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Suche kostenlose Alternative zu WaveLab

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Letzte Antwort: in Softwareanwendungen
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30. April 2009 19:23:56

Hallo,

ich suche eine kostenlose Alternative zu Wavelab. Und zwar NICHT Audacity! Ich suche da schon etwas, was mehr möglichkeiten bietet.

Wichtig ist mir, dass ich ein Compressor drin hab, mit dem ich die Kurve per Maus einstellen kann so wie der Multibandcompressor in WaveLAB.
Da nun die Testphase abgelaufen ist und ich zwar begesitert bin - auch wenn der Preis für diesen Umfang in meinen Augen nicht gerechtfertig ist - möchte ich nun nach kostenlosen Alternativen suchen.

Audacity nimmt nichtmal die FreeVST plugins an trotz der VST Bridge. Audacity ist einfach nur Schrott, so wie ich das sehe.

Irgendwelche Alternativen?

lg BloodySword
4. Mai 2009 13:45:09

BloodySword sagte:
Hallo,

ich suche eine kostenlose Alternative zu Wavelab. Und zwar NICHT Audacity! Ich suche da schon etwas, was mehr möglichkeiten bietet.


Irgendwelche Alternativen?



Also mir sind da keine Alternativen bekannt, die mehr Umfang als Audacity bieten und kostenlos sind.
Entweder dir reicht die Essential Version von Wavelab für rund 100 Euro oder du musst mal bei Ebay gucken ob jemand ne ältere Version veräußert... Allerdings hat die Essential schon starke Einschränkungen, kommt drauf an was du mit machen willst.
4. Mai 2009 13:51:37

Im Grunde brauche ich nur die Funktion "Multibandcompressor" in Audacity. Und zwar brauch ich einen, wo man auch die Kurven so mit der Maus bearbeiten kann und auch auf Wunsch das Teil zum Expander werden lassen kann. Ich brauch eigentlich nur ab und zu mal Sounddateien in der Lautstärke verstärken. Und nicht einfach normalisieren, ich möchte die gesamte Charakteristik verändern, eben die Dynamik bearbeiten.
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4. Mai 2009 15:37:19

BloodySword sagte:
Im Grunde brauche ich nur die Funktion "Multibandcompressor" in Audacity. Und zwar brauch ich einen, wo man auch die Kurven so mit der Maus bearbeiten kann und auch auf Wunsch das Teil zum Expander werden lassen kann. Ich brauch eigentlich nur ab und zu mal Sounddateien in der Lautstärke verstärken. Und nicht einfach normalisieren, ich möchte die gesamte Charakteristik verändern, eben die Dynamik bearbeiten.



Na dann bau dir doch deinen Multiband-Compressor selbst... Du nimmst einfach mehrere Compressoren und schaltest jeweils ein EQ davor, der nur den Frequenzbereich durchlässt, denn du in seiner Dynamik verändern willst.

4. Mai 2009 15:40:53

Du meinst eher einen Bandpass. Nun ja, wenn ich das könnte, würde ich es ja tun. :o (
4. Mai 2009 17:08:58

BloodySword sagte:
Du meinst eher einen Bandpass. Nun ja, wenn ich das könnte, würde ich es ja tun. :o (


Ja, ich meine einen Bandpass...

Ich kenne Audacity jetzt nicht so aber man würd doch bei Audacity das Signal durch einen EQ und dann durch einen Comp. leiten können...(?) Wenn nicht, was kann denn das Prog dann überhaupt? Ein Multiband-Compressor ist doch nichts anderes als eine Parallelschaltung bandselektiver Compressoren.

Willst du also den Sound zwischen 1kHz und 5kHz verdichten, senkst du alles unterhalb 1KHz und überhalb 5kHz mit einem EQ ab und schickst das Ausgangssignal an einen stinknormalen Compressor und stellst ihn je nach Anforderung ein. So verfährst du mit jeden weiteren Frequenzbereich den du editieren willst...

Ehrlich gesagt versteh ich nicht so richtig wo da das Problem ist... :pt1cable: 
4. Mai 2009 17:13:57

Das Problem ist bei Audacity gibt es kein Compressor wo ich die Compressionskurve mit der Maus einstellen kann, also auch ein Expander daraus machen kann um bestimmte Frequenzen speziel dynamisch anzuheben. Sozusagen ein komplexer EQ.

Auch wenn ich das volle Spektrum beim Multibandkompressor in Wavelab nehme, kann ich wunderbar weich und ohne clipping Songs richtig laut und knackig machen. Das fehlt mir!

Im Grunde will ich nur die alten Videoaufnahmen von mir im Ton aufpolieren: Noise reduction -> Expander -> Fertig.
4. Mai 2009 19:33:28

BloodySword sagte:
Das Problem ist bei Audacity gibt es kein Compressor wo ich die Compressionskurve mit der Maus einstellen kann, also auch ein Expander daraus machen kann um bestimmte Frequenzen speziel dynamisch anzuheben. Sozusagen ein komplexer EQ.


Also in Wavelab hast du im Multiband-Compressor links 3 Frequenzbänder in denen du Bandbreite und Anhebung/Absenkung einstellen kannst. Rechts hast du dann die Kompressorcharakteristik, diese Charakteristik kannst du mit jedem Kompressor einstellen, nur halt nicht grafisch. Wenn du weißt wie ein Kompressor funktioniert (und davon geh ich jetzt mal aus) versteh ich auch nicht, wieso du da so auf die grafische Einstellung angewiesen bist. Je nach dem, was du benötigst, nimmst du halt in Audacity nen Compressor oder nen Expander. Ich bin mir fast sicher, dass es auch für Audacity einen Multiband-Compressor Plugin gibt. Wenn du unbedingt das grafische brauchst, kommst du um Wavelab wahrscheinlich nicht drum herum.
Was mich viel mehr stören würde ist, dass Audacity keine Echtzeitbearbeitung unterstützt. (oder gibts die inzwischen) so dass man die Änderungen nicht live hören kann. Aber das ist ein Feature was halt seinen Preis hat.

Für diese Sachen reicht auf jeden Fall die Wavelab Essentials...

P.S.: Das Clipping liegt sicher nicht an dem Audacity Comp. sondern an falschen Einstellungen. Im gewissen Rahmen lässt sich das aber mit nem Limiter beheben...
4. Mai 2009 19:43:36

In Audacity habe ich kein Expander gefunden und ich kann auch keine gescheite Plugins finden :( .

http://img18.imageshack.us/img18/5181/fghjs.png

So sähe die Kurve im Multibandkompressor von WaveLab 5 aus, wenn ich expandern will. Also eben lauter machen will... Mit Softclip verhindert man Clippingartefakte.

Und das suche ich eben kostenlos...
4. Mai 2009 21:53:50

BloodySword sagte:
In Audacity habe ich kein Expander gefunden und ich kann auch keine gescheite Plugins finden :( .

http://img18.imageshack.us/img18/5181/fghjs.png

So sähe die Kurve im Multibandkompressor von WaveLab 5 aus, wenn ich expandern will. Also eben lauter machen will... Mit Softclip verhindert man Clippingartefakte.

Und das suche ich eben kostenlos...



Sorry ohne dir zu nahe treten zu wollen denke ich, du solltest dich erstmal damit vertraut machen, was die einzelnen Dynamikprozessoren machen, bevor du über Audacity herziehst. Ich denke, dass es eher daran liegt, dass du nicht genau weisst was du machst.

Die Charakteristik auf dem Bild, ist die eines Compressors, nicht die eines Expanders. Ein Compressor verdichtet die Signale. D.h. du sagt dem Gerät, dass er Pegel, die eine bestimmte Lautstärke erreichen, um einen bestimmten Faktor abschwächen soll. Du regelst also die Spitzen leiser. Dadurch kannst du dann das Summensignal insgesamt lauter machen (weil du weniger spitze Peaks hast) ohne das das Signal übersteuert. Die Dynamik eines Signals nimmt damit ab.

Ein Expander macht genau das Gegenteil, vergrößert also die Dynamik. Als Konsequenz wird das Summensignal eher leiser.

Das Softclip ist nichts anderes als ebenfalls ein Kompressor (eingestellt mit den Parametern eines Limiters z.B. Treshold: -0.5dB, Ratio: 4:1, Attack: kleinst möglicher Wert, Release: mittlerer bis großer Wert). Damit verhinderst du, dass ein Signal zu laut wird und übersteuert. Das ganze hat aber auch irgendwann seine Grenzen.

Gruß
5. Mai 2009 10:43:12

Danke, dann hatte ich mich wohl mit dem Begriff Expander geirrt :o).
Jetzt ist die Frage wie ich die Audacity Plugins einstellen muss damit ich so eine Charaktersitik wie die auf dem Bild bekomme. Danach hänge ich also einfach einen Limitter auf -0.5 dB und habe im Grunde fast das Gleiche wie bei dem Multibandcompressor in WaveLab.

Manchmal habe ich den anderen Frequenzbänder andere Charakteristiken verpasst. Aber wenn ich mit einem einfachen EQ über das -8 dB signal gehe (32Bit, stammt von AC3) kann ich den Klang damit sicherlich genau so verbessern.

Kennst du vielleicht gute Plugins für Audacity mit denen ich eine solche Charakteristik hinbekomme?

Was muss ich einstellen, sodass dort eine nahezu wagerechte Knickstelle entsteht? Nachträglich kann ich dann die Charaktersitik so weit nach oben ziehen, dass ich eine ähnliche Kurve wie in dem Bild bekomme. Welche Timings nutzt der Multibandcompressor und was muss ich einstelen, damit ich die gleichen Klangeigenschaften bekomme?

Edit: Ich hab mir nun von der Seite so ein Pluginpaket runtergeladen. Mit dem "SC1" bekomme ich das hin, was ich will. Nur das Limitting macht noch leichte Probleme.

Vielen Dank!
6. Mai 2009 09:40:46

BloodySword sagte:



Edit: Ich hab mir nun von der Seite so ein Pluginpaket runtergeladen. Mit dem "SC1" bekomme ich das hin, was ich will. Nur das Limitting macht noch leichte Probleme.

Vielen Dank!


Super!

Was macht denn Probleme? Limiter sind sehr mit Vorsicht zu genießen. Ich weiß nicht wie das in Audacity ist aber die Idee hinter einem Limiter ist halt, dass du kurze Pegelspitzen abschneidest, um noch ein bissel Lautheit rauszukitzeln. Limiter haben aber auch ihre Grenzen.

Kannst du in Audacity Effekte hintereinander in einem Arbeitschritt auf das Signal routen? Wenn ja, dann kannst du den Limiter einfach als letztes hinter den Compressor setzen und den Markup Gain der Compressors (heißt Verstärkung des Signals nach Kompression) soweit hochdrehen, bis du Verzerrungen hörst. (und dann natürlich wieder etwas zurückdrehen) Kannst du das nicht in einem Arbeitsschritt kannst du nur vorsichtig limiten und dann im nächsten Arbeitsschritt das Signal etwas abheben.

Die Einstellungen dabei sind auch oft vom Musikstück abhängig, da muss man immer ein wenig probieren. Man sollte auch einigermaßen gute, neutrale Lautsprecher/Monitore oder Kopfhörer haben, gerade wenn man mit EQ's werkelt.

Gruß
6. Mai 2009 12:16:41

Ja ich muss das in zwei Arbeitschritten machen. Ich hab den "Declipper" genommen der in der Plugincollection dabei ist. Ich denke dieser ist nichts anderes als ein Limiter, leider hat dieser keinerlei Einstellungen. Das Ergebnis klingt recht gut, aber hier und da immernoch leich verzerrt. :o(

Deshalb hab ich dann den gleichen Compressor noch mal verwendet und ihn sehr dezent eingestellt. Das Ergebnis war dann schon sehr gut.

Der Compressor hat ein Markup Gain-Parameter, den ich meist positiv 1,5 bis 3 db niedriger als Threshold negativ eingestellt hatte.

Zum Beispiel:
Threshold: -8 dB
MUpGain: 6 dB

Bringt schon recht gute Ergebnisse und der Sound ist richtig laut.
Probleme gab es manchmal an einer Stelle wo ein kurzer Knack drin war. Ich denke das kann ich mit Attack und Release-Zeiten einstellen, aber wie genau? Was länger und was kürzer? Oder beides länger oder kürzer?

lg BloodySword

Edit: Ich benutze an meinem Laptop im Moment den eingebauten Soundchip, der wie immer von Realtek ist. Realtek HD-Audio schlagmichtot. Alle Effekte sind aus und als analoges Ausgabegerät nehme ich meine uralten PHILIPS SBC3370 Headphones, die ich schon X male reparieren musste, für mich aber recht gute Klangeigenschaften haben. Ich habe sehr feine Ohren und höhre nur wenig Unterschied zwischen einem AKG aus den 80ern, den mein Kumpel von seinem Vater hat. Das kann aber wie gesagt auch an den Soundchips liegen: Er hat eine Creative PCI 128 Onboard an einen alten Sony Transistorverstärker und ich hab es direkt an der Kopfhörerbuchse von meinem Realtek Audio Chipsatz.

Wenn ich mal wieder Geld übrig hab besorge ich mir eine USB Audiolösung von einer guten Marke.
6. Mai 2009 13:19:58

BloodySword sagte:


Bringt schon recht gute Ergebnisse und der Sound ist richtig laut.
Probleme gab es manchmal an einer Stelle wo ein kurzer Knack drin war. Ich denke das kann ich mit Attack und Release-Zeiten einstellen, aber wie genau? Was länger und was kürzer? Oder beides länger oder kürzer?

lg BloodySword


Also nochmal kurz zu den Einstellungen... Mit Threshold stellst du quasi die Schwelle ein, an der der Compressor beginnt einzugreifen. D.h. wenn du -8dB einstellst, fängt der Compressor an zu arbeiten, wenn ein Signal die -8dB-Grenze erreicht. Mit Ratio stellst du das Kompressionsverhältnis ein, bei 2:1 wird z.B. das Signal welches die Threshold-Grenze erreicht, um den Faktor 2 abgeschwächt. Attack beschreibt die Ansprechzeit des Compressors, also die Zeit zwischen überschreiten der Threshold-Schwelle und dem Beginn des komprimierens. Wenn du also Probleme mit einem kurzen "Knack" hast würde ich Attack so kurz wie möglich einstellen. Release beschreibt die Zeit, die der Compressor arbeitet nachdem die Schwelle überschritten wurde. Nach Ablauf der Release Time verhält sich der Comp. wieder neutral. Da muss man probieren.
Manche Compressoren haben noch eine Look Ahead Funktion, dabei "schaut" der Comp. quasi voraus und kann dann ohne Verzögerung regeln.

Deine Kopfhörer kenne ich nicht aber trotzdem solltest du bevor du an eine USB-Audio-Lösung denkst mal in einen Laden gehen und ein paar Kopfhörer probehören. Denn ich denke, dass der Kopfhörer den größeren Einfluss auf den Sound hat als die Soundkarte. Das Problem bei HiFi-Kopfhörern ist halt, dass der Frqequenzgang nicht neutral ist und du somit deine Audio-Files angepasst an diesen Kopfhörer editierst. Das heisst aber nicht zwangsweise, dass diese dann immer (also auf jedem Gerät) gut klingen.
Empfehlen kann ich die AKG K240 für ca. 130 Euro, die haben mir seit Jahren treue Dienste erwiesen und klingen sehr neutral. Allerdings ist das Geschmackssache und du kommst um einen Hörtest nicht drum rum.

Na dann weiterhin gutes Gelingen!

Gruß
6. Mai 2009 13:27:54

Ach so also stelle ich Attak kurz ein :o).

AKG ist eine sehr gute Marke, du kennst du socher noch das Lied von "Usa for Africa" mit Michael Jackson, Bruce Springsteen, Cindy Lauper und weitere große Namen aus den USA. Dort haben die die Kopfhöhrer Benutzt, die mein Kumpel von seinem Vater hat, von AKG! Das sieht man eindeutig in dem Musikvideo. Also scheinen die von AKG Jahrelange Erfahrung zu haben und sehr gute neutrale Headphones zu bauen. Ich werde mich dort einmal umsehen.

Meinst du mein Realtek Chip reicht für das was ich mache voll aus? Zudem wird es auch nicht sehr laut.
6. Mai 2009 14:09:28

BloodySword sagte:
Dort haben die die Kopfhöhrer Benutzt, die mein Kumpel von seinem Vater hat, von AKG! Das sieht man eindeutig in dem Musikvideo. Also scheinen die von AKG Jahrelange Erfahrung zu haben und sehr gute neutrale Headphones zu bauen. Ich werde mich dort einmal umsehen.

Meinst du mein Realtek Chip reicht für das was ich mache voll aus? Zudem wird es auch nicht sehr laut.


AKG's sieht man fast in jedem Studio ;) 

Wenn du nur ein bissel rumeditierst, ja... Wenn du auch aufnimmst oder so dann würd ich irgendwann mal über was anderes nachdenken. Aber auch dann was preisgünstiges, solange du nix anderes damit vorhast... Wenn du irgendwas mit 5.1 und zum Zocken willst dann eher Creative aber da kenn ich mich nicht so aus... Aufnahmetechnisch wäre sowas wie das Terratec Phase 26 USB (ca. 100Euro) denke ich mehr als ausreichend... allerdings gibt es bei den USB-Teilen auch oft Ärger mit den Chipsätzen der Motherboards.

Was für den Desktop-PC wäre zum Beispiel die ESI Juli@ (ca. 120 Euro) (PCI)
6. Mai 2009 14:16:20

Esi @ Juli hab ich bei E-Bay gesehen, gibts (oder gabs) dort schon ab 100€!
Mein Desktop-PC ist ein alter PIII mit defektem Motherboard (Datenfehler bei Highspeed-Schnittstellen). Also fällt der weg.

Dann wird der Chip von Realtek auch reichen. Der unterstützt 24Bit @ 96KHz, was wohl wirklich ausreichen sollte wenn ich mal was aufnehme. Ein DC-Offset-Ausgleich ist auch enthalten. Bin mir aber nicht sicher ob das Softwaremäßig (von Windows Vista) gemacht wird oder vom Chipsatz.