Fazit: Weit gefächerte Einsatzbereiche
Der erste Teil dieses großen Vergleichstests endet, das kann man zweifelsfrei feststellen, ohne einen wirklichen Verlierer. Keine der Platinen leistete sich Schwächen, durch die man von einem konkreten Produkt abraten müsste. Im Detail zeigen sich jedoch erhebliche Unterschiede in der Positionierung der Platinen.
Abit spezialisiert sich mit der Fatal1ty-Serie merklich auf Anwender, die maximale Overclocking-Fähigkeiten wünschen. Dies erreicht man auf Kosten der Ausstattung, denn weitere Massenspeicher-Controller gibt es nicht. Wohl vorhanden sind jedoch zwei Gigabit-Netzwerk-Ports, eine gut funktionierende Lüftersteuerung und - wer's mag - zahlreiche rote LEDs.
Albatron schickte ein Board ins Rennen, das sehr unauffällig funktionierte. Es leistete sich keinerlei Schwächen, arbeitet leise, da nur passive Kühlkomponenten zum Einsatz kommen und bietet auch Unterstützung für FSB1066.
Biostar setzt auf die Netzwerkfähigkeit: Ein zusätzlicher Realtek-Chip fungiert als 4-Port-Switch und Router, mit dem ein System auf Basis des P4TAW Extreme so flexibel genutzt werden kann wie keine andere Hauptplatine, die bisher unter Testlabor erreichte. Zusätzlich zum ICH6 ist auch ein IDE-RAID-Controller von ITE on-board.
DFI ist sichtlich der ärgste Konkurrent für Abit - erreicht jedoch nicht die technische Ausgefeiltheit der Fatal1ty-Platine. Dafür ist der Nutzwerk für Vielspieler höher: Das Tragesystem PCTranspo ist brauchbar und das Secure FrontX stellt zusätzliche Schnittstellen an der Gehäusefront zur Verfügung. Außerdem gibt es einen Adapter, mit dem sich UltraATA-Geräte an SATA-Anschlüssen in Betrieb nehmen lassen.
ECS hat sich inzwischen auch in der Riege der hochwertigen Platinen etabliert, sechs Layer und einer hochwertigen Ausstattung sei Dank. Ein Firewire-Controller und kombinierter IDE- SATA-Chip von SiS bieten zusätzliche Konnektivität, ein USB-Stick mit 802.11-b/g-Funktionalität sorgt für ANbingung an kabellose Netzwerke. Gut gelöst: Der Stick kann auch anderweitig verwendet werden.
Epox beschränkt sich auf DDR400-Speicher, verwendet dafür Intels 915G mit integrierter Grafik. Als einzige Platine bietet das EP-5EGA+ noch vier PCI-Slots. Das Powerpack ist jedoch wenig Nutzen bringend, denn die Mini-Kühlkörper machen keinen überzeugenden Eindruck.
Foxconn schließlich ist der seriöse. Das 925XE7AA ist vom Funktionsumfang eher konservativ, unterstützt jedoch FSB1066. Da weiter gehende Übertaktungsmöglichkeiten fehlen, bringt diese Option jedoch nur etwas für die Extreme Edition.
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