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Drehzahl vs. Cache: Festplatten unter der Lupe

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die 74er Raptor ist aber auch noch sau teuer.
Und der Preis ist nun schon seit Monaten nicht weiter gesunken.

Mein Vorschlag wäre, sofern man nen Intel system besitzt mit matrixraid technologie, einfach 2 festplatten kaufen, nen Raid1 erstellen und nen Raid0, auf das Raid1 das system und die eigenen Daten, kann man ja nochmal ne extra partiion machen, sodass die eigenen dateien getrennt vom system sind, und auf das Raid0 dann auslagerungsdateien und spiele etc, halt sachen die man leicht wieder ersetzen kann, oder eben temporäre dateien

Genialer Artikel!

Hat mich wirklich erstaunt. Hätte nie gedacht, dass 16MB Cache "gar nichts" bringt. Ich hab bei mir zwei Hitachi 160GB, 8MB, 7200RPM, SATA-II im RAID 0 Verbund. Bei mir ist noch nie in den 2 Jahren eine Festplatte ausgestiegen und nicht einmal ein Anzeichen von Problemen. Was ich bemerkt habe ist, dass beim normalen Arbeiten mit Windows man keinen Leistungsunterschied merkt (muss dazu aber sagen, dass ich das System auf einer eigenen Festplatte habe und nur die Programme und Daten sind auf dem RAID 0 Verbund). Nur wenn man, z.B. ein Spiel lädt, welches viele Daten ins RAM laden muss, merkt man, dass die Ladezeiten sich verkürzen.

Also schöne Sache nimm zwei billige und mach eine schnelle draus im RAID

:shock: ABER ... wer bitte schön macht dann die Arbeit um den Level von meinem Spiel aufzubauen, wenn die CPU noch Stress mit dem Software-RAID hat .... den wenn's billig sein soll, dann ist der RAID Controller ja wohl nicht mit einkalkuliert, oder??

So einen ich sach jetzt mal IMHO blöden Artikel hattet Ihr doch schon mal ... zum Thema Mainboard-Chipsatz, oder irre ich mich da?

Bitte, Bitte gebt doch mal eine Antwort auf die Frage der CPU-Belastung!!! Alles andere ist doch Augenwischerei!

Die CPU-Last ist lächerlich wenig. Für ein Intel P965 Board hab ich folgende Werte gefunden:

Raid 0: 5 %
Raid 1: 1 %
Raid 5: 4 %

Zu den Benchmarks: Ist für den größten Teil der User nicht die I/O-Leistung (Workstation) der interessanteste Wert? Hier ist die einzelne Raptor immer noch gut 30 - 40 % schneller als das 7200er Raid 0.

ich hatte bisher immer gedacht das bei den sata2 festplatten ncq noch besser funktioniert mit mehr cacehe (16mb z.b.) .. bin auch ueberrascht das es garnichts bringt eigentlich

hab eine frage zu raid0....
da sind 3 baugleiche festplatten, und da ist z.b. von 3ware ein pcie sata2 8port raid controler
ich will mit den 3 festplatten ein raid0 machen..
(das raid0 mit den 3 festplatten soll nur als schnelles temp lw da sein)
ist es moeglich die 3 festplatten die im raid0 zusammen laufen alle samt in den standby modus zuschicken und spaeter wieder zurueck zuholen?
wie funktioniert das?

Melde mich mal als so ein "verrückter" :twisted: zu Wort, der doch tatsächlich 2 Raptoren im Raid0 betreibt.
Die Leistung ist einfach großartig, vor allem wenn es um pure I/Os geht. Wenn man ein Raid0 hat, dann sollte auf jeden Fall auch das OS da drauf, man merkt einen deutlichen Schub. Ich hatte vorher eine normale 320er von Hitachi dran, und machte dann eine Neuinstallation. So schnell hab ich Windoof noch nie installiern sehn. :p 

Ich bereu den kauf nicht, würde heutezutage aber wohl nur eine Raptor kaufen fürs System und das restliche Geld in eine große (500GB aufwärts) normale Investieren. (Bei meinem Shuttle hab ich nur 3 Einbauplätze, wobei einer thermisch sehr ungünstig ist.)

Ich habe mir erst kürzlich ein neues System aufgesetzt mit 2 160gb Caviar RE Platten von WD. Hab sie in einem Matrix Raid mit Raid 0 am Anfang der Platten und Raid 1 am Ende. Prozessor Auslastung bleibt bei HDD-Benchmarks sehr gering (max. 5%). Geschwindigkeit ist merklich erhöht, v.a. beim Start von Windows oder Ladenzeiten bei Spielen, auch kann ich z.b. nen Virenscanner laufen lassen und nebenbei ohne weiteres noch Dateien kopieren oder n Spiel starten ohne dass dies in einer Headbanging-Orgie der Festplatten ausartet. Kann ich nur emfpehlen, hat auch insg. nur 120 € gekostet, also super Preis/Leistungsverhältnis. Achja ich hab den Intel p965 Chipsatz, falls das interessiert.

Ok, Ok, ich sehe so einfach ist das dann ja schlicht nicht :?

Jetzt weiß ich nicht ob die CPU-Auslastung in synthetischen Benchmarks wirklich die Aussage ist und ich kenne p965 Chipsatz leider eben auch nicht.

Die meisten Boards haben z.B. für zusätzliche RAID-Lösungen von Silicon Image einen Serial ATA RAID Controller on Board. Der frist laut Heise Verlag (ct') bei einem AMD 64 3000+ 50% CPU Last, da es sich hier um ein reines Software RAID handelt.
Die Ladezeiten von Spielen sind da auch dementsprechend, da der Aufbau des Spiel eben auch CPU Zeit kostet.

Zu gleichen Ergebnissen kam im letzten Jahr z.B. auch die Zeitschrift PC-Games Hardware. Mit gängigen onBoard Lösungen und das war z.B. die NVidia NForce4 Custom Chipsatz Serie laufen Spiele kaum schneller hoch, in der Regel sogar langsamer.

Was hier glaube ich nicht ganz vergessen werden kann, wenn man eine Empfehlung ab gibt, was heißt den z.B. 5% Prozessorlast. Würde das auf einem Dual Xeon System laufen wäre das schon eine ernome Belastung, da ein Core so ggf. mir 20% Last läuft, denn hier laufen ja immerhin 4 Cores. Wenn ich jetzt das Beispiel von oben nehme, wo ein AMD 64 3000+ single Core genommen wurde, dann sind wir hier mit 50% schon wieder ehr in dem Bereich der CPUs womit sich die Otto-Normalverbraucher PCs die jetzt am Start sind messen können.

"Raid 0: 5 %
Raid 1: 1 %
Raid 5: 4 % "

Das Raid5 wird immer über Raid 1 und 0 liegen.

CPU Last hin oder her, ich hab auch nen Raid0 und 875er chipsatz + P4 3ghz.

Cpu last ist bei kopieren verschwindent gering, also sollte man sich da keine große gedanken drum machen.

Das einzige wo sich nen HardwareRaid Controller meiner Meinung nach lohnt ist beim Raid5, oder wenn man besonders viele HDD´s hat, aber die meisten werden eh nur 2, maximal 3 haben und selbst bei 4 Hdds bei Raid10 lohnt nen controler nicht.
Der controler wäre zu teuer, und ihr holt euch dann eh nur nen bruchteil der leistung zurück, die die CPU wegen dem datentransport bewältigen muss.


Nen Game wird wohl nicht ruckeln, nur weil daten kopiert werden grad und wenn, dann ist das system so oder so schon an seiner leistungsgrenze, und dann sollte man vielleicht eher woanders aufrüsten, zb bei der graka.

hab eine frage zu raid0....
da sind 3 baugleiche festplatten, und da ist z.b. von 3ware ein pcie sata2 8port raid controler
ich will mit den 3 festplatten ein raid0 machen..
(das raid0 mit den 3 festplatten soll nur als schnelles temp lw da sein)
ist es moeglich die 3 festplatten die im raid0 zusammen laufen alle samt in den standby modus zuschicken und spaeter wieder zurueck zuholen?
wie funktioniert das?

Zitat :
Hallo,

beim Test Benchmarks: 8 MB Cache gegen 16 MB würde ich schon gerne wissen welche der Platten denn nun welche Ergebnisse liefert. :) 

Die Cachegröße wird noch aufgeführt, aber welche Platte hat NCQ und welche nicht?
Hier ein Beispiel:


Ups, was bin ich doch ein Trottel :D 
Man erkennt ja die NCQ Unterstützung anhand der Schnittstelle.

Hihi, sorry für die Frage :D 

@xlf12: Du hast schon recht, n Raid über diese doofen Silicon Image Controller kann man vergessen, da die relativ viel Prozessorlast erzeugen und zudem häufig mit ner recht geringen Bandbreite an den Chipsatz angebunden sind. Jedenfalls kann man davon ausgehen, dass Raid-Controller, welche direkt im Chipsatz integriert sind (z.b. Intel ICH7r, ICH8) grundsätzlich recht gut funktionieren und wenig Prozessorlast erzeugen, von einem Raid über solche seltsamen Silicon Image oder JMicron Controller würde ich auch abraten. Wie gut die im Chipsatz integrierten Raid Controller bei Nvidia sind, kann ich nicht sagen, aber ich gehe davon aus, dass die ähnlich flink sind, wie die von Intel.

Danke :D 

So etwas in der Art hätte ich auch gehofft. Gut genaue Werte hat bis jetzt leider keiner für sinnvoll gehalten zu testen hier http://hardware.thgweb.de/2007/01/26/nforce_6_mcp_gegen_intel_ich7_und_ich8/ steht sowas leider auf der Seite selbst eben auch nicht.

Ich denke das die direkt im Chipsatz eingebundenen RAID Controller schon weniger CPU verbrauchen, das ist die gute Nachricht. Nur ob Heute bei normalen Chips, sagen wir mal ein Athlon 64 X2 3800+ bis 4600+ oder meinetwegen auch einem Intel Pentium Core 2 Duo E6300, der Durchschnitts-Anwender -- der eben KEIN Dual Xeon an den Start bringt -- mehr Geschwindigkeit oder mehr Ärger mit dem RAID hat wäre natürlich auch mal eine nette Information.

hab eine frage zu raid0....
da sind 3 baugleiche festplatten, und da ist z.b. von 3ware ein pcie sata2 8port raid controler
ich will mit den 3 festplatten ein raid0 machen..
(das raid0 mit den 3 festplatten soll nur als schnelles temp lw da sein)
ist es moeglich die 3 festplatten die im raid0 zusammen laufen alle samt in den standby modus zuschicken und spaeter wieder zurueck zuholen?
wie funktioniert das?

Theoretisch möglich, weil die Daten dann halt auf 3 Platten verteilt werden. Ich weiß nicht ob das praktisch bei RAID0 möglich ist.
Aber um die Standby- Funktion brauchst du dich eigentlich nicht kümmern. Wenn du nen neuen RAM- Riegel einbaust, macht der das doch auch von alleine.

Den Bedarf an Rechenlast eines RAIDs läßt sich nicht so geradlinig ermitteln weil sich Kernel-Treiber selten deterministisch bei der Zeitmessung verhalten.

Besser ist die Herangehensweise einen normalen Usertask mit niedrigster Priorität laufen zu lassen und dann dessen Performance als Indikator für die verbrauchte Rechenlast des RAIDs zu verwenden. Dann werden aus 1-5% ganz schnell 10-50% (naja, auf aktuellen Boards wohl weniger, aber 5-20% durchaus).

Mmmh, ich hab mir jetzt mal eine 150er Raptor geleistet weil ich es leid bin min. alle 12 Monate die wichtigen Daten, die für Datensicherung zu groß sind um zu kopieren, weil ständig eine Platte den Geist aufgibt (aktuell sind 3 von 4 aktiven defekt. Die älteste ist 18 Monate, die Jüngste kein 10 + noch mal 4 alte (2x40GB + 2x120GB) die schon lange außerhalb der Garantie sind). Von Raid 0 habe ich mich aus genau diesem Grund schon vor Jahren verabschiedet und mit Raid 5 erst gar nicht angefangen wenn man sich mal ansieht wie minimal größer da die Datensicherheit ist; mal ganz davon abgesehen das man im Desktop Bereich (also Preismäßig, will ja keinen Server betreiben) nix vernünftiges bekommt.

Deshalb jetzt mal eine Festplatte aus der Enterprise Sparte, in der Hoffnung das die in der Qualität und Haltbarkeit an die alten Festplatten <1GB von damals ran kommen. Die haben Jahrelang geackert und gehen immer noch Fehlerfrei wenn man sie spasshalber mal wieder anschließt :evil: .


Hat abseits des Höher-Schneller-Weiter Wahn's jemand Erfahrungen damit?
Immerhin die 5 Jahre Garantie lassen ja hoffen :-).

Zitat :
aktuell sind 3 von 4 aktiven defekt. Die älteste ist 18 Monate, die Jüngste kein 10 + noch mal 4 alte


Das ist nicht normal, so schlecht sind Festplatten nicht. Bei Dir stimmt irgend etwas anderes nicht. Einige Ideen: Netzteil taugt nichts (liefert zu wenig Strom weswegen die Platten oft Headcrashen), Spannungsspitzen, schlechte Belüftung (die Temperatur laufender Platten kann man mit Speedfan gut überprüfen, sehr kurze Spannungsspitzen sieht Speedfan aber eher schlecht).

Zitat :
Hat abseits des Höher-Schneller-Weiter Wahn's jemand Erfahrungen damit?
Immerhin die 5 Jahre Garantie lassen ja hoffen :-).


Ich kaufe nur noch Platten mit fünf Jahren Garantie. Auch wenn ich nie mehrere defekte Platten gleichzeitig habe so ist fast jede meiner privaten Platten in der Garantiezeit einmal getauscht worden (zwischen 2000 und 2007 acht Platten gekauft, davon sechs einmal umgetauscht, die meisten waren Samsung SP1604N), egal wie gut die Belüftung war. Ansonsten kannst Du eines gewiss sein:

Es gibt mechanisch und in der Qualität keine Unterschiede zwischen Konsumer- und Serverplatten. Ich selber hatte mit Seagate und Maxtor weniger Probleme, während IBM, Samsung zwar immer sehr viel weniger gekostet haben aber deutlich mehr Ärger gemacht haben.

Ah sorry, ich sehe gerade das ich mich vielleicht etwas falsch ausgedrückt habe:
Es sind zwar zur Zeit drei Stück defekt, aber die sind über einen Zeitraum von ca. 8 Monaten hintereinander kaputt gegangen. Ich hatte einfach nur keine Zeit und Lust bzw. wichtigeres zu tun als mich um RMA zu kümmern. Die letzte vor knapp 4 Wochen und jetzt war es höchste Zeit etwas zu unternehmen.

Zitat :
Bei Dir stimmt irgend etwas anderes nicht.
Ganz ernsthaft, daran hab ich auch schon gedacht. In den letzten Jahren wurde durch Aufrüsten aber bis auf das Gehäuse und FDD alles getauscht; auch das Netzteil. Die ersten vier (40 und 120 GB) sind nach den zwei Jahren Garantie weggestorben, deshalb habe ich bei den letzten Festplatten extra mehr Geld investiert, so dass ich min. drei Jahre Garantie habe. Genau die sind aber von den 36 Monaten noch sehr sehr weit weg als sie angefangen haben zu mucken.
Die Platten sitzen in einem NoVibes Festplatteneinbaurahmen, weil mich das Geratter schon immer gestört hat. Gekühlt wird jede Platte durch einen eigenen 40 mm Lüfter der von außen kühle Frischluft auf die Platte bläst und dahinter wird die Warme Luft sofort wieder durch das Netzteil aus dem Gehäuse rausgesaugt. Regelmäßig alle halbes Jahr wird der Rechner komplett zerlegt und gereinigt.

Die Platte die vor vier Wochen anfing zu spinnen stammt übrigens aus einem kaum genutzten (hängt noch nicht mal am Strom) externen NAS Gehäuse. Die vierte, noch funktionierende Platte ist in einem identischen NAS Gehäuse und läuft 24/7 (nach 30. Min Standby), wurde gleichzeitig mit dem anderen NAS gekauft und macht keinerlei Probleme.

Zitat :
Es gibt mechanisch und in der Qualität keine Unterschiede zwischen Konsumer- und Serverplatten. Ich selber hatte mit Seagate und Maxtor weniger Probleme, während IBM, Samsung zwar immer sehr viel weniger gekostet haben aber deutlich mehr Ärger gemacht haben.
Mmmmh, Maxtor Diamond 10(?) 300GB ist in den NAS Gehäusen. Maxtor hat mich damit bisher am schnellsten verlassen. Am längsten hielt bisher WD. Quantum knapp drunter, aber die sind ja jetzt auch Maxtor. Alles Konsumerplatten.
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