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Digitale Spiegelreflex oder einen Super Zoomer

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Letzte Antwort: in Kameras, Camcorder und Speicherkarten
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Hallo

Ich habe vor, mir in der nächsten Zeit ne neue Kamera zuzulegen. Auf den Hersteller habe ich mich schon festgelegt, da ich eine alte EOS1000 von Canon besitze. Zu dieser Kamera existiert schon ein externer Blitz. Diesen will ich mit der neuen Kamera weiterverwenden.

Nun die Frage:
Ich habe die Canon EOS 1000D ins Auge gefasst. In diversen Berichten ließt man ja, dass diese Kamerea nicht schlecht ist. Für das was ich mit ihr vorhabe, reicht sie auch föllig aus. Außerdem ist sie bezahlbar. Aber heute flatterte von Saturn die neuste Werbung ins Haus. Darin bewerben sie die Canon Power Shot SX20 für etwa 360€. Diese Kamera hat einen 20-fach Zoom und bietet auch die Möglichkeit, meinen vorhandenen Blitz zu verwenden.

Jetzt komm ich doch leicht ins Krübeln. Der 20-fach Zoom ist interessant. Bei der Spiegelreflex müsste ich dafür nochmal extra Geld ausgeben. Andererseit, wer einmal mit ner Spiegelreflex fotografiert hat, will nichts anderes mehr...


Was mein ihr, könnte diese SX20 eine Alternative zur EOS 1000D sein? Oder doch besser die Spiegelreflex nehmen und sicher sein, das man was gescheites hat. Schließlich bietet diese Kamera auch die Möglichkeit weitere Objektive einzusetzen.

Hier kann man sich jetzt nun streiten:

DSLR: Vorteil durch Wechselobjektive hast Du einen nahezu beliebigen Zoom-Spielraum - Nachteil: Teuer und mehrere Objektive!

Die SX20: Vorteil: Ein Objektiv deckt ein weites Spektrum ab, was Zoom betrifft, Vorteil auch, dass die Cam dann entsprechend kompakter ausfallen kann. - Nachteil: Wenn Du z.B. einen niedrigen ISO-Wert brauchst, ohne dass Du die Cam dann 2 Sekunden ruhig halten musst, um eine unverwackelte Dunkelaufnahme zu schiessen, dann kannst Du mal nicht eben das Objektiv gegen ein lichtstärkeres tauschen.

Die Okulare der Kompakten sind in der Regel eher lichtschwach, d.h. Nacht oder Dunkelaufnahmen sind vernünftig nur mit Blitz möglich!
Auch ist der CCD-Chip (also der Bildwandler) in einer Kompakten meist kleiner, was der Bildquali speziell bei höheren ISO-Werten einen Nachteil verschafft.

Dann lieber eine feine EOS 1000D (oder, wenn dein Geldsäckel es zulässt), in einen gescheiten DSLR-Body investieren mit einem Objektivset (Canon EOS 50D mit 2 Objektiven (17-85mm) und (40-300mm)) dann bedienst Du einen recht weiten Bereich und bist dann mit der Kamera auch im semiprofessionellen Bereich.

Aber das hängt auch davon ab, wie Du die Kamera nutzen willst. Eine DSLR ist nur bedingt zum Schnappschuss machen geeignet und man trägt sie auch nicht am Gürtel und unauffällig.

Ich habe selbst eine Olympus E520 und für gelegentliche Schnappschüsse eine Canon 990IS.

Je nach Einsatzgebiet benutze ich die ein oder andere Kamera.

Was deinen Blitz betrifft, so dürfte er passen, da die Blitzschuhe der Kameras i.d.R. genormt sind.

Allerdings kann es sein, dass sich die Kamera nicht mit dem Blitz "unterhalten" kann, dann sind Syncronblitze oder zeitversetztes Blitzen und Beleuchten nicht möglich.

Aber dazu gibt es auch Fachgeschäfte, die darauf spezialisiert sind, dir in diesen Belangen zu helfen!

Wenn der Blitz zu den etwas älteren Modellen gehört, wird das mit der 1000D wohl nichts. Aber versuchen kann man es ja mal, der integrierte Blitz reicht für den Anfang aber auf jeden Fall aus. Solltest du dich für eine DSLR entscheiden, wirst du eigentlich nur mit der Belichtungszeit/ Blende rumspielen und den Blitz sehr wenig nutzen. ;) 

Guck dich auch mal bei den anderen Herstellern um; Nikon, Olympus oder Pentax. Interessant wären die Nikon D3000 (wesentlich mehr Haptik als die 1000D), die Olympus E520 (relativ klein, aber dafür sehr gute Kitobjektive zu günstigen Preisen) oder die Pentax K-M. Da sich aber alle Einsteiger-DSLRs kaum unterscheiden sollte man ruhig die kaufen, die am besten in der Hand liegt bzw. mit der man ehesten klar kommt. Bei mir wars die Nikon D3000 + 18-55mm VR Kitobjektiv für 399€ :) 

Ein Vergleich zu einer Bridge ist kaum möglich, da liegen Welten dazwischen. Die Bildqualität ist wesentlich! besser, auch wenn man anfangs vielleicht nur im Automatik-Modus knipst. Die freie Objektivwahl, die zusätzlichen manuellen Einstellungen, der Zubehörmarkt....

Für "immerdrauf" ist eine DSLR aber zu schade. Du musst dir bewusst sein, dass nach dem Kauf einer DSLR sehr viel üben angesagt ist, nach den ersten 1000 (oder mehr) Bilder gelingen aber richtig tolle Aufnahmen. Aller Anfang ist schwer, aber die Arbeit lohnt sich garantiert. ;) 

Also, ich habe mitlerweile die EOS 1000D. Habe mir noch kurz die Bridge Cam angeschaut. Aber die schied ebenso schnell wieder aus. Mir gefiel die Haptik usw. nicht. Für die Canon entschied ich mich, weil ich den Blitz der passt hatte. Ne Nikon wollte ich nicht, aber das ist auf meinen persönlichen Geschmack zurück zuführen. Schlechter als die Canon sind die auch nicht.

Zu den Erfahrungen mit dem Biltz. Der Verkäufer meinte gleich, ich muss damit manuelle blitzen. Die Kamera kann nicht mehr mit dem Blitz kommunizieren, es würde nur überbelichtete Fotos geben. Aber wenn ich alles manuell einstelle, stimmen die Ergebnisse. Ich kann damit vorerst gut leben. Muss mich vorher etwas "einschießen", dann klappts.
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