FBI warnt vor Spielzeug mit Internetverbindung

Eine steigende Anzahl Spielzeuge haben eine Internetverbindung. Mattel zum Beispiel hat eine "smarte" Barbie-Puppe im Programm, CloudPets stellt mit dem Internet verbundene Stofftiere her und andere Hersteller verwandeln simples Spielzeug in Internet of Things-Geräte (IoT). Problematisch wird dies, wenn diese Geräte bzw. Spielzeuge nicht perfekt abgesichert sind und wie Barbie gehackt werden können und wie Cloudpets' Stofftiere als Abhöranlagen zweckentfremdet werden können.

Das FBI verlautbarte, dass diese Spielzeuge gewöhnlich Sensoren, Mikrophone, Kameras, Datenspeicher und andere Multimedia-Komponenten enthalten - inklusive Spracherkennung und GPS. Heutige Spielzeuge sind häufig Mini-Computer in Form von Spielzeug.

Wer auf Nummer sicher gehen will, müsste vor dem Kauf eines solchen Geräts viel Recherche betreiben, wie sicher diese Geräte sind. Aber selbst mit dieser Recherche lässt sich nicht garantieren, dass nicht doch (wie in fast jeder Soft- und Hardware) Sicherheitslücken vorhanden sind.

Aber dieses Problem beschränkt sich nicht nur auf Spielzeuge. Vielerlei Geräte sind inzwischen mit dem Internet verbunden und wir können immer wieder beobachten, dass Hersteller sie nicht mit der nötigen Sorgfalt absichern. Deshalb ist der Kauf eines IoT-Geräts derzeit wie ein Spaziergang in einem Minenfeld. Am besten meidet man solche Geräte besser oder, wenn man sie unbedingt besitzen will, sollte man mit großer Sorgfalt auswählen und die Sicherheitsaspekte im Auge behalten.

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