HTC verabschiedet sich von günstigen Smartphones

HTC ist einer der großen Pioniere im Smartphone-Geschäft, der bereits erste Modelle entwickelte, als an Android noch nicht zu denken war. Doch eine falsche Modell- und Preispolitik ließen die Verkäufe des Herstellers in den vergangenen Jahren immer weiter zurückgehen. Im vergangenen Quartal wurde ein Verlust von 3,6 Milliarden taiwanesischen Dollar eingefahren, was bei den Einnahmen einem Minus von 16 Prozent entspricht. Auch die VR-Brille Vive konnte diesen Trend nicht umkehren.

Nun scheint der Hersteller Konsequenzen zu ziehen und sein Geschäft straffen zu wollen: Künftig soll es keine einfachen Einsteiger-Smartphones mehr geben, die Taiwaner wollen sich dagegen voll und ganz auf die Premiummodelle konzentrieren, die eine wesentlich höhere Marge versprechen.

Daneben entwickelt HTC nach eigenen Angaben auch eine VR-Brille für mobile Endgeräte, die sich von der Konkurrenz allein schon dahingehend unterscheiden soll, dass das Smartphone nicht als Bildschirm für die Brille dient. Nähere Einzelheiten wurden jedoch nicht preisgegeben. Eine Vorstellung könnte im Mai erfolgen, dann soll auch das neue HTC-10-Flaggschiff präsentiert werden, das mit Qualcomms Snapdragon 835 sowie acht Gigabyte RAM bestückt werden könnte.

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1 Kommentar
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  • schrotti12
    Das hat ja schonmal nicht funktioniert. Dürfte so um 2012/2013 gewesen sein als das HTC One X gerade veraltet war und das erste HTC One (M7) erschien. Da gabs auch keine Günstigen mehr und das hat HTC in die Probleme gestürzt.
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