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Linux ein Breitenprodukt?

Letzte Antwort: in Linux / Free BSD

Ich wollte mal hier einfach mal euch nach euren Meinungen und evtl. Erfahrungen fragen.

Ist Linux mittlerweile ein OS was für die Massen gedacht ist?

Aus meinen Erfahrungskreis heraus kann ich da nur ein klares ja geben. Es gibt doch einige die auf Kanotix, Ubuntu Varianten oder teils auch auf SUSE Linux umgestiegen sind. Bedienprobleme oder veränderte Einstellungen waren nicht oft zu finden. Und wenn wusste man was passiert war. Durch die Logs.

Für den Mainstream gibt es ja alles was man braucht, als Linux Variante. Für die mangelnden Anwendungen gibt es noch Wine.

Die Distributionen sind meist kostenlos, und somit ideal für HTPC's, Zweitrechner oder einfach den Hauptrechner. Der finanzieller Sieg, geht also klar an Linux.

Zumal sind Viren für Linux nicht ernsthaft vorhanden.

Ideal für den Neuling, da man ohne root Rechte nichts kaputt machen kann.

Für den Sysadmin oder versierten Anwender ist es ein leichtes mit LiveCD's zb. ein gecrashtes System zu fixen. Ich erinner mich genau an den Ausbau eine Platte, wo der Bootloader drauf war. Dnach ging nix mehr, und mein Telefon klingelte permanent. Durch eine einfache LiveCd war Grub in wenigen Augenblicken neu installiert und wieder alles palletti.

Spiele mäßig kann ich nix sagen, da war nur Ewigkeiten Nvidia Karten wirklich brauchbar. Da liegt Windows weit vorne.

So zum Schluss nochmal kurz meine laufenden Distris:
Kubuntu
Backtrack
Grml
Arch

Wobei Arch das Produktivsystem ist, wo ich mir den Luxus gönne alles regeln zu können. Bootup bei den System trotz HAL und DBus 14 Sekunden. Für mein HTPC der kommen wird, muss ich mal schauen was ich da nehme.

Mehr über : linux breitenprodukt

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Linux ist nachwievor Welten von einem Mainstream-BS entfernt. Muss es hin und wieder benutzen und mache jedes mal wieder neu die Erfahrung: Linux ist nur wirklich richtig mit der Konsole zu bedienen. Für viele (administrative) Aufgaben gibt es kein gescheites grafisches Front-End.

Zudem ist mir Linux zu unberechenbar.
Hatte neulich z.B. SuSe in der VM installiert. Nichts ahnend Updates geladen und zack, war die Platte voll und das tolle Suse nicht mehr zu gebrauchen.
In einem anderen Fall ist eine Sekunde nicht mehr eine Sekunde lang, sondern die Uhr zählt die Sekunden rasend schnell hoch. Somit war auch jegliche Bedingung des Betriebssystems unmöglich.

Ich hatte einige Zeit mal Ubuntu auf meinem Laptop. Bis dort alles lief - es hat mich viel Zeit und Nerven gekostet. Z.B. das Einrichten eines VPNs - das kannst du keinem 0815-Anwender zumuten.

Ne ne ne. Linux ist und bleibt was für Leute mit zu viel Zeit. Und ein Serverbetriebssystem.

Hmm denn hast du aber den Fehler gemacht. Welcher Anwender passt sein xconf an oder geht in grub rein um seine Kernels einzupflegen? Ich kenn jetzt kein.

Wenn deine HDD voll ist, wegen Updates was hast du denn alles installiert? Ich hab egal welche Distribution nirgends mehr als 1,6GB an frisch installierten Dateien. Wenn deine HDD voll ist, wieso konntest du den nicht mehr damit arbeiten? Hast du nicht gelesen, wieviel GB du lädst? Zumal welche Anbindung hast du?

Ich hab auf mein Privat Lappi Linux, auf beiden Firmen Lappies und auf meinen Work PC. Gab keine Probleme. Notebook Tools installiert, und ggfls. noch Synaptic fürs Touchpad. Sollten noch Multimediatasten oder FN Tasten vorhanden sein, lief es immer mit mmkeys. Für Spwas gibt es doch xdev glaub ich. Zeigt dir ja jeden Ascii Code zum Tastendruck an. Da würdest du auch sehen, das VOL UP zb. den Ascii 192 setzt zb. . Das müsstest denn nur in der passenden config einpflegen.

VPN war problematisch? Mir würde jetzt eine 2 Minuten Lösung einfallen. vpnc installieren und config anpassen, iptables vpnc freigeben und als root das ganze starten. IPSec wäre denn auch noch zu finden.

Achso ich programmier sogar mit vim, weil es einfach angenhmer ist überall das gleiche zuhaben^^.



Zitat :
Hmm denn hast du aber den Fehler gemacht. Welcher Anwender passt sein xconf an oder geht in grub rein um seine Kernels einzupflegen? Ich kenn jetzt kein.

Wenn deine HDD voll ist, wegen Updates was hast du denn alles installiert? Ich hab egal welche Distribution nirgends mehr als 1,6GB an frisch installierten Dateien. Wenn deine HDD voll ist, wieso konntest du den nicht mehr damit arbeiten? Hast du nicht gelesen, wieviel GB du lädst? Zumal welche Anbindung hast du?

Ich hab auf mein Privat Lappi Linux, auf beiden Firmen Lappies und auf meinen Work PC. Gab keine Probleme. Notebook Tools installiert, und ggfls. noch Synaptic fürs Touchpad. Sollten noch Multimediatasten oder FN Tasten vorhanden sein, lief es immer mit mmkeys. Für Spwas gibt es doch xdev glaub ich. Zeigt dir ja jeden Ascii Code zum Tastendruck an. Da würdest du auch sehen, das VOL UP zb. den Ascii 192 setzt zb. . Das müsstest denn nur in der passenden config einpflegen.

VPN war problematisch? Mir würde jetzt eine 2 Minuten Lösung einfallen. vpnc installieren und config anpassen, iptables vpnc freigeben und als root das ganze starten. IPSec wäre denn auch noch zu finden.

Achso ich programmier sogar mit vim, weil es einfach angenhmer ist überall das gleiche zuhaben^^.
Ich sag mal über 90 % der Anwender die sich nicht mit sowas länger befassen wollen ist das einfach zu kompliziert mir auch :)  Hatte auch mal Ubuntu Live CD scheiterte schon an mp 3 und so

Ja XMMS und Amorak sind doch Busy as usual. VLC ist doch auch für Linux draussen. Sind jetzt so spontan 3 Tools dir mir für die Mp3 Wiedergabe einfallen. mp123 ist sogar reine CLI Anwendung. Brauchst nichtmal so ein XServe rzum Musik hören.

echt mal, ist bestimmt ein schönes OS, aber im reallife nicht wirklich für den OttoNormalUser brauchbar. Linux ist ne leere Schüssel die man selber erst füllen muss. Gut man hat dann nur das was man wirklich braucht, aber ... neeeee selbst für kostenlos, noch zu teuer - wenn man die Zeit einrechnet die man zum einarbeiten braucht.

"Leere" Schüssel - da hast du noch nicht Suse installiert, das schaufelt dir schon mal 3GB bei (Standard) Installation auf die Platte. Und dann versuch mal z.B. das beknackte OpenOffice zu deinstallieren, da wird Bibliothek xyz von Programm zxy verwendet und darum lässt sich das ganze Office nicht deinstallieren.

Zur Problematik mit den Updates:
Das ist eben ein Problem bei Suse, dass zwar angezeigt wird viel heruntergeladen wird, aber nicht wieviel das dann auf der Platte an Platz benötigt.
Zudem war nach dem besagten Update die Platte bis zum letzten KB voll. Da liesen sich nicht mal die Programme starten.

Zugegeben Ubuntu ist vielleicht noch das "Massentauglichste" Betriebssystem. Auch dank der sehr guten Wiki (ubuntuusers.de). Aber auch da gelten die allgemeinen Linux-Einschränkungen / -Probleme.

Ubuntu 10.xx liegt bei mir seit Windows 7 auf Eis.

Einen großen Teil der Anwendungen habe ich unter Windows allerdings übernommen, die mir schon unter Linux das Leben "versüßt" haben.

Ich bewundere, wenn User unter Linux bestimmte Spiele halbwegs zum Laufen bekommen, besonders unter den Gesichtspunkten/Faktoren "Catalyst" und "Wine". - Ein Spiel wie Warcraft 3 lief dann aber unter W7 immer noch runder, so dass ich es bei anderen Spielen lieber erst gar nicht wissen wollte.

Die Frickelarbeit mit nicht eingehangenen Laufwerken, fehlenden Root-Rechten, schreibgeschützen Inhalten auf Laufwerken (einfach mal nach einem Neustart kein Vollzugriff mehr...betraff die SD-Karten), sowas nervt irgendwann.

Als fortgeschrittene Laie, die Stunde um Stunde mit den ubuntuuser- und anderen hilfreichen Blog-Einträgen verbracht hat (besonders als mein Acer 110L und Fedora 8 mich jeden Tag aufs Neue herausgefordert haben, dann Ubuntu druff...) genehmige ich mir zur Zeit noch den wohlverdienten W7-Urlaub. :) 

Aus meiner Sicht ist Linux nach wie vor ein System für Leute die wissen was sie tun und Spaß am frickeln haben oder halt mit Gewalt was anderes haben wollen.

Seit über 10 Jahren heißt es Linux ist am kommen aber irgendwie kommts doch nicht so wirklich - obwohl es umsonst ist. Und das hat definitiv nicht nur mit dem bösen Bill Gates zu tun.

Dass es auch für den Normalo funktionieren kann, zeigen doch MacOS (gut, ist Unix), Android, MeeGo usw. Insbesondere im Server und Webserverbereich nur schwer weg zu denken. Da ist es also "gekommen".
Nur als Ersatz für Windows taugt es so lange nichts, wie viele Leute auf die Frage "Wo hast du die Datei denn gespeichert" mit "In Word" antworten. Die allermeisten User interessiert das Dahinter 0. Da müssen die Dinge funktionieren und wehe wenn nicht.

Gudi sagte:
Da müssen die Dinge funktionieren und wehe wenn nicht.
Das ist auch was mich interessiert.

Der Erfolg von Android und MacOs bestätigt es: im 21. Jahrhundert will Niemand mehr sein Betriebssystem über die Konsole bedienen. Sondern der User erwartet - zurecht! - eine einfach zu bedienende, intuitive und schicke GUI.

Vor allen Dingen sind viele Leute (So wie ich) auch irgendwann aus diesem Spieltrieb raus, sich mit Frickelei durch ein OS zu schlagen. Was mir damals mit MSDOS und Windows an Herumgefrickel Spass gemacht hat, begeistert mich bei Linux einfach nicht mehr. Wenn man auf einmal auf den Gedanken kommt: "So was Bescheuertes, genauso wie bei Win3.11 damals" (Neue Grafikkarte und an xconf rumwurschteln) hoert es fuer mich auf. Linux ist stellenweise immer noch Stand Anfang der 90iger. Die meisten, die ich kenne, die sich mit Linux gerne beschaeftigen sind entweder deutlich Juenger als ich, oder haben schon sehr Lange mit Linux zu tun. Ich zu meinem Teil empfand den Erstkontakt und auch weitere Anlaeufe einfach nur als Abstossend. Linux mag sehr leistungsfaehig sein. Aber wenn man erstmal stundenlang frickeln muss, bis man damit arbeiten kann, bevorzuge ich statt dessen Windows und reduziere Frickelleien auf ein Minimum.

Also ich hab einige PC's mit Linux, meist Ubuntu oder Kubuntu, fertig gemacht. Und für den angesprochenen Normalo war dies voll ausreichend.

Wenn ich jetzt wieder da so sehe, 2 Anrufe weil das Openoffice runtergezogen wurde aber nicht geht oder wieder gefunden wird. Mit Kynaptic einmal open office eingeben und fertig. Wird ja Ready to Run installiert. Das ist um Längen simpler mit der Software als bei Windows. Für den geplagten PC Betreuer zu Hause auch einfach. In Linux ein Skript anfertigen, was alle 7 Tagen automatisch Updates aller Anwendugnen installiert. Kann sogar jeder Normalo.

Normalos werden nicht groß Gamen, da dort Linux um Längen hinterher ist. Gibt zwar auch teils sehr gute Linux Spiele, aber naja nicht die Menge. Das hab ich aber auch klar gesagt.

Nur fassen wir mal das Profil eines normalen Nutzer zusammen:
Web
Filme
Music
Email
Chatten
Office
normale Spiele
Bildbearbeitung
Videobearbeitung

Bildbearbeitung ist doch egal welches OS, da dort eh nur Gimp in Frage kommt. 1200€ für eine Photoshop wird wohl kein Normalo ausgeben. Rest ist doch durch VLC, Thunderbird, Firefox/Chrome/Dllo/Safari, Kopete/Pigdin, Open Office gedeckt.

USB Sticks werden doch mitlerweile von jeder Distri die für den Endverbraucher entwickelt wurde, hotplug fähig. Ebenso DVD Laufwerke.

Mounten? Ich weiss nicht wo jetzt das Problem ist einmal fdisk, danach vim etc/fstab und einpflegen. Schon ist die HDD an dein Wunschort gemountet. ohne fstab gibt es doch mount und umount.

Ausserhalb der Konsole? Also ich betreu und pflege, den ein oder (V)Server. Mit Putty zb. hab ich auch nur den ssh Login. Also muss man zwangsweise die Konsole kennen.

Es ist wie es ist, Hardcore Probleme und tagelange Setups sind schon lange passe. Und wer kein Windows groß kannte, wird mit den meisten Distris auch so klarkommen.

Mein persönliches Highlight, warum ich zb. auf Ach Linux so abfahre: ich weiss was drin ist. Ich kann selbst entscheiden welchen Login Manager ich will, ich kann entscheiden welche Windowmanager und welche Desktopenvironment. Evtl. mal ein Compiz mit installen,damit man den tollen 3d Würfel hatt. Hab ich das zusammen, such ich mir mein Networkmanager raus. Danach noch das Office, vim, Thunderbird und das war es. Leichteste Installation waren 270MB mit einen fluxbux WM das war alles. Aber war voll usability und einfach herrlich. Was ich vergessen habe, ein Terminal Program noch mit rauf aterm oder so, damit man nicht mit ALT+F1-F8 durch die Logins steppen muss. Sind trotz den nackten Linux ind er Konsole maximal 1,5 Stunden vom einlegen des Sticks bis zum ersten Usability Einsatz. Mit Windows krieg ich es kaum schneller hin.

Compitz ist Spielerreis und kein pro-Linux Argumet.
Anmeldemanager - doch völlig egal. Bei Linux sieht doch kein Normalo durch welche Recht er, die Gruppe, der Besitzer und was es noch für Benutzer unter Linux gibt hat.

Und wieso sollte ein "Normalo" nicht auch mal Spielen wollen? Und welcher Otto-Normal-Anwender erstellt sich ein Skript um Updates herunter zu laden? Nutzer sind schon verwirrt, warum überhaupt Updates heruntergeladen werden müssen.
Und wieso sollte es nur Gimp für die Fotobearbeitung gebe? Schon mal an Corel-Drwa gedacht oder an andere preiswertere Bildverarbeitungsprogramme?

Keine Ahnung welche Leute du Betreust aber die Durchschnitts PC Anwender die kennen wären mit Linux um Welten überfordert.

Und wieso glaubst du wohl wurden viele Pläne von größeren und kleineren Städten, Ländern, Behörden und was weiß ich nicht alles über den Haufen geworfen? kannst ich mir auch nicht erklären so benutzerfreundlich wie Linux doch ist :D 

Naja wenn eine 47 jährige Frau, die nie zuvor mit den PC zu tun hatte nach 3 Stunden Erklären Linux soweit beherrscht das, sie ihre gewünschte Dinge damit Tag für Tag machen kann ist es schon ok.

Es geht also. Und ja es gibt auch kein echten Unterschied ob der User nun in KDE Doppelklick auf den Desktop macht oder in Windows. Vermutlich liegt es einfach an Gewohnsheitsfaktor Windows.

Ich persönlich werde mir aus finanziellen Gründen, auch kein Windows auf den HTPC packen. 70€ die ich sparen kann, bei gleichen Nutzen.

Evtl. fällt mir Linux nur leichter, da ich mich damit seit Ewigkeiten beschäftige und vermutlich einer der vielen Ausnahmen bin. Ich würde auch immer wieder Linux installieren, wenn denn nach den Zusammenbau irgendein gecracktes Windows installiert wird ist es mir egal.

Mir raubt es schon dei Nerven wenn ich Linux in der VM installieren muss. Bis ich dort die freigegebenen Ordner eingebunden hatte, geschwige denn die VM-Tools installiert bekommen habe. Nur wegen solchen Kleinigkeiten vergeudet man wertvolle Zeit.

Und wenn es in dre VM schon solche Probleme gibt werde ich mich hüten so ein Zeugs auf meinen Rechner zu installieren.

Wie gesagt Linux hat im Server- und Workstation Bereich seine Berechtigung. Aber den Weg auf die Heim-PCs hat es nicht geschafft.

Es gibt solche User (kennen Linux nicht, möchten es aber kennen lernen)
dann noch solche User (haben schon mal von Linux gehört aber nie eines gesehn)
und dann gibt es da noch die anderen User, kennen Linux und können damit umgehn.
Jetzt fragt die erste Sorte User nach Linux und die zweite Sorte gibt antwort.
Da dreht sich der dritten Sorte (mir) doch der Magen um über soviel Dummheit der zweiten Sorte.

Wer sich jetzt von euch zu der ersten oder der zweiten Sorte zählt ist mir Wurscht aber sollte erste Sorte wirklich den Wunsch hegen Linux kennen zu lernen dann wendet euch an die dritte Sorte oder lasst es aber fragt nicht hier im Forum nach sowas.

Ich habe Linux nicht nur ausprobiert sondern eine ganze Zeitlang damit gearbeitet war zu Zeiten von Ubuntu 6.06 / 6.10. Hatte neulich erst wieder mit Suse 10.4 zutun und ich hasse es.

Damit gehöre ich wohl zur 4. Sorte: kennt Linux und kann es nicht leiden :D 

intergalactic sagte:
Habs mir ne Weile angeschaut aber irgendwie nix gefunden was rechtfertigt mir das dauerhaft anzutun. Ich seh einfach keinen Vorteil.


Stimmt wer das Geld überhatt, überall Windows zu verballern sol es tun. Wer der Meinung ist ein OS, wie für MRD entwickelt wurde zu nutzen kann es tun.

Wer lieber wissen will was so passiert oder einfach Geld sparen will, muss Linux nutzen.

Und wenn schon eine Install in der VM problematisch ist, ja denn ist was falsch gemacht wurden.

alterSack66 sagte:
Also ich hab Linux ausprobiert und mir gefällts nicht.


Ich gehöre auch dazu ... ausprobiert ... gekämpft ... aufgegeben, weil es nicht gefällt. Ich möchte MIT dem Computer arbeiten und nicht jeden Tag den Computer BEARBEITEN. Also hasse auch ich es.

Also ich glaube, wenn sich LINUX mit seinen 100 Distributionen selbst für kostenlos hinterher geschmissen nicht durchsetzen kann, spricht das beim besten Willen nicht für ein super tolles OS.

LINUX - ist nur für Nerds
Windows - für den normal oder ambitionierten User
MacOS - wenn der normal User auch noch zuviel Geld hat :D 

ACHTUNG das bezieht sich auf den Homebereich !!!!

So dann kann der "pc-BAUER" auf mich einprügeln :D 

Nö warum denn, es war ja eine offene Diskussion um mal andere Meinungen zu hören.

Überwiegende Teil in ein Computerforum sind extrem abgeneigt. Gleiche Frage vor Ewigkeiten in ein Programmiererforum, brachte an Tage das so gut wie keiner da Windows nutzt.

Also jeden sein OS, und Linux wird auch ewig als OS bestehen bleiben. Auch in Homebereich. Da nicht jeder das Geld hatt, mal eben 70e für ein WIndows auszugeben. Ist meine Meinung wird sie bleiben.

Wer einmal paar Sachen in Linux gezeigt bekommen hatt, wird auch schnell den Umgang lernen.

Wer nicht will, soll es lassen.

Der normale Mensch geht in den Media - oder was auch immer - Markt kauft sich einen PC und siehe da ist Windows drauf. Microsoft verscherbelt die Lizenzen an die PC-Hersteller teilweise schon für 10 Euro. Das macht also nur einen winzigen Teil der Kosten an einem (Fertig-)PC aus.

Was das Programmierforum angeht - was haben die programmiert? Sicher kein .NET - denn da kommt man unter Linux nicht weit mit dem lieben mono.

pcbauer sagte:
Da nicht jeder das Geld hatt, mal eben 70e für ein WIndows auszugeben.


Ok, es gibt einige wenige Menschen die sich kein Windows für 70€ leisten können aber der Großteil der Menschen in unserem Land kann 70€ in ein Betriebssystem investieren welches mehrere Jahre genutzt wird. Wenn man von mindestens 4 Jahren Nutzungszeit ausgeht, sind das nicht mal 1.50 € pro Monat. Warum darf denn Software nichts kosten?

pcbauer sagte:
Naja wenn eine 47 jährige Frau, die nie zuvor mit den PC zu tun hatte nach 3 Stunden Erklären Linux soweit beherrscht das, sie ihre gewünschte Dinge damit Tag für Tag machen kann ist es schon ok.

Und was macht die Frau wenn sie mal was neues probieren will und Du hast keine Zeit es ihr zu erklären? Wen soll sie dann fragen? Also ich weiß wirklich nicht ob Du ihr damit einen Gefallen tust, sorry.

Ne programmiert wird da nur C/C++ Win und Linux mit WinAPI/QT/MFV/VCL/OpenGL/WX Widget.

Es ist aber vermehrt Linux als ANtwort gekommen, was für ein OS läuft.

Wer bei Media Markt ein PC kauft, hatt eh genug Geld.

Stimmt wer soll es ihr zeigen? Erste Weg ist ja immer zu Kynaptic und Suchbegriff eingeben. Beschreibung lesen und installieren. Ist wie Google, Suchbegriff rein, Ergebnisse überfliegen Link anklicken.

Wenn du das nicht behrrscht ... . Es werden doch alle Abhängigkeiten aufgelöst und fehlende Packages mit installiert. Anwendung ist denn ja sofort verfügbar. Wenn es denn noch Probleme gibt ein Blick in die Wiki. Weiterer Pluspunkt, da die meiste Software Freeware auf Linux ist, kann es nur ein müdes lächeln kosten wenn die Anwendung nicht das macht was man will. Geht man in Mediamarkt irgendein Brennprogramm kaufen, macht die Packung auf und es läuft nicht ist es dein Pech. Umtausch ausgeschlossen.

Wer hatt denn nicht auch schon mit Windows graue Haare bekommen? Ich erinner mich jetzt so sponatn an den C Builder und Google Chrome. War der BCB offen, konnte man keine Tabs mehr mit STRG+Klick öffnen. Wurde jedesmal ein neues Fenster geöffnet. Lösung kam von kein der beiden Softwarefirmen. Ende vom Lied, der C Builder wurde deinstalliert, Chrome gleich mit. Super patent bei den hoch gelobten Bugfreien WIndows ^^.

Also wenn wir uns jetzt jede einzelne Negativerfahrung mit den Systemem um die Ohren hauen, ist das nicht zielführend.

Der Threadtitel lautet "Linux ein Breitenprodukt?"

Dazu gehört eben nicht nur dass man ein System ein mal installiert und dann nur die Funktionen nutzt die es so konfiguriert bereit stellt, sondern man sollte auch jeden x-beliebigen Drucker, Digitalkamera, Scanner was weiß ich als DAU selbstständig installieren können. Das sehe ich so bei Linux nicht.

Bei Windows können das die meisten Leute, und wenn sie nicht zurecht kommen fragen sie den Nachbarn oder den Kumpel aus dem Verein.

Das verstehe ich unter Breitentauglichkeit.

Und wenn man jemandem aus Gefallen ein System einrichtet, sollte das Hauptaugenmerk darauf liegen es dem Anwender möglichst einfach zu machen und nicht darauf was man als erfahrener Anwender am tollsten findet.

Wenn Du einen Michael Schumacher fragen würdest was Du Dir für den Alltagsgebrauch für ein Auto kaufen sollst, würde er Dir mit Sicherheit nicht seinen Formel 1 Boliden empfehlen, auch wenn er den persönlich bestimmt ganz toll findet.

Das ist halt meine Meinung.

Ich für meinen Teil nütze Windows (Vista/7) und Ubuntu parallel. Windows ist praktisch, da es eben einfach zu bedienen ist. Auf dem Laptop nutze ich immer häufiger Ubuntu, da es viel schneller als Windows ist. Da braucht man keine SSD, damit das OS schnell startet und danach flüssig läuft. Außerdem ist das Webserver einrichten unter Linux ein Kinderspiel. Ein paar Scripte hier und dort und schon kann man vollautomatisch Domains und FTP-User erstellen. Windows ist halt ein "Point&Klick Adventure", während man, wenn man unter Linux komplexere Sachen machen will, schon etwas knowhow mitbringen sollte.
Jemand der Ubuntu für den Heimgebrauch nutzen will, kommt sofort zu recht. Firefox, OpenOffice und die ganzen Multimedia Bereiche werden eh fast gleich bedient. Außerdem ist das ganze Dateisystem viel durchdachter als in Windows. Die Laufwerksbuchstaben sollten endlich mal ausgerottet werden. Ich für meinen Teil wäre froh, wenn es die unter Windows nicht mehr geben würde.

Es ist jedem selbst überlassen, was er nützen möchte. Wenn jemand heute einen PC nur zum Surfen und Arbeiten braucht, kann er sich die 70€ für Windows getrost sparen, meine Meinung.

"Linux ein Breitenprodukt?" in meinen augen nicht,
ich selber mag(sehr) und benutze linux, aber nicht auf dem desktop (W7U)
zuletzt hatte ich Ubuntu 10.10 drauf,
was mich total nervte ist, erst nach mehreren versuchen konnte ich
ein fensterrand greifen um grösse des fensters zu ändern
anderes beispiel
eine forum frage nach mountpoint des CD/DVD's, hab mich dumm u. dämlich gesucht
und weiss immer noch nicht wie man es ändern kann (HAL)
und für Otto-Normal-User ist mangelnde lokaliesierung bestimmt auch ein grund,
die meisten sind zu faul Windows-Hilfe in anspruch zu nehmen
und das mit sicherheit ist ein schwacher spruch
mir persönlich ist desktop-zeichnen-performance ausschlaggebend
bye

So jetzt geb ich hier auch mal meinen Senf dazu^^

Also ich habe Linux mal ein paar Wochen ausprobiert und habe mithilfe von Anleitungen aus diversen Foren/wikis (die ich exakt befolgt habe) rumgefrickelt....rausgekommen ist nahezu NICHTS. Ich konnte kein einziges Programm installieren (nein nicht windoof software, sondern diese rpm Teile für Linux). Das einzige was ich hinbekam war die Internetverbindung. Dann hatte ich auch riesen Treiberprobleme, weils einfach keine gibt!
Da nutz ich lieber windows. CD rein, warten, arbeiten FERTIG

Cookie2734 sagte:
So jetzt geb ich hier auch mal meinen Senf dazu^^

Also ich habe Linux mal ein paar Wochen ausprobiert und habe mithilfe von Anleitungen aus diversen Foren/wikis (die ich exakt befolgt habe) rumgefrickelt....rausgekommen ist nahezu NICHTS. Ich konnte kein einziges Programm installieren (nein nicht windoof software, sondern diese rpm Teile für Linux). Das einzige was ich hinbekam war die Internetverbindung. Dann hatte ich auch riesen Treiberprobleme, weils einfach keine gibt!
Da nutz ich lieber windows. CD rein, warten, arbeiten FERTIG


Von welchem Jahr sprechen wir?

Ja die Installation von Programmen ...
Solange diese in den Paketquellen der jeweiligen Distribution verfügbar sind alles gut. Dann geht die Installation über das jeweilige Softwaretool recht einfach und schnell.

Aber wehe wenn man das Programm nicht über die Distri bekommt. Noch schlimmer wirds wenn man unter einem Debian-basierenden Linuxdistribution (z.B.) Ubuntu versucht *.rpm Zeugs zu installieren. das hat wirklich was von Abenteuer :D 

Ja wo ist dein Problem?

./configure && make && make install

und für deine rpm hätt ein Blick in Google sofort geholfen. Ersten 3 Seiten alle mit Anleitung. Alien ist kein Hexenwerk, und etwas 30 Sekunden und du kannst dein :D eb Package installieren.

skylang sagte:
Windows ist halt ein "Point&Klick Adventure", während man, wenn man unter Linux komplexere Sachen machen will, schon etwas knowhow mitbringen sollte.
Außerdem ist das ganze Dateisystem viel durchdachter als in Windows.


Mit solchen Aussagen waere ich ganz vorsichtig. NTFS ist mit Sicherheit eines der besten Dateissysteme. Und auch wenn unsere Kernel-Taliban es immer wieder gackern: Die Dateisysteme von Linux sind mit Sicherheit nicht besser. Ich kenne keine Sache, die das Linux in der Hinsicht besser beherrscht. Ganz im Gegenteil. Schon bei der Installation fuehrt das Partitionieren bei Linux Jeden Linux Anfaenger trotz hoher PC-Erfahrung in einen Alptraum: Welchen Partitionstyp und welches Dateissystem nehme ich jetzt?: Im Schnitt 3 Partitionen mit 3 unterschiedlichen Dateissystemen. Wenn man da schon keine Ahnung hat, kann man es nicht mal brauchbar installieren.

Und Windows ist bestimmt kein Point & Klick Adventure. Schon mal was von PowerShell gehoert? Das zertritt Linuxs Bash mit dem Linken Zeh. Als naechstes waeren da noch Hilfefunktionen. Von der Einheitlichkeit und Verstaendlichkeit ist Linux da auch noch Lichtjahre von Windows entfernt. Die manpages sind teilweise ein echter Lacher und helfen nicht mal im Ansatz weiter. Unter MSDOS brauchte ich nur die Hilfe-Datei durchstoebern und konnte loslegen. Bei Linux wird das ohne Google nichts.

Ohman selbst so ein 5 Mann Linux wie Ark Linux, schlägt dir eine Partitionierung vor.

Ansonsten System ext3/4, Work ext3/4 und die swap als Swap.

Wenn ich jetzt lese Mountpunkt nicht änderbar?

als root
vim /etc/fstab bzw. vim etc/vstab simpler geht es nicht.

pcbauer du willst es nicht verstehen - oder?
Das was du da schreibst ist für dich als Linux-Hardcore-Mensch ganz selbstverständlich. Aber so was kannst du von jemanden der froh ist Word und Outlook einigermaßen bedienen zu können (nein, damit meine ich jetzt nicht mich :D ) nicht verlangen. Ja Google doch mal - tolle Ansage.

Ich bleibe dabei Linux ohne Konsole geht nicht - wie am Beispiel mit den rpm Paketen dargelegt. Und solange das so ist, ist und bleibt Linux nur was für Freaks!

fffcmad sagte:
Welchen Partitionstyp und welches Dateissystem nehme ich jetzt?


Schon sehr schwer gell? Für die, denen es egal ist, macht Ubuntu die Partitonen selbst. Wer es selber machen will, legt sich eben ext4 Partitionen und dazu eine SWAP-Partition an. Zum SWAP System muss man auch noch etwas sagen. Linux lagert erst aus, sobald auch kein RAM mehr verfügbar ist. Bei Windows hat man immer den Eindruck, das es sehr viel Spaß hat immer und immer wieder auf die Platte auszulagern egal wie viel freien RAM es gerade hat.

fffcmad sagte:
Schon mal was von PowerShell gehoert?


Natürlich, wurde auch Zeit das es sowas auch mal von MS gibt! Mit der Commandline ist man eben schnell am Ende im Gelände. Nur wen hatte die PowerShell wohl als Vorbild???

@bitti1

Jemand der nur Office und Internet nutzt, kommt mit Linux auch zurecht. Solche Menschen schaffen es doch kaum unter Windows was zu installieren. Außerdem sind das potentielle "Ihr Computer hat 3567 Viren, soll sich Security Blaster automatisch installieren und ihren PC scannen?" Anklicker.

Das Problem ist doch, dass viele bei der kleinsten Hürde immer gleich sagen "Linux ist scheiße". Dann liest man sich aber immer wieder durch diverse Foren, wo Menschen über Tage hinweg versuchen, ein Problem in Windows zu beheben. Da wird dann keiner müde...

Ich hab auch lange Zeit gebraucht, bis ich mich mit Linux angefreundet habe. Aber wenn man mal die Vorzüge in gewissen Bereichen schätzen gelernt hat, dann will man es nicht mehr missen.

Wie gesagt es bleibt jedem selbst überlassen welches OS er benutzt. Fakt ist, dass Linux nicht so schlecht ist, wie die meisten hier behaupten.

skylang sagte:
Nur wen hatte die PowerShell wohl als Vorbild???


Sicherlich nicht Linux. Und das Auslagern unter Windows dient der Freimachung von Ressourcen. Unter Linux ist das Auslagern ohne Gefrickel nicht empfehlenswert. Denn da hat ein ganz intelligenter Mensch 4K-Bloecke als Standardeinstellung fuers Schreiben auf den Datentraeger gewaehlt. Wenn Linux swapt, wirds richtig langsam.

Und auch wenn mir Linux anbietet, mir das Partitionieren aus der Hand zu nehmen, hilft mir das immer noch nicht. Ich habe das Wort brauchbar verwendet. Wink mit dem Zaunpfahl nenne ich das. Fuer einen Anfaenger ist Linux nicht geeignet, Punkt. Es sei denn er hat genug Zeit zum Frickeln. Und die Zeit verbringe ich mit sinnvolleren Sachen.

Linux ODER Windows, viel Platz für eine friedvolle Koexistenz scheint in dieser Diskussion nicht vorhanden zu sein.

Und Linux nur was für Freaks? Ohne Mandriva (im Dualboot mit Vista) könnte ich meinen Drucker und Scanner zum Sperrmüll tragen, da unter Windows die Treiberunterstützung schon vor Jahren eingestellt wurde. Beide Geräte wurden in der Mandriva Datenbank ausgewählt und waren sofort nutzbar.

Im HTPC werkelt Ubuntu 10.04 als XP verkleidet. Erweitert nur um XBMC für meine Mediathek und Kaffeine für DVB-S. Und Konsole/Terminal öffnen im PC Alltag, jetzt da beide fertig eingerichtet sind? Warum?

Ohman so langsam wird es echt für einige Leute hier peinlich. Wenn du kein Bock auf swap hast, leg einfach keine Swap Partition an. Kommt ein kurzer Hinweis das war alles.

Unter Windows hast du doch auch mehrere Partitionen.

Warum nicht auch unter Linux?

Freak? Was zum Henker schreibst du da? Ich selbst finde es einfach simpler ein Befehl in der Shell auszuführen, statt durch Menus zu steppen. Ich kenn Linux von der Arbeit, von Hobby und als Produktivsystem.

Linux ist Idiotensicher. Nimmst unetboot ein 8GB USB Stick, PC reboot USB Stick als Bootmedium festlegen. Kann ich per F8 und die 3 machen. 30 Sek später steht sein Linux readytorun zum testen. Kannst in Ruhe testen ohne was an dein PC zu erlegen. Gefällt nicht? Ja denn Stick raus, reboot und fertig.

./configure && make ..
einem anfänger zu sagen ist nicht nur schwachsinn sondern unfug
wenn, dann sollte man gleich die möglichen auswirkungen aufzeigen
mir brauchst das nicht zu erzählen, und die fstab kenne ich
was mich brennend interessieren wurde ist der automount mechenismus
von CD/DVD und, wie man es anpassen kann
also beim einlegen einer CD/DVD wirds automatisch nach /media/"LABEL DES CD/DVD's"
gemountet, wie kann ich es ändern z.B. nach /mnt/media ?
danke

bitti1 sagte:
Von welchen Vorzügen sprichst Du?


Schnelles starten, flüssiges System, Indizierung die funktioniert und nicht ständig auf der Platte rumrödelt damit sie auch was findet, die Möglichkeit die einzelnen Verzeichnisse wie /home (Eigene Dateien) oder /bin (Programme) auf verschiedene Platten zu legen, ohne lange in der Registry rumzufummeln, was Backups ungemein erleichtert, mehrere Desktops wie bei Dexpot unter Windows, nur mit dem Unterschied, dass es mit Ubuntu ohne Probleme funktioniert. Jeder der mit VirtualBox auf Ubuntu arbeitet wird die Möglichkeit schätzen jede VM auf nen eingenen Desktop zu legen. Der geringere Ressourcenverbrauch, damit für die Programme genug übrig bleibt. Als Beispiel: 3x Server 2008 + 2x Windows 7 Client + Debian als Webserver mit nur 4GB RAM immer noch flüssig zum arbeiten geeignet.

Natürlich gibt es Vor und Nachteile, aber das trifft auf Windows genau so wie auf Linux zu.

Linux hat uns längst umzingelt ;) 

Wenn man an Mobiltelefone, Waschmaschinen, Router, SetTop-Boxen, Navis und dergleichen mehr denkt, werden einem sicherlich noch viel mehr Beispiele einfallen, wo überall ein Pinguin verwurstet wurde. Wobei - eines haben die Lösungen alle gemeinsam: der Nutzer bekommt eine fertige GUI vorgesetzt, die dem jeweiligen Zweck möglichst ideal angepasst ist. Erweitern muss man da nichts, Firmwareupdates kommen meist per Installer über irgendeine Schnittstelle komplett aufs Gerät. Die Dinge funktionieren oft vom Kauf bis zur Verschrottung klaglos und unkompliziert und niemand macht sich Gedanken um das System, das dahinter steckt. Betrachtet man den Markt und die Anzahl an Geräten, die uns im täglichen Leben unentbehrlich geworden sind, muss man die Frage des Threaderstellers eindeutig mit JA beantworten. Ich möchte mir auch nicht ausmalen, was passieren würde, wären plötzlich alle Router mit Windows CE bestückt...

Beim eigenen PC wirds problematischer. Stellt sich nämlich stets die Frage, wie tief jeder Nutzer in das System eindringen will (und kann) und wie viel Zeit er bereit ist, dafür zu investieren. Das heißt am Ende aber auch, die Interessenlage ist bei jedem eine völlig andere. Die Vorurteile vom pickligen Nerd, der im Drahtverhau mit der Tastatur auf den Knien Ketten von Konsolenbefehlen eintippt ist genauso überzogen, wie das vom vollgefressenen und gelangweilten Windows-DAU, der bei jedem Problemchen gleich das System neu aufsetzt. Einzelbeispiele belegen oder widerlegen die Frage nach der Breitentauglichkeit auf diesem Gebiet leider nicht. Fakt ist jedoch, dass (fast) jede Individualisierung unter Linux mehr Wissen und Können voraussetzt, als unter Windows. Wenn man das will und sich damit aktiv auseinandersetzt, erhält man im Gegenzug oft, aber nicht immer, den größeren Mehrwert. Breite heißt aber auch vor allem Peripherie und Akzeptanz. Solange dies bei den Geräteherstellern nicht angekommen, solange wird man beim Thema Breite den Mundwinkel verziehen müssen. Ohne Vielfalt keine Akzeptanz und umgekehrt.

Ob bei jemandem ein Laptop in 15 Sekunden hochfährt ist doch völlig egal, solange zehn Anderen dieser Umstand egal ist und sie die Prämissen für sich anders setzen. Ob ein OS was kostet oder nicht, entscheidet auch nicht über die Qualität. Ich finde, Linux hat in vielen Bereichen auch auf dem PC berechtigt seine Freunde gefunden. Betrachtet mit der Zahl privater User noch vor 10 Jahren, ist die jetzige Verbreitung und Vielfalt der Distris durchaus ein Beweis für eine gewisse Breitentauglichkeit. Wobei Breite durchaus noch zu definieren wäre.

Würde mich jemand hingegen nach der Massentauglichkeit fragen, würde ich im Bereich der privat genutzten Desktop-PCs allerdings eher verneinen. Klar, selbstgekochtes Essen ist oft besser und nahrhafter, aber das Anwenderprofil ist wie das der Esser: wenige können wirklich gut kochen, manche nur mit Maggi & Co., andere machen sich wenigstens noch TK-Produkte warm und machen da was Individuelles draus, und die Faulsten fressen gleich Fertigprodukte aus der Tüte oder gehen einfach an den Imbissstand.

Linux taugt auf einmal für die breite Masse, wenn es darauf ankommt, Daten zu retten, die der idelle Gesamtnutzer "verloren" hat - nur daß dann nicht der Nutzer selbst mit Linux die Daten wiederherstellt, sondern daß immer noch der PC-Fachmann machen darf :sarcastic: 

In diesem Thread vielleicht von Interesse, ein Vortrag von Bryan Lunduke: Why Linux (still) sucks.

Als Linuxer kann ich mich Lunduke nur anschliessen, der die anfangs gestellte Frage wohl verneinen würde.

Interessanter Podcast vom Radiosender Fritz .... mit überraschendem Ergebnis

Link zum Podcast


Spoiler
Mac, Windows oder Linux? Android, iPhone oder Blackberry? MS Office, OpenOffice oder Pages? PS3, XBox 360 oder Wii? Sieht noch jemand durch? Welches System benutzt ihr und warum? Oder ist das sowieso alles egal, weil ihr nur eine Maschine braucht, um ins Netz zu gehen? Im Blue Moon wird Gamechecker und Hausnerd Marcus Richter euch in den großen Schlachten der Technikwelt gegeneinander antreten lassen und ein für allemal den Sieger küren.
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