bisherigen Erfahrungen als Käufer sind nur positiv. Habe bis jetzt immer meine Ware bekommen, die auch in Ordnung war. Grafikkarten habe ich mir über ebay schon einige gekauft. Allerdings nie neue, sondern immer gebrauchte, die etwa ein Jahr alt sind. Da bezahle ich für ein ehemaliges High End Modell weniger wie für ne aktuelle Mittelklasse Karte. Wenn mir dann so eine bei meinen Basteleien Verreckt, sind keine 150€ weg, sondern nur 90 oder 100€. OK, das ist meine Meinung.

Als Verkäufer machte ich einmal schlechte Erfahrungen. Einem musste ich Druck machen, damit er bezahlt. Dann überwies er das Geld, noch zu wenig. Er bekam dennoch seine Ware. Aber ne Bewertung gabs keine von mir. Hätte ich dem ne schlechte verpasst, wäre die Retourkutsche gekommen und ich hätte auch ne schlechte, noch als Verkäufer. Also überlegt man sich heute auch schon was man macht, mit schlechten Bewertungen.

Abschließend kann ich Sagen, Ebay ist eine Ehrensache! Als Käufer muss ich meine gekaufte Ware zahlen und als Verkäufer die Ware anständig verpacken und losschicken. Auch muss ich als Verkäufer ehrliche Angaben machen damit Interessenten sehen auf was sie bieten. Durch Schwarze Schafe wird so ein System natürlich immer in Frage gestellt und geschädigt.

Was Ebay in den USA mit dem Gebühren macht ist schon etwas krass. Die bekommen wohl den Hals nimmer voll. Für Neuware gibt es aber noch schöne Alternativen. Schaut mal bei www.gimahhot.de vorbei.

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