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Allgemeine Informationen zum Thema "Hardware"

Letzte Antwort: in PC im Eigenbau: Zusammenstellung und Konfiguration

Ich weiß - Hier werden viele "Lies im Forum" rum oder "Steht auf der Seite" Kommentare kommen, aber ich frage (auf THG hab ich nicht das gefunden, was ich brauche), ob es gute Seiten gibt für mein Problem gibt:

Meine Ausgangssituation ist einfach:

Noch nie einen PC zusammengebaut ... Ja gut hab mal ein Ram reingebaut, mehr aber nicht. Ich hab also keine Ahnung, also wedervom Bauen noch von Hardware.

Ich möchte nun viel wissen über das Thema Hardware / Eigenebau.

Sachen wie

- Bios (was macht es genau / Bios-Updates)
- Ram, CPU, Mainboard (Was die langen Bezeichnungen bedeuten, Man kann ja auch irgendwie so Werte rauf und runtersetzen vom RAM, Übertakten (Wie / Warum?)
- Fehler beim Selberbau bzw. wie baut man zusammen. (Leitpaste, Kabel etc.)

Versteht ihr ? Ich könnte alles aufzählen, ich weiß so das Gerüst, aber nicht was es genau macht und wie man es verändert. Wenn ich die Teile zusammenbaue und irgendwas stimmt nicht, hätte ich keine Ahnung - Dabei hör ich immer so Sachen wir Timings runtergsetzt oder VCore oder oder oder und alles geht.
Verschiedene Arten von Kühlungen und und und.

Gibt es hier einen Bereich, der das alles behandelt ? Ich war bei "Grundlagen" und "Eigenbau" aber da find ich eher was für welche, die schon ein bisschen Ahnung haben. Wenn ich es übersehen habe, tuts mir leid.

Ansonsten alle guten Seiten, die das Thema / einzelne Themen befassen, mir sagen. Fühl mich hilfslos :( 

Viele Dank schonmal !
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Das ist ein sehr mfassendes Thema.
Wenn Du aber konkrete Fragen stellst werde ich (und wohl noch ein paar andere) versuchen sie zu beantworten.

BIOS: Das BIOS (Basic Input Output System) ist so was wie der Dolmatscher zwischen der Hardware, so etwa nach dem Motto ranzösisches Motherboard und Koreanische Grafikkarte, das Bios übersetzt das die zwei miteinander Komunizieren können.
Das Bios ist auf einem Chip auf dem Motherboard untergebracht, flashen oder updaten (ist das selbe) muss man das Bios eigendlich nur wenn sich die Hardware untereinander nicht versteht, um beim eispiel zu bleiben, dadurch lernt der Dolmetscher ne neue Sprachen (oder mehrere) dazu.

RAM: Erstam mal Grundlegendes:
Es gibt verschiedene Arten von RAM, nicht jeder RAM passt auf jedes Board, Ausschnittsweise Aufzählung: RAMBUS, SO-DIMM, SDRAM, DRRAM, DDR2 RAM und bald auch noch DDR3 RAM. Es gibt sehr wenige Boards auf die 2 Arten Speicher passen, in der Regel taugen die aber nicht viel.
Um Dir die Zahlen beim RAM Näher zu bingen nenn ich mal n Beislpiel und pul das dann auseinander. Ich nehme mal den hier:
http://geizhals.at/deutschland/a154363.html

Corsair XMS2 DIMM 1024MB PC2-6400U CL5-5-5-12 (DDR2-800) (CM2X1024-6400)
Corsair > Das ist der Hersteller
XMS2 > Das ist der Name den der Hersteller seinem Kind gegeben hat.
DIMM > Sagt nix ausser dasder RAM auf nem DIMM Sockel ist, das ist aber eigendlich aller RAM
PC2 > Bauform, also der Typ der RAM-Sockels
6400U > Besagt DDR2 RAM mit 800 MHz Tacktung
CL5-5-5-12 > Die CAS-Latency liegt bei diesem RAM bei 5-5-5-12, genaueres leicht verstänlich findest Du dazu hier:
http://www.computerlexikon.com/begriff-cl2-und-cl3
Prinzipiell kann man sich merken, je kleiner die Zahlen desto schneller der Speicher (nur bei den CL Werten)
DDR2-800 > Und nochmal hinterher der Typ
CM2X1024-6400 > "Firmeninterne-Kurzbezeichnung" wenn Du die angiebst bekommst Du genau diesen Speicher, bei jedem Händler der ihn hat.

Abgesehen von den CL Timins ist es wie sonst auch, je Höher die Zahl desto schneller der Speicher.

Klassische Fehler beim Eigenbau:

>Zu viel oder zu wenig Wärmeleitpaste.
>> Die richtige Megne iegt bei einer vollflächigen hauchdünnen Schicht zwischen den "beteidigten Komponenten" Also Wärmequelle und Kühlkörper. Die WLP soll lediglich die unebenheiten in nen Materialien ausgleichen.

> Jumer falsch gesetzte (Laufwerke)

> (Neue) Festplatte nicht formatiert. (Heute eigendlich kein Problem mehr, ausser bei zusätzlicher Festplatte)

> Zu viel Gewalt (Das muss doch da rein passen!!!)

> Zu wenig Gewalt (Kein Kontakt weil die Karte nicht richtig im Sockel ist) (dazu passt auch noch...)

> Stecker nicht richtig gesteckt oder wieder rausgerutscht (Kein Kontakt)

Und der bedauerlicheste aber nicht seltenste Fehler:
>Falsche Komponenten Zusammenstellung.
(RAM passt nicht zu den Slots auf dem Board, Grafikkarte und Motherboard harmonieren nicht, Netzteil hat nicht genug/falsche Stecker, Kabel zu kurz, Grafikkarte/Motherboard passt nicht ins Gehäuse, Falsche Kühler etc.)
>> Vor dem Einkauf jemanden Fragen der sich auskennt, am besten den zum Einkaufen auch mitnehmen. (Falls mal was nicht da ist, keinen Scheiss vom Verkäufer aufschwatzen lassen sondern lieber warten und nochmal Nachfragen)

(Alle Beispiele die ich oben aufgelistet hab, hab ich auch schon bei Freunden+Bekannten erlebt, die meisten fragen halt erst um Hilfe wenn das Kind schon im Brunnen liegt.)


Zum Thema Übertackten sag ich nix, davon hab ich keine Ahnung, das einzige was ich dazu sagen kann ist das man keine pauschalen Aussagen tätigen kann. Jeder Prozessor, jede Grafikkarte ist anders, jeder hat einene Spezifikationen, auch wenn sie am selben Tag aus der selben Maschiene gefallen sind heisst das noch lange nicht das auf beide das selbe zutrifft was den Maximaltakt und wie man diesen erreicht zusammenhängt.

Ahoi!

Also ich denke auch bei einem solche weiten Thema sind spezielle Fragen eher hilfreich. Frag was du wissen willst und es wird dir schon jemand erklären.

Zu den anderen Grundbegriffen:

CPU = Central Processing Unit / Zentrale Recheneinheit = Hauptprozessor. Er gibt hauptsächlich die Arbeitsgeschwindigkeit des Rechners an. Die Rechengeschwindigkeit bzw. die Rechenzyklen werden in MHZ und GHZ angegeben. Die reele Geschwindigkeit hängt aber nicht nur von der reinen Zahl ab sondern von vielen anderen Faktoren und Optimierungen. An dieser Stelle sei mal der x86 Artikel bei Wikipedia empfohlen. Die reine Recheneinheit ist übrigends viel kleiner als es zunächst den Anschein hat. Nur weil er soviele Füßchen (Pins) braucht und ne verdammt hohe Wärmeabgabe hat werden sog. Headspreader (Wärmeverteiler) angebracht unter denen sich bei modernen CPUs sogar 2 oder mehr Recheneinheiten (in diesem Falle DIEs) befinden. Wie ein CPU im Detail funktioniert braucht eigendlich nicht weiter zu interessieren. Es übersteigt eh die Vorstellungskraft das sich mehrere Millionen Transistoren auf der Fläche eines Fingernagels in 10 hauchdünnen Metallschichten tummeln. Das wichtige ist das man ne Aufgabe eingibt und ein Ergebnis rausbekommt und das verdammt oft.
Bis zur Einführung von DualCore CPUs und Hyperthreading war es einer CPU übrigends nicht möglich 2 Dinge gleichzeitig zu berechnen. Wenn man also Musik gehört, gesurft, cd gebrannt und die Maus bewegt hat dann wurde alles umeinander herum berechnet. Interessant wäre noch das innerhalb der CPU ein Zwischenspeicher vorhanden ist. Dieser nennt sich Cache, läuft meistens mit CPU Geschwindigkeit und ist daher der schnellste Speicher im Rechner. Bezeichnet werden sie mit L1 / L2 und manchmal auch L3. Diese verschiedenen Speicherebenen beinhalten Ausgangswerte für Berechnungen und dort landen auch die Ergebnisse. Erst wenn ein Wert in der CPU nicht vorhanden ist muss auf den Arbeitsspeicher - den RAM zurückgegriffen werden.

RAM = Random Acces Memory / zufälliger Zugriff Speicher
Hierbei handelt es sich um flüchtige Speicher, das bedeutet das sie nur unter Strom die Daten halten können. Nach dem Ausschalten des Rechners ist der Speicher wieder jungfräulich und leer. Hier geht die Technik mittlerweile ein wenig auseinander. Normalerweise ist es so das der Chipsatz auf dem Mainboard den Datentransfer zwischen CPU und RAM organisiert. Wenn als im Cache der CPU ein Wert fehlt, dann wird dem Chipsatz gesagt das der RAM diesen zur Verfügung stellen soll. Der Chipsatz bestellt also in der Speicherzelle x, Reihe y den Wert z. Und je nach den im Bios eingestellten Timing Werten wird dann berechnet wie lange der RAM braucht um am "Ausgang" diesen Wert bereitzustellen. Der CPU wird dann gesagt das sie so und soviele Taktzyclen auf den Wert warten muss und dann holt sie den ab. Wenn die Timingwerte zu schnell für den Speicher eingestellt sind dann hat dieser den Wert noch nich bzw. noch nicht vollständig am Ausgang bereitgestellt und somit kommt es zu fatalen Rechenfehlern - Absturz. AMD hat mittlerweile den Weg gewählt den Speichercontroller in ihren CPUs unterzubringen. Das hat den Vorteil das die Chipsätze günstiger werden, immer das gleiche Speicherinterface zur Verfügung steht und der Umweg über den Chipsatz enfällt. Somit erreichen CPUs von AMD den nahezu optimale möglichen Speicherdurchsatz. Was man dann aber daraus macht steht auf einem anderen Blatt. Die neuen Core2Duos von Intel erreichen mit weniger Bandbreite mehr Performance.
In diesem Zusammenhang sei noch der Begriff DualChannel beim RAM erwähnt. Wenn man 2 Baugleiche Module einbaut ist es dem Chipsatz möglich diese als "1" Modul anzusprechen, also gleichzeitig darauf zuzugreifen (ging früher nur abwechselnd). Somit erreicht man die doppelte Speicherperformance. Im Beispiel des Corsair Rams von Achim kann man auch die Bandbreite ersehen "PC2-6400U" Die 6400 bedeutet 6400 mb/s = 6,4gb/s. So gibts auch z.B. PC2700 mit 2,7gb/s Bandbreite. Wenn du davon 2 installierst resultieren daraus 5,4gb/s. Was sich am Anfang mächtig gewaltig anhört bringt aber in der Realität nur ca. 3% mehr Performance im Schnitt (abhängig von der jeweiligen Anwendung 0-10-20%). Die lästigen Wartezeiten (Timings) verzögern den Ablauf von Berechnungen immer. Da ist es egal ob man 1 oder 2 Module hat. Generell zeigt sich aber der Trend das die Timings bei höheren Taktraten zu vernachlässigen sind. Da man die etwas längere Wartezeit mit kürzeren Kopierzeiten wieder wettmachen kann. Bei 133mhz Speicher war der Unterschied zwischen CL2 und CL3 wesentlich größer als jetzt bei 400mhz Speicher zwischen CL5 und CL6.

Jetzt noch kurz das Mainboard. Von ihm hängt natürlich auch ne ganze Menge ab da es die Grundlage aller Komponenten bildet. Die anderen Komponenten wie CPU/RAM/Graka können noch so toll und schnell sein. Wenn das Board ein schlechtes Management hat geht alles den Bach runter. Somit ist auch der Chipsatz einer der Dreh und Angelpunkte eines jeden Rechners. Dieser besteht meistens aus 2 Chips. Northbridge und Southbridge. Die Southbridge stellt im grobe gesagt die Features zur Verfügung. Dort sind also PS2/USB/PCI/PATA/SATA/Sound/Firewire/Lan/Raid und wie sie nicht alle heißen, angebunden. Die Southbridge ist mit einer breiten "Datenautobahn" mit dem großen Bruder - der Northbride verbunden. Hier treffen sich außerdem noch CPU, RAM und die Grafikkartenanbindung. Die Mainboardhersteller können die Chipsätze (north+south) einer Firma meistens untereinander kombinieren, so dass sich verschiedene Ausstattungsmerkmale realisieren lassen.

Das Bios wurde ja schon gut beschrieben. Generell weiß ein PC nach dem anschalten nicht was er ist und was er hat. Da kommt das Bios ins Spiel. Im Bios vom Mainboard steht also drin was wo angeschlossen ist und welches Gerät wie angesprochen werden muss damit der Laden läuft. Bei modernen Boards funktionieren die Automatik Einstellungen eigendlich immer recht gut, man muß also nicht unbedingt reinschauen. Laufen sollte es, wenn man ein bissl fortgeschrittener ist kann ein Blick unter die Haube allerdings nicht schaden denn es gibt immer was zu optimieren. Wenn man vom BIOS redet ist eigendlich immer das BIOS vom Mainboard gemeint, allerdings auch Grafikkarten, Netzwerkkarten, DVD Laufwerke ... alle möglichen elektronischen Geräte haben ein Bios - dann aber meist als Firmware bezeichnet. Denn wenn ein DVD Laufwerk Strom bekommt und zum Leben erweckt wird muss es ja auch erstmal feststellen das es nen Lese/Schreiblaser hat und ne Schnittstelle über die Daten ankommen.

Übertakten ist auch ein weites Feld. Will mich dazu auch nicht sonderlich äußern. Im Prinzip geht es dabei darum das du beim einkaufen 50€ bei der CPU sparst und danach die gleiche Performance erreichst. Bei der Fertigung gibt es zwischen einem A64 3000+ und einem 4000+ absolut keinen Unterschied. Beide entstehen nebeneinander auf dem gleichen Stück Silizium. Erst danach werden sie getestet und aus dem einen wird ein 3000er und aus dem anderen ein 4000er. Es wird also nicht am einen Fließband der 3000er gebaut und am anderen der 4000er, sondern die Qualität nach der Produktion entscheidet. Je weiter die Optimierungen der Fertigung fortschreiten, desto mehr "gute" CPUs entstehen und somit passiert es häufiger das ein 4000er als was kleines verkauft wird da die Nachfrage nach kleineren immer höher ist. Somit kann man ohne großes Risiko ein wenig an der Taktschraube drehen ohne negative Einflüße.

Weil du nach VCore und ähnlichem gefragt hast. Generell sinkt die Qualität des Stromflusses mit steigender Taktrate. Dem kann man entgegenwirken indem man geringfügig mehr Strom anlegt. Dadurch steigt aber die Verlustleistung und Wärmeabgabe enorm an. Wisse das man damit seine Komponenten "grillt". Das passiert nicht sofort, sondern ist ein schleichender Prozess. Wenn ne CPU dauerthaft 10 Grad wärmer läuft kann sich die Lebenszeit halbieren. Ansich ist es egal ob sie 8 oder 4 Jahre hält da niemand solange einen Rechner hat und die Hardware viel zu schnelllebig ist. Dennoch kann es ins Auge gehen und CPUs verschleißen auch wenn sie gut gekühlt sind. Als Anfänger kann man aber erstmal die Finger davon lassen da es einem eh egal sein sollte ob was ne Minute oder 53 Sekunden dauert. Wenn man die Rechenleistung wirklich braucht weil man zeitkritisch Projekte abliefern muss, dann sollte man die Investition in die entsprechende Hardware nicht scheuen da übertakten immer ein stabilitätsrisiko darstellen kann.

So das wars erstmal.
Schalten sie auch morgen wieder ein wenn es heißt: Hilfe mein Nachbar wohnt nebenan.

Greez
Tatti

Ich würde noch gerne wissen, wie sich das mit dem Netzteil berechnet.Woher weiß ich, wenn ich mir einen PC zusammebaue, das mein Netzteil genug Saft hat bzw. wie viel Saft der PC braucht.
Was schluckt eigentlich am meisten ? so ne neue Grafka wahrscheinlich oder ?

Und wie sieht es aus mit Ram-Kühlung (oder sowas ähnliches, teure Corsair haben das irgendwie integriert, MDT nicht).
Gibt ja auch so Kühl-Klebe-Teile für 6 Euro hier im Shop oder so.

Und auch allgemein: Wenn ich die CPU übertakte, was wird alles wärmer ? Nur die CPU ? Und wie kühlt man was ? Brauch man mehrere Lüfter ? Und wo zielt der Lüfter überhaupt drauf ? Wie kann man für besseres Klima sorgen ?

Achja zum Übertakten:

Der E4300 lässt sich doch ziemlich gefahrenfrei auf 2,4 Ghz übertakten. Läuft bei 2x 2,4 eigentlich der PC wie 4,8 GhZ wenn beide Speicher einen Prozess berechnen, oder muss man das anders berechnen ?

Wie groß ist die Chance, das was beim Übertakten kaputt geht, vorrausgesetzt, man kennt sich wirklich aus und geht (am Beispiel E4300: 3,0 Ghz) nicht über bekannte "stabile Werte" hinaus ?
In Prozent, was meint ihr ?

So, danke schonmal !

Und noch was:

hier sind die Grafka's so einigermaßen zuverlässig geordnet. Wieso schlägt die 7950 eine 8800 GTS ? Die ist doch viel billiger ?
Wollte mir eigentlich ne 8800 GTS kaufen, aber bin nun verwirrt.
Oder ist das ne Dual-Grafka in dem Fall ?

Das der Prozessor-Preis recht schnell fällt, hab ich bereits mitbekommen. Fallen Grafka preise auch schnell ab ?
Hab ja die XFX 8800 Gts für 279 Euro im Auge, sehr billig -
Kann der Preis da in nächster Zeit auch noch fallen ?

Zitat :
Ich würde noch gerne wissen, wie sich das mit dem Netzteil berechnet.Woher weiß ich, wenn ich mir einen PC zusammebaue, das mein Netzteil genug Saft hat bzw. wie viel Saft der PC braucht.
Was schluckt eigentlich am meisten ? so ne neue Grafka wahrscheinlich oder ?

Für ein aktuelles Core 2 duo System etwa mit einem e6400 oder e6600, 2GByte RAM, 1-2 Festplatten, DVD-Brenner und einer aktuellen Garfikkarte sollte eine 400W Netzteil vollkommen ausreichend sein. Bei einem Quadcore oder vielleicht schon einem Core 2 Extreme (die man dann vielleicht sogar noch übertaktet) würde ich ein 500W Netzteil empfehlen, ebenso bei SLI oder Crossfire. Mehr als 500W benötigt man im Normalbetrieb eigentlich nie. Hier kannst du die Leistungsaufnahme deines System berechnen, allerdings ist der berechnete Wert der absolute Maximalwert und ist in der Praxis kaum zu erreichen. Bei der dimensionierung eines Netzteils ist es wichtig im Kopf zu behalten, dass das Netzteil bei etwa 80% Belastung den optimalen Wirkungsgrad hat, deshalb sollte man ein Netzteil auch nicht überdimensionieren, da man dann unnötig Strom verschwendet, wenn das Netzteil nur mit 20% Last läuft. Es gilt hier also nicht die Devise "je größer, desto besser".

Zitat :
Und wie sieht es aus mit Ram-Kühlung (oder sowas ähnliches, teure Corsair haben das irgendwie integriert, MDT nicht).
Gibt ja auch so Kühl-Klebe-Teile für 6 Euro hier im Shop oder so.

Braucht man nicht. Sind nur dazu gedacht, wenn man den Speicher übertakten will, dann würde ich aber aktive RAM-Kühler verwenden.

Zitat :
Und auch allgemein: Wenn ich die CPU übertakte, was wird alles wärmer ? Nur die CPU ? Und wie kühlt man was ? Brauch man mehrere Lüfter ? Und wo zielt der Lüfter überhaupt drauf ? Wie kann man für besseres Klima sorgen ?

Beim übertakten des Frontside-Bus wird die CPU, die Northbridge und der RAM mit höheren Taktraten betrieben, was dazu führt, dass eben diese Elemente wärmer werden. Allerdings kann man den Multiplikator für den Takt des RAM in diesem Fall herabsetzen, was wiederum einen niedrigeren Takt des Speichers und geringerer Wärmeentwicklung, trotz übertaktung des Frontside-Bus, führt.
Weiterhin benötigt ein Übertaktetes System mehr Strom, also muss das Netzteil mehr Leisten und wird ebenfalls wärmer.
Grundsätzlich ist beim (mäßigen) Übertakten, aber auch im "Normalbetrieb" auf eine gute Gehäusebelüftung zu achten. Zwei bis drei große (120mm) Gehäuselüfter sind sinnvoll.

Zitat :
Der E4300 lässt sich doch ziemlich gefahrenfrei auf 2,4 Ghz übertakten. Läuft bei 2x 2,4 eigentlich der PC wie 4,8 GhZ wenn beide Speicher einen Prozess berechnen, oder muss man das anders berechnen ?

Wie weit sich der e4300 übertakten lässt, kann man so pauschal nicht sagen. Wenn man ganz viel Pech hat lässt er sisch so gut wie überhaupt nicht übertakten, normalerweise aber schon (jedenfalls kann man das in zahlreichen Foren lesen). Das ein Dualcore Prozessor bei 2,4 GHz so schnell wie eine Singlecore 4,8GHz ist kann man auch nicht sagen, da die Funtionsweise eine andere ist. Der Singlecore wäre bei Programmen, die nicht für Dualcore Prozessoren otpimiert sind auf jeden Fall schneller. Allerdings würde der Singlecore bei 2 Programmen, die parallel laufen und ebenfalls nicht Dualcore optimiert sind, in die Knie gehen, da er in einem Taktzyklus nur einen Prozess bearbeiten kann. Dualcore Prozessoren teilen die Arbeit zwischen beiden Kernen auf und können so effektiver mit mehreren gleichzeitigen Prozessen umgehen.

Zitat :
Wie groß ist die Chance, das was beim Übertakten kaputt geht, vorrausgesetzt, man kennt sich wirklich aus und geht (am Beispiel E4300: 3,0 Ghz) nicht über bekannte "stabile Werte" hinaus ?
In Prozent, was meint ihr ?

Die Chance, dass man beim kurzzeitigen Übertakten etwas zerstört sind eher gering, da alle modernen Prozessoren bei Überhitzung einfach abschalten (bzw. schon vorher den Takt automatsich drosseln). Aber man sollte auf jeden Fall die Temeraturen auch manuell Überwachen und das System ausgiebig auf Stabilität testen. Bei längerfristiger Übertaktung wird in jedem Fall die Lebensdauer, v.a. der CPU, verkürzt, da im inneren des Prozzesors bei höherem Takt gewisse physikalische Prozesse schneller Ablaufen als bei Standarttakt. Vergleichbar wäre dies etwa mit einem Motor im Auto, der mit höherer Drehzahl läuft. Bei einem Formel 1 Wagen, also bei Drehzahlen von knapp 20000U/min, hält beispielsweise der Motor manchmal nicht mal ein Rennen durch. Bei einem Normalen PKW dagegen (bis etwa 6000U/min) hält er normalerweise mehr als 200000km durch. Diesen Umstand muss man natürlich beachten, wenn man einen PC übertaktet. Wobei eine CPU bei Normaltakt einige Jahre Dauerbetrieb durchhalten sollte und bei Übertaktung sich die Lebenszeit vermutlich höchstens halbiert. Und wer behält einen Prozessor länger als 3-4 Jahre ohne aufzurüsten?

Zitat :
hier sind die Grafka's so einigermaßen zuverlässig geordnet. Wieso schlägt die 7950 eine 8800 GTS ? Die ist doch viel billiger ?
Wollte mir eigentlich ne 8800 GTS kaufen, aber bin nun verwirrt.
Oder ist das ne Dual-Grafka in dem Fall ?

Diese 7950er ist eine GX2, das bedeutet, dass sie zwei Grafikprozessoren besitzt. Quasi eine Dualcore Grafikkarte. Und diese Grafikkarte ist etwa so teuer wie die 8800GTX.
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