Ansichten, Features und Anschlüsse
Betrachten wir kurz erst einmal die Zusammenfassung der wichtigsten äußeren Daten in Tabellenform, bevor wir uns den Bilder und sichtbaren Features widmen:
| Abmessungen und Gewicht | |
|---|---|
| Länge: | 282 mm, mit Stromsteckern > 300 mm (PCI-E Stromanschlüsse rückseitig!) |
| Tiefe: | 34 mm PCB bis Lüfterobekante 5 mm Rückseite von PCB bis einschl. Backplate |
| Höhe: | 103 mm an Oberkante PCI-E Slot |
| Gewicht: | 1086 g |
Das Erscheinungsbildder FirePro W8100 ist wie schon bei der FirePro 9100 sehr unauffällig, wobei die schlichte, schwarze Kunststoffabdeckung sehr stark an die Radeon HD 6970 erinnert. Auch am Kühler selbst hat sich seit damals kaum Gravierendes geändert, was wir im Vergleich zu Nvidias Quadro-Karten dann doch etwas schade finden.
Kernstück ist der bereits von der FirePro W9100 bekannte Vapor-Chamber-Kühler, durch den der etwas dominant auftretende Radial-Lüfter die Luft geradezu in Richtung Austritt am Slot-Panel presst. Leise ist so eine Lösung nicht wirklich, aber zumindest einigermaßen wirkungsvoll.
Die Rückseite ist geprägt durch eine stabile Backplate, die die teilweise auch auf der Rückseite des PCB verlöteten Speicher-Module gut mitkühlt. Neu sind die aufgeklebten Gummi-Abstandshalter, mit denen man im Multi-GPU immer einen konstanten und ausreichenden Abstand zwischen den Karten erzwingen kann.
Die Unterseite hält sich in Bezug auf Optik und Funktionalität bescheiden zurück, denn die Lüfterabdeckung ist komplett geschlossen. Dafür sieht man noch einmal sehr anschaulich die eben erwähnten Abstandshalter.
Man findet an der Oberseite keine CrossFire-Anschlüsse für die Brücken mehr, da diese Funktionalität bei Hawaii über die PCIe-3.0-Mainboard-Steckplätze gelöst wird. Was von der FirePro W9100 auch übernommen wurde, ist der Synchro-Header für den Anschluss an das FirePro-S400-Synchronisierungsmodul, wenn es um besonders anspruchsvolle Anwendugen geht, für die eine Synchronisierung mit externen Quellen (Genlock) oder eine 3D-Rendering-Synchronisierung mehrerer GPUs in verschiedenen Systemen (Framelock) erforderlich ist.
An der Rückseite finden wir im Unterschied zur W9100 nur noch zwei PCIe-Stromversorgungsanschlüsse mit sechs Pins, was ebenfalls auf eine niedrigere Leistungsaufnahme schließen lässt. Auf dieses Thema kommen wir dann später bei der Messung der Leistungsaufnahme noch einmal zurück.
Anschlüsse am Slot-Panel
Neben den vier DP-Anschlüssen, die bei 30 Hz sogar noch eine 6-Monitor-Konfiguration mit 4K-Auflösung (bei 60 Hz noch drei Monitore) erlauben, findet man einen 3-poligen mini-DIN-Anschluss für eine optionale 3D-Display-Funktionalität.
- Einführung und Übersicht
- Abmessungen, Gewicht, Features und Bilder
- Testsystem und Treiber
- OpenCL: Shader, Kryptografie und Bandbreite
- OpenCL: Finanzmathematik und wissenschaftliche Berechnungen
- 2D-Performance: GDI und GDI+
- SPECviewperf12: CATIA, Creo und Maya 2013
- SPECviewperf 12: Showcase, Siemens NX und Solidworks
- SPECviewperf12: Synthetische Simulationen
- OpenCL: 4K-Videobearbeitung
- OpenCL: Render-Performance
- DirectX11- / Gaming-Perfomance: 1920 x 1080 Pixels
- DirectX11- / Gaming Perfomance 3840 x 2160 Pixels
- Leistungsaufnahme: Messmethoden und Messsystem
- Leistungsaufnahme: Ergebnisse im Detail
- Temperatur und Lautstärke
- Zusammenfassung und Fazit






Kurze Frage zu eurem 2D-Test: Ist das ein anderer als http://www.tomshardware.de/download/Tom2D,0301-26150.html? (Im Test steht v2).
Und ist der Download down oder mache ich was falsch?
Gruß
Sweepi