Firefox will Flash-Inhalte abschalten

In einem Blog-Eintrag weist Benjamin Smedberg - bei Mozilla als Qualitätsmanager für Firefox zuständig - darauf hin, dass das Plugin für Flash-Inhalte auch beim Browser der Mozilla-Community abgeschafft werden soll.

Ab August sollen alle Flash-Inhalte von Webseiten, die für das Verständnis und die Nutzererfahrung nicht essenziell sind, nicht mehr dargestellt werden. Damit sollen Sicherheit, Akkulaufzeit, Ladegeschwindigkeit und Reaktionsfreudigkeit des Browsers verbessert werden.

Laut Smedberg habe Flash einen wichtigen Beitrag zur Funktionalität von Webseiten geleistet, sei aber nicht mehr zeitgemäß. Audio- und Video-Playback, Streaming, 2D- und 3D-Grafiken und Networking seien dadurch nach vorn gebracht worden.

Man habe aber die Erfahrung gemacht, dass mit der Einführung von HTML5 bei YouTube und dann auch bei Facebook die Anzahl der Abstürze signifikant zurückgegangen sei. Smedberg geht davon aus, dass zehn Prozent aller derzeitigen Firefox-Abstürze auf Flash-Inhalten basieren.

Ab 2017 sollen Flash-inhalte nur noch dann angezeigt werden, wenn der Nutzer sie auch tatsächlich per Mausklick anfordert.

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