Der große Q6600 Übertaktungs-Guide
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Wie betreibt Ihr Euren Q6600

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Jeder Übertaktung will sinnvoll geplant sein. Aktuelle Intel-CPUs besitzen zwar ein sehr großes Übertaktungspotential, aber gerade beim Q6600 gibt es im Hinblick auf die thermische Belastung Einiges zu bedenken. Generell gilt:

Aktuell gibt es 2 Steppings auf dem Markt, das ältere B3- und das neuere G0-Stepping. Auch wenn man beim Händler explizit das neuere Stepping bestellt hat, in vielen Fällen wurden noch ältere CPUs verschickt. Das kann ich aus eigener Erfahrung leider nur bestätigen. Wenn Ihr also falsch beliefert worden seid, dann könnt Ihr diese Lieferung ruhigen Gewisssens reklamieren. Wer dagegen erst den Neukauf plant, sollte gleich darauf achten, nur das neuere Stepping zu erwerben.
Dieses Stepping ist das ältere von beiden. Die Kerne der CPU entsprechen weitestgehend denen des alten E6600. Die CPU ist mit einer TDP von 105 Watt thermisch wirklich kein Leisetreter. Als Neukauf ist diese CPU zwingend zu vermeiden! Wer bereits im Besitz dieses Steppings ist, wird sich sicher mit etwas weniger begnügen müssen. Aber auch dies ist kein Grund, die CPU zu verfluchen. Ich werde später speziell zwischen beiden Steppings unterscheiden und auch erklären, wie man trotzdem die 3GHz erreichen kann. Wem der Aufwand dafür zu groß ist, der kann sich auch mit einer der Zwischenstufen zufrieden geben.
Absolute Empfehlung. Das G0-Stepping beim Q6600 entspricht technisch der Architektur des E6x50 im G0-Stepping. Einziger Unterschied: der FSB-Takt bleibt bei 266 MHz (anstelle der 333 MHz beim E6x50). Das macht diese CPU für Übertaktungsversuche so interessant. Dieses Stepping ist mit einer TDP von 95 Watt angegeben. Auch die TCase (Temperatur unterm Heatspreader) und TCore (Kerntemperatur) dürfen (theoretisch) mehr als 10 Grad höher sein. Trotz allem sind solche Werte zwingend zu vermeiden. Sonst gibts ein teures Bratferkel.Woran erkennt man nun das G0-Stepping? Ein einfacher Blick auf Verpackung oder CPU reichen bereits, das Zauberwort heisst SLACR:

(Verpackung, gelber Rahmen)

(CPU, gelbe Linie)
Abgesehen von der niedrigeren Leistungsaufnahme, die vor allem aus einer niedrigeren CPU-Spannung resultiert (1,265 gegenüber 1,325 Volt), wurden auch leichte Fehler der Designs behoben. Der G0 ist bei selbem Takt dem B3 leicht überlegen.

Chipset und Hersteller sind natürlich wie immer eine Philosophie. Wer nicht auf ein SLI-System setzt (und das sind die meisten), der sollte generell die aktuellen Intel-Chipsätze bevorzugen. Ich will hier keine Hersteller-Diskussion entfachen, aber es gab zu viele Schwierigkeiten und Inkompatibilitäten mit nVidia-Chipsätzen wie dem 650, 680 SLI im Zusammenspiel mit der Übertaktung eines Q6600, um überhaupt einen Gedanken an die Massentauglichkeit solcher Boards im konreten Einsatzfall zu verschenken. Soweit die neuen Chipsätze von AMD und nVidia ausreichend in der Praxis getestet wurden, werde ich die Auswahl hier natürlich ergänzen. Bis dahin beschränke ich mich auf wirklich nachbausichere und performante Lösungen. Hier geht es im konkreten Fall um einen Q6600 und da sind nun mal aktuell die Intel-Chipsets am einfachsten zu beherrschen.
Empfohlene Chipsets:
P35, X38, P45, X48
Low-Cost oder Spitzenmodell?
Die Auswahl wird sich wohl letztendlich über den Geldbeutel und die Markentreue zu irgendeinem Hersteller entscheiden. Folgende Gesichtpunkte sollten trotzdem für die Auswahl vorrangig eine Rolle spielen:
Ich werde jetzt mit Absicht KEINE Hersteller- oder Boardempfehlung aussprechen. Generell jedoch gilt:
Wichtig:
Immer erst die Hersteller-Seite besuchen und über die Ausstattung, Kompatibilität und die Probleme der Boards informieren. Zunächst erst einmal das Handbuch des gewünschten Boards herunterladen! Das sagt dann oft mehr, als 100 Zeilen Werbetext. Viele Hersteller haben übrigens eigene Foren (Gigabyte, Asus u.a.). Auch dort mal einen Blick reinwerfen!
Ich werde Dinge wie ASRock in diesem Artikel NICHT erwähnen, da ich es, warum auch immer, im Bezug auf den Q6600 für nicht erwähnenswert und relevant halte
Ähnliche Ressourcen
- Der große q6600 übertaktungs-guide - Foren
- Q6600 übertaktungs guide - Foren
- Intel q6600 übertakten guide - Foren
- Übertaktungs guide q6600 - Foren

Ich werde im Detail nur luftgekühlte Systeme beschreiben, da das Thema Wasserkühlung die breite Masse (a) kaum interessieren wird und sich (b) diejenigen, die wissen, worum es da geht, eh meist genug OC-Erfahrung mitbringen.
Prinzipiell gilt wie immer:
Und auch das ist wichtig:
Nachdem wir mittlerweile zig Kühler getestet haben, jedoch ständig neue Produkte auf den den Markt kommen, ist es schwer, eine konkrete Empfehlung abzugeben. Trotzdem möchte ich erst einmal die Marschrichtung vorgeben:
Völlig ungeeignete Kühler:
Es gibt Kühler, bzw. Kühlerformen, die sich definitiv nicht eignen:


Intel Boxed Blue Orb
Bedingt geeignete Kühler:


Freezer 7 Cooler Master
Hyper TX2
Geeignete Kühler


Asus Silent Zerotherm
Knight BTF90
ungeregelt geregelt

CNPS 9700 LED

Thermalright IFX 14, mit Lüfter Xigmatek HDT-S1283
gut bis 3,4 / 3,6 GHz
Kühler-Charts von THG:
(leider nicht sehr umfangreich)

Nachdem wir nun Mainboard und Kühler zusammen haben, geht es an die Wahl des richtigen Gehäuses. Ein Mini-Tower oder einfache Desktop-Gehäuse scheiden definitiv aus.
Breite des Gehäuses
Je breiter, umso besser! Es gilt eine einfache Faustformel:
Breite = Höhe des Lüfters + mindestens 6 cm!
Damit sind automatisch die Einbauhöhe des Boards, der CPU-Sockel und genügend Freiraum für die Luft bzw. für einen optionalen Seitenteillüfter gegeben. Zu Letzterem später mehr.
Tiefe des Gehäuses:
So lang wie möglich! Der Einbau von langen Grafikkarten sollte problemlos möglich sein. Und die Finger will sich ja auch keiner brechen. Die innere Einbautiefe über dem Bord sollte zwischen Rückwand und Metalleinschüben mindestens 35 cm betragen! Hier ja nicht am falschen Ende sparen!
Gehäuselüfter
Ein absolutes Muss sind Front- und Rückseitenlüfter! Aus akkustischen Gründen sollte man sich für langsamdrehende 12 cm Lüfter entscheiden. Seitenteillüfter sind so ein Ding für sich. Tower-Kühler mit Lüfter erzeugen einen horizontalen Luftstrom hin zur Rückwand. Bläst jetzt ein Lüfter von der Seite auf den Kühl-Tower, kommt es zu kontraproduktiven Verwirbelungen! Seitenteillüfter lohnen demnach nur, wenn sie die Luft noch bis VOR den Lüfter des CPU-Kühlers schaffen können (Luftleitsystem aus Plexi bauen!). Ansonsten einfach vergessen. Das Absaugen der Luft ist genauso unsinnig. es stört den Luftrom (Airflow) ebenfalls erheblich.
Netzteillüfter
Niemals das Netzteil in das Lüftungskonzept für die CPU mit einbeziehen! Angesaugte warme Luft treibt die Effizienz des Schaltnetzteils nach unten und verringert dessen Lebensdauer erheblich. Auch wenn es hier gegenteilige Aussagen (z.B. von Herstellern wie Noctua) gibt. Ab 95-105 Watt TDP geht sowas einfach nicht mehr!

Richtig

Falsch
Ansonsten entscheiden Geldbeutel und Ansprüche. Weitere Details wie z.B. Anschlüsse sprengen hier den Rahmen. Unbedingt auf den Formfaktor achten!

Auch hier kann man sich auf keinen eindeutigen Favoriten festlegen, da der Rest der Konfiguration doch sehr unterschiedlich sein kann. Die Erfahrung zeigt, dass ein Markennetzteil mit 480-550 Watt einen übertakteten Q6600 zusammen mit einer 8800 GTS (320, 640, 512) durchaus stabil veträgt, eine 8800 GT oder HD3870 allemal. Aber die Betonung liegt auf Marke - nicht auf Netzteil. Und eine gaaaaanz große Bitte:

Kauft keine China-Böller für 25-40€!
Natürlich muss man alles genau durchrechnen. Wichtig ist, dass das Netzteil mindestens 2 sehr starke 12V-Stränge besitzen muss. Deren Einzelstrom (und damit die Leistung) muss den Anforderungen der CPU bzw der Grafikkarte + Peripherie (z.B. Laufwerke) genügen und auch in der Summe noch die entsprechende Leistung zur Verfügung stellen. Richtwerte sind dabei:
Spannung V (Volt) x Stromstärke A (Ampére) = Leistung W (Watt, bzw. VA - VoltAmpére)
Die Watt-Angaben auf den Netzteilen sind übrigens meist Quark. Hier zählt (a) die in der Summe aller Stränge abgreifbare wirkliche Maximalleistung und (b) die Leistung der Stränge auf 12 Uhr. Wirklich stabil und leise sind in dieser Leistungsklasse nur Netzteile ab ca. 50€. Gehäuse mit eingebauten Netzteilen scheiden da garantiert aus. Netzteil-Tests gibts hier auf THG genug, trotzdem habe auch ich meine Favoriten. Allerdings wirklich nur als unverbindliche Empfehlung und nicht als Dogma oder Kaufbefehl. Man kann quasi bei jedem Hersteller mal den vielzitierten Griff ins Klo machen - aber man muss das Unglück auf der anderen Seite auch keineswegs herausfordern.
Darauf sollte man unbedingt achten:
Da ich hier keine Produktwerbung betreiben möchte, kurz eine Auflistung der Firmen, deren Netzteile ich verbaut habe und die bis heute auch im realen Einsatz keine Probleme bereitet haben:
Generell nicht empfehlenswert sind (auch aus eigener Erfahrung):
Die Preisspanne reicht dabei von knapp über 60 Euro bis über 100 Euro. Auch hier helfen Google, Warentests und Foren weiter. Letztendlich entscheidet wohl auch der Geldbeutel.

Da es sich im Gegensatz zu AMD um einen nicht integrierten Speichercontroller handelt, ist das Übertakten eines Q6600 eigentlich relativ einfach. Wenn man sich ein klein wenig an die Regeln hält und zudem auch weiß, was man da überhaupt macht. Zunächst eine klitzekleine Begriffserklärung. Das ist zwar langweilige Theorie, aber leider notwendig, um das Ganze zu begreifen:
Front Side Bus (FSB)
Der FSB ist die direkte Schnittstelle zwischen dem Prozessor (CPU) und der Northbridge. Je höher die Taktraten, um so höher die Übertragungsgeschwindigkeit.
FSB-Takt
Intel hat einen netten Begriff kreiert: Quad Pumped. Beim Quad Pumped werden Signale bei steigender, fallender und bei bleibender Übertragungs-Flanke übertragen. Dies ergibt theoretisch eine vierfache Übertragungsrate. Ist also der FSB-Takt wie beim Q6600 mit 266 MHz angegeben, so ergibt sich der im Datenblatt beworbene FSB 1066 (266 x 4).
Multiplikator
Je nach CPU-Typ wird intern ein Multiplikator festgelegt, der mit dem FSB-Takt multipliziert die eigentliche Taktfrequenz der CPU ergibt. Bis auf die teuren Extreme-Modelle (QX) ist dieser Multiplikator bei jeder CPU fest und kann NICHT nach oben hin geändert werden. Eine Absenkung wird hingegen z.B automatisch von SpeedStep, einem Stromsparmechanismus vorgenommen, wenn keine Last anliegt. Dazu später mehr
CPU-Takt
Der CPU-Takt ergibt sich aus dem FSB-Takt (z.B. 266 MHz) und dem sogenannten Multiplikator (z.B. 9). Daraus ergibt sich beim Q6600 eigentlich ein Standardtakt von 266 MHz x 9, also 2,4 GHz.
So. Jetzt wissen wir also, dass FSB-Takt x Multiplikator den CPU-Takt ergeben. Da wir den Multiplikator NICHT anheben können, müssen wir den Umweg über den FSB-Takt gehen. Klingt logisch, ist es auch. Doch Stop! Auch der RAM-Takt ist vom FSB-Takt abhängig! Ganz so einfach geht es also doch nicht. Schade. Aber auch hier gibt es Abhilfe. Je nach Board und BIOS stehen uns mehrere Optionen zur Verfügung.
Um Irrungen und Wirrungen vorzubeugen:
DDR2 800 taktet intern natürlich mit 400 MHz. Double-rated mit 2 mulipliziert ergibt das dann auch die in der Bezeichnung aufgeführten 800 MHz (aus der Sichtweise der Marketingstrategen). Viele Mainboardhersteller (z.B. auch Gigabyte) beziehen sich in der Angabe der Teiler neuerdings auf diesen Wert. Darüber hinaus wird in den verschiedenen BIOSen die Angabe von FSB-Takt (also den standardmäßigen 266 MHz) und dem (hier zutreffenden) FSB 1066 unterschiedlich gehandhandhabt.
Gehen wir also mal systematisch vor, um allen, egal welches Board oder BIOS, ein wenig Klarheit zu verschaffen:
Schritt 1: FSB-Takt oder FSB?
Im BIOS sucht man die Einstellung des CPU-Taktes. Je nach Hersteller und BIOS wird entweder die exakte Taktfrequenz oder der gewertete FSB eingegeben. Im konkreten Fall heißt das:
Entweder steht da 266 (FSB-Takt) oder 1066 (Rated FSB).
Um hier einen einheitlichen Bezug herzustellen, rechne ich generell mit der tatsächlichen Taktfrequenz (FSB-Takt) und nicht dem FSB! Wer also im BIOS nur den FSB von 1066 sieht, der teilt das Ganze einfach durch 4:
Schritt 2: RAM-Teiler oder Multiplikator?
Die gleichen Irrungen und Wirrungen gibts bei der Einstellung der RAM-Teiler. Hier gibt es, je nach Hersteller und BIOS, den selben Kladderadatsch mit den nachfolgenden 3 Möglichkeiten. Ein erster Blick ins BIOS verschafft Euch den Überblick, mit welcher der üblichen Varianten Ihr es überhaupt zu tun habt:

BIOS-Variante A

Beschreibung:
Das Board zeigt anhand der intern fest abgespeicherten möglichen Teiler nur den resultierenden Takt des RAMs an (double-rated). Im BIOS liest man deswegen in der Auswahl z.B. DDR2 667, DDR2 800 usw. Die interne Rechnung nimmt das Board selbst vor und zeigt in der Auswahl bereits das mögliche Ergebnis an.
Beispiel:

(Asus P5K)
Zutreffende Spalte für Einstellung beim OC:


BIOS-Variante B

Beschreibung:
Das Board bezieht sich auf dem gewerteten RAM-Takt, also z.B. DDR2 667 oder DDR2 800 und bietet als "Multiplikator" einen Wert an, der sich auf den FSB-Takt (also die 266 MHz) bezieht. Die Auswahl bietet dann eine Zahl an wie z.B. 2, 2.4, 2.5, 3 usw. Daraus ergibt sich folgerichtig im Umkehrschluss: FSB-Takt 266 x "Teiler" 3 = RAM-Takt 800 (double rated bei DDR2). Diese Rechnung ist übrigens auch die Ausgangsgrundlage meiner im Folgenden aufgestellten Tabellen beim Übertakten
Beispiel:

(Gigabyte P35-DSx)
Zutreffende Spalte für Einstellung beim OC:


BIOS-Variante C

Beschreibung:
Das Board bezieht sich auf den tatsächlichen RAM-Takt (400 MHz bei DDR2 800) und nicht auf den gewerteten (800 Mhz). Das BIOS bietet keinen Zahlenwert oder resultierenden Takt, sondern ein Nenner/Teiler Verhältnis an. In der Liste stehen dann z.B. 1:1 (bzw. 1/1):
Beispiel:

(Abit IP35 Pro)
Hier muss leider gerechnet werden: FSB-Takt / RAM Takt = Teilerverhältnis
• bei DDR2 800:
266 MHz FSB-Takt / 400 MHz RAM-Takt = 1:1.50 (2:3)
333 MHz FSB-Takt / 400 MHz RAM-Takt = 1:1.20 (5:6)
400 MHz FSB-Takt / 400 MHz RAM-Takt = 1:1.00
• bei DDR2 667:
266 MHz FSB-Takt / 333 MHz RAM-Takt = 1:1.25 (4:5)
333 MHz FSB-Takt / 333 MHz RAM-Takt = 1:1.00
Zutreffende Spalte für Einstellung beim OC:

Gerade oder ungerade?
Der RAM arbeitet am effektivsten, wenn er mit dem Teilerverhältnis von 1:1 (FSB-Takt:RAM-Takt) angebunden wird. Hier betrachtet man den realen RAM-Takt (also z.B. 400 MHz) beim DDR2 800.
Was sind SpeedStep und EIST/C1E?
Wird keine CPU-Leistung benötigt, werden der CPU-Takt und damit gleichzeitig auch die Spannung heruntergeregelt. So wird beim Q6600 der Multiplikator auf den Wert 6 herunter gefahren. Womit sich in diesem Fall ein CPU-Takt von 1,6 GHz (266 x 6), statt der originalen 2,4 GHz (299 x 9) ergibt.
Wer also auf 3 GHz übertaktet und im Leerlauf ohne Prozessorlast statt der erwarteten 3 GHz (333 x 9) nur 2 GHz (333 x 6) ausliest und sich dann wundert - es handelt sich nicht um einen Fehler, sondern um ein Stromspar-Feature!
Es ist jetzt müßig, dies alles theoretisch bis ins Detail auszwalzen - die Zielgruppe liest es eh nicht. Wichtig ist, dass Ihr die Zusammenhänge zwischen FSB-Takt * Multipkator = CPU-Takt und den RAM-Einstellungen ja nach verwendetem BIOS begriffen habt. Auch wenn mich OC-Freaks ob der Simplifizierung gern verprügeln würden - mehr muß man eigentlich gar nicht wissen. Oder doch?
Wir machen die Verwirrung komplett: der FSB Strap und noch ein Teiler
Den FSB Strap gibts auch nur auf Intel-Boards. Je nach Hersteller und Ausführung wird das entweder komplett automatisch gehandhabt, oder dem Anwender optional auch zum Ändern freigestellt. Was ist nun eigentlich der Strap? Man muss sich das einfach wie wie ein Getriebe vorstellen. Denn auch die Northbridge ist getaktet. Hebt man den FSB-Takt an, wird auch der NB-Takt mit angehoben. Das geht bis zu einem gewissen Maße gut, dann wird in den nächsthöheren Gang geschaltet, d.h. ein neuer Teiler bzw. geänderte Timings sorgen dafür, dass die NB nicht zu hoch getaktet wird.
Jetzt übertakten wir den Q6600, ausgehend vom Originaltakt mit 266 Mhz, langsam bis 332 Mhz FSB-Takt. Die gesamte Leistung (und logischerweise auch der Speicherdurchsatz) steigen kontinuierlich mit an. Genauso wie der Northbridge-Takt. Bei genau 333Mhz, also 3 GHz CPU-Takt, aber sinkt plötzlich der NB Takt und die gesamten Timings werden schlechter. Je nach Board und Qualität kann es (muss aber nicht) zu schlechteren Speicherdurchsätzen kommen, da das Board in den nächsten Strap gewechselt ist.
Jetzt kommen wir auch zu einem Phänomen, was man gern als FSB-Wall bezeichnet. Das ist nichts Mystisches, sondern lediglich ein aus der obigen Darstellung resultierendes Szenario. Vor allem alte nForce-Boards lassen den Q6600 bei ca. 2,8 GHz verrecken. Hier ist einfach das Board instabil geworden, bevor es bei 333 Mhz in den nächsten Strap wechseln kann. Hier sollte man einfach mal, soweit es manuell möglich ist, bereits ab 300 MHz in den 333er-Strap wechseln und hoffen, dass die Kombination dann mit entschärfteren Timings wieder läuft!
Merke:
Am Strap nur drehen, wenn das Board instabil wird oder man im umgekehrten Fall höheren Speicherdurchsatz anstrebt. Auf manchen Boards ist die Auswahl des Strap bereits über die manuelle Auswahl eines der möglichen RAM-Teiler geregelt, solange die Strap-Funktion auf <auto> steht. In diesem Fall bringt eine manuelle Festlegung des Strap nur eine kleinere Auswahl möglicher Teiler bzw. der resultierenden RAM-Taktfrequenzen (je nach BIOS-Typ). Man muss also testen, ob es im konkreten Fall auf dem jeweiligen Board was bringt, oder eben auch nicht.

Um letztendlich alle Komponenten im Griff zu haben und um die CPU nicht zu grillen, benötigen wir zunächst noch ein paar Programme, die uns die Kerntemperatur und die CPU-Daten auslesen, sowie richtig Stress verbreiten, damit sich die Temperaturmessung auch wirklich lohnt. Hier sollte die englische Sprache allerdings keine Hürde darstellen.
CoreTemp
Dieses Programm liest die Kerntemperatur der CPU aus. Ohne dieses Hilfsmittel geht wirklich nichts. Dabei gilt: alles unter 60° unter Volllast liegt im grünen Bereich:

DownloadCPU-Z
Dieses Programm liest die wichtigsten Daten der CPU, des RAM und des restlichen Systems aus:

DownloadPrime95
Dieses Programm ist das ideale Hardware-Stress-Tool für CPU und RAM. Der Q6600 wird auf Grund des großen Caches am zweckmäßigsten mit der ersten Option "small FFTs" getestet. Alle 4 Threads müssen beim Austesten mindestens 30 Minuten stabil laufen. Ein abschließender Test kann durchaus auch einmal 1 Tag laufen um sicherzustellen, dass auch wirklich alles stabil bleibt:

Download 
Die hier aufgeführten Werte sollen als Vergleich und Anhaltspunkt zu den weiteren Übertaktungsvarianten dienen. Im übrigen werde ich mich beim RAM nur auf DDR2 667 und DDR2 800 beziehen, da wohl weit über 90% der Anwender diesen RAM nutzen. Die Unterschiede vor allem beim DDR2 800 zum sehr viel teureren 1066er RAM sind im praktischen Betrieb eher marginal.
1. BIOS-Einstellungen

FSB-Takt Multiplikator FSB CPU-Takt
266 MHz x 9 1066 2,44 GHz

2. RAM-Einstellungen

DDR2 667 667 MHz 2,0 1:1.25 (4:5)
DDR2 800 800 MHz 3,0 1:1.50 (2:3)

4. RAM-Benchmarks



Hier wird nicht die CPU übertaktet, sondern dern FSB-Takt angehoben. Dies kommt in erster Linie den Speicherzugriffen zu Gute.
Vorteil:
Etwas höhere Gesamtperformance ohne Anhebung des CPU-Taktes. Dieses Tuning kann man sogar mit dem Boxed-Kühler beim B3-Stepping wagen. Der FSB1600 beschleunigt Speicherzugriffe immens.
Nachteil
Da der manuell festgelegte Multiplikator mit dem Faktor 6 gleichzeitig dem niedrigsten möglichen entspricht, hat Speedstep als Energiesparfunktion schlechte Karten. Runtertakten mit Hilfe des Multiplikators geht also nicht.
Aufgabenstellung
Da viele Boards die Spannung der CPU (VCore) anhand des gewählten FSB-Taktes automatisch anheben, sollte hier nach Überprüfung manuell nachgebessert werden. Das G0-Stepping kommt mit weniger als 1,265 Volt aus, beim B3 sind es weniger als 1,325.
1. BIOS-Einstellungen

FSB-Takt Multiplikator FSB CPU-Takt
400 MHz x 6 1600 2,40 GHz

2. RAM-Einstellungen

DDR2 800 800 MHz 2,0 1:1

3. Benchmarks


Die erste Stufe des Übertaktens. Geeignet für B3- und G0-Stepping. Diese Stufe empfiehlt sich für Neueinsteiger zum langsamen Herantasten. Im Endeffekt ist diese Stufe eigentlich für fast alle aktuellen Anforderungen und Spiele bereits ausreichend. Die Leistung übertrifft bereits leicht den wesentlich teureren Q6700!
Vorteil:
Dieses Tuning kann man sogar mit dem Boxed-Kühler beim B0-Stepping wagen. Der FSB1333 beschleunigt Speicherzugriffe ebenfalls.
Nachteil:
Eigentlich keiner.
Aufgabenstellung
1. BIOS-Einstellungen

FSB-Takt Multiplikator FSB CPU-Takt
333 MHz x 8 1333 2,68 GHz

2. RAM-Einstellungen

DDR2 667 667 MHz 2,0 1:1.00
DDR2 800 800 MHz 2,4 1:1.20 (5:6)
DDR2 800 833 MHz (OC) 2,5 1:1.25 (4:5)

3. Benchmarks



Die zweite Stufe des Übertaktens. Geeignet für B3- und G0-Stepping. Der hohe FSB in Verbindung mit 2,8 GHz CPU-Takt sorgt bereits für exzellente Leistungen und ist bei den meisten CPUs auch noch ohne Anhebung der VCore möglich.
Vorteil:
Dieses Tuning kann man sogar mit dem Boxed-Kühler beim B0-Stepping wagen, das B3 erfordert bereits an dieser Stelle einen güten CPU-Kühler. . Der FSB1600 beschleunigt Speicherzugriffe erheblich.
Nachteil:
Der niedrige Multi von 7 ermöglicht kaum große Auswirkungen von Speedstep. Aber wer übertaktet, wird kaum zum Sparen antreten.
Aufgabenstellung
1. BIOS-Einstellungen

FSB-Takt Multiplikator FSB CPU-Takt
400 MHz x 7 1600 2,80 GHz

2. RAM-Einstellungen

DDR2 800 800 MHz 2,0 1:1

3. Benchmarks



Geeignet für B3- und G0-Stepping. Trotz etwas niedrigerem FSB-Takt ist diese Variante schneller als FSB 1600 und 2,8 GHz. Was beweist, dass der FSB die CPU noch nicht limitiert und der etwas höhere Takt sich spürbar bemerkbar macht. Der Ausreißer beim CPUMark ist unerklärlich. Ich habs mehrmals gegen getestet - die Zahl steht.
Vorteil:
Dieses Tuning kann man sogar mit dem Boxed-Kühler beim B0-Stepping wagen. Der etwas höhere FSB beschleunigt Speicherzugriffe ebenfalls. Beim B3-Stepping wirds schon recht warm, ein Freezer 7 war da schon knapp unterm Limit von 60° im Prime-Test. Beim G0-Stepping reicht er noch locker. Der Boxed ging auch noch beim G0. Nur der B3 benötigt bereits hier einen guten Kühler.
Nachteil:
Ebenfalls keiner
Aufgabenstellung
1. BIOS-Einstellungen

FSB-Takt Multiplikator FSB CPU-Takt
320 MHz x 9 1280 2,88 GHz

2. RAM-Einstellungen

DDR2 667 667 MHz 2,0 1:1.00
DDR2 800 800 MHz 2,5 1:1.25 (4:5)

3. Benchmarks



Geeignet für das G0-Stepping und nur bedingt auch für B3. Beim CPUMark das gleiche hohe Ergebnis.
Hier an dieser Stelle scheiden sich übrigens die Geister: Wer bisher ohne (bzw. ohne nennenswerte) VCore-Anhebung gekommen ist - Gratulation! Es ist KEINE Montags-CPU. Und es bestünde sogar noch eine Option auf mehr.
Vorteil:
Das B3-Stepping erreicht hier mit Luftkühlung die Grenze des amateurgerechten Übertaktens. Beim G0 sollte es easy angehen - allerdings limitieren hier bereits 650i und 680i Chipsets von nVidia. Vielleicht gibts ja mal ein BIOS-Update.
Nachteil:
Hohe Temperaturentwicklung beim B3-Stepping. Teilweise bereits VCore-Erhöhung beim G0 notwendig.
Aufgabenstellung
1. BIOS-Einstellungen

FSB-Takt Multiplikator FSB CPU-Takt
333 MHz x 9 1333 2,997 GHz (3 GHz)

2. RAM-Einstellungen

DDR2 667 667 MHz 2,0 1:1.00
DDR2 800 800 MHz 2,4 1:1.20 (5:6)
DDR2 800 833 MHz (OC) 2,5 1:1.25 (4:5)

3. Benchmarks



Diese Variante ist ohne Wasserkühlung für das alte B3-Stepping sinnfrei. Auch beim G0-Stepping bewegen wir uns bereits in Regionen, wo ohne sehr gute Kühlung und eine maßvolle Spannungsanhebung NICHTS mehr stabil geht. Wer keinen Hochleistungskühler besitzt, der sollte dieses Experiment bitte nicht versuchen - es lohnt nicht. Kerntemperaturen vom mehr als 60° unter Last sind auf die Dauer schädlich.
Alles, was ab 3 GHz beginnt, ist nicht ganz ohne. Ihr tut dies auf eigene Gefahr! Und nicht vergessen. Nicht die CPU ist schuld, wenn es nicht klappt. Dafür wurde der Q6600 nun mal nicht verkauft. Also: nichts erzwingen
Aufgabenstellung
1. BIOS-Einstellungen

FSB-Takt Multiplikator FSB CPU-Takt
400 MHz x 8 1600 3,20 GHz

2. RAM-Einstellungen

DDR2 800 800 MHz 2,0 1:1

3. Benchmarks


So hi ich hab mal eine frage und wollt wissen ob du mir dabei helfen könntest denn ich ich wollt mir von hier http://www.snogard.de/ denn kühler besorgen da es bei mir um die ecke ist.So und jetzt wollt ich wissen welchen von den angebotenen Kühlern ich nehmen soll und wie viel Ghz ich wohl damit ca. hinbekommen kann.Ach ja ich hab übrigens folgendes gehäuse.Und das G0 stepping vom Q6600
Aplus Monolize CS
Netzteil Watt: KEIN NT
Bauart: ATX
Gehäusematerial: Stahl/Kunstoff-Acryl Front
Einbauschacht 5.25": 5
Einbauschacht 3.5" extern: 1
Einbauschacht 3.5" intern: 7
Externe Anschlüsse: Front USB, FireWire, Audio
Vorderseite: 2x USB 2.0, FireWire, Kopfhörer, Mikrofon, Power, Reset Button
Rückseite: PCI Slots, ATX Blende
Lüfter: 2 (2x 250mm)
Abmessungen (BxHxT): 240mm x 545mm x 600mm
Gewicht: 11.8kg
Zubehör: Schrauben
Farbe: schwarz
Besonderheiten: zwei gigantische Seitenlüfter mit blauer Beleuchtung in der Seitenwand (regel und abschaltbar), Schnellverriegelungssystem
Würde mich sehr über eine antwort freuen.
Aplus Monolize CS
Netzteil Watt: KEIN NT
Bauart: ATX
Gehäusematerial: Stahl/Kunstoff-Acryl Front
Einbauschacht 5.25": 5
Einbauschacht 3.5" extern: 1
Einbauschacht 3.5" intern: 7
Externe Anschlüsse: Front USB, FireWire, Audio
Vorderseite: 2x USB 2.0, FireWire, Kopfhörer, Mikrofon, Power, Reset Button
Rückseite: PCI Slots, ATX Blende
Lüfter: 2 (2x 250mm)
Abmessungen (BxHxT): 240mm x 545mm x 600mm
Gewicht: 11.8kg
Zubehör: Schrauben
Farbe: schwarz
Besonderheiten: zwei gigantische Seitenlüfter mit blauer Beleuchtung in der Seitenwand (regel und abschaltbar), Schnellverriegelungssystem
Würde mich sehr über eine antwort freuen.
Mensch, Super-Guide.... ich find's toll, dass du die Sachen von der Pike auf erklärt hast.
Eine Kategorie scheint mir aber eindeutig zu fehlen, und das ist die Auswahl des Arbeitsspeichers. Der Arbeitsspeicher wird ja bei einer FSB-Erhöhung auch übertaktet, wenn ich das richtig verstanden habe. Wäre klasse, wenn du noch eine Sektion zum Thema Speicher machen könntest. Aber stress' dich nicht zu sehr... so viel Monitor ist nicht gut für die Augen.
@micha-Intel: Da sind doch Benchmark-Tabellen für die beiden Konfigurationen. Soweit ich das erkenne, sind 3 GHz mit FSB1333 schneller als 2,8 mit 1600.
Aetius
Eine Kategorie scheint mir aber eindeutig zu fehlen, und das ist die Auswahl des Arbeitsspeichers. Der Arbeitsspeicher wird ja bei einer FSB-Erhöhung auch übertaktet, wenn ich das richtig verstanden habe. Wäre klasse, wenn du noch eine Sektion zum Thema Speicher machen könntest. Aber stress' dich nicht zu sehr... so viel Monitor ist nicht gut für die Augen.
@micha-Intel: Da sind doch Benchmark-Tabellen für die beiden Konfigurationen. Soweit ich das erkenne, sind 3 GHz mit FSB1333 schneller als 2,8 mit 1600.
Aetius
bilder!
ja genau...genau sowas brauche ich noch...*g*
jungs helft ihm..erst recht wenn jemand einen abit ip35 hat
ansonsten sage ich jetzt schonmal danke an FormatC!
danke für die mühe und arbeit die du dir machst!
finde diesen Guide ja mal total klasse!
eigentlich hatte ich ja nicht wirklich vor meinen pc zu übertakten!
weil...ja weil ich null ahnung habe wenns um sowas geht...und ich einfach angst hatte einen falschen fehler zu machen
aber ich glaube mit dieser anleitung kann sogar ich was mit anfangen!
vorallem mit den ganzen bildern...*hihi* ich liebe bilder *g*
was ich genial finde ist deine erklärung mit dem airflow...da habe ich sicher nochmal eine frage an dich...aber nun warte ich erstmal ab was da noch kommt!
habe ja schon seit tagen geschaut und auf deinen Guide gewartet...dachte zwar schon das ich das sicher nicht verstehen werde...aber was ich bis jetzt hier gelesen habe ist ja echt super beschrieben...soviele antworten auf meine fragen die ich hatte!
jungs wenn ihr so weiter macht mit den Guides ..dann werdet ihr bald keinem mehr helfen müssen *g* da wird ja keiner mehr fragen stellen
einfach genial *daumen hoch*
ja genau...genau sowas brauche ich noch...*g*
jungs helft ihm..erst recht wenn jemand einen abit ip35 hat
ansonsten sage ich jetzt schonmal danke an FormatC!
danke für die mühe und arbeit die du dir machst!
finde diesen Guide ja mal total klasse!
eigentlich hatte ich ja nicht wirklich vor meinen pc zu übertakten!
weil...ja weil ich null ahnung habe wenns um sowas geht...und ich einfach angst hatte einen falschen fehler zu machen
aber ich glaube mit dieser anleitung kann sogar ich was mit anfangen!
vorallem mit den ganzen bildern...*hihi* ich liebe bilder *g*
was ich genial finde ist deine erklärung mit dem airflow...da habe ich sicher nochmal eine frage an dich...aber nun warte ich erstmal ab was da noch kommt!
habe ja schon seit tagen geschaut und auf deinen Guide gewartet...dachte zwar schon das ich das sicher nicht verstehen werde...aber was ich bis jetzt hier gelesen habe ist ja echt super beschrieben...soviele antworten auf meine fragen die ich hatte!
jungs wenn ihr so weiter macht mit den Guides ..dann werdet ihr bald keinem mehr helfen müssen *g* da wird ja keiner mehr fragen stellen
einfach genial *daumen hoch*
Super gemacht FormatC :-)
@ Aetius
Der RAM Takt muss nicht automatisch mit hochgehen, man kann durch den RAM-Teiler auch immer dafür sorgen das er nicht über seinen eigenen Takt hinhaus geht, manchmal ist er dann eben drunter. Man braucht daher nicht unbedingt megateuren RAM nur weil man den FSB etc. hochschraubt :-)
@ Aetius
Der RAM Takt muss nicht automatisch mit hochgehen, man kann durch den RAM-Teiler auch immer dafür sorgen das er nicht über seinen eigenen Takt hinhaus geht, manchmal ist er dann eben drunter. Man braucht daher nicht unbedingt megateuren RAM nur weil man den FSB etc. hochschraubt :-)
@micha_intel:
Der höhere FSB-Takt macht sich erst jenseit der 3 GHz Marke wirklich bemerkbar.
Zitat :
...Wenn man aufmerksam auf die Ergebnisse schaut, dann wird man auch feststellen können, dass selbst bei bis zu 20% mehr möglichem Speicherdurchsatz keine und nur geringe Auswirkungen auf die einzelnen Programme zu messen sind. Und es reicht in einigen Fällen sogar DDR2 667...Der höhere FSB-Takt macht sich erst jenseit der 3 GHz Marke wirklich bemerkbar.
Möchte nochmal auf meine Frage aufmerksam machen.
Bei 2,8 Ghz und 1600 FSB sind die Speicherdurchsätze besser.
Bei 3,0 Ghz und 1333 FSB sind die restliche Benchmarks besser.
Wenn ich vor allem im Windows tätig bin, viele Sachen gleichzeitig mache, viele Programme im Hintergrund laufen..
bringen mir dann die besseren Speicherdurchsätze des 1600 FSBs oder habe ich mehr von den 3 Ghz ?
Mit welcher Einstellung von den beiden fahre ich also im WIN-Betrieb besser ??
Bei 2,8 Ghz und 1600 FSB sind die Speicherdurchsätze besser.
Bei 3,0 Ghz und 1333 FSB sind die restliche Benchmarks besser.
Wenn ich vor allem im Windows tätig bin, viele Sachen gleichzeitig mache, viele Programme im Hintergrund laufen..
bringen mir dann die besseren Speicherdurchsätze des 1600 FSBs oder habe ich mehr von den 3 Ghz ?
Mit welcher Einstellung von den beiden fahre ich also im WIN-Betrieb besser ??
Moin
Mist, jetzt habe ich einen neuen Thread aufgemacht, und mir sagt ein User, du hast einen Guide geschrieben ... selfpwnd nennt man das.
Naja, ich habe vor, mir zukünftig einen Q6600 zuzulegen, G0 Stepping und Thermalright IFX-14 Kühler. Nun sagst du in deinem Guide, DDR800 RAM reicht, wenn man den Prozessor auf 400FSB laufen lässt und den Teiler auf 1:2 einstellt.
Was aber, wenn der Prozessor 400FSB nicht mitmacht? Deine Rechnung ist FSBx4/2. Also 400x4=1600/2=800FSB RAM.
Wenn ich jetzt 356*4=1424/2=712 FSB RAM rechne, reicht auch DDR800. Die nächste Stufe wäre 356*4/1,5=950FSB RAM. Allerdings ist der Teiler ungünstig, richtig?
Mal angenommen, FSB400 mag der Prozessor ohne V-Core Anhebung nicht und ich müsste den FSB runtersetzen, ist die Performance mit einem ungeraden Teiler wirklich so viel schlechter?
Mist, jetzt habe ich einen neuen Thread aufgemacht, und mir sagt ein User, du hast einen Guide geschrieben ... selfpwnd nennt man das.
Naja, ich habe vor, mir zukünftig einen Q6600 zuzulegen, G0 Stepping und Thermalright IFX-14 Kühler. Nun sagst du in deinem Guide, DDR800 RAM reicht, wenn man den Prozessor auf 400FSB laufen lässt und den Teiler auf 1:2 einstellt.
Was aber, wenn der Prozessor 400FSB nicht mitmacht? Deine Rechnung ist FSBx4/2. Also 400x4=1600/2=800FSB RAM.
Wenn ich jetzt 356*4=1424/2=712 FSB RAM rechne, reicht auch DDR800. Die nächste Stufe wäre 356*4/1,5=950FSB RAM. Allerdings ist der Teiler ungünstig, richtig?
Mal angenommen, FSB400 mag der Prozessor ohne V-Core Anhebung nicht und ich müsste den FSB runtersetzen, ist die Performance mit einem ungeraden Teiler wirklich so viel schlechter?
Hallo zusammen!
also mein Problem ist sobald ich im BIOS den FSB verändert habe und mit f10 gespeichert,
bootet er ja neu jedoch wenn ich dann gleich nochmals ins BIOS gehe ist es wider auf standart..
alles andere kann ich ändern.
war viel am googeln doch fand nichts ausser das manche boards ein jumper haben der das als schutz blockiert in der manual steht davon nichts... BIOS auch schon geflasht..
kaufte extra n neuen Lüfter und dann kann ich nich mal übertakten
also büüüüdde ich glaub an das forum
habe:
Q6600
Asus P5N–E SLI
Nvidia 8500GT
3 GB RAM
Win XP SP 3
also mein Problem ist sobald ich im BIOS den FSB verändert habe und mit f10 gespeichert,
bootet er ja neu jedoch wenn ich dann gleich nochmals ins BIOS gehe ist es wider auf standart..
alles andere kann ich ändern.
war viel am googeln doch fand nichts ausser das manche boards ein jumper haben der das als schutz blockiert in der manual steht davon nichts... BIOS auch schon geflasht..
kaufte extra n neuen Lüfter und dann kann ich nich mal übertakten
also büüüüdde ich glaub an das forum
habe:
Q6600
Asus P5N–E SLI
Nvidia 8500GT
3 GB RAM
Win XP SP 3
Mal ein Frage an dich, FormatC:
Was soll an den LC-Power Netzteilen so schlecht sein? Ich frage deshalb, weil ich, mein Bruder und ein Kollege von mir auch LC-Power Netzteile haben und das ohne jegliche Probleme.
1. waren die günstig. Das hierhabe ich und der Kollege:
http://www.caseking.de/shop/catalog/Netzteile/LC-Power/...
hat bei nem Laden bei mir um die Ecke nur 33€ gekostet.
Das hat mein Bruder:
http://www.caseking.de/shop/catalog/Netzteile/LC-Power/...
und hat nur 38€ gekostet...
2. sind die sehr leise, nicht wie du gesagt hast erst ab 50€ bekommt man gute und leise Netzteile...
3. laufen alle beide Netzteile shr stabil und gehen auch bei Übertaktungen nicht down!
Von daher kann ich deine negative Meinung zu LC-Power nicht nachvollziehen.
Was soll an den LC-Power Netzteilen so schlecht sein? Ich frage deshalb, weil ich, mein Bruder und ein Kollege von mir auch LC-Power Netzteile haben und das ohne jegliche Probleme.
1. waren die günstig. Das hierhabe ich und der Kollege:
http://www.caseking.de/shop/catalog/Netzteile/LC-Power/...
hat bei nem Laden bei mir um die Ecke nur 33€ gekostet.
Das hat mein Bruder:
http://www.caseking.de/shop/catalog/Netzteile/LC-Power/...
und hat nur 38€ gekostet...
2. sind die sehr leise, nicht wie du gesagt hast erst ab 50€ bekommt man gute und leise Netzteile...
3. laufen alle beide Netzteile shr stabil und gehen auch bei Übertaktungen nicht down!
Von daher kann ich deine negative Meinung zu LC-Power nicht nachvollziehen.
@lpfan-marc:
Erstens habe ich ausdrücklich geschrieben, dass ich generell keinerlei verbindliche Produktempfehlungen gebe und zweitens sind diese Netzteile meist weder effizient noch auf dem technischen Ist-Stand. Ansonsten empfehle ich Dir die einschlägigen Dauertests verschiedenster Produkte und nicht die Kritiken auf den Seiten der Reseller. Die 50€ beziehen sich übrigens auf den durchschnittlichen Verkaufspreis (in deinem Falle also noch zuzüglich Versand). Ich habe mittlerweile einige dieser Teile in verschiedenen Systemen ersetzen dürfen. Vergleiche mal selbst:
Dein "550 Watt" Netzteil:
# 12 Volt I: 16 A
# 12 Volt II: 18 A
Normales 400 Watt (!) Markennetzteil (Enermax):
# 12 Volt I: 22 A
# 12 Volt II: 22 A
Normales 500 Watt (!) Markennetzteil (BeQuit):
# 12 Volt I: 32 A
# 12 Volt II: 32 A
Dein 550 Watt-Netzteil wird bei einer sehr leistungshungrigen Grafikkarte abkippen, das 400 Watt-Netzteil nicht.
@screeneyes:
Deinstalliere mal eventuell mit installierte Softwareübertaktungssoftware (AI NOS und dergleichen).
@DHAmoKK:
FSB-Takt, nicht FSB. Also 400 MHz FSB-Takt x 2 = 800 Mhz (rated DDR2). Der Rated-FSB interessiert hier überhaupt niemanden. Ich hab den Abschnitt zu den RAM-Teilern im Guide mal etwas erweitert.
Erstens habe ich ausdrücklich geschrieben, dass ich generell keinerlei verbindliche Produktempfehlungen gebe und zweitens sind diese Netzteile meist weder effizient noch auf dem technischen Ist-Stand. Ansonsten empfehle ich Dir die einschlägigen Dauertests verschiedenster Produkte und nicht die Kritiken auf den Seiten der Reseller. Die 50€ beziehen sich übrigens auf den durchschnittlichen Verkaufspreis (in deinem Falle also noch zuzüglich Versand). Ich habe mittlerweile einige dieser Teile in verschiedenen Systemen ersetzen dürfen. Vergleiche mal selbst:
Dein "550 Watt" Netzteil:
# 12 Volt I: 16 A
# 12 Volt II: 18 A
Normales 400 Watt (!) Markennetzteil (Enermax):
# 12 Volt I: 22 A
# 12 Volt II: 22 A
Normales 500 Watt (!) Markennetzteil (BeQuit):
# 12 Volt I: 32 A
# 12 Volt II: 32 A
Dein 550 Watt-Netzteil wird bei einer sehr leistungshungrigen Grafikkarte abkippen, das 400 Watt-Netzteil nicht.
@screeneyes:
Deinstalliere mal eventuell mit installierte Softwareübertaktungssoftware (AI NOS und dergleichen).
@DHAmoKK:
FSB-Takt, nicht FSB. Also 400 MHz FSB-Takt x 2 = 800 Mhz (rated DDR2). Der Rated-FSB interessiert hier überhaupt niemanden. Ich hab den Abschnitt zu den RAM-Teilern im Guide mal etwas erweitert.
Deine Angaben zu den "Normalen 400/500 Watt Markennetzteilen" sind ja mal der absolute Oberquark. Ich habe mich mal umgeschaut und bei allen Netzteilen (vor allem auch deine achso geliebten BeQuiet/Enermax-Nt) haben gerade mal 12VI 20A und 12VII 20A und allerhöchstens 25A auf einer der beiden Leitungen. Dabei kosten die auch noch mindestens das doppelte... nein danke, nur für den Name extra bezahlen... also bitte!
Beispiele:
http://www.caseking.de/shop/catalog/Netzteile/Be-Quiet/...
12VI 14A
12VII 16A
...
http://www.caseking.de/shop/catalog/Netzteile/Enermax/E...
hier sinds gerade mal 20A (und nicht wie du gesagt hast immer so 22A) auf beiden Leitungen und das Ding kostet mehr als das Doppelte als meins omg
http://www.caseking.de/shop/catalog/Netzteile/Be-Quiet/...
12VI 18A
12VII 25A
nichts mit 32A auf beiden 12V Leitungen...
Beispiele:
http://www.caseking.de/shop/catalog/Netzteile/Be-Quiet/...
12VI 14A
12VII 16A
...
http://www.caseking.de/shop/catalog/Netzteile/Enermax/E...
hier sinds gerade mal 20A (und nicht wie du gesagt hast immer so 22A) auf beiden Leitungen und das Ding kostet mehr als das Doppelte als meins omg
http://www.caseking.de/shop/catalog/Netzteile/Be-Quiet/...
12VI 18A
12VII 25A
nichts mit 32A auf beiden 12V Leitungen...
Zitat :
Deine Angaben zu den "Normalen 400/500 Watt Markennetzteilen" sind ja mal der absolute Oberquark.Ja? Ok, ich präzisiere mal anhand der Herstellerseiten, da Caseking alles schreibt, nur keine verlässlichen Angaben:
Enermax 400 Watt
2 x 20 A auf der 12-Volt Schiene, insgesamt 360 Watt combined. Macht insgesamt 30 A auf beiden Strängen, aber jeder Strang ist dabei einzeln bis zu 20 A belastbar. Somit läuft damit sogar schon eine 8800GTX. Erstaunt?
Enermax 525 Watt
2 x 25 A auf der 12-Volt Schiene, insgesamt 480 Watt combined. Macht insgesamt 40 A auf beiden Strängen, aber jeder Strang ist dabei einzeln bis zu 25 A belastbar. Reicht für 2 x 8800 GTS 512 im SLI.
LC-Power gibt auf seiner Homepage interessanterweise gar keine Leistungsdaten an: LC6550 V2.0 - 550W
Und ansonsten habe ich noch eine Bitte:
Hier gehts um den Q6600 und nicht irgendwelche Netzteile. Ich habe nicht die Absicht, Deine Hardware schlecht zu machen. Aber beim Neukauf eines Netzteiles für einen PC, den man Übertakten möchte und dessen CPU auch schon mal über 115 Watt ziehen kann, lege ich vor allem Wert auf stabile Spannungen. Das ist nun mal eine bekannte Tatsache, die man nicht an den puren Rohdaten eines NT, sondern nur in Tests erkennen kann. Eine Tatsache, die sich aber auch nicht wegdiskutieren lässt. Dropping unter Last macht diese Teile für ein seriöses Übertakten quasi unbeherrschbar.
Gut, dann habe ich dich falsch verstanden. Tut mir leid, dass ich da etwas roh reagiert habe. Ich bin aber trotz alledem mit meinem Netzteil bisher sehr zufrieden. Schließlich habe ich z.B. auch noch zwei 7900 GS im SLI dranhängen und einiges andres Zeug.
Aber das wird zu viel Off Topic
----------------------------------------------------------------------------
Zurück zum Thread:
Ich habe dir noch gar nicht gesagt, wie gut ich diesen Thread finde @FormatC. Der Guide ist leicht verständlich geschrieben; so kann auch jeder Anfänger was damit anfangen. Er ist sehr übersichtlich gestaltet. Da könnte ich mir eine Scheibe von abschneiden (ich will mich jetzt net runtermachen, aber so übersichtlich hab ich das net hinbekommen^^). Du hast dir da ja echt eine Heidenarbeit gemacht. Ich dachte schon, ich hätte viel gemacht bei meinem Thread, aber das hier... ^^
Also alles in allem...Respekt!
MfG
Aber das wird zu viel Off Topic
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Zurück zum Thread:
Ich habe dir noch gar nicht gesagt, wie gut ich diesen Thread finde @FormatC. Der Guide ist leicht verständlich geschrieben; so kann auch jeder Anfänger was damit anfangen. Er ist sehr übersichtlich gestaltet. Da könnte ich mir eine Scheibe von abschneiden (ich will mich jetzt net runtermachen, aber so übersichtlich hab ich das net hinbekommen^^). Du hast dir da ja echt eine Heidenarbeit gemacht. Ich dachte schon, ich hätte viel gemacht bei meinem Thread, aber das hier... ^^
Also alles in allem...Respekt!
MfG
Ich finde es im Allgemeinen gut, wenn User, die hier lesen, auch mal selbst was schreiben. Das Problem ist ja, dass man immer und immer wieder die selben Antworten geben muss, weil es die betreffenden Threads nach unten drückt bzw. manche nichtmal wissen, dass es eine Suchfunktion gibt. Man kann sich auch an die Mods wenden, um das eine oder andere anzupinnen, damit es der Nachwelt erhalten bleibt
Ein klein wenig Eigennutz steckt allerdings auch dahinter - ich bekomme diesbezüglich weniger Mails und PNs. Ich hoffe mal, nach 1 Jahr hat sich der Einsatz zeichenmäßig amortisiert
Ein klein wenig Eigennutz steckt allerdings auch dahinter - ich bekomme diesbezüglich weniger Mails und PNs. Ich hoffe mal, nach 1 Jahr hat sich der Einsatz zeichenmäßig amortisiert
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