Sythetische Tests: Energy
Simuliert wird eine typische Anwendung fürs Volume-Rendering, wie sie beispielsweise bei geophysikalischen Untersuchungen (Seismik, Erkundung von Öl- und Gasvorkommen, u.ä.) eingesetzt wird. Bei solchen Untersuchungen entstehen Bildschnitte des Untergrunds, die in einem 3D-Gitter dargestellt werden. Das Volume-Rendering erzeugt daraus eine 2D-Projektion oder 3D-Ansicht für die weitere Analyse und Auswertung.
Dafür werden die Hardware-Unterstützung für 3D-Texturen und - damit verbunden - die trilineare Interpolation genutzt. Für diese Aufgabe wird jede Menge (schneller) Speicher auf der Grafikkarte benötigt. Dabei ist es erstaunlich, wie weit die FirePro-Karten hinter der Quadro K6000 zurückliegen. Die neue FirePro W8100 liegt merklich hinter den FirePro-Karten W9100 und W9000, aber für die Quadro K5000 und die FirePro W8000 reicht es immer noch mehr als deutlich

Sythetische Tests: Medical
Ähnlich wie bereits bei der geophisikalischen Simulation greift man hier auf eine synthetische Implementierung häufig benutzter Funktionen und Features zurück, bei denen es um Volume-Rendering geht. Das texturbasierte Volume-Rendering realisiert die räumliche Darstellung von Schnittbildern, die beispielsweise bei der Computertomographie (CT) oder Magnetresonanztomographie (MT) entstehen.
Das Slicing (Aneinanderlegen der Texturen des darzustellenden Volumens in parallelen Schichten bzw. Ebeben) beruht dabei auf der Vergabe von sogenannten Texturkoordinaten, die jedem einzelnen Vertex zusätzlich zu den bestehenden Raumkoordinaten (X,Y,Z) zugeordnet werden. Diese Texturkoordinaten definieren die Ausrichtung und Skalierung der auf die Polygone aufgelegten Textur durch ein Objekt.
Anhand dieser Texturkoordinaten können in der Folge auch die Datenwerte zur Darstellung berechnet werden (Compositing), wobei man sich das gesamte Volumen dann als eine große Menge von Voxeln (Volumenzellen) vorstellen kann, die neben dem Textureinstieg noch über Farb- und Transparentinformationen verfügen.
Diese wiederum werden dann anhand eines Rays (Strahls) miteinander verrechnet. Der vorliegende Benchmark-Teil gliedert sich in zwei Abschnitte, wobei beim "4D Heart Data Set" eine Iteration mehrerer 3D-Körper getestet und beim "Stag Beetle" vor allem der Speicher stärker ausgelastet wird. Bei diesem Test rächt sich die vor allem die leichte Beschneidung der FirePro W8100 im Vergleich zur W9100, wobei dies noch alles jammern auf höchstem Niveau ist.

- Einführung und Übersicht
- Abmessungen, Gewicht, Features und Bilder
- Testsystem und Treiber
- OpenCL: Shader, Kryptografie und Bandbreite
- OpenCL: Finanzmathematik und wissenschaftliche Berechnungen
- 2D-Performance: GDI und GDI+
- SPECviewperf12: CATIA, Creo und Maya 2013
- SPECviewperf 12: Showcase, Siemens NX und Solidworks
- SPECviewperf12: Synthetische Simulationen
- OpenCL: 4K-Videobearbeitung
- OpenCL: Render-Performance
- DirectX11- / Gaming-Perfomance: 1920 x 1080 Pixels
- DirectX11- / Gaming Perfomance 3840 x 2160 Pixels
- Leistungsaufnahme: Messmethoden und Messsystem
- Leistungsaufnahme: Ergebnisse im Detail
- Temperatur und Lautstärke
- Zusammenfassung und Fazit
Kurze Frage zu eurem 2D-Test: Ist das ein anderer als http://www.tomshardware.de/download/Tom2D,0301-26150.html? (Im Test steht v2).
Und ist der Download down oder mache ich was falsch?
Gruß
Sweepi