Ehebrecher: Facebook?
Reverend Cedric Miller von der Living World Christian Fellowship Church in New Jersey machte Schlagzeilen nachdem er Gläubigen empfahl, Facebook-Konten wegen einer offenen Gefahr von Untreue zu schließen.
Laut Miller ließen sich alleine 20 Paare in seiner Gemeinde scheiden, weil Facebook es für Ehepartner zu einfach mache, Kontakt zu alten Liebhabern und Romanzen wieder aufzunehmen.
Kein Mandat sei das, so Miller, allerdings hoffe er, dass die Mitglieder der Gemeinde seinem Rat folgen. Auch er selbst wolle sich von Facebook verabschieden. Dass Facebook eine gewisse Bedrohung für eine Ehe oder Partnerschaft darstellt, ist nicht unbedingt neu. Schätzungen in Großbritannien zufolge wird Facebook als Beweismaterial in nahezu 20% aller Scheidungen, die vor Gericht verhandelt werden, verwendet.
Allerdings dürfte in Frage gestellt werden, ob Facebook tatsächlich der Übeltäter ist oder ob Partnerschaften, die zerbrechen, nicht sowieso schon auf wackligen Beinen stehen. In solch einem Fall mag Facebook sicherlich ein Komplize sein. Wer seinen Partner wegen Facebook verliert, der darf sich zumindest trösten, dass Facebook zumindest viele Optionen bietet, einen neuen Partner zu finden.
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Hi,
Jo, stimmt. In meinem Bekanntenkreis sind zwei Beziehungen in die Brüche gegangen.
Tja, social network eben. Wenn das Vertrauen nicht da ist!
Gruß
lol, die Amis. Die Bush-Nachfolger spriesen dort geradzu aus dem Boden!!
Unsinn.. Vertrauensmissbrauch wird hier angeprangert, nichts anderes! Und klar, wo es einem leicht gemacht wird, greift man manchmal gerne zu.. Da hat der gute Pater schon recht, aber das ganze wird wohl eher dazu führen, dass man das dann doch über spezialisierte Seiten macht, auf die der Partner dann keinen Zugriff hat.
Naja, ist doch gut wenn Ehen, die nicht mehr funktionieren endlich getrennt werden. In funktionierenden Partnerschaften hat man entweder nicht das Bedürfnis zu Abenteuern oder aber die Partner einigen sich auf einen Umgang mit dem Thema der mehr oder weniger offen ist. Neu ist Untreue nicht, sie ist nur in Facebook leichter nachweisbar. Etwa 10% der Kinder haben nicht den Ehemann als biologischen Vater. Das klingt schon nach viel, wird aber noch brisanter wenn man bedenkt, dass für eine erfolgreiche Befruchtung rund 3 Monate regelmässiger Versuche nötig ist. Kurz gesagt, wirkliche Treue ist sehr selten. Ein Tabuthema immer noch- und eigewntlich wäre der angemessene Umgang damit, mal die moralischen Regeln und Richtlinien zu übderdenken. Ehen dauern mittlerweile sehr oft 40 und mehr Jahre. Die Treuegebote stammen aus einer Zeit, als eine Ehe erheblich kürzer war, weil die Partner früher starben aka. die Lebenserwartung sehr viel kürzer war.
manikend : Richtig erkannt.
In unserer Lohn-und Leistungsgesellschaft, wollen viele alles/jetzt und sofort. Verzichten ? Gibts nicht. Der Verlockung ( hier über Facebook ) muss man wiederstehen können, ansonsten hat die Beziehung/Ehe keine Chance.
@manikend
Quasi "Hole-in-One". Aber statistisch gesehen hast du vermutlich Recht. Auch wenn wir alle Wissen das eine Statistik gerade in diesem Bereich NULL Aussagekraft hat.
eine erfolgreiche Befruchtung muss nicht 3 Monate regelmäßge Versuche benötigen. Ich habe meine Tochter mit einem Blattschuss "gezeugt"
aber jetzt mal wieder BtT:
was ich mich Frage ist ja folgendes: Ist alleine der Kontakt zu früheren Partnern ein Vertrauensbruch (zumindest ein Rechtlich einklagbarer)? Oder muss da schon mehr stehen als "Hoi Inge, lang ists her, was tut sich so bei dir?" Ich meine, wenn man seine Liebesabenteuer in Facebook dokumentiert (obwohl man verheiratet ist) dann gehört man sowieso mal erst ein paar Monate in Behandlung, offensichtlich ist man nicht mehr voll zurechnungsfähig. Wenns aber nur "Kontakte und Freunde" sind wäre das schon erbärmlich für die jeweiligen Partner, wenn es deswegen zur Trennung kommt.
Oder aber ich verstehe das erst, wenn ich auch einen Facebook-Account habe ... wobei meine Ex kein Facebook gebraucht hat um uns zu verlassen, ein bisschen Esotherik und selbstverwirklichungs-bullshit hat da gereicht ...
greez
So ein Hype.
Theoretisch sollte jeder zehnte Erdenbürger bei Facebook sein. Wenn man Alter, Geschlecht und Internetzugang vorraussetzt müßte jeder männliche Bewohner des Westens bei Facebook sein.
Ich kenne keinen einzigen. Null. Nada.
Ich betreue einen Proxy mit mehreren tausend Usern und 1TB Webtraffic. Facebook hat weniger Aufrufe als http://www.bahnstromtrasse-germering.de/...
Erfolg kann man sich auch herbeilügen. Und irgendwann macht jeder mit.
Facebook ist kein Hype, sondern Realität. Und wer das leugnet, belügt sich selbt. Aus meinem Bekanntenkreis nutzen ca 90% Facebook.
Und ich habe mich übrigens auch von meiner Partnerin nach 9 Jahren getrennt, weil ich auf Facebook eine neue Liebe gefunden habe, die ich zwar schon seit Ewigkeiten kannte, aber jahrelang aus den Augen verloren habe.
Und der Grund war NICHT Facebook, denn die Beziehung bröckelte schon seit Jahren. Facebook war nur Mittel zum Zweck um mir die Augen zu öffnen.
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Eine Beziehung beenden und dann vor den Scherben stehen, nur weil Madame über Nacht eine Erleuchtung hatte, dafür brauchen wir hier oben in Dithmarschen kein Facebook. Das klappt auch bestens auf die alte, konventionelle Weise
Entweder ist der/die Partner/in Treu oder nicht, klar ist es in Zeiten vom Internet wesentlich leichter geworden.
Aber davon abgesehen ist es ja auch kein verbrechen sich zu Trennen,man kann auch versuchen sich auszusprechen wenn das nicht hilft? Was bleibt?Die schlechte stimmung noch vertiefen .. nein danke
Wenn man einen neuen Job hat und nach 1 Jahr merkt bah ist das ne scheisse dann schaut man sich ja auch nach was neuem um
Da lach ich mich tot, das hat nix mit Facebook zu tun. Man kann Liebsbriefe ja auch nicht der Post anlasten oder dem Chatroom die privaten Chats, oder einem gemütlichen Lokal und nem Glas Wein die romatische Atmosphäre. Wenn jemand seinen Partner verlässt, ist es nicht wichtig welche "Hilfsmittel" er dazu bekommt, sondern der einache Fakt, dass er den aktuellen Partner ganz einfach nicht mehr genug liebt, sondern den neuen.
Die Argumentation dieses Pfarrers seh ich leider recht parallel zu den Bräuchen der islamischen Welt seine Frauen zu verschleiern um sexuelle Spannungen zu vermeiden, also beides nach dem Motto was ich nicht seh, macht mich nicht geil / aus den Augen aus dem Sinn.
Überhaupt nimmt das mit den religiösen Leuten grad überhand, letzte Woche gabs einen der gesagt hat, das USB die Verbindung des Satans ist, statt dessen soll man BT nehmen weil Jesus' Augen blau waren.
Sollen die sich wegen mir um Religionsfragen beschäftigen und wir uns mit unseren Angelegenheiten, jeder da, wo er sich am besten auskennt.
Na ja, was man nicht weiß macht einen nicht heiß. Liebesbriefe und das Zeug konnte man besser verbergen. Facebook eben nicht, oder nur mangelhaft. Und die Eifersucht ist eben da, ob man sich liebt oder nicht. Das geht ganz einfach. Mann oder Frau fragt sich natürlich warum sein Partner mit seinem jeweiligen Expartner bei Facebook in Kontakt tritt.
@borizb
Der Pfarrer hat recht. Das mit dem verschleiern gilt für Mann und Frau. Beide sind eifersüchtig. Eifersucht ist ein schlimmes Luder, dass den Partner schlimme Abgründe treiben kann. Drüber sprechen ist halt immer so eine Sache, die nicht gerne jeder in Angriff nehmen will und wenn befürchtet man, dass der Andere vielleicht lügt. Und dann geht es eh nur noch bergab.
Es ist nicht leicht und Facebook ist ein Komplize, sicher nicht der schuldige. Der Komplize vereinfacht alles.
statt dessen soll man BT nehmen weil Jesus' Augen blau waren.
Würde mich ziemlich wundern wenn das so gewesen wäre. Wo liegt Israel gleich wieder? Neben Norwegen?