Facebook kauft Oculus für 2 Milliarden Dollar

Derzeit wirft Facebook mit dem Geld nur so um sich. Nach WhatsApp und dem Drohnenhersteller Titan Aerospace verleibt sich das Soziale Netzwerk nun Oculus ein, ein Entwickler von Technologie rund um Virtual Reality, der im vergangenen Jahr vor allem mit der Rift-Brille bei der CES 2013 auf sich aufmerksam machte. Allein das dazugehörige Entwickler-Kit wurde bisher mehr als 75.000 mal angefordert.

Dabei will Facebook die Technologie, die zunächst vor allem Gamer-Fantasien beflügelte nicht nur für Daddeln verwenden, sondern verspricht sich eine Vielzahl von Möglichkeiten unter anderem im Bereich der Kommunikation, der Unterhaltung und der Bildung. Für das 2012 mit Hilfe von Kickstarter finanzierte Projekt lässt Zuckerberg immerhin zwei Milliarden Dollar springen, wobei 400 Millionen Dollar in bar ausgezahlt werden; der Rest wird in Aktien abgegolten.

Mit Spannung bleibt abzuwarten, was als nächstes auf der Facebook-Einkaufsliste steht.

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11 Kommentare
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    Dein Kommentar
  • Plitz
    Ganz ehrlich, da krieg ich einen Hass. Das ist ein komplett vom User finanziertes Produkt und nun hat niemand die Chance dieses Produkt zu nutzen ohne Angst bekommen zu müssen, dass dieses von ihnen erst finanzierte und anschließend noch teuer gekaufte Produkt alles was sie machen ausspioniert?Bei solchen Entwicklern kriege ich puren Hass. Kein Cent für dieses Produkt kam aus der eigenen Tasche und dennoch verkauft man das ganze Konstrukt an das große Böse und macht so unmengen an Geld ohne selbst ein finanzielles Risiko eingegangen zu sein.Oculus ist damit für mich gestorben ...
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  • Tesetilaro
    ich kann dich verstehen Plitz und teile deine Position sogar - allerdings hätte ich es nicht ganz so drastisch formuliert - etwas um daß ich dich auch bitten möchte ;)
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  • jo-82
    Absolut. Auf Produkte von Facebook kann ich verzichten. Hoffen wir, daß es gereicht hat anderen zu zeigen, daß die Technik mittlerweile gut genug ist und auch ein Markt besteht.
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