Mozilla: Entwicklung für Connected Devices wird eingestellt

Mit seinem Firefox-Browser schaffte es Mozilla eine Zeitlang, sich im Kampf mit Microsoft zu behaupten und zwischenzeitlich den weltweit meistgenutzen Webbrowser bereitzustellen.

Doch mit der Vorstellung von Google Chrome begann die Bedeutung von Firefox zu sinken; mittlerweile liegt der PC-Marktanteil des Desktop-Browser nur noch bei 14,9 Prozent. Insgesamt sind es sogar nur noch 6,8 Prozent - denn auf Mobilgeräten ist Firefox nur eine Randerscheinung.

Dabei hatte die Softwareschmiede auch im Mobilbereich einst große Pläne und präsentierte mit Firefox OS ein eigenes mobiles Betriebssystem sowie eine Reihe mit ihm bestückter günstiger Smartphones. Der Erfolg blieb jedoch bescheiden, die Firefox-OS-Entwicklung wurde längst beendet.

Allerdings hoffte der Hersteller immer noch auf andere Bereiche: Panasonic wollte Firefox auf Fernseher bringen, das Projekt wird allerdings nicht von Mozilla selbst vorangebracht. Außerdem wird noch für den Bereich IoT entwickelt. Außerdem sollte die Browser-Technologie für "Connected Devices" verwendet werden - eine Sparte, die nun jedoch auch geschlossen wird. Mozilla wird sich an dieser Stelle auf das Internet der Dinge konzentrieren, 50 Entwickler werden entlassen.

Damit muss die Stiftung einen weiteren Versuch beerdigen, die Abhängigkeit vom Firefox-Browser zu lösen

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