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Videoschnitt: Welche Software ist intuitiv am einfachsten zu bedienen?

Letzte Antwort: in Softwareanwendungen

Hallo Euch allen

Ich würde demnächst gerne einen Studenten einstellen, der sich damit beschäftigt, längere Unternehmenstrailer für uns schnell in 5 Minuten Episoden zusammenzuschneiden. Dafür muss ich aber wissen welche Software ich besorgen sollte. Ich kenne mich zwar mit Movie Maker und Magix :jap:  aber das war's dann auch schon.

Also folgenden Zwickmühle
a) ich will genau DIE Software kaufen, bei der ich die größte Chance habe, einen Studenten zu finden, der sich damit auskennt.
b) Gleichzeitig möchte ich auch eine nachhaltige Software kaufen, die es uns erlaubt (falls dieses Feld wächst) auch die Videos ein wenig zu professionalisieren.
c) wir werden die Videos wahrscheinlich auf DVD bekommen und dann auf unserer Seite als On2 Codec (was auch immer das ist) darstellen, daher sollte die Software gut darin sein, den Qualitätsverlust beim jonglieren mit Formaten so gering wie möglich zu halten.

Ich hatte zuerst an Sony Vegas 7 gedacht, weiss aber, dass auch Adobe sehr gute Software hat. Mehr als 600 Euro würde ich vorerst ungern bezahlen.

Lieben Dank für Eure Antworten. :hello: 
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naja du kannst auch mit dvd shrink 4 free einiges machen soweit ich weiss also dvds kompriemieren und schneiden geht soweit ich weiss auch ich habe das programm allerdings erst einmal genutzt aber einen versuch wärs wert

Videoschnitt für Studenten? Das hört sich ja nach Praktikantenentlohnung an...naja, geht mich nix an, aber weil ich weiß, wie inzwischen Studenten so betriebsintern rochiert, behandelt und entlohnt werden, musste ich das jetzt einfach schreiben...

Aber jetzt zum Thema. Videoschnitt.

Ich würde (auch aus eigener Erfahrung) zu Adobe Premiere neigen.
DVD Shrink (wie vorher erwähnt) ist ja nix anderes als ein DVD-Ripper und die Schnittfunktion beschränkt sich halt auf ein paar läppische Funktionen. Genaues, seriöses Arbeiten und richtiges Bearbeiten von Videos geht damit jedenfalls zu 99% überhaupt nicht.

Zu Adobe Premiere, was sich in Deinem Fall als günstig und ökonomisch erweisen würde:

1.) Adobe Premiere klingt nach viel Geld und Kosten. Muss aber garnicht sein. Und zwar gibt's da folgende Möglichkeiten:

a.) bei ebay oder sonstwo nicht die aktuellste Version beziehen, sondern halt eine alte Lizenz erwerben. Ich schneide hier mit Adobe Premiere Pro (inzwischen ist Premiere schon ganze zwei Versionen weiter), aber es kann alles, was ich brauche. Vom DVD brennen über richtig guten Videoschnitt mit Überblendungen, sekundengenauen Schnitten usw. Also, lieber eine alte Version, aber billigere Version kaufen. Wenn man dann Gefallen findet, kann man ja immer noch vergünstigt updaten.
Ach, noch eine Sache: falls Geld vorhanden ist und falls man sich trotzdem für die neueste Version entscheidet, bitte miteinkalkulieren, dass Adobe seit der letzten Premieregeneration ganz scharfe Hardwareanforderungen stellt. Also ohne einer netten Grafikkarte oder ausreichend Speicher, lässt sich die Software garnicht installieren.

b.) man kauft sich nicht gleich das ausgewachsene Premiere, sondern den kleinen Bruder. Ganz gleich wie beim Photoshop. Der ist vom Funktionsumfang mörderisch (und teuer), aber mit Photoshop Elements bekommt man ein Programm, das alles Wichtige ebenfalls kann, dazu fast die gleiche Oberfläche hat wie der große Bruder (was den späteren Umstieg natürlich sehr, sehr erleichtert) und halt nur einen kleinen Bruchteil davon kostet.

2.) Adobe Premiere ist meineserachtens nach einer gewissen Einarbeitungszeit wirklich intuitiv zu bedienen. Nach ein paar Tagen hat man dann auch die Tastaturkürzel herausen und dann kann man wirklich flott die ersten Schnitte setzen. Und mit ein bißchen Glück kennt sich der betreffende Student bzw. die Studentin mit dem Programm schon ein bißchen aus - liegt neuerdings in der "kleinen" Version vielen Kameras etc. bei bzw. sind Adobes Programme generell sehr verbreitet in der Studentenschaft (soweit ich das beurteilen kann).

3.) Premiere bietet wirklich viele Schnittstellen an. Vom DVD Export (in Premiere Pro) bis hin zur Einbindung externer Encoder. Es ist eigentlich alles möglich bzw. gibt's immer irgendwo eine Lösung.

4.) Premiere ist zukunftssicher und halt erweiterbar. Wie gesagt - man kann sich vom "kleinen" Premiere schnell ins "große" Premiere einarbeiten oder upgraden. Echt ein Vorteil.

Soweit zu meiner Meinung.
Andere finanzierbare Möglichkeiten wären bei Pinnacle Packages zu schauen. Dort bekommt man z.B. mit einer Firewirekarte plus Anschlussbox ein komplettes, nicht zu unterschätzendes Schnittprogramm mitgeliefert (Pinnacle Studio). Ich selbst arbeite zwar nicht damit, aber ein Bekannter berichtet wirklich Gutes darüber bzw. sind die Ergebnisse wirklich ansehnlich.

Vielleicht habe ich ja ein bißchen weiterhelfen können.
Liebe Grüße noch,
Stefan
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