Du kannst einen XP-M versuchen. Nur wird der von keinem offiziellen BIOS und ebenso nicht von den davon abgeleiteten Overclocker-BIOS-Versionen erkannt, sodass ein Risiko bleibt. Obendrein wird die korrekte Core-Spannung nicht erkannt, was bei einem leidlich brauchbaren Kühler während der ersten Minuten zwar keinesfalls ein Problem darstellen sollte, aber kontrolliert werden muss. Der XP-M läuft bei guter Kühlung auch mit 1,65V, aber dann ist der Charme des geringen Stromverbrauchs weitgehend dahin.
Gegen den XP 2600+ wurde deshalb "Stimmung gemacht", weil es eine CPU mit für das Alter der Konstruktion des K7S5A verhältnismäßig hohem Strombedarf ist. Mit kleineren und langsameren CPUs laufen Mainboards tendenziell stabiler und halten länger.
In meinem K7S5A (ohne Pro) läuft ebenfalls ein Overclocker- BIOS, ein Cheepobios. Zu beziehen über
www.ocworkbench.com/2002/ecs/k7s5abios/cheepobios.htm. Das ECS - Forum auf ocworkbench ist für K7S5A - Fans übrigens unverzichtbar. Vollständig funktioniert die Site leider erst, wenn man angemeldet ist.
Das Cheepobios wird von mir ausschließlich für das Aktivieren des erweiterten Interrupt-Controllers genutzt (APIC). Damit konnte ich unter w2k erfolgreich einen IRQ-Konflikt zwischen der Onboard-USB - Schnittstelle und irgendeinem anderen Gerät aus der Welt räumen.
Inwieweit das auch mit dem Cheepobios für K7S5A
PRO läuft, ist mir unbekannt.
Zu APIC siehe
www.hardtecs4u.de/reviews/2002/irq/
Das Overclocking-Potenzial des K7S5A ist ohne Hardware-Modifikationen ansonsten reichlich begrenzt, sodass ein FSB-Erhöhung per Overclocker-BIOS nur dann Sinn macht, wenn man mindestens dem SIS 735 - Chipsatz einen besseren Kühler spendiert hat und viel Zeit zum Ausprobieren hat. Schließlich will man ein stabiles System haben, bei dem sämtliche Peripherie wie Festplatte, Grafikkarte und USB stabil läuft.
Übrigens sind erst mit den aktuellsten BIOS-Versionen Festplatten mit über 128GB Größe "drin".