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Probleme mit DynDNS und RealVNC - 2 Rechner von aussen ansprechen

Letzte Antwort: in Rund ums Netzwerk: LAN, WLAN & Sicherheit

Hallo allerseits...

ich benutze die Kombination DynDNS und RealVNC seit langem um auf meinen Rechner von ausserhalb zuzugreifen. Jetzt wollte auch gerne auf meinen Zweitrechner in der Form zugreifen. Daher habe ich mir bei DynDNS einen zweiten Account besorgt, den DynDNS-Updater eingerichtet, und dachte das funktioniert...aber war nichts. Egal mit welchem Account ich per RealVNC-Viewer zugreifen will, ich komme immer nur auf den gleichen Rechner - also 2 Namen, ein Rechner.

Habe ich etwas falsch gemacht? Oder geht das generell nicht?

Besten dank

Lapje
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Portforwarding sollte dann ja korrekt eingestellt sein.

Hast du die Verbindungstest vor (also im Haus) oder hinter (Proxy oder sonstwas) dem Router probiert, wenn ich es so vor dem Router probiere bekomme ich keine Verbindung, von außerhalb bzw. hinter einem Proxy macht das allerdings keine Probleme.

Meinte, wenn du noch hinter dem Router hängst, also z.B. zu Hause an einem der PCs und dann auf den anderen zugreifen willst, das es dann nicht geht, aber von außerhalb also Büro oder ähnliches sollte es gehen.


Sind deine IPs der Rechner denn fest, denn normalerweise bekommen die eine von Router zugewiesen je nachdem welcher PC erst an war, ich würde das über die Mac-Addresse regeln.

Deine beiden Rechner haben vom Internet aus gesehen die gleiche IP-Adresse und wenn Du vnc nicht weiter konfiguriert hast, dann wartet es auch auf dem gleichen Port auf eingehende Verbindungen. Du versuchst also mit gleicher IP-Adresse und gleicher Portnummer auf zwei verschiedene Rechner zuzugreifen, etwas was nicht funktionieren kann. da Du keine zwei verschiedene oeffentliche IP-Adressen zuweisen kannst, muss Dein Router die Rechnerunterscheidung generell anhand der Portnummern vornehmen. Das passiert auch schon jetzt ganz automatisch (vgl. triggered port forwarding fuer von innen aufgebaute Verbindungen).

Um von aussen auf die verschiedenen Rechner zugreifen zu koennen, kannst Du also nicht die IP-Adresse als Unterscheidungsmerkmal nutzen, da darueber nur Dein Router erreicht wird, der die Paeckchen normalerweise wie oben beschieben an die Rechner weiterleitet. Ports sind so etwas wie eine Wohnungsnummern (anstelle von Namensschildchen an der Tuer). Bei einer eingehenden Verbindung weiss weder der Router noch der Rechner, was mit dem Paket passieren soll, so es nicht am Port eines laufenden Services ankommt (Serverport: ftp, web, ssh, vnc, ...).

  • Richte auf dem zweiten Rechner einen anderen Port ein, auf dem der vnc-Server auf eingehende Verbindungen warten soll.
  • Fuer diesen Port richtest Du dann eine weitere Portweiterleitung auf Deinem Router zur lokalen IP-Adresse dieses zweiten Rechners ein.
    Beachte: Die Rechner brauchen dafuer natuerlich festgelegte lokale IP-Adressen. Das kann man manuell festlegen oder evtl, wie schon oben geschrieben wurde, den Router ueber die MAC-Adressen der Netzwerkschnittstellen machen lassen.

    @toudoku

    ich weiß nicht ob Du das richtig verstanden hast (oder ich habe mich blöd ausgedrückt..;-) ), die Weiterleitungs-IP ist im Router eingeben...für den einen Account (Rechner) habe ich z.B. 192.168.1.4 und für den anderen 192.168.1.6, zudem habe ich beide über verschiedene DynDNS-Accounts laufen (z.B. abc@dyndns.org und xyz@dyndns.org)...eigentlich müsste die Auflösung des Accountes doch funktionieren. Intern geht das ja auch. Oder habe ich da einen Denkfehler....

    Beispieleinstellungen:
    Startport = Endport = 5900 forward to 192.168.1.4
    Startport = Endport = 5910 forward to 192.168.1.6
    "forward to" koennte auch als "Server IP Address" bezeichnet sein, je nach Routermodell.
    Dann sagst Du noch dem vnc auf 192.168.1.6, dass er auf Port 5910 lauschen soll und nicht auf dem Standardport 5900. Dem sich von aussen verbindenden vnc-Client muss man dann natuerlich auch je nach Zielrechner eine andere Zielportnummer vorgeben.

    p.s. Eingangs- und Ausgangsport habe ich nur der Einfachheit und Konsistenz halber identisch gewaehlt. Tatsaechlich muessen nur die aeusseren Ports verschieden sein, da ja nur die aeussere, d.h. oeffentliche, IP-Adresse identisch ist, also nur dort verschiedene Portnummern zur Unterscheidung gesetzt werden muessen. Die Anfrage des Clients von aussen muss natuerlich genauso an verschiedene Ports gerichtet sein. (s.o.)

    Wenn der Router allgemein alle Pakete nur an einen internen Rechner weiterleiten wuerde, dann muessten die anderen Rechner ziemliche Probleme mit ihrer Internetverbindung haben. ;)  Falls der Router aber beim manuell eingerichteten Portforwarding nur einen Zielrechner akzeptiert und die anderen Angaben ignoriert, dann kann er einfach kein Portforwarding.

    So schraeg der Fehler klingt, ich habe (u.a.) ein Modell von Sumitomo Electric Networks, welches angeblich sogar fuer den professionellen Einsatz geeignet sein soll, und genau diesen Firmwarefehler aufweist noch zu Hause stehen. Der Hersteller hat das immer bestritten, bis dann klammheimlich eine neue Firmware zum Update bereitstand. Das dies wohl ein fuer Firmen normales Verhalten ist, sieht man ja jetzt gerade wieder an Seagate.

    Das funktioniert leider nicht...habe im Router unter "Virtueller Server" den Port 5801 und 5901 an 192.168.1.6 umgeleitet, beim RealVNC-Server auch die Ports umgestellt, aber man kann trotzdem nicht drauf zugreifen. Kann das vielleicht sein weil ich beim RealVNC-Viewer die Ports nicht einstellen kann? Das er immer auf 5800 und 5900 zugreifen will?

    Welche Einstellungen hast Du bei der Software wo vorgenommen? VNC unterscheidet die Ports nicht als Ports sondern ueber verschiedene Displaynummern. Du musst also beim Server den Display setzen und beim Client als Zieladresse du.dyndns.org:1 angeben.

    Ich habs jetz anders gemacht:

    Hab mir von TeamViewer den Host-Server installiert..das klappt ohne Probleme, keine Portfreigabe usw...ach die Browser-Unterstützung funktioniert wunderbar...

    Aber trotzdem danke für die ganze Mühe die ihr euch gemacht habt...

    Lapje
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