Moin
Eine Spiegelreflexkamera arbeitet mit einem Spiegel, wie der Name schon sagt.
Ganz grob: Im Inneren versperrt vorerst ein Spiegel den Lichtweg von dem Objektiv zum Sensor und lenkt das Licht um zu dem Okular (das andere Ende in welches du reinschaust). Das Bild, welches du dort siehst, wird noch Bereichert an den Einstellungswerten (z.B. welche Belichtungszeit verwendet wird bei den aktuellen Lichtverhältnissen). Löst du aus, klappt der Spiegel beseite und gibt den Weg frei zum Sensor, zusätzlich wird der sogenannte Vorhang geöffnet, die letzten Bastion, bevor die Photonen den Sensor bombardieren und dir ein (hoffentlich) hübsches Bild bescheren.
Was den meisten "kleinen" Kameras im Gegensatz zu ihren "großen" Brüdern fehlen, sind die unzähligen, manuellen Einstellungsmöglichkeiten der Kamera, wie die Belichtungszeit, die Blende, manueller Fokus (am Objektiv), usw., diese Einstellungen werden bei Kompaktkameras meistens komplett automatisch vorgenommen und lassen sich oft nur durch vorgegebene Programme (z.B. Sport mit kurzer Belichtungszeit, Nachtmodus mit hohem ISO-Wert) beeinflussen. Erweiterungsmöglichkeiten, wie ein Blitzschuh oder um einen speziellen Batteriegriff zu verwenden, fehlen den meisten Kleinen ebenso, wie die Möglichkeit die Objektive zu tauschen (mir ist nur ein einziges Modell bekannt, aber mir fällt der Name gerade nicht ein), man muss immer das nehmen, was der Hersteller verbaut hat.
Langform:
Siehe Wikipedia