Samsung Galaxy S6 mehrheitlich mit Exynos-SoC

Die High-End-Smartphones der namhaften Hersteller wurden in der jüngeren Vergangenheit mehrheitlich mit leistungsstarken Prozessoren von Qualcomm bestückt. Allerdings kämpft der Chipentwickler bei seinem kommenden High-End-Modell, dem Snapdragon 810, mit Überhitzungsproblemen.

Das dürfte für besorgte Gesichter in den Entwicklungsabteilung von so manchem Smartphone-Fabrikanten sorgen: HTC, LG, Samsung und Sony werden beim diesjährigen MWC vermutlich ihre neusten Flaggschiffe vorstellen und können Spekulationen um einen zu heiß werdenden Chip im Vorfeld nicht gebrauchen.

Samsung zieht an dieser Stelle nun offenbar die Reißleine. Die Koreaner entwickeln nicht nur Smartphones, sondern verfügen mit den Exynos-SoCs auch über leistungsstarke Prozessoren aus eigener Fertigung. In der Vergangenheit wurden Exynos-SoCs bereits in Versionen von Oberklasse-Gerätschaften des Herstellers - etwa in einigen Galaxy-Note-Smartphones und -Tablets oder dem Galaxy S4 - verbaut.

Bei dem anstehenden Galaxy S6 scheint Samsung aufgrund der Probleme des Snapdragon 810 in großem Umfang auf einen Exynos-Prozessor zu setzen, der vermutlich mit jeweils vier Cortex-A57- und -A53-Kernen aufwartet und bereits in einer Strukturbreite von 14 nm gefertigt werden soll. Mindestens 80 bis 90 Prozent der S6-Modelle sollen mit dem Samsung-Chip bestückt werden.

Dazu dazu notwendige Fertigungsverfahren soll im Laufe des ersten Quartals in die Serienfertigung eingeführt werden. Damit wäre ein Marktstart im April/Mai denkbar.

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