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Bei der Deskstar-Serie von IBM normalerweise ein Zeichen dafür, dass die Platte in den letzten Zuckungen liegt.
IBM hat seine Festplattensparte dann an Hitachi verkauft, die anschließend erst mal ein wenig am schlechten Ruf der IBM - Platten knabbern durften.
Die Platte dürfte einige Jährchen auf dem Buckel haben. Wenn man Glück hat, kann man ihr noch einige Daten entreißen, was mir mal mit 10GB an Fotos usw. auf der 60GB großen Deskstar von einer Bekannten gelungen ist.
Generell steigt bei älteren Platten die Wahrscheinlichkeit eines Ausfalles wieder mehr oder weniger stark an und ohnehin steht im Datenblatt meist ein Passus wie "Component Design Life: 5 years. Selbst der größte Backup-Muffel sollte seine Daten dann nicht allein dieser Platte anvertrauen.
Mit etwas List und Tücke (die Platte mag es kühl) kann man manchmal noch Daten herunterholen. Der Einbau in ein externes Festplattengehäuse mit USB-Anschluss ist im Prinzip nicht falsch, wenn die Platte dann wenigstens noch für einige Minuten vom PC erkannt wird. Man sollte das Gehäuse aber nicht unbedingt zuschrauben und die Festplatte bei diesem Manöver z.B. mit einem Lüfter möglichst kühl halten. Wenn es nicht weitergeht, muss man der Platte eine kühlende Pause gönnen. Ein Kühlschrank kann dabei helfen, aber die Platte darf unter keinen Umständen so kalt werden, dass anschließend Kondenswasser entsteht. Inzwischen werden am frühen Morgen auch die Temperaturen auf dem Balkon oder der Terasse brauchbar kalt, um dem Todeskandidaten die letzten Daten zu entreißen.
Wenn man die Platte in einem PC einbaut, muss man einen eigenen Strang am IDE - Controller spendieren, d.h. die Platte sollte möglichst als Master gejumpert als einziges Laufwerk am Datenkabel sitzen.
Wenn Windows das Inhaltsverzeichnis der sterbenden Platte nicht mehr erkennt, sollte man lieber zunächst ein Festplattenimage ziehen. Dafür werden in diesem Fall gut 40GB freier Plattenplatz benötigt, die natürlich auch auf einem externen Festplattenlaufwerk liegen können.
In
http://www.computerbase.de/forum/showthread.php?t=58108 ist diverse Datenrettungssoftware verlinkt und auch eine allgemeingültige Festplatten-Geräuschsammlung von Hitachi.
In
http://www.computerbase.de/forum/showthread.php?t=155603&highlight=image+software sind Vorgehensweisen für das Verhalten nach einem Platten-Crash beschrieben. User Fiona sollte man sich bei Problemen mit entschwundenen Dateien unbedingt warmhalten.
Sind die Daten genügend wertvoll, sollte man die ab 800 Euro für den professionellen Datenrettungsservice spendieren. Z.B. für Studenten gibt es, wenn nur bestimmte Dateien (typischerweise die Diplomarbeit) gerettet werden sollen, auch erheblich preiswertere Sondertarife.