Episode 2: Basiswissen über Notebook-Akkus

Kostenfalle 1: Alter Akku im neuen Notebook

Wem vor allem eine lange Akkulaufzeit wichtig ist, sollte kein Vorführgerät mit einem ausgelutschten Akku kaufen. Muss es auf Grund eines beschränkten Budgets wirklich ein Vorführgerät sein, sollte man darauf drängen, einen neuen jungfräulichen Akku zu erhalten. Andernfalls kann sich das vermeintliche Schnäppchen schnell als Rohrkrepierer herausstellen. Denn wenn eine neue Batterie fällig wird, sind dafür je nach Kapazität und Hersteller zwischen 80 und 150 € zu berappen.

Interessant ist auch die Tatsache, dass Notebook-Akkus in Nordamerika zum Teil erheblich günstiger angeboten werden als beispielsweise in Europa. Der Grund dafür liegt nicht etwa in einer minderen Qualität der Akkus. Vielmehr haben die Marketingstrategen einschlägiger Anbieter herausgefunden, dass dem Kunden in Europa das Feature "Akkulaufzeit" mehr Geld wert ist. In der Folge wurden einfach je nach Kontinent die Preise nach oben hin "korrigiert".

Kostenfalle 2: Unterschiedliche Gewährleistungs-/Garantiedauer

Gerade Notebook-Novizen ist häufig nicht bekannt, dass für das Notebook und den Akku unterschiedliche lange Garantie-/Gewährleistungszeiten gelten. Während die gesetzliche Gewährleistungsdauer je nach Anbieter und Land bei zwei oder gar drei Jahren liegt, gilt für Akkus meist eine deutlich geringere Gewährleistungsdauer von teilweise nur sechs Monaten. Man sollte sich daher schon beim Lauf eines Notebooks über die geltenden Bestimmungen auf den Herstellerseiten informieren.


Die Garantiebestimmungen, hier beim Hersteller Gigabyte: Während das Notebook ein Jahr Garantie in den USA erhält, kann der Kunde den Akku nur die ersten 6 Monate reklamieren.
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1 Kommentar
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  • awsum
    Danke für die Info! Hab grad ein Tablet gekauft, das Nachts bei in den Kühlschrank 4°-Celsius kommt :)
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