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Der Schlüssel: SATA Port-Multiplier

Festplatten zusammenschalten mit eSATA
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Das machen die meisten Anwender heute: Jede SATA-Festplatte wird über einen verfügbaren SATA-Anschluss verbunden.

Im Zusammenhang mit diesem Artikel sollten Sie wissen, dass die eSATA-Spezifikation auch Port Multiplier unterstützt. Diese ermöglichen es Ihnen, mit einem einzelnen eSATA-Kabel diverse eSATA-Enderäte an einen SATA-Controller anzuschließen. Mit Port Multipliern lassen sich bis zu 15 SATA-Laufwerke über eine einzige SATA-Verbindung verwenden. Kaum jemand würde wirklich so viele Laufwerke über eine einzige Verbindung betreiben, da durch den 300 MB/s-Link schnell ein Flaschenhals entstehen würde. Mögliche Verwendung findet sich jedoch im Anschluss eines externen optischen Laufwerks und einer Festplatte an ein Notebook via eines eSATA-Controllers im ExpressCard- oder PC-Card-Format. Einzelne Festplatten liefern bis zu 90 MB/s, was wiederum die Verwendung von mehr als 3-4 Laufwerken an einem Port Multiplier ausschließt, wenn Sie die Leistungsfähigkeit nicht schmälern wollen. Die meisten SATA-Controller erkennen die Port Multiplier übrigens noch nicht selbst (der Controller geht davon aus, dass mehrere einzelne Laufwerke angeschlossen sind), professionelle Controller und die neueste Hardware wie z.B. die ICH9 von Intel hingegen schon (hierbei weiß der Controller, dass ein PM vorhanden ist).

Was wir in der Einleitung bereits kritisierten trifft auch für semi-professionelle eSATA-Geräte mit Port Multiplier zu: sind sind wenig flexibel, weil ihre Konfiguration vorbestimmt ist. Mit einigen lassen sich vier oder sogar acht Festplatten anschließen und sie verbinden sich mit Ihrem Host-System via eSATA. In den meisten Fällen lässt sich der Betriebsmodus nicht ohne Datenverlust verändern (JBOD, RAID), da nur teure Spitzen-Produkte auch über die notwendige RAID-Logik verfügen; ganz davon abgesehen, dass diese Gerätschaften für den Heimgebrauch viel zu riesig und teuer sind.

Silicon Image hat diese Lücke geschlossen, indem es seinen neuen SteelVine Speicherprozessoren sowohl einen Port Multiplier als auch eine Visualisierungslogik verpasst hat. Externe Speicherprodukte, die auf diese Prozessoren aufgebaut sind, ermöglichen es Ihnen, Geräte miteinander zu verketten und die Gesamtkonfiguration Ihrer eSATA-Laufwerke je nach gewünschten Einstellungen für das jeweilige Gerät zu beeinflussen - Performance, Sicherheit, oder von beidem etwas.

Wenn Ihr SATA-Controller die Port Multiplier nicht erkennt, wird ee alle angeschlossenen Festplatten so betreiben, als wären diese jeweils durch einen eigenen SATA-Anschluss mit dem System verbunden. Controller, die PMs erkennen, wissen von der physischen Verbindung, verlangen aber immernoch nach zusätzlicher Logik, um die Laufwerks-Verkettung von Silicon Image zu erreichen.h6>
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  • mugen , 14. Juni 2007 21:54
    Auf so ein Produkt habe ich schon ewig gewartet, ich bin wirklich von dieser Flexibilität begeistert. Wann kommen die ersten Controllerplatinen oder Gehäuse auf dem Markt?