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Zip + Verändern

Letzte Antwort: in Softwareanwendungen

Joar,
ich hab mir mal überlegt das man ja, wenn man ein Zip-Archiv hat, dieses verändern könnte. Nehmen wir mal an ich brauch 160MB Text. Ich hab mal probiert es mit STRG C/V zu bewerkstelligen, es geht nicht, bei 150MB ist sense. Wenn ich mir jetzt ein Ziparchiv erstelle, in welchem eine TXT mit einem Buchstaben ist, und dieses Archiv so veränder, das da dann 160000000000 Buchstaben drin sind, ist dieses Archiv immer noch sehr klein, aber ich kann nach dem Extrahieren auf 160MB Text zurückgreifen. Hat einer ne Idee wie man das macht? Mit dem Text-Editor gehts nicht :( 

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Was stört Dich denn da?
- Die mangelnde Größe des Clipboards in Windows (Strg-c/-v)?
Wer Testtexte von mehreren 100MB Länge haben will, erstellt die z.B. mit Hilfe einer Programmiersprache. Oder auf der Kommandozeile mit Hilfe von Copy. Ansonsten kann auch der RAM zur Beschränkung werden, denn z.B. bei Windows Notepad liegt der komplette Text im Hauptspeicher. Und es wird weiterer Speicher reserviert, der die eigentliche Textlänge auch übersteigen kann.
Durch reine Kopiervorgänge entstandene Textdateien lassen sich teilweise extrem komprimieren. Reale (ASCII-)Textdateien teils nur um 50 - 75%.
- Die maximale mit dem Windows-Editor (notepad?) zu öffnende Textgröße?
Der ist nicht für größere Dateien gedacht, sondern für das Ändern von Konfigurationsdateien und für kleinere Readme-Dateien.
- Die umständliche Verwaltung von Archivdateien?
Zum Modifizieren von ZIP-Archiven über viele Dateien ist Handarbeit angesagt, d.h. Textdatei z.B. mit Winzip extrahieren, mit der Textverarbeitung modifizieren, mit Winzip wieder ins Archiv einbauen. Wenn man ein vernünftiges Extraktionsverzeichnis definiert hat, lässt sich diese Arbeit "mit der Maus" erledigen (u.a. Drag&Drop). Handarbeit dieser Art ist aber immer fehlerträchtig, d.h. die Datensicherheit leidet.
Es könnte sein, dass es Dateimanager gibt, die sowohl mit dem .ZIP-Format umgehen können als auch die passende Anwendung (Textverarbeitung) für Texte starten sowie die Änderung des Archives managen können. Mein Winzip macht das nicht und ich vermisse diese Fähigkeit auch nicht.
- Die "schlechte" Ausnutzung der Festplattenkapazität ohne Kompression?
In eine 150MB - ASCII-Textdatei passen über 30 Bibeln hinein. Die komplette Gutenberg-Bibel als ASCII-Textdatei dürfte keine 5 MByte groß sein (1282 Seiten zu je max. 42 Zeilen zu je max. 80 Zeichen). Auf einer aktuellen 80GB großen Platte könnte man so über 10.000 Bibeln unkomprimiert speichern. Was bei 1EUR pro GB entsprechend 0,005EUR pro Bibel nicht weiter juckt.
Wenn Bilder oder eine Textverarbeitung mit ineffizientem Datenformat dazukommen, wird der Platzbedarf natürlich schnell weitaus höher. Wobei Bilddateien eher schlecht komprimierbar sind.
Wer es nicht lassen kann: Unter Windows gibt es die Einrichtung eines komprimierten Laufwerkes, damit man sich nicht mehr mit Handarbeit herumschlagen muss. Komprimierte Laufwerke haben aber ein schlechteres Kompressionsverhältnis als ZIP-Archive und die Datensicherheit des gesamten Laufwerkes ist schlechter als die eines unkomprimierten Laufwerkes.
Wer häufig mit längeren Texten arbeitet, kann natürlich auch Textverarbeitungsprogramme nehmen, die in einem komprimierten Textformat speichern. Wie z.B. OpenOffice.org. Das speichert seine (XML-) Dateien ZIP-komprimiert. Braucht man selbst als eingefleischter Nutzer von Microsoft-Software gelegentlich, wenn z.B. aktuelle Word-Versionen nicht mit Dokumenten älterer Word-Versionen zurechtkommen.
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