Unter direkt umziehen verstehe ich, dass Du die Platten ans neue Board klemmst und er im RAID-BIOS dort das RAID-0 korrekt erkennt und Du somit Zugriff auf alle 9 Partitionen hast.
Ja, solange man bei einem Hersteller bleibt, kann man häufig das RAID auf diese Art und Weise umziehen. Das klappt solange das Metaformat für die RAID-Organisation gleich bleibt. Bei Intel könnte das mit ICH7/8/9 Southbridges klappen. Einen Erfahrungswert habe ich nicht.
Unabhängig davon: WinXP kann natürlich nur booten, wenn es auch einen Treiber den FakeRAID Controller hat. Selbst wenn man AHCI verwendet, sieht es so aus, als bräuchte man für unterschiedliche Soutbridges (z.B. ICH7 -> ICH9) unterschiedliche Einträge in der Registry:
http://www.heise.de/ct/faq/hotline/06/26/06.shtml
ganz abgesehen davon, dass Du immer noch den Treiber erstmal auf Diskette benötigst. Da könnte es ein Henne-Ei Problem geben: Vielleicht musst auf dem alten System die Registry ändern (kannst dann damit auf dem alten System aber nur noch im abgesicherten Modus booten wenn überhaupt) und dann im neuen System davon booten und den Treiber via Diskette oder USB nachschieben.
Viel Glück - glaube nicht, dass es trivial ist.
bg,
7oby
P.S.: Ein RAID-0 System sollte eh über ein Backup verfügen. Also hast Du sicher eine 400GB/500GB Backup Platte. Einfacher ist natürlich die Partitionen dort als Image mit einem entsprechenden Programm zu sichern, das RAID neu einzurichten und zurückzuspielen.