Der dritte Teil der Far-Cry-Serie ist (aus unserer Sicht) beeindruckender als sein Vorgänger. Doch wie viel Rechen- und Grafikpower braucht dieses Spiel wirklich? Genau das prüfen wir mit 15 Grafikkarten und acht CPUs.
Als Spieleserie nimmt Far Cry einen ganz besonderen Platz unter den PC-Spielen ein. Wir erinnern uns: Es ist Anfang 2004, und während alle Welt sich bei der Beschreibung der ersten In-Game-Screenshots von John Carmacks kommendem Doom 3 mit Superlativen überschlägt, bringt der völlig unbekannte Newcomer Crytek Monate vor id seinen eigenen Ego-Shooter heraus. Dabei gelingt dem Neuling ein absoluter Coup, denn selbst abgebrühte Journalisten und Enthusiasten, die bis dato Leveldesign gewohnt waren, das vor allem auf dunkle und geschlossene Räume setzte, kommen über die Detailtreue und Farbenpracht des Crytek-Shooters ins Schwärmen. Zwar wurde – natürlich – auch Doom 3 ein kommerzieller Erfolg, aber meiner Meinung nach war Far Cry das bessere Spiel, und zwar um Längen. Es definierte, wie ein Open-World-Shooter mit Handlungsfreiheit für den Spieler aussehen könnte. Wie man das Spiel spielt, ist dem Spieler selbst überlassen – es gibt keinen richtigen oder falschen Weg. Es blieb völlig mir überlassen, ob ich mich lieber an meine Gegner heranschleichen und sie von hinten meucheln oder wild schießend frontal auf sie zustürmen wollte.
Die Entwicklung von Far Cry 2 gab Crytek allerdings komplett aus der Hand, und stattdessen übernahm das Team von Ubisoft Montreal die Entwicklung. Das Ergebnis fanden viele, ich inklusive, alles andere als überzeugend. Obwohl als zweiter Teil verkauft, hatte dieses Spiel mit seinem Vorgänger abgesehen von den Palmen wenig gemein. Die Kritiken waren insgesamt zwar positiv, aber was den meisten Tom’s-Redakteuren in Erinnerung blieb, ist wie schnell man dieses Spiel wieder vergessen konnte. Ich bin mir nicht einmal sicher, dass auch nur einer von uns es bis zu Ende durchgespielt hätte.
Dementsprechend niedrig waren meine persönlichen Erwartungen an Far Cry 3, und ich hatte mich schon auf die nächste spielerische Bauchlandung dieser Spielereihe vorbereitet. Schön, wenn man sich so irren kann, denn Ubisoft ist es dieses Mal gelungen, etwas wirklich Besonderes zu erschaffen. Das neue Spiel kombiniert die üppige Blätterpracht und die Handlungsfreiheit des ersten Far Cry mit der Erkundungs- und Beutemechanik von The Elder Scrolls: Oblivion, dem aus Battlefield bekannten einnehmen von Kontrollpunkten, der großzügigen Fahrzeugwahl eines Just Cause 2 und diversen anderen eigenen Innovationen. Zu letzteren gehören ein Handwerkssystem, das mich nicht in den Wahnsinn treibt, und ein Skill-Baum, der auf Tattoos basiert.
Stützpunkt gesichert, Fahne rauf!
Ein umfangreiches interaktives Intro führt hervorragend in das Spiel ein, und schon bald identifiziert man sich mit der Hauptfigur. Wir wollen hier keine Details verraten, aber eine Warnung wollen wir schon aussprechen: Wenn Selbstdisziplin nicht gerade zu den eigenen Stärken gehört, sollte man um dieses Spiel vielleicht lieber einen Bogen machen – denn das Spiel hat ein hohes Suchtpotenzial. Wenn man sich nicht von vornherein feste Grenzen setzt, verschlingt es schnell viele Stunden, die man wohl gerade jetzt um die Feiertage besser mit der Familie verbringen sollte.
Strand und Buggy? Erinnert irgendwie an Half Life 2.
Und dabei reden wir sogar noch nur von der Einzelspielerkampagne. Wie schon bei vorherigen Spieletiteln haben wir auch dieses Mal den Mehrspielerteil ausgespart, da wir hier vor allem die Spielperformance von verschiedenen PC-Komponenten beurteilen wollen. In einer Mehrspielerwelt, in der jede Aktion eines anderen Spielers sich auf die Leistung auswirken kann, ist das unmöglich. Beginnen wir, indem wir uns die verschiedenen Grafik- und Detaileinstellungen anschauen, die das Spiel zu bieten hat.
Böse jungs tragen rot. Überfahren ist also durchaus erlaubt.


das spiel ist einfach nur genial, fand aber den 2ten teil auch sehr gut
2. Habt ihr mal die Story gespielt - ist grausam, wie schlecht die geschrieben und Umgesetzt ist und ist genau das Gegenteil zu der "offenen" Spielwelt (ist nicht wirklich offen). Cutscene- und Scripting-Zwangsjacke ist unerträglich und die Dialoge ebenfalls (glücklicherweise kann ich man den Ton da einfach mal abschalten) - aber glaubt nicht, dass man eine dieser Sequenzen überspringen darf - nein sie kosten euch einfach nur Lebenszeit.
3. Ja - solange man das Gefühl der offnen Welt hat macht es Spaß!
2. Das heißt das 29 frames im MINIMUM (also es geht nicht tiefer als minimum außer du hast andere Programme an) wie bei der GTX 660 TI vollkommen ausreicht.
3. Ihr habt doch wahrscheinlich unübertaktete Grafikkarten wie die von Nvidia oder AMD selber als Referenz genommen da kann ne Karte von dritt Herstellern sicherlich noch was rausholen.
anscheinend hast du farcry3 einfach nicht verstanden, denn es ist meiner meinung nach das aussagekraeftigste spiel das es je gab. muss aber, anhand deiner wenigkeit, nicht jeder kapieren, warum man die sequenzen nicht wegklicken kann. - aber mach dir nichts darauß.
finde es auch schrecklich, dass man bei einer hd 7750/7770 die tests vorallem bei 1920 aufwaerts ansetzt - man kauft sich nicht eine 100eur grafikkarte um an einem 24zoll+ monitor, mit maximalen details, auf ein wunder hofft.