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SPECviewperf12: Synthetische Simulationen

[Exklusiv] AMD FirePro W8100 im Test: Hawaii-Workstation-Karte
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Sythetische Tests: Energy

Simuliert wird eine typische Anwendung fürs Volume-Rendering, wie sie beispielsweise bei geophysikalischen Untersuchungen (Seismik, Erkundung von Öl- und Gasvorkommen, u.ä.) eingesetzt wird. Bei solchen Untersuchungen entstehen Bildschnitte des Untergrunds, die in einem 3D-Gitter dargestellt werden. Das Volume-Rendering erzeugt daraus eine 2D-Projektion oder 3D-Ansicht für die weitere Analyse und Auswertung.

Dafür werden die Hardware-Unterstützung für 3D-Texturen und - damit verbunden - die trilineare Interpolation genutzt. Für diese Aufgabe wird jede Menge (schneller) Speicher auf der Grafikkarte benötigt. Dabei ist es erstaunlich, wie weit die FirePro-Karten hinter der Quadro K6000 zurückliegen. Die neue FirePro W8100 liegt merklich hinter den FirePro-Karten W9100 und W9000, aber für die Quadro K5000 und die FirePro W8000 reicht es immer noch mehr als deutlich

Sythetische Tests: Medical

Ähnlich wie bereits bei der geophisikalischen Simulation greift man hier auf eine synthetische Implementierung häufig benutzter Funktionen und Features zurück, bei denen es um Volume-Rendering geht. Das texturbasierte Volume-Rendering realisiert die räumliche Darstellung von Schnittbildern, die beispielsweise bei der Computertomographie (CT) oder Magnetresonanztomographie (MT) entstehen.

Das Slicing (Aneinanderlegen der Texturen des darzustellenden Volumens in parallelen Schichten bzw. Ebeben) beruht dabei auf der Vergabe von sogenannten Texturkoordinaten, die jedem einzelnen Vertex zusätzlich zu den bestehenden Raumkoordinaten (X,Y,Z) zugeordnet werden. Diese Texturkoordinaten definieren die Ausrichtung und Skalierung der auf die Polygone aufgelegten Textur durch ein Objekt.

Anhand dieser Texturkoordinaten können in der Folge auch die Datenwerte zur Darstellung berechnet werden (Compositing), wobei man sich das gesamte Volumen dann als eine große Menge von Voxeln (Volumenzellen) vorstellen kann, die neben dem Textureinstieg noch über Farb- und Transparentinformationen verfügen.

Diese wiederum werden dann anhand eines Rays (Strahls) miteinander verrechnet. Der vorliegende Benchmark-Teil gliedert sich in zwei Abschnitte, wobei beim "4D Heart Data Set" eine Iteration mehrerer 3D-Körper getestet und beim "Stag Beetle" vor allem der Speicher stärker ausgelastet wird. Bei diesem Test rächt sich die vor allem die leichte Beschneidung der FirePro W8100 im Vergleich zur W9100, wobei dies noch alles jammern auf höchstem Niveau ist.

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2 Kommentare anzeigen.
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  • Sweepi , 7. Juli 2014 11:57
    Klasse Test! (wie immer :) )

    Kurze Frage zu eurem 2D-Test: Ist das ein anderer als http://www.tomshardware.de/download/Tom2D,0301-26150.html? (Im Test steht v2).
    Und ist der Download down oder mache ich was falsch?


    Gruß
    Sweepi
  • FormatC , 7. Juli 2014 12:13
    Was mit dem Download ist, weiß ich auch nicht. Der Tests ist in einer neuen Version, die ist aber aus guten Gründen nicht mehr public, da wurde zu viel Unfug mit getrieben (sogar mal gegen Geld von irgendeinem Portal) :(