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Problem mit IBM Deskstar Festplatte ATA/IDE

Letzte Antwort: in Festplatten, optische Laufwerke und Controller

Hallo Kollegen, vielleicht kann mir einer von Euch Rat geben.


Hab eine Alte 40Gb festplatte aus einem alten PC ausgebaut und habe sie in meinen neuen eingebaut, wollte die Daten auf DVD speichern.

alles lief ganz gut alles wurde erkannt. so mit neue Hardware, treiber erfolgreich Installiert bla bla bla und ich sollte das System neu Starten.

Das machte ich dann auch und als es sich (beim Bios) wieder einschaltete begann diese Festplatte zu pipsen und zu klaken so im sekundentakt.

Der PC führ dann nach dem Bios auch nicht weiter.
Sobald ich die Festplatte aussteckte lief alles wieder einwandfrei.

Das gleiche pipsen und taken macht es auch bei einem anderen PC, im Bios wird die Festplatte auch nichtmehr erkannt.

Habe ich sie geschossen? wenn ja wie.

bitte um Hilfe

Danke Alex Dörfler
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Hast du eine Möglichkeit die Festplatte über USB am Rechner anzuschließen?

Allgemein habe ich mit IBM-HDs, insbesondere die aus der DTLA-Serie nur sehr schlechte Erfahrungen machen müssen. Zwei der Dinger sind mir schon abgeraucht. Selbstverständlich ohne das ich die Daten noch vorher gesichert habe/sichern konnte :evil:  .

Zu den Geräuschen mache doch hier mal eine Hörprobe. Kommt dir da was bekannt vor? Ich drück dir die Daumen.

Grüße
Schnörkel

Zitat :
da hab ich kein Wissen wie man die Festplatte über usb anschließt.

Dachte da an die Nutzung eines externen USB-Gehäuses. Gibt es sowohl im 2,5"/3,5"- (für Festplatten) als auch im 5,25"-Format (für DVD/CD-Laufwerke).

Gut, aber deiner Aussage nach, ist ein solches Gerät nicht vorhanden.

Grüße
Schnörkel

Piiiiiiiiips Klack Piiiiiiiiips Klack Piiiiiiiiips Klack Piiiiiiiiips Klack .
Bei der Deskstar-Serie von IBM normalerweise ein Zeichen dafür, dass die Platte in den letzten Zuckungen liegt.
IBM hat seine Festplattensparte dann an Hitachi verkauft, die anschließend erst mal ein wenig am schlechten Ruf der IBM - Platten knabbern durften.
Die Platte dürfte einige Jährchen auf dem Buckel haben. Wenn man Glück hat, kann man ihr noch einige Daten entreißen, was mir mal mit 10GB an Fotos usw. auf der 60GB großen Deskstar von einer Bekannten gelungen ist.
Generell steigt bei älteren Platten die Wahrscheinlichkeit eines Ausfalles wieder mehr oder weniger stark an und ohnehin steht im Datenblatt meist ein Passus wie "Component Design Life: 5 years. Selbst der größte Backup-Muffel sollte seine Daten dann nicht allein dieser Platte anvertrauen.

Mit etwas List und Tücke (die Platte mag es kühl) kann man manchmal noch Daten herunterholen. Der Einbau in ein externes Festplattengehäuse mit USB-Anschluss ist im Prinzip nicht falsch, wenn die Platte dann wenigstens noch für einige Minuten vom PC erkannt wird. Man sollte das Gehäuse aber nicht unbedingt zuschrauben und die Festplatte bei diesem Manöver z.B. mit einem Lüfter möglichst kühl halten. Wenn es nicht weitergeht, muss man der Platte eine kühlende Pause gönnen. Ein Kühlschrank kann dabei helfen, aber die Platte darf unter keinen Umständen so kalt werden, dass anschließend Kondenswasser entsteht. Inzwischen werden am frühen Morgen auch die Temperaturen auf dem Balkon oder der Terasse brauchbar kalt, um dem Todeskandidaten die letzten Daten zu entreißen.
Wenn man die Platte in einem PC einbaut, muss man einen eigenen Strang am IDE - Controller spendieren, d.h. die Platte sollte möglichst als Master gejumpert als einziges Laufwerk am Datenkabel sitzen.
Wenn Windows das Inhaltsverzeichnis der sterbenden Platte nicht mehr erkennt, sollte man lieber zunächst ein Festplattenimage ziehen. Dafür werden in diesem Fall gut 40GB freier Plattenplatz benötigt, die natürlich auch auf einem externen Festplattenlaufwerk liegen können.

In http://www.computerbase.de/forum/showthread.php?t=58108 ist diverse Datenrettungssoftware verlinkt und auch eine allgemeingültige Festplatten-Geräuschsammlung von Hitachi.
In http://www.computerbase.de/forum/showthread.php?t=155603&highlight=image+software sind Vorgehensweisen für das Verhalten nach einem Platten-Crash beschrieben. User Fiona sollte man sich bei Problemen mit entschwundenen Dateien unbedingt warmhalten.

Sind die Daten genügend wertvoll, sollte man die ab 800 Euro für den professionellen Datenrettungsservice spendieren. Z.B. für Studenten gibt es, wenn nur bestimmte Dateien (typischerweise die Diplomarbeit) gerettet werden sollen, auch erheblich preiswertere Sondertarife.
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