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Verlustleistung: Bis zu 130 Watt!

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Die mit den schnellen Northwood-Prozessoren im Sockel 478 eingeführte Segmentierung der Verlustleistung in zwei Kategorien wird Intel auch in 2005 fortsetzen. Von Bedeutung wurde diese FMB genannte Einteilung (Flexible Motherboard) mit der Einführung des Prescott. Platinenhersteller konnten Low-Cost-Boards entwerfen, die lediglich dem Prescott-FMB1 entsprachen und maximal 89 W Prozessorverlustleistung tolerierten. High-End-Modelle mussten FMB1.5 entsprechen, was auch den Einsatz der schnellsten Prozessoren mit bis zu 103 W ermöglichte.

Die Sockel-775-Architektur unterscheidet heute zwischen einem Mainstream- und einem Performance-FMB. Mainstream sichert maximal 84 W zu, die die Pentium-4-Prozessoren bis hin zum Modell 550 bzw. 3,4 GHz heute benötigen. Eine Hauptplatine, die mit der Performance-FMB-Spezifikation übereinstimmt, muss dagegen bis zu 115 W Verlustleistung durch die CPU in den Griff bekommen können.

Während sich der Pentium 4 600 noch innerhalb des so genannten Thermal Envelope mit 115 W betreiben lässt, gilt dies für den Prescott-Nachfolger Cedar Mill (erst ab 2006) sowie die Dual-Core-Prozessoren, beginnend mit Smithfield, nicht mehr. Vermutlich mit Einführung der nächsten Chipsatzgeneration (Codename Glenwood für den 955 und Smithfield für die 945-Familie) wird Intel dann die FMB-Standards für 2005 einführen. Diese sehen für den Mainstream bis zu 95 W und als Performance-FMB satte 130 W Thermal Design Power vor. Wir können in diesem Zusammenhang nur hoffen, dass zukünftige Prozessoren immer über Takt- und Energieverbrauch reduzierende Mechanismen wie SpeedStep verfügen werden.


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