Rein interessehalber: Kann die Rechenleistung eines AMD Athlon 64 in einer Kasse auch nur annähernd ausgereizt werden?
Normalerweise langweilt sich dort ja selbst ein Mini-ITX-Board mit C3 @667MHz, es sei denn, man fährt Windows auf der Kasse. So ein kleines System kann man schon eher passiv kühlen, da die maximale Wärmeleistung deutlich schon unter der minimalen Wärmeleistung vom Athlon 64 liegt.
Mein freundlicher Apotheker fährt seit einigen Monaten ebenfalls Windows auf seinem Kassen-System. Zwei Wochen nach Installation seiner neuen PC-Anlage wurde erst mal der Kammerjäger benötigt, um XP-Sicherheits-Updates einzuspielen und ein Würmchen loszuwerden. Irgendwie gruselig, dass mit einer solchen Anlage lebenswichtige Medikamente geordert werden und auch die Belege zur Abrechnung mit der Krankenkasse verwaltet werden. -
Ich würde einen Lüfter nicht von vornherein ablehnen. Ein Athlon 64 ist bei Volllast nur mit großem Aufwand passiv zu kühlen, da ab 70 Watt wegzuschaffen sind. Großer Aufwand bedeutet geräumige Gehäuse, in denen sich Konvektion entwickeln kann, Heatpipes, große, frei zu haltende Abstrahlflächen usw.. Sowas kann sich mit dem Kassen-Design schwer beißen. Lüfter kann man auch redundant (z.B. zweifach) auslegen und die Drehzahl überwachen.
Von nur einer vorhandenen seriellen Schnittstelle würde ich mich bei solchen Boards ebenfalls nicht auf Dauer abhalten lassen. Die serielle Schnittstelle ist kurz davor, neben der Parallelschnittstelle bei Standard-PC-Mainboards komplett wegrationalisiert zu werden.
Ersatz ist möglich entweder per Steckkarte für den PCI-Bus oder per USB <--> RS232 - Adapter. Letztere sind derzeit von unter 10¤ an aufwärts erhältlich.
www.digitus.de/produkte/accessories/adapter-konverter.htm
search.ebay.de/adapter-usb-rs232