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Flexibel per Software: Hochkarätiges RAID mit Onboard-Controllern

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anonymerfdIch habe noch nicht verstanden, was daran besser sein soll als z.B. die windows (XP Pro/Vista)-internen Software-Raid Funktionen.


Software-RAID von Windows kann doch nur RAID 0, oder nicht?
Zumindest bei Win 2000 war das glaube ich noch so.

Ja, es ist nur Software RAID, sonst nichts.

Außerdem hat der Autor auf Seite 2 die Geschichte mal eben neu geschrieben. Raidcore war mitnichten der erste Anbieter. 3Ware (und auch andere) gab es schon deutlich länger am Markt. Sogar schon für P-ATA Festplatten. RAIDcore hatte etwas größeren Funktionsumfang, aber dafür auch keine echten Hardware-RAID-Controller im Angebot.

Erschreckend schlechte Logik auf Seite 6:
Zitat :
Es macht einfach keinen Sinn, einen teuren 16-Port Host-Adapter herzustellen, wenn Sie im Gegenzug einfach zwei Karten mit jeweils acht Anschlüssen kombinieren können und diese zudem noch recht erschwinglich sind.

Wer die Wahl hat, der mag einen zweiten Controller einbauen. Wer jedoch nicht den Platz für einen weiteren Controller hat, der hat Pech.
Diese Wahl sollte jedoch dem User überlassen bleiben. Die anderen Hersteller bieten ihre großen Controller ja auch nicht aus langeweile an, oder weil sie nicht daran gedacht hätten, daß man auch zwei Controller benutzen könnte...

Die Datentransferraten sind nicht gerade umwerfend für derartig viele Festplatten!
Natürlich ist das OK im Vergleich zu einem Intel-Onboard-Geraffel, jedoch nicht im Vergleich zu einem aktuellen AMCC/3Ware oder Areca Controller. Das wird dann aber auch erst im Fazit gesagt, wo es trotzdem so klingt, als ob die Controller-Karte für 359Euronen + 49Euro Software soooo viel günstiger wäre als ein vollwertiger Controller der anderen bereits genannten HErsteller.
Der 9690SA mit 8 Kanälen kostet ca 430Euro.
Tja, das wär's mir dann auf jeden Fall wert, bevor ich solch ein Softwaregehampel mitmache. Dann geht auch RAID-6.

Für KLEINERE Unternehmen ist vermutlich ein RAID-1 über den Chipsatz mit den heute verfügbaren 1,5TB Festplatten (nur rund 150Euro pro Platte) mehr als nur ausreichend.
Wer dann mehr braucht, betreibt vermutlich kein so kleines Unternehmen mehr und kann sich auch einen anständigen Controller leisten.


Ach und nebenbei: Windows Server kann auch RAID-1 und RAID-5... WinXP kann wohl (ohne Tricks) nur RAID-0.

Davon würde ich prinzipiell aber abraten, wenn es der Chipsatz schon kann bzw: Lieber einen Controller kaufen, das erspart Ärger in der Zukunft.

Achja: Ein Windows RAID-1 ist auch bootfähig, im gegensatz zu der Krückenlösung hier im Artikel. *immernoch Augenroll*

Das erste RAID im Betrieb sollte das RAID-1 für die Systemplatte im Server sein, damit der möglichst immer verfügbar bleibt.

Tolle Lösung für kleine Unternehmen - Da wird wer weiß was per Software gemacht, vielleicht sogar ein RAID-10n angelegt, und wenn die Systemplatte crasht steht man da und hat (erstmal) nix von seinen Daten. Juppheidi.

ghostrider: spot on, alles genau richtig gesagt.

ich könnte auch ein kleineres unternehmen nicht verstehen, das einen dezidierten server einsetzt, auf dem dann windows läuft und ein größeres raidarray in 50€-software verwaltet wird. das ist einer der punkte, wo der ruf nach linux oder solaris wirklich angemessen ist.

und warum kleinere firmen heutzutage sas einsetzen sollten - das ist mir nicht klar. aus nostalgie?

wenn es wirklich um die i/o leistung geht, dann bringt die dezidierte xor engine mit puffer echt was. also auch kein einsatzzweck für die software.

das einzige, wo es wirklich sinn macht: für raidarrays, die oft umziehen müssen, also etwa ein raid 5, das man mit nach hause nehmen kann - warum auch immer.

Hardcore ist eher die Dreistigkeit, mit der dieses Zeug vertickt werden soll. Ansonsten ist schon alles gesagt. So bescheuert sind ja auch Kleinunternehmer nicht, daß sie sich jeden Sch....kaufen müssen.
Greetz

Nur für XP oder W2000Pro Anwender interessant, wenn die ihr Windows nicht patchen wollen.
Da bleib ich bei meinem bewährten alten Areca-Controller .....

Kein vernünftiger Unternehmer setzt seine Daten der Kombi Windows+Softraid aus...

Ich beschäftige mich seit einiger Zeit mit dem Produkt, hatte auch regen Emailkontakt mit einem Mitarbeiter und kann nur sagen, dass ich die Meinung meiner Vorposter gar nicht teile. Das produkt hat sehr wohl seine Berächtigung.
derGhostrider...als ob die Controller-Karte für 359Euronen + 49Euro Software soooo viel günstiger wäre als ein vollwertiger Controller der anderen bereits genannten HErsteller.Der 9690SA mit 8 Kanälen kostet ca 430Euro.T

Es geht vielmehr darum, dass die OnBoard Anschlüsse genutzt werden und desswegen nur 49 euro ausgegeben werden muss. Falls aber die 6 Ports ( bei modernen Platinen) nicht reichen kann zusätzlich mit diesen Controllerkarten erweitert werden!
Bezüglich Flexibilität: Die meisten Hardwarelösungen im Bereich von 450 Euro bieten nicht diesen Funktionsumfang! Im Bereich von 700 Euro schauts da schon besser aus! Und wir wollen ja nicht 49 nicht mit 700 gleichsetzten;)
Weiter kann die Software auch mit Linux verwendet werden! Obwohl Windows nicht so schlecht ist wie jeder tut! Ein Freund von mir hat 6 Jahre lang nen Server mit ca. 4TB Speicher (HDD^^) betrieben, wird jetzt gerade auf Windows 2008 umgerüstet und ich sag euch er weiss was er tut und Windows ist ganz ok, wenn man sich auskennt zumindest^^.
Was die Leistung angeht, ok verständlich, XOR Softwrae ist sicher was anderes als Hardware usw.
Aber die Zielgruppe ist ja eher ein Fileserver der als Ablage benutzt wird und man schnell eine Platte auswechselt wenn eine übern Jordan geht.

Und übrigens an die Redaktion hab nichts von AMD Support gelesen ist aber so seit ca 2 Monaten SB600 und SB700 werden unterstützt!

Und Last but not least, wenn du einen Hardwarecontroller verbaust, z.B. 3Com oder was auch immer und er dir nach 7 Jahren Betrieb hops geht, viel Vergnügen bei der Suche nach dem GLEICHEN Kontroller! Ist oft so, dass Arrays von neueren Kontrollern nicht mehr gelesen werden können! Sollte man sich vorher genau anschauen!

hab ich noch vergessen: Schaut euch doch mal den Werdegang der Mitarbeiter an, ich denk mal die wissen schon was sie machen! Aber wer von euch Klugscheissern war wenigstens schon mal auf deren Webseite?

OT: es ist immer wieder amusant, wie viele Menschen über SAchverhalte schreiben über die sie sich nicht auskennen, fällt mir hier in THG oft auf, generell bezogen nicht auf diesen Artikel. Kommt mir vor als wären alle dipl. inf XXX back techn.

@Masta:

Entschuldige bitte, daß Dir Aussagen von jemandem, der in einem Unternehmen mit über 150 Servern im Keller arbeitet und auch für diese teilweise verantwortlich ist, nicht reicht.

4TB ist halb so wild. Und wer einen wichtigen Server SIEBEN Jahre lang betreibt und dann bei einem Ausfall unvorbereitet da steht, der ist auch selbst schuld. Nach 3 Jahren ist ein Server eh abgeschrieben.

Einerseits kann ich mich nicht erinnern, daß bei uns schonmal ein Controller ausgefallen ist, andererseits ist mir von z.B. 3Ware bekannt, daß Festplatten der vorhergehenden Generationen i.d.R. problemlos erkannt werden. Natürlich gibt es immer mal Versionssprünge, wo das nicht klappt, aber dafür gibt es jawohl Backups.
Wer sich NUR auf ein RAID verlässt, der ist einfach nur unprofessionell, um nicht zu sagen: Dämlich.
Ein RAID schützt vor dem Ausfall einer Festplatte. Mehr aber auch nicht. Wer meint, daß ein RAID ein Backup ersetzen kann, der irrt ganz gewaltig.
Und wenn Du schon den Controller als ausfallträchtig hinstellst:
Was ist, wenn Dir das Board abraucht?

Und was hilft Dir eine unendlich lange Feature-Liste, wenn sie nicht genutzt wird?
Normalerweise wird ein Server nach Bedarf angeschafft. Einmal im Betrieb fängt normalerweise kein Admin an wild RAID-Level zu migrieren. Festplatten gibt's für kleines Geld an jeder Ecke hinterhergeworfen. Man peilt Pi*Daumen die zu erwartende Datenmenge an, schlägt nochmal eine zusätzliche Reserve drauf und kauft dafür passend ein. Bei heutigen Plattengrößen und Preisen kann mir keiner Sagen, daß es zuviel verlangt wäre 150Euro für 1,5TB auszugeben.

Außerdem haben Diplom Informatiker oftmals herzlich wenig Ahnung von Computerhardware... Informatik ist die Wissenschaft über automatische, meist mathematisch unterstützte, Methoden zur Datenverarbeitung. Das Wort Computer kommt darin nichteinmal vor!

Und weiter geht's: Auf welchen SERVER-Boards findet man denn bitte die SB600 und SB700? Doch ungefährt auf keinen! Also ist das uninteressant. Wer einen billig-Desktop als Server im Unternehmen betreibt, der hat schonmal etwas falsch verstanden und braucht auch keine Software, die RAID-10n + ORLM unterstützt. Der sollte lieber erstmal einen anständigen Rechner kaufen oder sich überhaupt überlegen, was er da macht.

Wie gesagt: Für kleine Belange reichen doch die onboard Controller. RAID-1, teilweise sogar RAID-5 ist da durchaus möglich. Das ist nicht toll, aber besser als nichts. Wieso also 50USD für etwas ausgeben, was das Mainboard bereits kann?

Und wer wirklich mehr BRAUCHT, der wird jawohl kein Problem haben einen anständigen Controller anzuschaffen.

Das ist nur so eine Lösung für Pfennigfuchser. Also für die Leute, die eine S-Klasse zum Preis eines Dacia Logan haben wollen.
You get what you pay for!


Zudem: Was kann denn bitte der 3Ware/AMCC 9690SA nicht, was dieses Tool kann (und auch nur halbwegs nützlich ist)?
Im Unternehmen wird man hauptsächlich RAID-5 oder RAID-6 für Datenspeicherung antreffen (+HotSpare). So, dann überzeuge mich mal, wieso ich onboard + Software bevorzugen sollte, wenn ich einen 9690SA benutzen könnte.
Ich muß sagen, daß ich mir sogar PRIVAT damals einen 3Ware gekauft habe (2001), der immernoch seinen Dienst verrichtet. Also würde ich auch, egal wie klein mein Unternehmen wäre, auch da einen vernünftigen Server leisten.

Also gehen wir nun davon aus, daß ich einen schönen Server... nehmen wir mal an auf Basis eines Supermicro dual-CPU-Boards, gekauft habe. Oder von mir aus auch einen fertigen von IBM (eSeries wird reichen), DELL oder Fujitsu-Siemens (RS200? RS300?). Mir total egal.
Nun überzeuge mich mal warum ich 49Euro in einen Server investieren sollte für etwas, was eventuell nichtmal den onboard Chipsatz unterstützt oder aber zumindest teilweise ähnliche Funktionalität wie dieser Chipsatz bzw das installierte Betriebssystem bietet und zugleich langsamer ist als ein hardware RAID-Controller.

Da bin ich aber gespannt.

Äh, wer einen FileServer (egal ob mit oder ohne SoftwareRaid) betreibt und dann noch nicht mal eine USV hat, sollte sich generell mal überlegen, was er da tut.

Und btw: Ein echtes Hardwareraid mit einem "richtigen" großen Contoller ist allemal besser als alles, zu was die Software je in der Lage sein wird.

Hier geht es doch wieder um die Geiz ist Geil-Mentalität. Jaja, schön die alte Heizplatte mit dem P4 3GHz auf Sockel 478 aus dem Keller holen und damit die Platten betreiben :-)

Nene, aber die Software hat genauso ein Niveau wie THG seit ca. 2Jahren.

Nichts für ungut

MoS (mit HardwareRaid und USV)

@derGhostrider
das mag ja shcon alles stimmen, ich hab nur gesagt, dass es ein Segment gibt wofür die softwrae berechtigt ist! Ich kauf mir auch keine 5000 Euro Hardware und spar beim Kontroller und dass ein Severboard kein SB700 drauf hat ist mir auch klar, ABER dort liegt ja gar nicht die Zielgruppe, für mich schaut ein kleineres Unternhemen so aus: 10 Clients wo drauf gearbeitet wird und ein Server wo die Daten liegen, wofür brauch ich da ein Hardwareraid? Wenn ich X TB Daten habe und Zugriffszeiten und Datendurchsatz eine wichtige rolle spielen ok, aber für die kleinen Firmen mit 0815 Daten und Anwedungen so waht? für unter 1000 Euros ein Server gebastelt, inkl. Festplatten und die Aufgabe wird erfüllt...

In der kleinen Metallbaubude (Industrie) in der ich arbeite, mit ca. 10 Computerarbeitsplätzen kennt außer mir gar niemand den Begriff RAID. Dort steht ein billiger und mittlerweile auch alter (5 Jahre) Desktop-PC als Fileserver mit 1 Festplatte für BS und alle Files. Jeden Werktag stöbselt der Chef früh seine USB-Platte an und sichert so den Ordner auf dem wir alle arbeiten. Das merkt man sofort und sollte lieber erstmal für 1/4h Kaffee trinken gehen...
Was ich eigentlich sagen (schreiben)wollte ist, das es Firmen gibt mit teuren Servern, die auch echte Server sind und das es Firmen gibt die diese RAID-SW billig in einem Desktop-PC nutzen könn(t)en und es gibt SOGAR Firmen wie die in der ich arbeite.

@masta und checkmate:

Ein Unternehmen mit 10 Mitarbeitern wird pro Monat einen Umsatz von deutlich über 30000Euro haben (ansonsten könnten nichtmal die Gehälter gezahlt werden).
Fehlendes Fachwissen ist schlecht, jedoch keine anständige Begründung dafür, daß die Produktivität des gesamten Unternehmens an der Funktion einer Festplatte hängt.
Das Beispiel von Checkmate wird gar nicht mal solch eine Seltenheit sein. Es wird solange gespart und NICHTS in Computer investiert, bis das Kind in den Brunnen gefallen ist. Sobald die Festplatte abraucht und eine Neubeschaffung dann (aus welchen Gründen auch immer - vielleicht ist einfach mal der Chef für eine Woche im Urlaub) ein paar Tage dauert, dann übersteigen die Ausfallkosten selbst in einem solchen Unternehmen die Anschaffungskosten eines guten Servers bei weitem!

Nehmen wir nur mal den 30kEuro-Umsatz, der bestimmt zu niedrig ist. Pro Woche, also 5 Arbeitstage, wären das rund 7500Euro.
7500Euro Umsatzeinbruch bei gleichbleibenden Kosten, wenn keine konventionalstrafen durch Verzug hinzukommen...

Das sollte jeder schnell im Kopf nachvollziehen können und erkennen, daß es vielleicht sinnvoller ist VOR solch einem Unglück vorzusorgen.


Und für das Beispiel von Masta: Wer keine so hohen Anforderungen hat, der braucht auch nicht diese Software, die solche Anforderungen simulieren kann.

Das ist doch gerade der Haken an der ganzen Sache! Wer es nicht braucht, der kommt mit einem RAID-1 des Chipsatzes gut aus. Der, der es braucht, der ist mit solch einer Lösung falsch beraten und spart am falschen Ende.

Bei 10 Mitarbeitern und einem halbwegs gut laufendem Unternehmen, würde ich persönlich natürlich dafür sorgen, daß es nach Möglichkeit keinen "single-point-of-failure" gibt, der gleich mein ganzes Unternehmen stilllegt.

Vielleicht sollte man das dem Chef auch mal in einer ruhigen Situation nachelegen, da es den eigenen Job sichern kann. Der Risikofaktor ist einfach viel zu hoch.

Außerdem könnte man dann auch gleich eine halbwegs anständige Backup-Strategie vorschlagen - und wenn es nur damit anfängt die USB-Platte durch zwei SATA-Wechsel-Festplatten auszutauschen, die auch abwechselnd für das Backup genutzt werden. Die gewonnene Produktivität der 10Mitarbeiter an nur EINEM Tag ist garantiert finanziell wertvoller als die Anschaffung von solch einem Wechselrahmen und der zwei Festplatten.

Aber das geht mich ja nichts an. Wenn's knallt, dann möchte ich nur niemals hören: "Woher hätte man das wissen sollen?"
Bei verschleißteilen muß man halt damit rechnen, daß etwas kaputt geht. Bohrer werden Stumpf, Acytelen vom Schweißgerät muß nachgefüllt werden, die Elektroden sind irgendwann verbraucht, Schneidstähle in Drehbänken werden Stumpf oder brechen ab... DAS weiß jeder. Bei Computern, in denen auch mechanische Teile werkeln, wird aus irgendeinem Grund das Hirn abgeschaltet und geglaubt, daß jeder Zeit alles immer 100%ig funktioniert. Und wenn's knallt, dann will es keiner gewesen sein.

@ Gosthrider

Du kennst unsere Gehälter nicht, deine Zahlen sind etwas falsch/viel zu hoch angesetzt. Meiner Meinung nach reicht bei uns ein Billig-PC mit 2 Platten im RAID I als Server. Produziert werden kann ja weiter, nur Papierkram (Doku,...) und Programmierungen der Steuerung müssen dann warten. Da bei uns ein Crash durchschnittlich nur aller 5 Jahre passiert, hält es unser Chef für praktikabel zu dem jeweiligen Zeitpunkt neue Hardware zu kaufen und bis zum nächsten Crash zu benutzen. Daten werden ja werktäglich auf eine USB-Platte kopiert/gesichert.
Zum eigentlichen Thema kann ich nichts sagen, nur das bei "uns" offensichtlich beides nicht gebraucht wird, weder Server-Hardware noch RAID-Software...

30000 umsatz für 10 fest angestellte mitarbeiter sind echt nicht viel.

ghostrider hat schon recht.
auch das sichern auf nur eine usb festplatte ist sehr riskant!
überleg mal die rutscht dem chef aus der hand während er sie nach dem pc crash holen will?

zuallererst meine Hochachtung vor Ghostrider, der nicht müde wird hier gegen Windmühlen zu reden.

Dann zu meiner obigen Vermutung: Ich hatte vor einiger Zeit (mehreren Jahren) einen Artikel in der c't gelesen, wie man unter WinXP zusätzliche RAID-Funktionen freischaltet. Seitdem hatte ich das OS in meinem Köpfchen irgendwie als "Raid-1/-5-fähig" abgespeichert. Also: My bad! Aber heutzutage hat ja eh jedes Consumer-Board halbwegs fähige Raid-0/-1/-5/JBOD-Funktionalitäten.

Und dann will ich noch loswerden, dass ich mich eines gewissen Eindrucks nicht verwehren kann... Nämlich, dass "masta" auffällig RaidCore-nah ist. Natürlich kann ich ihm da auch unrecht tun, aber in meinen Ohren klingen seine Worte nicht gerade wie die eines unabhängigen Users.

@anonymerfds:
1. Danke.
2. Hat nicht jeder so seine Vorlieben? ;)  Ich akzeptiere z.B. auch, daß RAIDcore-Controller und diese Software bergeweise Features mitbringen. Hilft mir nur alles nichts, da es nur Softwarebasierte RAID-Lösungen sind. Daher bin ich persönlich nicht gut auf diese Blend-Produkte zu sprechen und würde jeder Zeit 3Ware bevorzugen.
Bei mir steht 3Ware hoch im Kurs und das, obwohl ich mich ganz aktuell (also seit ca 60min) mit einem degraded RAID-5 rumschlagen muß. Aus persönlicher Faulheit (und wegen einer Umstellung der Backup-Strategie) habe ich mein privates Backup in letzter Zeit vernachlässigt. Schwupps, schon bekomme ich die Quittung. Toll. Morgen oder übermorgen sollten die Platten für das regelmäßige Backup eintreffen. Meine DLT-TapeLibrary ist zum Glück noch hier, aber der Backupstand, wie schon gesagt, etwas veraltet.

Bei einem sofortigen Totalverlust würde ich jetzt grob geschätzt 10GB an Daten verlieren, in denen SEHR viel Arbeit steckt.
Dummheit wird eben doch bestraft - nunja, bis jetzt ist es nur eine Warnung... Aber eine der anderen Festplatten hat ZEITGLEICH mit dem Ausfall der ersten angefangen CRC-Fehler auszuspucken und hatte eben einen Timeout, wodurch rund 60GB in andere Verzeichnisse geschoben wurden. (Der MFT hat gelitten). Zum Glück sind die Dateinamen noch in Takt.

Tja, sieht so aus, als wenn ich demnächst mein komplettes RAID in die Tonne treten müsste und eine Neuanschaffung ins Haus steht.

Nach 7 Jahren treuer Dienste (die Platten sind nun über 4 Jahre alt und hatten nur 3 Jahre Garantie), darf das allerdings auch passieren. ist nur leider ein ungünstiger Augenblick, da ich für soetwas gerade überhaupt keine Zeit habe. Andererseits habe ich schon seit ein paar Jahren immer mal wieder mit dem Gedanken gespielt aufzurüsten. Der alte Controller schafft einfach nicht mehr als 175MB/s lesend und nicht mehr als 65MB/s im RAID-5 schreibend. Das können die neuen Controller besser. Ich habe nichtmal viel Daten... ca 320GB insgesamt... aber Du glaubst gar nicht, wie oft der Controller (so wie heute) mir schon den Arsch gerettet hat. :)  Damals habe ich dafür 1250DM (ja, es waren noch DM!) gezahlt. Die haben sich bis heute mehrfach rentiert.

Drück mir die Daumen, daß der Controller noch bis spätestens Montag durchhält, dann habe ich garantiert ein aktuelles Backup.

Und nun darf ich die halbe Nacht damit verbringen noch ein paar Daten zu retten. *grmpf*

@anonymerfds
tust mir unrecht bezüglich raidcore nähe, finde einfach die layerbasierende technologie interessant, sprich für neue sb-controller unterstützung muss nur die so software modifiziert werden, und wem performance nicht so wichtig ist der ist günstig bedient.
dass ein raid 5 system die sicherung nicht ersetzt ist auch klar, vorallem weil platten statistsich gleichzeitig ausfallen ;) , aber ein raid 5 is allemal besser als mein strip, OHNE Sicherungen XD, zu meiner verteidigung ich hab "nur" 1TB an HD Filmen zu "verlieren", wobei die meisten noch auf anderen PCs in einem direct connect netzwerk liegen. ist halt alles eine frage wie wichtig sind die daten, bin ich mit der leistung zufrieden und was kommt auf mich zu, wenn ich mal nen ausfall habe... wichtig an der ganzen geschichte ist doch nur dass man weiss was ein system bietet und was nicht dann kann man nicht böse erwachen...

p.s. hab mcih lang bezüglich HW Controllern umgeschaut, mit dem Adaptec RAID 31205 hab ich geliebeugelt, bis ich dann mal dran gedacht habe, das s ich nicht mal nen PCIe x8 Slot übrig hatte... lol, naja am board hätts dann doch nicht liegen sollen, aber hab das projekt mal auf herbts verschoben...

Wen interessiert noch SW Raid wenns ZFS von Sun gibt?

Frage mich warum die ganzen Spezialisten hier das noch nicht erwaehnt haben ^^

Aber abseits von ZFS halte ich von SW Raid gar nichts. Zieht nur den Rechner runter und speed hat das ganze auch nicht wirklich im vergleich zu ner HW Loesung.
Ich bin jedenfalls mit meinem 3ware zufrieden.

@Ghostrider:
> Ach und nebenbei: Windows Server kann auch RAID-1 und RAID-5... WinXP
> kann wohl (ohne Tricks) nur RAID-0.

Stimmt.

> Davon würde ich prinzipiell aber abraten, wenn es der Chipsatz schon
> kann bzw: Lieber einen Controller kaufen, das erspart Ärger in der
> Zukunft.
Schon mal ein Intel-Chipsatz-Raid auf ein AMD Board umgezogen? Viel Spaß!
Abgesehen davon, dass die Perormance zwischen Chipsatz-RAID und Windows Software RAID ziemlich gleich schlecht ist, gibt es doch ein paar Punkte warum ich das Windows-RAID vorziehe:
* Die meisten Onboard Controller können nur Raid 1 + 0
* Ein Umzug zwischen Verschiedenen Windows-Installation und Versionen ist Problemlos möglich
* Eine Erweiterung mit einem billigen Zusatzcontroller z.B. von Promise ist jederzeit möglich.
* Auch der Mischbetrieb zwischen verschiedenen Controllern stellt kein Problem dar.

Trotzdem ist natürlich ein "anständiger" Hardware-RAID-Controller immer vorzuziehen, wenn genügend Asche da ist...

jo-82> Davon würde ich prinzipiell aber abraten, wenn es der Chipsatz schon > kann bzw: Lieber einen Controller kaufen, das erspart Ärger in der > Zukunft.Schon mal ein Intel-Chipsatz-Raid auf ein AMD Board umgezogen? Viel Spaß!

Hinter einem Doppelpunkt fängt ein neuer Satz an.
Also nochmal für Dich: "Lieber einen Controller kaufen, das erspart Ärger in der Zukunft."

Ich hoffe, daß Du nun den Satz richtig verstanden hast. :) 

Kann schonmal passieren. Wäre das Komma ein Punkt gewesen, dann hättest Du natürlich recht gehabt.

Zitat :

Abgesehen davon, dass die Perormance zwischen Chipsatz-RAID und Windows Software RAID ziemlich gleich schlecht ist,

Nunja, das sollte nur für kleine Lösungen gewählt werden, also z.B. 2 Festplatten RAID-1. Da kommen die Chipsätze gut mit zurecht und sollten nichts ernsthaft begrenzen.

Zitat :

gibt es doch ein paar Punkte warum ich das Windows-RAID vorziehe:* Die meisten Onboard Controller können nur Raid 1 + 0

Reicht ja für diese Verwendung. Zwei 1,5TB Festplatten, RAID-1.
GENAU darum geht es ja.

Und wenn Du den Unterschied von RAID 10 zu RAID 0+1 meintest: Das interessiert die Leute schon gar nicht mehr. Wer ein RAID-10 braucht, der kauft auch einen Controller, oder nicht?

Zitat :

* Ein Umzug zwischen Verschiedenen Windows-Installation und Versionen ist Problemlos möglich

Passiert normalerweise nicht. Zumindest nicht in unserem Unternehmen. Wenn es mal soweit kommt (wie damals beim Umstieg von NT4 Server auf Server 2000 bzw Server 2003), dann deswegen, da ein neuer Server angeschafft wurde. Das passiert entweder, weil die alte Kiste zu lahm war oder das alte Speichersubsystem nicht ausreichend war. In beiden Fällen wird man sich nicht den Stein ans Bein binden und ein veraltetes RAID übernehmen.

Und wenn nur der Wechsel zu einem neuen OS ansteht, z.B. weil alle Server migriert werden, dann ist ein Chipsatz-RAID-Controller sogar "einfacher" zu handhaben als das Softraid unter Windows. Das muß man nämlich erst wieder einrichten.

Zitat :

* Eine Erweiterung mit einem billigen Zusatzcontroller z.B. von Promise ist jederzeit möglich.

Super. Warum nicht gleich Highpoint? Dann kann man auch schon nach dev\nul sichern. Ist ungefähr genau so gut.

Zitat :

* Auch der Mischbetrieb zwischen verschiedenen Controllern stellt kein Problem dar.Trotzdem ist natürlich ein "anständiger" Hardware-RAID-Controller immer vorzuziehen, wenn genügend Asche da ist...

Ich habe mir gestern einen 9690SA-8i für unter 400Euro (inkl. MwSt!) bestellt.
400Euro ist jawohl ein Witz für einen 8-port SAS/SATA-II Controller mit 512MB Cache. Da kann mir kein Unternehmer sagen, daß das nicht im Budget ist - vor allem, wenn onboard Controller nicht ausreichend sind.

Eine professionelle Plattenverwaltung hat nur am Rande was mit RAID zu tun, viel entscheidender ist ein (logical) Volume Manager um Partitionen im Betrieb in der Grösse zu ändern oder auf andere Plattenstapel zu verschieben.

Davon abgesehen, Hardware-RAID ist nur für eins gut: Abstraktion gegenüber dem Betriebssystem. Ob das ein Vor- oder Nachteil ist muß jeder für sich selbst entscheiden, ich kenne einige Fälle von Plattenausfällen bei denen man mit einem Software-RAID noch was retten konnte (Hier: RAID5 mit drei Platten mit einzeln verteilten Lesefehlern, das hat das Software-RAID nicht im geringsten gestört) wo ein Hardware-RAID einfach alle betroffenen Platten sperrt und niemals so gute Tools wie mdadm mitbringt, aus und basta.

@Crass Spektakel:
Verteilte Lesefehler? Was meinst Du damit? Oberflächendefekte auf mehreren Laufwerken?
Gerade durch die Parity können einzelne Fehler wunderbar ausgeglichen werden. Dafür gibt es Background-tasks wie "verify", die einmal wöchentlich laufen. Da werden defekte Parity oder Datenblöcke wieder hergestellt.

Ein Hardware-RAID-Controller kann wesentlich mehr, als Du hier erzählst. Lade Dir mal das Handbuch vom 9690SA runter, da kannst Du noch etwas lernen. (Achtung! über 300 Seiten.)

Mal ganz davon abgesehen, daß Hardware-RAID-Controller bei RAID-5 und RAID-6 die Parity-Berechnungen übernehmen und somit das System entlasten.

Achja, wenn ich die Funktionstabellen der Controller und der hier angepriesenen Software vergleiche, dann muß ich zumindest anmerken, daß einige Funktionen, die AMCC/3Ware Controller der neusten Generation bieten, gar nicht aufgeführt sind. Vermutlich deswegen, da das bei den Controllern als selbstverständlich angesehen wird.
Und bei den anderen Funktionen... nunja... 1n und 10n kann 3Ware nicht, dafür aber RAID-6. SATA zu SAS "Migration" (Also "Cloning" bzw "mirroring" auf Sofwareebene. Für soetwas kann man ein kostenloses und sehr zuverlässiges Tool von MS benutzen: Robocopy. Einfach das SAS-Array einrichten und Daten damit kopieren.)
Alle anderen Funktionen (Cache-Management, Drive & Array Roaming, Staggered Spin-Up, wählbares boot-Array, uvm) kann 3Ware auch und zusätzlich noch mehr.

Das einzige, was übrig bleibt, ist ein Software-RAID über verschiedene billigst-Controller.

Nein, Softwareraid ist nichts verlockendes. Ich sehe da absolut KEINEN Vorteil was die Sicherheit betrifft, sondern nur Nachteile in der Benutzung.
Einzig der Preis ist geringer. "GEIZ-IST-GEIL" ist jedoch nicht alles, was zählt.

wir sind hier eben in einem forum, dass hauptsächlich von privatanwendern genutzt wird ;) 
400€ für einen richtigen raidkontroller hört sich erstmal viel an!
allerdings ist das doch für ein unternehmen, dass täglich auf den server angewiesen ist kein geld ...
und das lässt man sich dann vom fachmann einrichten! oder man beschäfftigt eigene qualifizierte mitarbeiter (größere unternehmen und da stellt sich die frage eh nicht).

software raid im privat bereich? naja kommt für mich nicht in frage!
ich mach rgelmäßig meine backups (System + daten) mit acronis und das wars auch.

Ich hatte als Zielgruppe auch eher die Heimanwender im Auge, und da kenne ich keinen der mal schnell 400 Euro für einen Controller ausgibt, wenn der Rechner gerade mal 700 gekostet hat. Da tuts ein Promise oder Highpoint für 60 Euro auch. Die haben so ziemlich Chipsatzniveau, und von einem Datenverlust bei Einsatz eines bestimmten Controller-Herstellers habe ich bis jetzt auch noch nie was gehöhrt! :rolleyes:

Dann achtet doch auch mal auf den Artikel!

"Instant Business-RAID ohne Hardware" und gleich der Anfang des Fließtextes:
Zitat :
Kleinere und gerade erst gegründete Unternehmen finden sich oft in einer Zwickmühle wieder: Sie brauchen dringend eine Speicherlösung für ihre Anwendung(en) oder mehrere Anwender.

Ende zweiter Absatz:
Zitat :
Junge oder kleinere Unternehmen könnten sich demnächst vielleicht sogar die Anschaffung teurer Hardware gänzlich sparen.


Irgendwie lese ich da nur Unternehmen und Business.

Und wieder zurück zum Privatanwender: Was spricht für den Heimanwender gegen Software von Windows bzw die Chipsatz-RAID-Lösungen? Die gibt es kostenlos und die funktionieren ebenfalls.

Ich wiederhole mich in diesem Fall gern:
Wer eine Funktionalität benötigt, wie sie diese Software bietet, der kauft einen hardware-RAID-Controller. Wer diese Funktionalität nicht braucht, der ist mit den mitgeliefernten Software- oder onboard-RAIDs gut genug bedient und auch zufrieden.

was da dagegen spricht?
also ich lese öfters, dass privatanwender aufgrund von benutzer fehlern (die mir zweifelsohne auch passieren könnten) sich das ganze raid zerhauen und die daten dann erstmal weg sind!
gerade bei dem raid 0 und raid 5 gedöns.


@Nuts:
Und welche Fehler sollen das sein, die bei Verwendung dieser Software nicht auftreten?

RAID-0 ist so oder so Schwachsinn. Das ist höchstens für Temporäre Dateien zu gebrauchen und selbst dann mit vorsicht zu genießen, wenn man diese Dateien auch mal länger dort liegen lässt.
RAID-5 ist hingegen schon gut. Also: "Butter bei die Fische!" Sag, was im Vergleich zu der hier vorgestellten Software bei onboard-RAID schlechter wäre.
Ein RAID-5 ist zudem sicherer als eine einzelne Festplatte, also die bessere Wahl als "gar kein RAID". Wobei ich ein RAID-5 niemals in Software realisieren würde.

@Mesamune:
Lies' Dir vielleicht mal die Kommentare zum Bericht durch. Vielleicht hat sich dann die Bestellung automatisch erledigt. ;) 

Falls Du das schon gemacht haben solltest: Verrate mir bitte, wofür Du diese Software genau einsetzen willst und warum Du Dich für die Software entschieden hast. Ich bin neugierig, was jemanden dazu bringt diese 50USD auszugeben.


---------------

Wie wäre es mit diesem Shop aus Rotterdam (Die Seite ist halb deutsch, halb englisch und hat fragmente auf holländisch zu bieten):
http://www.webconnexxion.com/raid/product_info.php?prod...
(39Euro)

Dürfte wesentlich günstiger sein, als es aus den USA zu importieren (Portokosten sind ja recht unverschämt) und dann beim Zoll nochmal Steuern für die Einfuhr zu bezahlen.

Hi,

für kleinere Unternehmen reicht in der Regel ein Standard PC aus mit einem Raid 1. Bei den heutigen Plattenpreisen kann man da ohne Probleme 1-2TB einbauen und sich als Ersatz direkt nochmal x Platten und das verbaute Mainboard ( event. mit CPU+Ram ) in den Schrank legen. Ist deutlich günstiger als Serverkomponenten zu kaufen und reicht in der Regel vollkommen aus. Dann noch 2 oder mehr externe HDDs die im Wechsel vonZuhause mitgebracht werden.

Ich habe bei mir zuhause den Intel Raid ICH10R in Gebrauch. Mit 2x 640GBWDs. Davon habe ich einen Teil als Raid 1 laufen und den Rest als Raid 0. Auf dem Raid 1 liegen meine EigenenDateien etc. und auf dem Raid 0 ist meine Win Installation und Programme etc. Für den Fall der Fälle liegt auf einer USB Hdd immer ein relativ aktuelles Image der Systemplatte bereit.

@Ghostrider: Danke für den Link.
Ich habe einen Server bei mir daheim der allerlei nicht mehr benötigte Platten unterschiedlicher Größe eingebaut hat damit die nicht Sinnlos im Schrank liegen. Zur Zeit hängen hier 6 Platten am ICH9R und der ist damit voll. Es kommen wohl in nächster Zeit noch einige hinzu, weshalb ich noch ein paar Ports benötige und mit dem Raidcore Controller könnte ich dann ein Raid über alle Platten im System aufbauen. Geschwindigkeit ist hier Nebensache, ich brauche keine 500mb/s lesend da der Server nur als Backupziel für die anderen Rechner im Netzwerk dient.

Wichtig ist mir halt die unterschiedlich großen Platten zu einem Volume zusammenfassen zu können. Raid 5 ist noch wünschenswert damit ich bei Ausfall einer Platte nicht alle Daten erneut kopieren muss.

Soweit ich weiß ist das mit den Windows Boardmitteln nicht möglich, außerdem lassen sich damit keine Volumes vergrößern wenn später noch Platten hinzukommen.

@Masamune:

"allerlei nicht mehr benötigte Platten" klingt nach alten und somit auch relativ kleinen Platten.
Wäre es dann nicht wirtschaftlich und auch auf Hinblick der Ausfallwahrscheinlichkeit sinnvoller 52 Euro in eine brandneue 500GB Festplatte zu investieren? Verscherbel die alten Platten bei eBay (die zahlen erstaunlich gut für alte Platten) und kauf Dir davon noch eine 500er. Vermutlich hast Du damit dann doch sogar schon mehr Platz, als wenn Du stapelweise alte Platten zusammensuchst, von denen Du nur (n-1)*(Kapazität der kleinsten Festplatte) nutzen kannst (RAID-5).

Und wenn Du doch in einen RAIDCore Controller investieren willst, der ja bei 8 Ports auch gute 350Euro kostet, dann frage ich mich, warum Du nicht gleich das Geld in z.B. vier 1TB Platten steckst und diese als RAID Deiner Wahl laufen lässt. Also RAID-5 oder RAID-10 (bzw 0+1).

Gerade als Backup-Ziel würde ich davon abraten wild alte Platten "hauptsache viele" zusammen zu nehmen. Mal abgesehen davon, daß heute jeder über den Stromverbrauch meckert, sind alte Platten nunmal auch genau das: ALT. Die Ausfallwahrscheinlichkeit wird also nicht gerade sinken, wenn sie noch älter werden.
Unter RAID-5 geht dann gar nichts. Eigentlich müsstest Du dann mindestens RAID-5 + HotSpare nehmen oder sogar gleich ein anderes RAID-Level. RAID-6 kann die Software nicht... vielleicht RAID-50? Nunja, das könnte den Rechner natürlich reichlich belasten, aber wenn er sonst nichts zu tun hat...
Und vergiß bloß nicht regelmäßig ein Verify laufen zu lassen. Gerade bei älteren Platten hilft Dir sonst das tollste RAID nicht viel.

Diese "alten" Platten sind bereits 500er Platten... das mag für die meisten nicht wirklich alt sein, aber in meinem Rechner selbst hab ich bereits 1000er Platten drin, also sind die 500er in den Server gewandert.
Konkret geht es um zwei 750er und vier 500er Platten die sich zur Zeit in dem Server befinden. Jetzt hab ich noch zwei weitere 500er die ich gern auch rein nehmen würde. Aber hast schon Recht in anbetracht der Kosten des Controllers kann ich auch gleich die 500er verkaufen und größere nehmen...

... und wenn Du eh schon 350 Euro für einen Raidcore-Controller ausgeben willst, dann leg 50 Euro drauf und nimm einen 9690SA-8i. ;)  Da hast Du dann einen echten Hardware-RAID-Controller und bist nicht darauf angewiesen, daß die Software gerade mal funktioniert.

Nur wenn 8-Ports zu knapp werden, wird es bei den Hardware-RAID-Controllern eine Stufe teurer. Dann würde ich wohl auch zum ARECA ARC-1680ix-16 raten. 16 Ports für ca 700Euronen.

Allerdings würde ich mich, bevor 8-ports mit 1,5TB Festplatten nicht mehr reichen, fragen, was ich löschen kann. Ich finde meine angesammelte Datenmenge von ~320GB schon recht umfangreich. Aber ich lade auch nichts per eDonkey oder so runter oder speicher jede Serie aus dem TV...

Naja Hardware Raid is bei den Anschlüssen die ich angepeilt habe einfach zu teuer und der echte Raid Controller bringt mir keine nennenswerten Vorteile. Geschwindigkeit is egal, ich brauch nur möglichst viele Anschlüsse und Raid 5. Die Möglichkeit das Raid später einfach zu vergrößern is auch noch interessant...
Das nächste Problem bei dem Hardwareraid ist das ich nur Volumes bis 2TB anlegen kann, mehr erkennt das Betriebssystem dann nicht mehr.
Hatte in meinem Server kurzzeitig 4x750GB und hab die mal zu einem Raid 0 zusammengefasst um die Geschwindigkeit zu testen. Das Volume wurde unter Windows nicht angezeigt. Erst als ich zwei Volumes angelegt habe (Dank Matrix Storage des ICH9R kein Thema) gings.
Füg ich diese beiden Volumes im Windows wieder zusammen (spanning) hab ich auch wieder eine Partition mit voller Größe. Beim Software Raid wäre das sowieso gegeben.

Größere Volumes als 2TB gehen aber auch nicht mit der Software! Das ist ein Problem des falschen Betriebssystems und nicht der RAID-Lösung. Sobald ein "Volume" mehr als 2TB an Windows überreicht wird, kann WindowsXP das nicht. Der 9690SA kann Dir aber größere Units automatisch in 2TB-Happen Aufteilen (auto-carving).

Du machst die falschen Annahmen. Es sei denn, daß Du dann auch mit der Software wieder viele kleine Happen basteln willst, die dann Windows selbst wieder aneinanderreihen soll. Das kann Dir die Performance und Datensicherheit gegen null reduzieren. Eine fürchterliche Frickellösung!

Zudem frage ich mich langsam, wozu man derartig viel Speicherplatz braucht, aber diese enormen Datenmengen nicht hinreichend absichert.
Wie erstellst Du überhaupt ein Backup? - achne, das soll dann ja ein Backup ersetzen... Naja, mach Du mal.
Geiz-ist-geil, gelle? Aber nicht meckern, wenn dann irgendetwas schief läuft.

derGhostrider sagte:
@Nuts:
Und welche Fehler sollen das sein, die bei Verwendung dieser Software nicht auftreten?

RAID-0 ist so oder so Schwachsinn. Das ist höchstens für Temporäre Dateien zu gebrauchen und selbst dann mit vorsicht zu genießen, wenn man diese Dateien auch mal länger dort liegen lässt.
RAID-5 ist hingegen schon gut. Also: "Butter bei die Fische!" Sag, was im Vergleich zu der hier vorgestellten Software bei onboard-RAID schlechter wäre.
Ein RAID-5 ist zudem sicherer als eine einzelne Festplatte, also die bessere Wahl als "gar kein RAID". Wobei ich ein RAID-5 niemals in Software realisieren würde.


bei der vorgestelten software sehe ich jetzt keinen vorteil.

ich sehe nur für privatanwender keinen vorteil von software aid 0 oder raid 5.
der vorteil der "datensicherheit" von raid5 wird locker vom risiko die ein raid 5 mit sich bringt (für unerfahrene user) eingeholt. schneller wird da mit 3 platten + ohne puffer auch nichts!
und aid 0 braucht man wozu? genau wenn man nicht weiss wozu braucht man auch keins (so wie ich) ;) 

@Nuts:
Erkläre mir das bitte mal mit dem "Risiko des RAID-5". Ich nutze privat (ok, bin nicht unbedingt unerfahren) seit 2001 RAID-5. Wo ist da bitte das risiko, was die Redundanz aushebeln soll?
Und der Puffer ist für die Geschwindigkeit recht unerheblich. Mein alter Hardware-RAID Controller von 2001 schafft lesend vom RAID-5 locker 165MB/s (4 Festplatten = ~162MB/s, 5 Festplatten bis zu 170MB/s). Der Controller sitzt auf einem 64bit PCI-Bus und hat sein absolutes Limit leider schon bei 180MB/s. Ist halt nicht der neuste. Bei 3 Festplatten skaliert er fast optimal und das mit lächerlichen 6MB Cache, wovon gerade mal 2MB für Datenpuffer übrig sind. Also fast nichts.
Wenn man nun mal an das Jahr 2001 denkt, indem die schnellsten IDE-Festplatten gerade mal 40MB/s schafften, dann ist der genannte Wert schon recht gut. Zumal vor allem viel teurere SCSI-RAID-Controller deutlich langsamer waren. (Habe ich in unserem Unternehmen ausführlich getestet. z.B. Mylex ExtremeRAID und andere LSI RAID Controller.) Sogar im Schreiben, der Schwachstelle von RAID-5, schafft dieser Controller gute 65MB/s.
Ich habe RAID-Controller für einige tausend Mark bzw Euro getestet, die neuer aber langsamer waren, obwohl sie mindestens 128MB RAM (Cache) mitbrachten.

RAID-5 ist kein RAID-0, was die Performance anbetrifft, aber aktuelle onboard-RAID-5 Lösungen, sind doch zumindest schreibend ungefähr so schnell wie eine Platte und können dann im Lesen etwas punkten. Das Hauptaugenmerk sollte dann eben auf die Redundanz gelegt werden.

Wobei ich mich gern wiederhole: Ich würde nie freiwillig ein RAID-5 mit onboard-Mitteln umsetzen. Das ist irgendwie nicht halbes und nichts ganzes.

Also nochmal meine abschließende Frage: Was ist dieses ominöse Risiko eines RAID-5?

@Ghost: Doch man kann größere Volumes als 2TB unter XP nutzen... nur die Ausgangsplatten dürfen nicht größer als 2TB sein.
http://img144.imageshack.us/my.php?image=29tbfw6.png (Span von 32x950GB Platten unter VMware). Man muss beim formatieren nur die Clustergröße hochdrehen.
Genau diese in Häppchen aufteilen und mit Windows wieder zusammenhängen will ich eben nicht.
Wie ich schon geschrieben habe ist das das Backup, nochmal sichern ist einfach nicht drin. Das hat auch nichts mit Geiz zu tun, es ist einfach nicht nötig. Ein Hardware Controller wäre zwar schön ungeizig, bringt mir aber auch keinen Vorteil...
Wozu ich das brauche? Ich sammle TV Serien.... das mag sicher nicht jeder aber andere Leute sammeln auch Briefmarken und das kann ich auch nicht verstehen.

bin kein raid profi aber man liest schon eine menge über zerschossen raids in verbindung mit onboard controller.
beispiel:
BIOS reset und dann anstatt raid wiederherstellen neues raid erstellen ausgewählt?
ein einfacher bluescreen könnte auch ausreichen.

nein das ist ein software raid spezifisches Problem.

backups brauch ich eh (sind wir uns ja einig) und ob ich meine reserve platte jetzt unbenutzt in die schublade lege und mir innerhalb von max. 15min das letzte image wieder vom backup aufspiele oder ein redundates System habe?
bleibt der kapazitätsvorteil von raid5 (dafür rattert auch immer 1 platte mehr) ... und was mach ich wenn beim nächsten mainboardkauf eine andere sb verbaut wurde?
hoffen, dass der sb hersteller das auch bedacht hat (und je nachdem nicht nur von einer zur nächsten generation) ... ;) 

wie gesagt im privat bereich kann ich auf so spielchen gut verzichten.
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