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Günstige NAS-Geräte von Silverstone und Fantec im Test

Günstige NAS-Geräte von Silverstone und Fantec im Test
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NAS-Geräte müssen nicht immer teuer sein. Das zumindest beweisen unsere beiden Testgeräte, die sich im Preisbereich zwischen 100 und 130 Euro bewegen. Doch welche Kompromisse muss man für diesen Preis eingehen?

Vor wenigen Jahren war eine solche zentrale Lösung für Privatanwender noch relativ uninteressant und lediglich Enthusiasten dürften sich aus Neugierde an der Technik einen Server in Eigenregie zusammengebaut haben, auf dem dann Daten oder Sicherungsdateien des heimischen Desktop-PCs bzw. Notebooks abgelegt wurden.

NAS für Privatanwender

Seit einiger Zeit wird aber auch für herkömmliche Anwender das Thema Network Attached Storage, kurz NAS, immer interessanter. Durch netzwerkfähige Consumer-Geräte wie z.B. Tablets, Smartphones und Mediaplayer  oder der weiteren Verbreitung von DSLR- bzw. Videokameras werden wir quasi dazu gezwungen, uns früher oder später nicht nur Gedanken darüber zu machen, auf welchem Medium und an welchem Ort wir unsere Daten ablegen, sondern auch wie wir darauf möglichst unkompliziert und von verschiedenen Geräten und Orten aus zugreifen und für andere Familienmitglieder - im Idealfall mit verschiedenen Zugriffsberechtigungen - zugänglich machen können.

Klein und günstig - aber auch gut?

Wir hatten in der Vergangenheit hauptsächlich NAS-Geräte im Test, die von ihrer technischen Ausstattung, von ihrer Positionierung durch den Hersteller und letztendlich wegen des preislichen Gefüges eher für kleine Arbeitsgruppen bzw. den geschäftlichen Einsatz prädestiniert waren. Immerhin lagen die Anschaffungskosten der bisher getesteten Geräte meist über 250 Euro, teilweise zuzüglich Festplatten. Enthusiasten und ambitionierte Anwender lassen sich hierdurch selbstverständlich nicht beirren, doch was, wenn man aus Prinzip nicht mehr als 150 bis 200 Euro für ein NAS-Gerät ausgeben möchte?

Wir haben uns zwei Geräte von Silverstone und Fantec angeschaut, die beide im Anschaffungspreis deutlich unter der 200-Euro-Marke liegen. Hier dürfte bereits klar sein, dass diese Geräte nicht mit der Leistung von NAS-Geräten der Hersteller Qnap, Synology oder Thecus mithalten können. Wir wollen daher diesmal weniger auf die technischen Details der Geräte eingehen, sondern gezielt einen Blick auf die Verarbeitung sowie die Benutzerfreundlichkeit und Bedienung werfen.