4 GB RAM und RAM der Grafikkarte?
Letzte Antwort: in Weitere Windows-Versionen
Hallo,
ich habe eine Frage, die schon so ähnlich des öfteren gestellt wurde; habe auch hier im Forum gesucht, bin aber nicht ganz schlau daraus geworden. Ich bin mir nicht sicher, aber auch der Thread "Nur 2.74 GB RAM" könnte mit meiner Frage zusammenhängen - bin mir da aber nicht sicher und möchte den Thread auch nicht kapern
Es geht um die 3 GB Grenze unter Windows mit 32 Bit. Ich weiß, dass unter Windows max. 3 (je nach BIOS evtl. auch 3,3 bis 3,5 GB) des Arbeitsspeichers erkannt werden. Der darüber liegende Bereich wird unter Windows mit 32 Bit nicht genutzt.
Nun steht in den zahlreichen Antworten zu den Fragen "Ich habe 4 GB, aber es werden nur 3 erkannt!?" immer wieder, dass es die besagte Grenze gibt.
Dazu steht dann noch immer wieder dabei, dass außerdem vom Arbeitsspeicher noch die Größe des Rams der Grafikkarte abgezogen werden muss (Adressierungsraum des Speichers).
An dieser Stelle habe ich nun aber ein Verständnisproblem.
Angenommen man hat unter einer Windows XP Prof. SP 2 32 Bit eine Grafikkarte mit 512 MB und 4 GB RAM im Rechner - von welchem Adressraum werden dann die 512 MB der Grafikkarte noch abgezogen? Von den 4 GB oder noch von den unter Windows nur zur Verfügung stehenden 3 GB? Welche Rechnung wäre richtig:
A) 4 GB RAM, davon werden nur ca. 3 GB unter Win erkannt; von den 3 GB werden dann noch 512 MB durch die Grafikkarte belegt. Es bleiben also noch 2,5 GB von den installierten 4 GB übrig.
B) 4 GB RAM, davon werden nur ca. 3 GB unter Win erkannt; die Grafikkarte belegt 512 MB, aber aus dem Bereich direkt unter den 4 GB, der von Win nicht genutzt wird; das würde dann heißen, von den 4 GB nutzt die Grafikkarte 512, von den restlichen 3,5 GB erkennt Win nur 3 GB; diese 3 GB stehen dann Win komplett zur Verfügung.
Die Frage rührt auch daher, dass ich überlege, wie sinnvoll für mich 4 GB RAM wären.Nach Rechnung A) würden mir von den 4 GB 2,5 GB tatsächlich als Arbeitsspeicher übrig bleiben. Das wäre dann aber genausoviel, wenn ich nur 3 GB installieren würde (3 GB installieren, sie werden vollständig von Win erkannt, davon gehen dann aber die 512 MB für die Grafikkarte verloren, macht dann am Ende auch 2,5 GB Arbeitsspeicher.
Wer kann mir da weiterhelfen?
ich habe eine Frage, die schon so ähnlich des öfteren gestellt wurde; habe auch hier im Forum gesucht, bin aber nicht ganz schlau daraus geworden. Ich bin mir nicht sicher, aber auch der Thread "Nur 2.74 GB RAM" könnte mit meiner Frage zusammenhängen - bin mir da aber nicht sicher und möchte den Thread auch nicht kapern
Es geht um die 3 GB Grenze unter Windows mit 32 Bit. Ich weiß, dass unter Windows max. 3 (je nach BIOS evtl. auch 3,3 bis 3,5 GB) des Arbeitsspeichers erkannt werden. Der darüber liegende Bereich wird unter Windows mit 32 Bit nicht genutzt.
Nun steht in den zahlreichen Antworten zu den Fragen "Ich habe 4 GB, aber es werden nur 3 erkannt!?" immer wieder, dass es die besagte Grenze gibt.
Dazu steht dann noch immer wieder dabei, dass außerdem vom Arbeitsspeicher noch die Größe des Rams der Grafikkarte abgezogen werden muss (Adressierungsraum des Speichers).
An dieser Stelle habe ich nun aber ein Verständnisproblem.
Angenommen man hat unter einer Windows XP Prof. SP 2 32 Bit eine Grafikkarte mit 512 MB und 4 GB RAM im Rechner - von welchem Adressraum werden dann die 512 MB der Grafikkarte noch abgezogen? Von den 4 GB oder noch von den unter Windows nur zur Verfügung stehenden 3 GB? Welche Rechnung wäre richtig:
A) 4 GB RAM, davon werden nur ca. 3 GB unter Win erkannt; von den 3 GB werden dann noch 512 MB durch die Grafikkarte belegt. Es bleiben also noch 2,5 GB von den installierten 4 GB übrig.
B) 4 GB RAM, davon werden nur ca. 3 GB unter Win erkannt; die Grafikkarte belegt 512 MB, aber aus dem Bereich direkt unter den 4 GB, der von Win nicht genutzt wird; das würde dann heißen, von den 4 GB nutzt die Grafikkarte 512, von den restlichen 3,5 GB erkennt Win nur 3 GB; diese 3 GB stehen dann Win komplett zur Verfügung.
Die Frage rührt auch daher, dass ich überlege, wie sinnvoll für mich 4 GB RAM wären.Nach Rechnung A) würden mir von den 4 GB 2,5 GB tatsächlich als Arbeitsspeicher übrig bleiben. Das wäre dann aber genausoviel, wenn ich nur 3 GB installieren würde (3 GB installieren, sie werden vollständig von Win erkannt, davon gehen dann aber die 512 MB für die Grafikkarte verloren, macht dann am Ende auch 2,5 GB Arbeitsspeicher.
Wer kann mir da weiterhelfen?
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Ich kann Dir die Frage nicht direkt beantworten, aber egal wie die Antwort ist, gebe ich noch eines zu bedenken. Wenn Du nur 3GB Speicher installierst, läuft der Speicher nur im single-channel-mode. 4GB hingegen laufen im dual-channel-mode, unabhängig davon, wieviel tatsächlich zur Verfügung stehen. Bei den aktuellen Speicherpreisen halte ich daher 4GB für sinnvoll.
Trotzdem interessiert mich auch die Antwort auf Deine Fragen...
Trotzdem interessiert mich auch die Antwort auf Deine Fragen...
@chill out:
Ich habe bereits 2 GB als 2x1 GB Riegel. Der Dual Channel Mode müsste doch auch möglich sein, wenn ich zu den 2x1GB Riegeln noch 2x512MB Riegel dazu hole. Dann würde ich insgesamt auf 3 GB im Dual Channel Modus kommen.
Daher auch meine oben gestellte Frage, ob sich am Ende für mich die Situation bei installierten 3 GB oder 4 GB bzgl. der tatsächlich überhaupt am Ende windows zur Verfügung stehenden Speicher unterscheidet. Der Preisunterschied zwischen 3 GB und 4 GB ist nicht groß. Wäre ja trotzdem sinnlos sich 4 GB zu kaufen, wenn es am Ende unter Windows das gleiche wäre.
Da ich den Rechner eine ganze Zeit nutzen werde, wird auf dem auch niemals ein 64 Bit Windows laufen. Wenn ich mir irgendwann mal wieder einen neuen Rechner nach diesem bauen werde, dann wird man vermutlich keinen 800er DDR2 RAM sondern 1066er oder 1600er DDR3 RAM brauchen. Daher macht es auch nicht viel Sinn jetzt mit dem 800er DDR2 RAM "zukunftssicher" einfach 4GB für "später einmal" zu nehmen.
Ich habe bereits 2 GB als 2x1 GB Riegel. Der Dual Channel Mode müsste doch auch möglich sein, wenn ich zu den 2x1GB Riegeln noch 2x512MB Riegel dazu hole. Dann würde ich insgesamt auf 3 GB im Dual Channel Modus kommen.
Daher auch meine oben gestellte Frage, ob sich am Ende für mich die Situation bei installierten 3 GB oder 4 GB bzgl. der tatsächlich überhaupt am Ende windows zur Verfügung stehenden Speicher unterscheidet. Der Preisunterschied zwischen 3 GB und 4 GB ist nicht groß. Wäre ja trotzdem sinnlos sich 4 GB zu kaufen, wenn es am Ende unter Windows das gleiche wäre.
Da ich den Rechner eine ganze Zeit nutzen werde, wird auf dem auch niemals ein 64 Bit Windows laufen. Wenn ich mir irgendwann mal wieder einen neuen Rechner nach diesem bauen werde, dann wird man vermutlich keinen 800er DDR2 RAM sondern 1066er oder 1600er DDR3 RAM brauchen. Daher macht es auch nicht viel Sinn jetzt mit dem 800er DDR2 RAM "zukunftssicher" einfach 4GB für "später einmal" zu nehmen.
Zitat :
Ich kann Dir die Frage nicht direkt beantworten, aber egal wie die Antwort ist, gebe ich noch eines zu bedenken. Wenn Du nur 3GB Speicher installierst, läuft der Speicher nur im single-channel-mode. 4GB hingegen laufen im dual-channel-mode, unabhängig davon, wieviel tatsächlich zur Verfügung stehen. Bei den aktuellen Speicherpreisen halte ich daher 4GB für sinnvoll.hm
also das ist mir doch mal neu
bbp sagte:
Schwachsinn! Wie oft noch die Grafikkarte hat nichts mit dem Arbeitsspeicher zutun. Sie ist NICHt dafür verantwortlich das was "fehlt"Schwachsinn oder nicht; Da ich es nicht ganz verstanden habe, frage ich ja hier. Ein Rechner mit 4 GB RAM stellt unter Windows XP (32 Bit) jedenfalls nicht die ganzen 4 GB zur Verfügung, soweit dürfte das wohl unstrittig richtig sein. Wenn du Bescheid weißt, dann sag mir doch einfach, ob folgendes Beispiel richtig oder falsch ist:
Annahme:
- PC mit Win xp 32 Bit
- 4 GB RAM
- Grafikkarte mit 1 GB Speicher
- weitere Hardware würde bspw. noch Adressraum von etwa 200 MB brauchen, mit Grafikkarte zusammen also etwa 1,2 GB
- Motherboard hat kein memory remapping
Folge:
- BIOS vergibt Adressraum von 1,2 GB für Hardware (Grafikkarte und sonstige Hardware). Es bleibt im Prinzip ein Adressraum von 2,8 GB übrig
- Windows 32 Bit bekommt nun auch nur 2,8 GB als Arbeitsspeicher zu Verfügung gestellt, da nur noch dieser Adressraum zu vergeben ist
- Unter Windows xp (32 Bit) stehen einem dann von den installierten 4 GB nur 2,8 GB zur Verfügung.
Richtig oder Falsch? Falls falsch, wieviel RAM würde mir in diesem Bsp. sonst zur Verfügung stehen?
@bbp: Das kann man auch freundlicher sagen. Es handelte sich immerhin um eine Frage und nicht um eine Behauptung.
@stoneeh: Was genau ist Dir daran neu?
@silentpw: Ok, ich gebe Dir teilweise recht, wenn Du von 2GB aufrüstest, dürfte der Unterschied zwischen 3 oder 3,25GB nicht sehr groß sein. Aber es gibt ja noch andere Dinge zu berücksichtigen:
- nicht jedes Board läuft problemlos mit unterschiedlichen Speicher-Riegeln
- nicht jedes Board unterstützt unterschiedlich große Speicher-Riegel
- nicht jedes Board kommt mit 4 belegten Bänken einwandfrei klar
Ich ändere also meine Aussage insofern: Bei eine Neuanschaffung empfehle ich bei den aktuellen Speicherpreisen 2x2GB RAM. Bei einer Aufrüstung sollte man genau prüfen, ob der zusätzliche Speicher auch unterstützt wird.
@stoneeh: Was genau ist Dir daran neu?
@silentpw: Ok, ich gebe Dir teilweise recht, wenn Du von 2GB aufrüstest, dürfte der Unterschied zwischen 3 oder 3,25GB nicht sehr groß sein. Aber es gibt ja noch andere Dinge zu berücksichtigen:
- nicht jedes Board läuft problemlos mit unterschiedlichen Speicher-Riegeln
- nicht jedes Board unterstützt unterschiedlich große Speicher-Riegel
- nicht jedes Board kommt mit 4 belegten Bänken einwandfrei klar
Ich ändere also meine Aussage insofern: Bei eine Neuanschaffung empfehle ich bei den aktuellen Speicherpreisen 2x2GB RAM. Bei einer Aufrüstung sollte man genau prüfen, ob der zusätzliche Speicher auch unterstützt wird.
@bbp
Selbstverständlich ist die Behauptung richtig. Es gibt eine Adressierungsart,
genannt Memory-Mapped-IO mit der man große Datenmengen autauschen
kann. Dieser Speicher wird in den Addressbereich des Prozessors geblendet. Das ist bei den meisten µC nicht weiter schlimm, da es geügend Lücken gibt, bei einem 32Bit PC ist das anders. Der Speicher wäre theoretisch voll adressierbar. Wenn man also eine dicke Grafikkarte hat, kann dieser Speicher vom Arbeitsspeicher verloren gehen, je nachdem, wie der Prozessor mit der Graikkarte sprechen möchte. Früher gab es nur diese Adressierungsart, man mußte einen Teil des Wertvollen Speichers für diese Zwecke mißbrauchen, wobei der Grafikkartenspeicher noch etwas besonders ist, er muß natürlich Dual-Ported sein.
Und jetzt kannst Du Dich mal für Deine Schwachsinns Äußerung entschuldigen und wirst geloben, immer erst das Köpfchen einzuschalten, oder besser die Fingerchen von der Tastatur lassen, wenn man doch nur ein gefährliches Halbwissen besitzt.
Selbstverständlich ist die Behauptung richtig. Es gibt eine Adressierungsart,
genannt Memory-Mapped-IO mit der man große Datenmengen autauschen
kann. Dieser Speicher wird in den Addressbereich des Prozessors geblendet. Das ist bei den meisten µC nicht weiter schlimm, da es geügend Lücken gibt, bei einem 32Bit PC ist das anders. Der Speicher wäre theoretisch voll adressierbar. Wenn man also eine dicke Grafikkarte hat, kann dieser Speicher vom Arbeitsspeicher verloren gehen, je nachdem, wie der Prozessor mit der Graikkarte sprechen möchte. Früher gab es nur diese Adressierungsart, man mußte einen Teil des Wertvollen Speichers für diese Zwecke mißbrauchen, wobei der Grafikkartenspeicher noch etwas besonders ist, er muß natürlich Dual-Ported sein.
Und jetzt kannst Du Dich mal für Deine Schwachsinns Äußerung entschuldigen und wirst geloben, immer erst das Köpfchen einzuschalten, oder besser die Fingerchen von der Tastatur lassen, wenn man doch nur ein gefährliches Halbwissen besitzt.
bbp sagte:
Schwachsinn! Wie oft noch die Grafikkarte hat nichts mit dem Arbeitsspeicher zutun. Sie ist NICHt dafür verantwortlich das was "fehlt"Das ist kein Schwachsinn, Scwachsinniger. Wenn du einen 4 GB Rechner mit Windows XP betreibst, stehen dir 3,25 GB
für ausführbare Programme zu Verfügung. Verbaust du jetzt eine 512 MB Grafikkarte, z.B. nvidia Geforce 8500 GT, dann
sind es nur mehr 2,75 GB. Alles Klar?
silentpw sagte:
Hallo,ich habe eine Frage, die schon so ähnlich des öfteren gestellt wurde; habe auch hier im Forum gesucht, bin aber nicht ganz schlau daraus geworden. Ich bin mir nicht sicher, aber auch der Thread "Nur 2.74 GB RAM" könnte mit meiner Frage zusammenhängen - bin mir da aber nicht sicher und möchte den Thread auch nicht kapern
Es geht um die 3 GB Grenze unter Windows mit 32 Bit. Ich weiß, dass unter Windows max. 3 (je nach BIOS evtl. auch 3,3 bis 3,5 GB) des Arbeitsspeichers erkannt werden. Der darüber liegende Bereich wird unter Windows mit 32 Bit nicht genutzt.
Nun steht in den zahlreichen Antworten zu den Fragen "Ich habe 4 GB, aber es werden nur 3 erkannt!?" immer wieder, dass es die besagte Grenze gibt.
Dazu steht dann noch immer wieder dabei, dass außerdem vom Arbeitsspeicher noch die Größe des Rams der Grafikkarte abgezogen werden muss (Adressierungsraum des Speichers).
An dieser Stelle habe ich nun aber ein Verständnisproblem.
Angenommen man hat unter einer Windows XP Prof. SP 2 32 Bit eine Grafikkarte mit 512 MB und 4 GB RAM im Rechner - von welchem Adressraum werden dann die 512 MB der Grafikkarte noch abgezogen? Von den 4 GB oder noch von den unter Windows nur zur Verfügung stehenden 3 GB? Welche Rechnung wäre richtig:
A) 4 GB RAM, davon werden nur ca. 3 GB unter Win erkannt; von den 3 GB werden dann noch 512 MB durch die Grafikkarte belegt. Es bleiben also noch 2,5 GB von den installierten 4 GB übrig.
B) 4 GB RAM, davon werden nur ca. 3 GB unter Win erkannt; die Grafikkarte belegt 512 MB, aber aus dem Bereich direkt unter den 4 GB, der von Win nicht genutzt wird; das würde dann heißen, von den 4 GB nutzt die Grafikkarte 512, von den restlichen 3,5 GB erkennt Win nur 3 GB; diese 3 GB stehen dann Win komplett zur Verfügung.
Die Frage rührt auch daher, dass ich überlege, wie sinnvoll für mich 4 GB RAM wären.Nach Rechnung A) würden mir von den 4 GB 2,5 GB tatsächlich als Arbeitsspeicher übrig bleiben. Das wäre dann aber genausoviel, wenn ich nur 3 GB installieren würde (3 GB installieren, sie werden vollständig von Win erkannt, davon gehen dann aber die 512 MB für die Grafikkarte verloren, macht dann am Ende auch 2,5 GB Arbeitsspeicher.
Wer kann mir da weiterhelfen?
Es gibt keine 3 GB Grenze. Windows XP ist ein 32 bit Betriebssystem und kann somit 4096 MB Speicher verwalten. Es muß aber nicht nur den Hauptspeicher (RAM),
sondern auch der Speicher der Grafikkarte(VRAM), Soundkarte, Netzwerkkarte,etc. verwalten. Wenn du die Summe aller zu verwalteten Speicher von 4096 subtrahierst, erhälst du die Größe des verfügbaren Hauptspeicher (RAM). Wenn du deinem Rechner 4 GB RAM verpasst und eine 1 GB Grafikkarte verbaust wären das schon alleine 5 GB die zu verwalten wären. Ein durchschnitts Rechner benötigt ca. 750 MB, es stehen dem Hauptspeicher dann noch 3,25 GB zur Verfügung. Der Bereich darüber wird sehrwohl erkannt und wie Anfangs erwähnt verwendet. Verbaust du jetzt eine 512 MB Grafikkarte, die natürlich auch verwaltet werden muß, stehen dem Hauptspeicher nur mehr 2,75 GB zur Verfügung.
Beispiel: Durchschnittskonfiguration + eine 1 GB Grafikkarte = ca. 1,75 GB.
Hauptspeicher: 4 GB Nutzbarer Physikalischer Speicher: 2,25 GB
Hauptspeicher: 3 GB Nutzbarer Physikalischer Speicher: 2,25 GB
Hauptspeicher: 2 GB Nutzbarer Physikalischer Speicher: 2 GB
Hauptspeicher: 1 GB Nutzbarer Physikalischer Speicher: 1 GB
Du siehst 2 GB Hauptspeicher(RAM) für eine 32 bit Rechner sind vollkommen ausreichend.
Hoffe ich konnte dir mit meiner mit Absicht einfach gehaltenen Antwort helfen.
Warum sollte der Grafikkartenspeicher durch das Mainboard bzw. das BIOS adressiert werden? Die Größe des Grafikkartenspeichers wirk sich in keinster Weise auf den Arbeitsspeicher aus. Wenn man eine "Grafikkarte" mit Turbo Cache oder HyperMemory benutzt ist das quasi eine SharedMemory-Geschichte und damit wieder auf einem ganz anderen Blatt geschrieben!
Ich wiederhole mich ungern mehrmals, aber ich buddle es doch noch mal aus:
VRAM vs. System-RAM
Die Grafikkarte besitzt eine einfache Memory-Management-Einheit (die graphics address remapping table, kurz GART bei AGP-Systemen und die graphics memory page (GMP) table bei PCIe-Systemen), die verwendet werden, um die verschiedenen Seiten des System-Speichers in den Adressraum der GPU einzublenden. Das Ergebnis ist dann, dass zu jeder Zeit, eine beliebige (auch weit verstreut liegende) Teilmenge der RAM-Pages für die GPU zugänglich sind. Im Gegenzug muß natürlich auch der VRAM für das System adressierbar sein. Das, was dem System-RAM dann verloren geht, ist ein von der Größe des VRAMs abhängiger Adresspuffer, der sich im RAM befinden muss, aber trotz allem kleiner als die tatsächliche Menge des VRAMS ist. Es ist also falsch, dass der komplette Grafik-RAM in den System-RAM eingeblendet wird.
Wie groß der "verlorene" RAM ist, bzw. wie man ihn vorab kalkuliert, darüber streiten sich die Geister. Bei mir sinds bei 1 GB VRAM noch 2,75 GB RAM, die übrigbleiben, solange ich den übrigen RAM nicht wieder der Nutzung zuführe. Magere 2GB für ein aktuelles System sind definitiv zu wenig, ich besitze allein 4 spiele, die brav unter x86 ihre maximal möglichen 2 GB zumüllen. Ich benutze sogar 8 GB unter Vista x86 und zwar ohne "Speicherloch". Mit etwas Umweg gehts nämlich ganz gut
VRAM vs. System-RAM
Die Grafikkarte besitzt eine einfache Memory-Management-Einheit (die graphics address remapping table, kurz GART bei AGP-Systemen und die graphics memory page (GMP) table bei PCIe-Systemen), die verwendet werden, um die verschiedenen Seiten des System-Speichers in den Adressraum der GPU einzublenden. Das Ergebnis ist dann, dass zu jeder Zeit, eine beliebige (auch weit verstreut liegende) Teilmenge der RAM-Pages für die GPU zugänglich sind. Im Gegenzug muß natürlich auch der VRAM für das System adressierbar sein. Das, was dem System-RAM dann verloren geht, ist ein von der Größe des VRAMs abhängiger Adresspuffer, der sich im RAM befinden muss, aber trotz allem kleiner als die tatsächliche Menge des VRAMS ist. Es ist also falsch, dass der komplette Grafik-RAM in den System-RAM eingeblendet wird.
Wie groß der "verlorene" RAM ist, bzw. wie man ihn vorab kalkuliert, darüber streiten sich die Geister. Bei mir sinds bei 1 GB VRAM noch 2,75 GB RAM, die übrigbleiben, solange ich den übrigen RAM nicht wieder der Nutzung zuführe. Magere 2GB für ein aktuelles System sind definitiv zu wenig, ich besitze allein 4 spiele, die brav unter x86 ihre maximal möglichen 2 GB zumüllen. Ich benutze sogar 8 GB unter Vista x86 und zwar ohne "Speicherloch". Mit etwas Umweg gehts nämlich ganz gut
Ich habe mit 896MB VRAM nach wie vor 3,5GB nutzbaren System-RAM. Ich habe von der GTS G92 mit 512MB VRAM auf die GTX260 mit 896MB VRAM gewechselt und es hat sich nicht ein MB verändert. Als ich hingeben noch die Geforce 7950GX2 drin hatte, waren es nur 3,25GB. Ein Freund von mir hat das gleiche System wie ich, allerdings mit einem anderen Board. Er hat ein P5E Deluxe und hat mit der GTX260 nur 3,25GB System-RAM zur Verfügung. In meinem Notebook habe ich ebenfalls 4GB RAM und eine 512MB Grafikkarte (dediziert). Hier habe ich effektiv sogar nur 3,0GB nutzbaren System-RAM. Es ist mit abhängig von der Ausstattung und der Fülle der Features auf dem Mainboard.
Das spartanische P35-DS3 stellt ja die quasi maximalen 3,5GB zur Verfügung während ein X48-Board mit praller Ausstattung nur 3,25GB "durch lässt". Mein Notebook hat ja quasi alles Onboard was man sich vorstellen kann und bringt es somit nur noch auf magere 3,0GB. Ich gehe davon aus, es die Ausstattung bzw. Ports auf dem Board mit in diese Menge rein spielen.
Das spartanische P35-DS3 stellt ja die quasi maximalen 3,5GB zur Verfügung während ein X48-Board mit praller Ausstattung nur 3,25GB "durch lässt". Mein Notebook hat ja quasi alles Onboard was man sich vorstellen kann und bringt es somit nur noch auf magere 3,0GB. Ich gehe davon aus, es die Ausstattung bzw. Ports auf dem Board mit in diese Menge rein spielen.
Richtig erkannt
Womit die Urban Legend vom ach so bösen und 1:1 abzuziehenden Grafik-RAM auch mal für den Normalverbraucher widerlegt sein dürfte, ohne jedesmal einen wissenschaftlichen Exkurs zu posten, den eh keiner liest
Nein. Der Grafik-RAM wird NICHT direkt in die normale Speicheradressierung einbezogen. Es wird lediglich ein Adress-Puffer reserviert, um darüber den VRAM zu adressieren. Dieser Wert ist kleiner als der tatsächlich verbaute RAM auf der Grafikkarte.
Bitte nicht Speichergröße und Adressraum verwechseln. Um den Speicher anzusprechen, benötigt man zunächst mal eine Adresse, die man angibt, wo genau man einen bestimmten Inhalt im RAM ablegen möchte. Und exakt diese Adressen gehen dem 32-Bit System oberhalb 4 GB aus. Dafür hat man sich letztendlich den PAE-Modus einfallen lassen - ein Hilfskonstrukt, welches z.B. auch Windows Server 2003 x86 mit 4 GB RAM wirtschaften lässt. Im Gegensatz zu XP und Vista x86, wo es nicht mehr funktioniert.
Man könnte sogar XP oder Vista x86 die vollen 4 GB zur Verfügung stellen, würde man gleichzeitig sicherstellen, dass die verbauten Geräte/Peripherie und deren Treiber auch oberhalb der 4GB sinnvoll anzuspressen/zu adressieren seien. Und da genau das fragwürdig ist, hat man es bei dieser Grenze und den daraus folgenden Einschränkungen belassen.
Womit die Urban Legend vom ach so bösen und 1:1 abzuziehenden Grafik-RAM auch mal für den Normalverbraucher widerlegt sein dürfte, ohne jedesmal einen wissenschaftlichen Exkurs zu posten, den eh keiner liest
Zitat :
Wenn du deinem Rechner 4 GB RAM verpasst und eine 1 GB Grafikkarte verbaust wären das schon alleine 5 GB die zu verwalten wärenZitat :
Es muß aber nicht nur den Hauptspeicher (RAM), sondern auch der Speicher der Grafikkarte(VRAM), Soundkarte, Netzwerkkarte,etc. verwalten. Wenn du die Summe aller zu verwalteten Speicher von 4096 subtrahierst, erhälst du die Größe des verfügbaren Hauptspeicher (RAM)Man könnte sogar XP oder Vista x86 die vollen 4 GB zur Verfügung stellen, würde man gleichzeitig sicherstellen, dass die verbauten Geräte/Peripherie und deren Treiber auch oberhalb der 4GB sinnvoll anzuspressen/zu adressieren seien. Und da genau das fragwürdig ist, hat man es bei dieser Grenze und den daraus folgenden Einschränkungen belassen.
FormatC sagte:
Richtig erkannt
Womit die Urban Legend vom ach so bösen und 1:1 abzuziehenden Grafik-RAM auch mal für den Normalverbraucher widerlegt sein dürfte, ohne jedesmal einen wissenschaftlichen Exkurs zu posten, den eh keiner liest
Zitat :
Wenn du deinem Rechner 4 GB RAM verpasst und eine 1 GB Grafikkarte verbaust wären das schon alleine 5 GB die zu verwalten wärenZitat :
Es muß aber nicht nur den Hauptspeicher (RAM), sondern auch der Speicher der Grafikkarte(VRAM), Soundkarte, Netzwerkkarte,etc. verwalten. Wenn du die Summe aller zu verwalteten Speicher von 4096 subtrahierst, erhälst du die Größe des verfügbaren Hauptspeicher (RAM)Man könnte sogar XP oder Vista x86 die vollen 4 GB zur Verfügung stellen, würde man gleichzeitig sicherstellen, dass die verbauten Geräte/Peripherie und deren Treiber auch oberhalb der 4GB sinnvoll anzuspressen/zu adressieren seien. Und da genau das fragwürdig ist, hat man es bei dieser Grenze und den daraus folgenden Einschränkungen belassen.
Danke für deinen interessanten Beitrag. Ich selbst bin nur Anwender der sich nur peripher mit Hardware beschäftigt. Bis jetzt hat sich jedenfalls meine Theorie bei diversen Umbauten bei 2 Rechner immer als wahr erwiesen, allerdings kam noch nie eine Grafikkarte mit 1024 MB VRAM oder größer zum Einsatz.
Zur größe des Hauptspeichers. Ich verwende den PC seit 1991 fast ausschließlich für CAD (AutoCAD, Inventor und CATIA). Selbst ein bis ins kleinste Detail erstellter
V12 Motor, 3 Dimensional belegt lediglich ca. 1,2 GB RAM.
Was bei Spielen so barbarisch viel RAM frisst, sind die hochauflösenden Texturen. Und natürlich das Antialiasing.
Beispiel GTA IV:
Der Gamethread zieht nach 2 Stunden die vollen 2GB. Die Grafikkarte kommt mit dem 1 GB nicht aus und holt sich zusätzlich über 700 MB aus dem normalen RAM. Vista selbst braucht bei mir reichlich 600 MB. Und Ende Gelände. Deshalb habe ich mir 8GB reingesteckt und auch unter Vista x86 zur vollen Nutzung "freigecheatet".
Beispiel GTA IV:
Der Gamethread zieht nach 2 Stunden die vollen 2GB. Die Grafikkarte kommt mit dem 1 GB nicht aus und holt sich zusätzlich über 700 MB aus dem normalen RAM. Vista selbst braucht bei mir reichlich 600 MB. Und Ende Gelände. Deshalb habe ich mir 8GB reingesteckt und auch unter Vista x86 zur vollen Nutzung "freigecheatet".
Denn1s sagte:
Wer will kann sich die 2GB-Hürde auch etwas verschieben. Ich gucke mal nach wo ob ich den Befehl nochmal finde.XP : /3GB /USERVA=2990 in der boot.ini
Vista: BCDEdit /set increaseuserva 2990
Das sollte man aber wirklich nur machen, wenn in dem Programm, das man verwendet ausdrücklich diese Verwendung bei bestimmten Problemen empfohlen wird. Dies ist z.B. im KB Eintrag zu mehreren Photoshop Versionen der Fall (klick).
Verwendet man den Switch bei Anwendungen die dies nicht ausdrücklich empfehlen, so gibt's folgende Probleme:
. Zum einen kann die Anwendung den Speicher >2GB überhaupt nicht nutzen, denn sie muss dafür mit einem speziellen Compile-Switch übersetzt worden sein (klick).
. Völlig unabhängig davon ob die Anwendung diesen zusätzlichen Speicher überhaupt nutzt, reduziert man den maximalen Kernel Mode Speicher. Dieser Kernel Mode Speicher wird jedoch u.a. von Treibern verwendet. Insbesondere auch von Grafikkartentreibern. Im Worstcase hat man sich ins eigene Fleisch geschnitten u. das Game / Programm läuft schlechter bzw. stürzt ab.
Wenn man bei Games bleibt: Games müssen auf Millionen von Rechnern laufen. Die sind insbesondere dafür ausgelegt und getestet mit max 2GB Userspace auszukommen. Auch wenn sie's teilweise komplett füllen ist das bisher noch antizipiert. Bevor es da invasive Eingriffe mittels 3GB Switch gibt, wird es von dem Game eine 64-Bit Version geben.
Programme im professsionellen u. wissenschaftlichen Bereich brauchen öfters gerne >2GB Arbeitsspeicher für sich alleine. Für diese Programme gibt's aber auch jeweils Lösungen wie sie mehr Speicher nutzen können: Unter 64-Bit OS oder als Mulit-Prozess Anwendung auf einem 32-Bit OS oder gleich als distributed Anwendung auf mehreren Rechnern.
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