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sporadische Abstürze des Systems! HILFE!

Letzte Antwort: in Produkte: Meinungen, Erfahrungen, Empfehlungen
23. Juli 2005 21:37:54

Hallo,
ich habe folgendes Problem.
Mein Rechner hängt sich sporadisch unter WinXP auf, machmal kann man Tage mit ihm arbeiten, manchmal stürzt er aber auch alle 2 Min ab.
Komponenten:
Asus A7V8X-X neustes Bios Update
AMD 2400er XP+
WD1200er Festplatte
300 Watt Netzteil
Brenner und DVD Laufwerk
Temperatur unter Volllast beträgt 55 Grad.
Alles geprüft und ich muss sagen das es bei der Hardware nur noch am Netzteil liegen kann..
Reichen 300 Watt aus für ein solches System??
Ich habe extra eine neue WinXP Version mit SP2 und allen Updates installiert..
Was könnte es sein?
Danke für eure Antworten.

Mehr über : sporadische abstuerze systems hilfe

24. Juli 2005 03:47:58

300 echte Watt sollten reichen.
Leider sind Leistungsangaben auf Netzteilen gelegentlich genauso optimistisch wie die regelmäßig von der BfA verschickten Mitteilungen zur voraussichtlichen Rentenhöhe. Es gibt definitiv 300W-Netzteile auf dem Markt, die dieses System nicht sicher speisen können können.
Daher muss man den Hersteller und den Typ des Netzteiles kennen. Ist draufgedruckt .
24. Juli 2005 19:17:17

Hallo,
das Gehäuse und Netzteil ist von Q-Tec.
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24. Juli 2005 20:46:39

Hey,
da gibts nur "eine" Lösung:Geld in die Hand nehmen für ein 400Watt Netzteil mit Aktiv PFC!! Denn was viele auch der hiesigen Fachleute nicht nachhalten: Stromschwankungen passieren am Tag sehr häufig. Und nur ein Netzteil, das dies
zuverlässig ableitet und eliminiert sorgt wenigstens hier für zuverlässigen Betrieb. B-Quiet bzw. Antech wären da vielversprechende Kandidaten. Und 400Watt deswegen, weil 300Watt für Spitzenstrombedarf einfach nicht ausreicht. Prozessor und Platine alleine können über 210watt schlucken!
Und je nach Ampere Zahl auf den einzelnen Strängen kann das in die Hose gehen. Rechenweise ist einfach Volt mit Amperezahl multiplizieren, dann hat man in etwa die Wattzahl. Also bei 400 Watt hat z.B. die 12Volt Leitung oft
20Ampere Gibt also bestenfalls 240Watt.5Volt mal z.B. 32A =160Watt usw. Da kann man schnell berechnen, was man braucht, schon beim Kauf.Wichtig aber:Aktiv PFC und ein evtl. 120mmm Lüfter besser 2 Lüfter am Netzteil. Temperaturgesteuert spart Strom und Lärm geht in den Keller..
*fg*
Wolfram
IT-Lösung vom Experten
25. Juli 2005 01:16:35

Q-Tec? Eigentlich eine Billigmarke, sodass man mit einem bekannt leistungsfähigen Netzteil mal gegentesten sollte.
25. Juli 2005 02:24:22

Wenn ein Netzteil eine aktive PFC (Power Factor Correction, =aktive Leistungsfaktor-Korrektur) hat, muss der Hersteller die Schaltung deutlich sorgfältiger auslegen. Viel mehr als die bei Betrieb an 230V erst einmal größeren Überbrückungszeit für kurzzeitige Netzausfälle wird der Normalverbraucher dann aber erst einmal nicht bemerken. Das Verhalten z.B. gegen kurzzeitige Überspannungsimpulse im Netz oder gegen Überlast muss nicht notwendigerweise besser sein als bei einem *guten* Netzteil mit passiver PFC oder gar ohne PFC.
Das angegebene System schluckt - solange nicht übertaktet wird und keine dicke Grafikkarte eingesetzt ist - keinesfalls mit Prozessor+Mainboard alleine 210W. Shuttle würde die angegebenen Komponenten in einem seiner Barebones jedenfalls locker mit einem Netzteil betreiben, auf dem 250W .. 300W draufgedruckt wären. Das A7V8X hat auch noch keinen zusätzlichen 4-poligen 12V-Versorgungsanschluss, sodass 20A dort eher unwahrscheinlich sind. Sowas hat (einschließlich des 4-poligen Stechers) nur INTEL frühzeitig eingeführt.
Manche älteren 300W-Netzteil von HEC, Chieftec oder Seasonic ohne oder mit lediglich passiver PFC sollten dieses System also noch treiben können. Bei einem Q-Tec-Netzteil sehe ich allerdings eher schwarz.
ASUS gibt in seinem Handbuch zum A7V8X übrigens folgende Tips zum Netzteil:
- 20A auf +3,3V
- 25A auf +5,5V
- minimal 300W, 400W+ für ein "voll ausgebautes System", was auch immer letzteres heißen mag. Gemeint sein könnten damit z.B. zwei Festplatten und eine Grafikkarte ab Mittelklasse aufwärts. Und billige Netzteile, bei denen man sicherheitshalber nicht mehr als 80% oder weniger der draufgedruckten Belastbarkeit abruft.
Die Temperatursteuerung der Netzteil-Lüfter spart übrigens - gemessen am Gesamtbedarf normaler Sockel-A-Systeme - kaum Leistung. Die Nerven können natürlich deutlich geschont werden. Falls der Netzteil-Lüfter zusätzlich einen wesentlichen Beitrag zur Gehäuse-Entlüftung leisten muss, sollte die Temperatursteuerung die Lüfterdrehzahl aber nicht zu sehr abregeln und sich u.U. auch nach dem aktuellen Leistungsbedarf des Systems richten.
Edit: Falls sich jemand wundert, dass sich der Beitrag geändert hat: Hatte erst A7N8X gelesen und anschließend für A7V8X geändert.
25. Juli 2005 21:23:27

Zitat :

Prozessor und Platine alleine können über 210watt schlucken!

Das glaube ich nicht, Tim.
17. August 2005 18:53:16

hab ein ähnliches system mit ner 9700er graka
unter vollast braucht das ca. 170W
im leerlauf ca. 100W
gruß ll
los wurzel, deine schnitte wartet !