Desktop und Spiele auf mehrere Displays verteilen
Inhaltsverzeichnis
- 1. Eyefinity 2+1
- 2. Mehr Bildschirme mit Windows 7
- 3. Zweischirmbetrieb kostet Leistung
- 4. Spiele mit Unterstützung
- 5. Wie viele Monitore sind nötig
Durch eine einfache Konfiguration und niedrige Monitorpreise ist die Oberfläche von Windows 7 schnell auf weitere Bildschirme erweitert. Für 3D-Spiele gibt es interessante Optionen und deutliche Unterschiede zwischen Nvidia und ATI.
Mit der Radeon 5000 Grafikkartenfamilie hat ATI eine erfolgreiche Serie produziert. Die Euphorie kühlt jedoch langsam ab, da immer mehr Praxistests die kleinen Schwächen aufzeigen, wie zum Beispiel eine 2D-Leistung, die in gewissen Konstellationen Anwendungen stark bremst. Auch der optische Vorteil der Tessellation, ist in Spielen wie Alien vs Predator kaum zu sehen und in Metro 2033 wiederum ist die DirectX-11-Performance so schlecht, dass viele Spieler auf DirectX 9 umschalten.
Abgesehen von den genannten kleineren Schwächen bietet ATI im Gegenzug mit Eyefinity eine Funktion an, mit der sich drei Bildschirme gleichzeitig an einer Grafikkarte betreiben lassen. Hierfür ist allerdings eine bestimmte Monitorkonfiguration notwendig, da die 5000er-Serie zwar drei Display-Controller besitzt, diese sich aber nicht beliebig nutzen lassen.
Bei Nvidia hingegen läuft das Thema Multi-Displays erst langsam wieder an. Während im 2D-Desktop-Bereich alles wunderbar funktioniert, bekommt man seit Vista fast keinen Support mehr, um seine Spiele auf mehrere Bildschirme zu verteilen. Die Unterstützung soll jetzt wieder kommen. Für April ist ein dementsprechender neuer Treiber angekündigt, der auch gleichzeitig 3D Vision Surround vermarktet.
Neueste Bildschirme (PC-Monitore) News
Neueste Bildschirme (PC-Monitore) Testberichte
- 04/04 – Vier 27-Zoll-Monitore im Vergleichstest: Wenn...
- 22/03 – HIS MultiView and Sound - der Mehr-Monitor-Alleskönner...
- 09/02 – Allround-Monitore im Vergleichstest: Business, Multimedia...
- 22/11 – Angeschaut: Vier Monitore mit 23 und 24 Zoll im Vergleich
- 17/08 – Drei 22-Zoll-Monitore von Samsung, Dell und LG im Vergleich

Ich denke es ist einfach kein Markt für Multi-Monitoring bei Spielen vorhanden. Für die meisten Spiele benötigt mann doch 3 Bildschirme, da die Bildmitte sonst zwischen den Rahmen ist. Also sind 3 Monitore + entsprechende 3D Leistung anzuschaffen. Viele Spiele laufen auch auf einem Display mit 1920x1200 und aktueller GraKa gerade so mit 30-50 Frames. Speziell bei Multiplayerspielen kommt es mir auf hohe Frameraten an, um ein optimales Kontrollgefühl zu erhalten. Ich denke mit Shootern macht das ganze kein Sinn. Sinn machen meiner Meinung nach nur Rennspiele oder Flugsimulationen mit 3 Displays, oder Strategie bei 2 Displays. Cooler Luxus, mehr nicht, da beschränke ich mich lieber auf nen 24" mit 1920er, oder 30" mit 2560er. Greets!
Ich stimme Impact zumindest bei Rennspielen und Flugsimulationen zu. Muss Ihm aber im Shooterbereich vehement widersprechen. Gerade hier machen 3 Bildschirme Sinn. Ich selber spiele amateurhaft(mit vollem Einsatz, Training aber ohne Bezahlung) Sauerbraten und hier macht jeder Vorteil denn ich bekommen kann Sinn so kann ich mit FOV(Field of View) >130 spielen. Ohne Irgendwelche Fisheye-Effekte zu bekommen. Habe also sowohl den Überblick eines großes Sichtfeld als auch die Möglichkeit des genaueren Zielens eines kleinen.
Ebenso bei Rennspielen wird so einfach die Einsicht in Kurven verbessert, während die Weite näher heran rückt.
Sicherlich mögen diese Verbesserungen marginal sein. aber im eSports eben entscheidend.
Da versichte ich lieber auf ein bisserl AA oder AF als auf Sichtfeld.
verzichte
Hallo. Ich habe eine kleine Frage bezüglich dem Programm SoftTH: Wird es dadurch auch möglich sein, 2 geklohnte Bildschirme mit anderer Auflösung anzusteuern?
Worin besteht überhaupt der Sinn des "klonens"? Man hat doch nichts davon wenn man auf zwei schirmen das gleiche Bild sieht. (abgesehen von Beamer Präsentationen, oder Schirmen in verschiedenen Räumen etc.)
Was ich aber in der Praxis bei der Nutzung von mehreren Bildschirmen viel Interessanter finde, als ein 3D Spiel auf mehrere Monitore zu verteilen ist die Situation:
Monitor 1: PC-Game, Video, TV-Karte o.ä. im Vollbild-Modus
Monitor 2: Windows Desktop
Hier gibt es viele, viele praktische Probleme wie:
- Spielabhängig: PC-Game streikt beim start oder nutzt beide Monitore (nicht gewollt), oder deaktiviert Monitor 2
- Wechsel zwischen Steuerung des Windows-Desktop (Monitor 2) und Vollbild-Anwendung (Monitor 1) ohne diese zu minimieren oder in den Fenstermodus zu bringen ist nicht möglich.
- Das Fehlen der Startleiste/Startmenue auf dem Sekundären monitor, falls auf dem Primären- eine Vollbild-Anwendung läuft, verursacht schwierigkeiten: Man kann dann auf Monitor 2 keine Anwendungen starten, abgesehen von möglichen Tastenkombinationen o.ä.
- Startet man (irgendwie doch) eine weitere Anwendung, z.b. über eine Verknüpfung auf Monitor 2, so wird die Anwendung auf dem Monitor geöffnet, auf dem diese anwendung letztmalig geschlossen wurde! Handelt es sich dabei um den Monitor auf welchem aktuell die Vollbild-Anwendung läuft, so wird diese minimiert oder man sieht die neu gestartete anwendung (hinter der Vollbild-Anwendung) nicht.
Eine Reihe von Problemen, welche alle haben, die nur ihren alten Bildschirm nicht wegschmeissen sondern neben den neuen stellen!
Hier sollte unbedingt dran gearbeitet werden!
Das (kostenpflichtige) Tool "UltraMon" versucht bei dem Desktop-Einsatz mehrere Monitore den Bedienkomfort zu verbessern, doch oben beschriebene Probleme im Zusammenhang mit Spielen oder anderen Vollbild-Anwendungen werden nicht gelöst.
Noch etwas nützliches für User, welche den zweit/drittmonitor nur gelegentlich nutzen ist die Win7-Tastenkombination: "Windowstaste-P"
Hiermit kann man schnell umschalten zwischen "Erweitert" und Einzel-Monitor-Betrieb, d.h. deaktivieren/aktivieren des Signals der weiteren Bildschirme.
Hi!
Ich frage mich auch wozu ein "Gamer" einen zweiten Bildschirm braucht? Ich für mich zumindest bin voll auf das Spiel konzentriert und hätte gar keine Zeit&Lust nebenbei auf einem zweiten Bildschirm ?was? zu machen! Surfen, Chatten oder doch einen Brief schreiben? Das klingt für mich so als würde man versuchen Trompete und Klavier gleichzeitig zu spielen.
Klar, im nicht-gaming-bereich z.B. Musikproduktionen, aufwändige Officearbeiten, Grafiker/Designer ... haben bestimmt einen Nutzen davon, für die Gamer sehe ich das eher als Luxus und Spielerei für Probierfreudige, als für den täglichen Gebrauch. MfG
Es geht ja hier auch hauptsächlich darum das 2. oder 3. Display ebenfalls zum Spielen zu benutzen.
@Syox: Hier möchte ich noch hinzufügen, das ich das bei 3D Shootern auch ziemlich quatschig finde. Kann mir nicht vorstellen das dies etwas bringt, denn wenn über 3 Bildschirme meine Augen gleiten lassen muss, ist auch schon alles zu spät, da bin ich mit der Maus schneller, und hab dann das Fadenkreuz auch direkt da wo es hingehört....
Das mit dem FOV ist immer ne geile Sache, nur meines Wissens nach leider nur bei wenigen Spielen ordentlich einstellbar, und dann langt mir auch ein Bildschirm.
Das Hauptproblem, was ich sehe, ist, dass die Grafikkarten mit jeder neuen Chipgeneration nur noch unwesentlich mehr Leistung bringen (siehe Fermi z.B.)
Gehen wir mal von aus, dass jemand tatsächlich 3 Monitore à 22 Zoll bei sich aufstellt, die mit je 1680x1050 befeuert werden müssen, dann ergibt sich eine Gesamtauflösung von 5040x1050, was gute 5MP pro Frame sind, die die Grafikkarte berechnen muss.
Da viele Spiele ohnehin eher auf Singlemonitor ausgelegt sind, packen die Spielehersteller auch entsprechend Effekte ins Spiel rein, die eine Fermi selbst bei 2560x1600 schon verzweifeln lassen. Somit sind also auch die 3 Panels schon dabei, eine Fermi zu überlasten.
Gehen wir davon aus, dass jemand 3 24-Zöller sein Eigen nennt, kommen wir auf 3x 1920X1200 (oder 1920x1080, wenn es ein FullHD-Gerät ist), womit wir auf die sagenhafte Gesamtauflösung von 5760x1200 oder 5760x1080 kommen, was bereits 6MP pro Frame entspricht.
Da wirds echt eng bei einer Grafikkarte und der Anteil derer, die einen wirklich starken SLI/Crossfire-Verbund in ihrem Rechner haben, ist verschwindend gering. Vermutlich auch daher das zögerliche Interesse, SLI und Crossfire zu perfektionieren, um Mikroruckler und andere Darstellungsprobleme zu beheben.
Vielleicht gibt es bald mehr Games, die eine entsprechende Konfiguration verwenden, aber ausser Flugsimulatoren oder Games, bei denen Rundumsicht wirklich Sinn machen würde, hat der Markt derzeit nichts zu bieten und einen Egoshoouter derart zu spielen, dürfte ziemlich anstrengend für Genick und Augen sein und auch an der niedrigen FPS scheitern!
Durch die weiteren Monitore in einem game das Blickfeld zu erweitern halte ich für wenig attraktiv, schon alleine wegen den Rahmen welche eine nahtlosen Bildübergang nicht ermöglichen.
Je nach spiel kann es sinn machen auf den zusätzlichen schirmen dinge darzustellen wie übersichtskarten, inventar, fertigkeiten-level etc.
Aber es ist viel zu früh um über 3D auf mehreren Displays nachzudenken, wenn es nichtmal funktioniert auf einem Schirm 3D darzustellen und auf dem zweiten den 2D Desktop!!
Kürzlich wusste ich keine Lösung: Freundin schaut auf Monitor 2 einen Film. Nun wollte ich auf Monitor 1 ein 3D-Game spielen.
Geht nicht, da nach starten des Spiels Monitor 2 schwarz wird!
Lösung? (Spiel im Fenstermodus wäre meines wissens die einzige möglichkeit)
welche GPU ?
Eine GTX260
"Vollbild" bedeutet für das System leider "alle Bildschirme".
wenn es noch gute 19-Zoll-Geräte geben würde (mit 1280x1024 / schmaler Rahmen / schnelle Reaktion) dann wäre sowas bestimmt sinnvoll. Bei 22 Zoll x 3 wird die Grafikkarte schon schwach werden..
@holgiheftig
Ich hatte mal das gleiche Problem, aber da war einfach die Graka zu schwach und wurde weggeschalten. Das kann bei einer GTX260 aber fast nicht sein... oder doch !?
Treiber und verschieden Einstellungen im Nvidia Control Panel hast du schon probiert denk ich mal!?
An der leistung liegt es nicht. Es wird einfach von Win7, Grafiktreiber und Spiel nicht abgefragt auf welchem schirm die 3D-Vollbild-Anwendung angezeigt werden soll. Viele spiele stürzen beim start einfach ab, da sie wohl von dem Vorhandensein weiterer Bildschirme noch nie etwas "gehört" haben.
ich finde 3 monitor zum zocken auch schnickschnack. crysis warhead z.B. läuft auf den wenigsten rechnern ruckelfrei und das mit nur einem bildschirm. damit 3 monis wirklich sinn machen, müssen die gpus viel mehr power haben und die games müssen wesentlich besser darauf abgestimmt sein. das dürfte also noch dauern, zumal die mainstream-konsolen prorität haben. ich denke, erst wird sich die 3d-technik durchsetzen. wie schon gesagt wurde, 3 monis machen bei den wenigsten spielen wirklich sinn und die technik ist bei weitem noch nicht ausgereift.
cheers
ach, man muss blos 10 jahre alten spielen eine unterstützung für 3 Monitore einbauen und schon kanns los gehen! AA und AF braucht kein schwein und 640x480 reicht auch! ;-)
Für hohen Spielspaß reicht die einfachste Grafik!
@holgiheftig
du hast völlig recht. betreibe mit ner hd4870 2 monitore (26" und 19") nebeneinander; nun ists ja z.b. für rpg's oder strategiespiele sehr nützlich nebenbei auf dem kleineren monitor surfen zu können (gegensatz zu shooter); und ich muss genau das selbe beanstanden:
-auf dem 2. monitor ist keine taskleiste vorhanden
-lege mir eine auswahl an anwendungen auf den 2. monitor, diese werden jedoch meistens im 1. gestartet
-das grösste problem: vollbild wird immer minimiert bei aktivität auf dem 2. monitor
falls hier eine lösung bekannt ist oder wird, wäre ich verflucht zufrieden mit dem setup!
auch ich kann mir 3 monitore, egal wie und was, nur als wirklich unkomfortabel vorstellen...
@Ebkor
Soweit ich SoftTH verstehe, ist es hauptsächlich für Spiele entwickelt worden, um den Bildinhalt auf 2-3 Schirme auszubreiten. Die Auflösung ist auf allen Bildschirmen gleich.
Bei 3 Bildschirmen geht es ja nicht um die volle Konzentration der ganzen Fläche, viel mehr sollten die Seiten für den Augenwinkel sein (immerhin haben wir fast 180° Sichtwinkel in der Realität). So eine reine Monitorwand aus 3 oder 6 Schirmen, die flach vor einem steht, kann man sich schenken, wenn man dadurch keinen höheren Sichwinkel hat. Dann lieber ein Bild ohne Rand mit Projektor an die Wand.
Viel ärgerlicher finde ich diese 2+1 Geschichte, die beide Hersteller da abziehen. Entweder braucht man SLI oder Display Port. LCDs wären ja nicht mehr so teuer, für 3x150 Euro (1920x1080p) würde man geeignete Bildschirme bekommen, das hat 1 durchschnittlicher 24zöller noch vor 1 Jahr gekostet.
Die Leistung ist nicht so aufregend, momentan kommt gerade DX11 was natürlich extrem frisst. Aber Spiele wie Left4Dead 2 laufen auf den kleinen Crossfire schon sauber, obwohl ich 8AA eingestellt hatte. Theoretisch könnte man 2x5970 ins System stecken, das sollte locker reichen.
Kommen wird es, die Karten werden mehr Auflösung bringen, für 2025 ist UHDV mit 7680x4320 angesetzt, bis dahin wird es sich langsam in die Richtung bewegen. Vor 5 Jahren hat auch keiner an Full HD Gaming geglaubt, was heute ganz normal ist. Was haben wir mit der Geforce 6 in Oblivion gekämpft und mit der Geforce 7 lief es flüssig.
Zuerst randlose Displays liefern und Multimonitoring im Spielbereich wird attraktiv. Aber kehrtum muss dann auch die Spielhersteller mitmachen. Solange Konsolen die technischen Spezifikationen vorgeben, eher unwahrscheinlich. Denn bei einem TV gibt es kein Grössenproblem beim Bild. Und heute wo TV und Monitore dieselbe Anschlüsse haben, stellt man sich lieber ein günstigen Full-HD TV hin auch für den PC, oder gar ein Beamer!