Toshiba: PMR-Technologie ermöglicht 14-TB-Festplatten ab 2018

Neben Western Digital und Seagate hat auch Toshiba bereits angekündigt die Kapazität von Festplatten künftig weiter steigern zu wollen. Nun wird der Hersteller konkreter: Künftig sollen auf einer Magnetscheibe für 3,5-Zoll-Festplatten Daten mit einem Umfang von bis zu 1,8 Terabyte untergebracht werden können. Bei Scheiben für 2,5-Zoll-Festplatten soll die Kapazität auf jeweils einen Terabyte steigen. Die Steigerungen werden Dank der sogenannten senkrechten Aufzeichnung (Perpendicular Magnetic Recording, kurz PMR) möglich, die deutlich leistungsfähiger sein soll als die von HGST verwendete SMR-Technologie, bei der die Speicherdichte durch überlappende Datenspuren erhöht wird.

Auf diesem Weg will der Hersteller Notebook-Festplatten mit einer Kapazität von einem Terabyte entwickeln, die eine Bauhöhe von lediglich sieben Millimetern aufweisen. Sie sollen vor allem in für den Unternehmenseinsatz bestimmten Ultrabooks zum Einsatz kommen. Dagegen sollen Laufwerke im 3,5-Zoll-Format mit einer Speicherkapazität von zwölf Terabyte deutlich günstiger produziert werden können, weil hierfür nur sieben an Stelle von acht Scheiben benötigt werden.

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2 Kommentare
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  • muetze2k
    Ich frage mich warum das nicht schön länger flächendeckend eingesetzt wird.
    PMR ist nicht neu, das gab's schon vor über 10 Jahren bei durchaus bezahlbaren Laptopfestplatten.
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  • zeutan
    Ich denke, es gibt heute keine HDD, die nicht entweder PMR oder SMR verwenden. Ich bin mir aber nicht sicher, was jetzt die Quintessenz des Tickers sein sollte, denn 2TB bei 2,5" und 7mm Bauhöhe sind eigentlich ein "alter Hut". Neu wäre so eine Kapazität mit PMR. Und SMR macht eigentlich nur im Storage-Bereich (NAS odgl.) eine gute Figur. Vor allem beim Wieder-Beschreiben brechen die SMR-HDDs zeitweise (technisch bedingt) richtig ein.
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