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Die VID bei Intel-CPUs - Mythos oder Stunde der Wahrheit?

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a b K Overclocking
14. Mai 2008 13:11:37



Da sich die Fragen in letzter Zeit häufen und immer wieder Unklarheiten über VID, VCore und die angezeigte CPU-Spannung in den einzelnen Lastzuständen zu Tage treten, soll dieser Thread als theoretische Grundlage dienen, um dieses "Mysterium" zu beseitigen. Es ist ein klein wenig graue Theorie - aber wissenswert genug, um auch mal so etwas sorgfältig durchzulesen. Wer einen Intel wirklich professionell übertakten möchte, der kommt am Wissen um die einzelnen Begriffe nicht vorbei!

In diesem Sinne erstmal einen Dank an 7oby für die Inspiration und an all die Fragenden für den letzten Anstoß, endlich mal die Schreibfaulheit zu überwinden. Als weitere Quellen darf ich entsprechende Veröffentlichungen von Intel selbst, einschlägige Posts in anderen Technikforen (z.B. anandtech.com) und diverse Gespräche im engeren Kreise nennen, ohne dabei die Gewähr auf absolute Richtigkeit oder Vollständigkeit übernehmen zu können. Dazu ist das Thema viel zu komplex und nicht nur aufs Übertakten beschränkt.


Die 4 größten Mißverständnisse rund ums Übertakten

Wer stand noch nie vor der Frage, welche Spannung nun denn die richtige sei? Und warum das Board was anderes anzeigt, als "fest" eingestellt wurde und warum ist dieses wiederum weder mit dem identisch, was als VID ausgelesen werden kann, noch mit dem, was unter Last oder im Idle mit den entsprechenden Tools ermittelt wurde? Fragen über Fragen. Und Begriffe wie "VDrooping" machen schnell die Runde und tragen zur weiteren Verunsicherung bei. Oft genug sucht man die Fehler auf den Boards, schimpft über miese Spannungswandler und vergisst dabei die wahren Ursachen.

  • Falsch: Gute Boards halten unter Last die im BIOS "fest" eingestellte Spannung exakt ein
  • Falsch: VDrooping als Spannungsabfall unter Last wird allein vom "miesen" Mainboard verschuldet
  • Falsch: Speedstep, EIST/C1 müssen für ein stabiles OC unbedingt deaktiviert werden
  • Falsch: Eine eingestellte VCore unterhalb der von Hersteller festgelegten VID ist besonders gut für die CPU.


    Die einzelnen Spannungen im Überblick

    Zunächst mal eine kleine Übersicht, welche Spannungen im Folgenden abgehandelt werden. Man kann dem Diagramm bereits die wichtigsten Informationen entnehmen:


    Betrachten wir zunächst den Unterschied der im BIOS "fest eingestellten" Versorgungsspannung (Spannungsvorgabe) und den real messbaren Versorgungsspannungen im Last- oder Idle-Betrieb. Die im Schema erkennbare Charakteristik (Maximum Negative Overshoot, Full Load Voltage, VDrop, Idle Load Voltage, Offset, Peak) spiegelt die Verhältnisse laut Intels Power-Design-Spezifikation wieder und ist eine wichtige Grundlage für das stabile Arbeiten der CPU. Daran ist erst einmal nicht zu rütteln. Sicher könnte man hier noch weiter ins Detail der Spannungsreglung (VRM) abgleiten, aber das soll an dieser Stelle erst mal reichen. Fast alle aktuellen Boards sind ausreichend, um die derzeit verwendeten CPUs richtig zu betreiben.

    Was ist VDroop und warum zeigen Everest und CPU-Z weniger an als ich manuell eingestellt habe?

    Fließt ein großer Strom durch die CPU, dann erwärmt sich diese. Wird die CPU wärmer, leitet sie noch mehr. Womit dann bei konstant anliegender Spannung ja noch mehr Strom fließen würde (Prinzip des TNC-Widerstandes). Die Kernspannung selbst kommt aus einer konstantstromquellenähnlichen Versorgung mit einem sehr niedrigen Innenwiderstand, d.h. die Ausgangsspannung würde also im obigen Fall nicht absinken, wie es im Normalfall sonst passieren würde. Das heißt im Umkehrschluss, dass nachgeholfen werden muss, damit die Spannung dann in einem gewissen Rahmen unter Last absinkt um eine Selbstzerstörung durch das Aufschaukeln zu verhindern. Und genau diese Technik nennt man Drooping.

    Dehalb gibt es diese Vorgabe, bei welcher Spannung die CPU unter Last gerade noch stabil lauffähig ist. Das Ganze ist also mehr oder weniger ein Toleranz-Fenster für die Kernspannung nach unten hin, damit der gerade genannte Effekt nicht eintritt. Die Differenz zwischen der VID und der Idle-Spannung nennt man VOffset und die Differenz zwischen Idle- und Volllastspannung VDroop.

    Merke:
    Die Versorgungsspannung, die im BIOS eingestellt wird, stellt also nur den absoluten Spitzenwert (Peak) dar und spiegelt deswegen nur bedingt die eigentlichen Spannungsverhältnisse im laufenden Betrieb wieder. Solange die CPU innerhalb der Spezifikationen arbeitet, kann diese Spannung nie exakt als gleicher Meßwert erreicht werden! Die messbaren Werte liegen im Betrieb immer niedriger! VDroop ist die (völlig normale) Spannungsdifferenz zwischen Volllast und Leerlauf und kein Merkmal für eine schlechten Hauptplatine, sondern sogar notwendig!



    Was ist nun die VID (Voltage Identification Definition) bzw. wie kommt diese zustande?

    Was ist die VID nun genau?
    Unter VID (Voltage Identification Definition) versteht man die Spannungsvorgabe als Standardwert für einen stabilen Betrieb, die vom Hersteller in jeder CPU fest gespeichert ist und exakt die Produktionsqualität wiederspiegelt. Die VID definiert dabei stets die Maximalspannung (Vpeak), die anliegen darf und nicht Spannung(en) in den jeweiligen Lastzuständen (siehe Schema 1). Diese Vorgabe ist bedingt durch die Unterschiede zwischen den einzelnen CPUs, die bei der Herstellung nicht zu vermeiden sind (z.B. Qualität des Wafers). Das Board leitet davon automatisch die Versorgungspannung (Vcc) ab, die man landläufig als auch manuell einstellbare CPU-Spannung oder VCore bezeichnet. Innerhalb dieser Festlegung gibts natürlich wiederum Abweichungen (z.B. Position des Chips auf dem Wafer, innen = besser), so dass man die VID zwar als Richtwert nehmen kann, im konkreten Fall aber jede CPU erst einmal wirklich austesten sollte.

    Wie wird die VID festgelegt?
    Die benötigte VID (U) ergibt sich einerseits aus der für die CPU vorgegebenen maximalen Verlustleistung in Watt (W = U x I) und dem inneren elektrischen Widerstand (R) der CPU unter Vollast, der für den fließenden Strom (I) verantwortlich ist:

    Sie wird deswegen so festgelegt, dass die CPU im Produkt von Spannung und Strom nicht mehr Watt umsetzt, als der Hersteller für dieses Modell als Wert angibt (z.B. 95 Watt beim Q6600). Ok, die Definition der TDP funktioniert schon ein wenig anders, aber vereinfacht wollen wir diese Rechnung mal so stehen lassen, da es für das Verständnis völlig reicht.

    Was sagt die VID über die Qualität der CPU aus?
    Auch wenn sich die Geister gern streiten: eine niedrige VID spiegelt meist eine schlechtere elektrische Güte der CPU wieder. Je niedriger der Widerstand ist, um so mehr Strom fließt und umso niedriger kann/muss die VID gewählt werden, damit das Produkt aus Spannung und Strom den Watt-Vorgaben entspricht. Eine niedrige VID ermöglicht jedoch in fast allen Fällen ein besseres OC-Verhalten bzw. OC-Potenzial der betreffenden CPU auch wenn andere Stimmen meinen, eine niedrige VID zeuge eher von zu hohen Leckströmen.

    Was bedeutet eine niedrige VID für mich beim OC?
    Meist das bessere OC-Potential. Nötige Spannungserhöhungen zum Stabilisieren der CPU bei hohem Takt fallen oft geringer aus bzw. zeigen mehr Wirkung. Nachteilig ist der hohe fließende Strom, der sich durch eine hohe Wärmeabgabe bemerkbar macht.

    Was bedeutet eine hohe VID für mich beim OC?
    Mit etwas Pech ein geringeres OC-Potential. Nötige Spannungserhöhungen zum Stabilisieren der CPU bei hohem Takt fallen meist größer aus bzw. zeigen gar keine Wirkung. Diese CPUs sind jedoch oft kühler und im nicht übertakteten Zustand selbst mit dem Boxed-Kühler noch relativ kühl zu betreiben.

    Und was passiert beim Übertakten?
    Zunächst ist es eigentlich egal, wovon die CPU nun beim OC kaputt geht - bei der zu hohen Spannung einer CPU mit höher VID oder den großen Strömen, die bei CPUs mit niedrigerer VID fließen. Schädlich ist auf Dauer beides, wenn man das nötige Maß und Fingerspitzengefühl beim OC vermissen lässt.

    Wie lese ich die VID meiner CPU aus?
    Die aktuelle VID lässt sich mit dem kostenlosen Tool CoreTemp bestens auslesen:

    Ganz praktikable VID beim Q6600. Diese CPU könnte durchaus die 3,6 GHz im Dauerbetrieb überleben und die 4 GHz-Marke (ansatzweise) knacken. 3,8 GHz zumindest sind schon mal locker drin. Gute Kühlung vorausgesetzt.

    Wie lese ich die Spannungen für Full Load und Idle aus aus?
    Am Besten mit dem ebenfalls kostenlosen Tool CPU-Z, welches noch viele andere nützlichen Informationen ausspuckt:

    Reale Spannung der CPU unter Vollast bei einer VID von ca 1,3 Volt. Diese CPU wird wohl kaum höher als 3,2 GHz zu übertakten sein und ist bei 3 GHz schon relativ nahe am Limit. Sowas bezeichnet der Laie dann gern mal als Montags-CPU. Auch wenn das arme Stück Silizium gar nichts dafür kann und man das so nicht verallgemeinern kann. Schließlich sind die CPUs für den Normaltakt ausgelegt. OC ist ein freiwilliges "Feature" und nicht einklagbar ;) 
    Im Übrigen bestätigen Ausnahmen die Regel, so dass ein Versuch zunächst immer erst einmal Aufschluss über das wahre Potential der CPU geben sollte.

    Merke:
    Je geringer die VID innerhalb der Unter- und Obergrenzen einer CPU liegt, umso niedriger ist die elektrische Güte und um so größer allerdings auch die Wahrscheinlichkeit für gute OC-Ergebnisse. Eine niedrige VID bedeutet jedoch generell mehr Stromfluss, so dass besser gekühlt werden muss als bei einer hohen VID. Für normales OC ist eine mittlere VID die günstigste Voraussetzung. Jede CPU kann allerdings aus diesem Schema ausbrechen, es lohnt also immer, die Grenzen auszutesten. Die jeweilige VID liest man am Besten mit CoreTemp aus



    Zwangsweises Undervolten durch zu niedrige VCore

    Jetzt wollen wir mal überprüfen, wie das System reagiert, wenn wir VOffset durch manuelle Falscheingabe quasi entfernen:

    Wie wir sehen können, überschreitet das System immer dann den als maximal zulässige Spannung für die CPU festgelegten Wert, wenn von Vollast auf Idle gewechselt wird. Die CPU läuft außerhalb der Spezifikationen und wird vor allem bei Lastwechseln instabil. Dieses Fehlverhalten ist in der Regel auch nicht ohne Weiteres erkennbar, da die meisten nur das Volllast-Szenario mit Everest testen. Ein derart negativ beeinflusstes Einschwingverhalten äußert sich meist in unerklärlichen Leistungseinbußen im realen Anwendungsalltag und selbst noch beim 3DMark06. Darüber hinaus wird die gesamte Spannungsreglung im Ernstfall übermäßig belastet und keineswegs Leistung gespart!

    Manche teurere Boards erlauben darüber hinaus auch noch die Festlegung der Ober- und Untergrenzen der Spannungen für Vollast bzw. Idle, so dass sich am Schluss VDrop und Offest quasi manuell gegen Null schrauben lassen. Trauriges Ergebnis derartiger Einsparversuche ist dann leider oft genug eine defekte Hauptplatine mit gegrillten Spannungsreglern. Mehr dazu (da es den Rahmen des Notwendigen sprengt) findet Ihr auch in diesem englischsprachigen Artikel, dem ich auch die obigen Diagramme entnommen habe.

    Merke:
    Es bringt also definitiv NICHTS, als VCore manuell und auf Krampf einen Wert einzustellen, der viel niedriger als die vom Hersteller festgelegte VID ist, bloß weil am CPU-Kühler gespart wurde und man sehnlichst hofft, noch ein paar Grad rauszuquetschen!



    Wann muss die VCore im BIOS manuell geändert werden?

    Eine manuelle Eingabe ist nur dann sinnvoll, wenn:

    Die CPU befindet sich trotz OC noch im Leistungsfenster
    Der FSB-Takt wurde angehoben und das Board übervoltet von sich aus. Jedoch ist auch mit der vorgegeben VID noch ein stabiler Betrieb möglich. Dann kann dieser Wert manuell auf den der VID-Vorgabe gesetzt werden (Stabilität mit Everest testen!)

    Die CPU wurde extrem übertaktet
    Die vom Board automatisch vorgenommene Übervoltung reicht nicht mehr aus, um die CPU stabil zu betreiben. Dann muss die VCore schrittweise erhöht werden. Dabei sind jedoch die Einschränkungen bezüglich der zulässigen Maximalspannung, der thermischen Belastbarkeit und der Haltbarkeit der CPU zwingend zu beachten!


    EIST / C1E und Overclocking?

    Begriffserklärung:
    C1E = "Enhanced Halt State" (C1E)
    EIST= "Enhanced Intel SpeedStep Technology"

    Der erweiterte Halt-Befehl C1E kann nicht nur Recheneinheiten der CPU abschalten, sondern auch zusätzlich den Takt reduzieren und die Spannung herabsetzen. Es gibt allerdings nur 2 Zustände: Idle und Volllast. Die Taktverringerung geht hierbei über den Multiplikator. Es wird demnach auf den niedrigsten einstellbaren Multiplikator zurückgeschaltet (also beim Q6600 von 9 auf 6). Gleichzeitig wird die Vcc (VCore) angepasst und eine niedrigere VID angenommen. EIST kann dies bei Notebook-CPUs sogar fließend, also sozusagen mit "gleitendem" Multiplikator.

    Warum liest man immer, man solle diese Funktionen abschalten?
    Betrachtet man das erste Schema oben, so sieht man die Charakteristik des Spannungsverhaltens und des "Einschwingens". Die Spannungsregelung (VRM) arbeitet über einem LC-Netzwerk (induktiv/kapazitiv), also Spulen und Kondensatoren. Gerät die Regelung außerhalb der vorgegebenen Kennlinien, so kann es durchaus zu hochfrequenten Schwingungen und in der Folge zu Hardwareschäden kommen (sowas kennt man auch von Grafikkarten). Grund sind meist eine falsch eingstellte VCore bzw. manuell abgeänderte Parameter für die Spannungen für die verschiedenen Lasten. Bewegt man sich außerhalb der Spezifikationen, kann ein knapp bemessenes Board mit einer leistungshungrigen CPU durchaus derartige Effekte zeigen. Das Abschalten der Stromsparfunktionen vermindert zwar u.U. die Symptome, beseitigt allerdings nicht die Ursachen. Außerdem sind billige Netzteile im Zusammenhang mit der schnell wechselnden Last (die Spannung wird in geringsten Sekundenbruchteilen stets neu angepasst) schlichtweg überfordert.

    Wenn man ein ordentliches Board mit einem ausreichend dimensionierten und sauber konstruierten Netzteil betreibt, sollte eigentlich nichts pfeifen. EIST/C1E sollten deswegen nicht deaktiviert werden, schließlich soll der PC die Leistung ja nur dann abfordern, wenn man sie wirklich braucht. Pump- und Schwingeffekte zeugen eher von einer miesen Hardwarekomponente in der Stromversorgungskette. Manchmal hilft es auch schon, einzelne Verbraucher innerhalb der 12 Volt Schienen umzuklemmen oder die Grafikkarte auf einen anderen Strang zu legen (wenn das Netzteil mehrere PCIe-Anschlüsse bietet).

    Wenn jedoch selbst im nicht übertakteten Zustand und ohne weitere Verbraucher noch ein Pfeifen/Rauschen in den Spulen zu höhen ist, dann liegt dies wirklich am Board (selten, aber es kommt vor). In diesem Fall hilft nur ein alter Trick aus der Rundfunk- und Fernehmechaniker-Gilde: das Eingießen der Spulen in Gießharz. Mit einfachem Plastilin (läßt sich im Nachhinein bestens entfernen und haftet gut) außen rum eine Form zusammenkneten und danach die Übeltäterspule sauber eingießen und das Ganze lang genug aushärten lassen. Dann das Plastilin entfernen und Ruhe ist.

    Ansonsten wäre noch zu erwähnen, dass es sich durchaus lohnt, mal die Temperaturen der Spannungswandler zu überprüfen. Wenn die Teile zu heiß werden (90° und mehr), dann gibts oft derartige Geräusche. In diesem Fall hilft dann nur noch eine zusätzliche Kühlung.

    Wenn man EIST/C1E abschalten muss, damit das OC in den gemachten Einstellungen überhaupt läuft, dann ist das ganze OC nichts wert. Die CPU muss mit und ohne Stromsparfunktion stabil laufen! Und allen, die dies nur tun, um in aller Ruhe Screenshots machen zu können oder sich den Pimmel zu messen, sei gesagt: Es ist Nonsens. Für diese Fälle kann man ja im Hintergrund auch mal ein wenig Last erzeugen.


    Grafiken: anandtech.com

    Weiterführende Links:
    http://download.Intel.com/design/processor/applnots/313...
    http://www.thetechrepository.com/showthread.php?t=126
  • Mehr über : vid intel cpus mythos stunde wahrheit

    14. Mai 2008 13:55:25

    Einfach Klasse der Mann. TOP !
    Das sind doch mal plausible Erklärungen, die auch ein 1/2 DAU versteht und nachvollziehen kann.

    DANKE
    14. Mai 2008 15:17:32

    STREBER...nutzt sogar deine pausen um sowas zu schreiben :p 

    nee ernsthaft...richtig TOP

    mfg Eni
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    a b K Overclocking
    14. Mai 2008 15:56:39

    Man wird ab 40 etwas effizienter im Umgang mit der noch verbleibenden Zeit :) 
    Anonymous
    14. Mai 2008 19:04:54

    Das ist mir eindeutig zuviel Information, aber Hut ab! Danke für diesen Leitfaden... :) 
    14. Mai 2008 21:44:13

    Sehr gut geschriebener und hilfreicher Text, super gemacht.

    Ich hätte da noch zwei Bitten/Fragen an dich:

    1.: Könntest du vielleicht nochmal mit ein paar professionellen Worten erklären, warum das EIST/C1[/C'n'Q] Abschalten nun so - entschuldigung - dumm ist?^^
    Ich meine, ich würds nie tun und mir reicht die Begründung "irgendwelche Laggs aufgrund dessen sind reine Kiddie-Erfindung" schon aus, jedoch würden ein paar "Machtworte" von dir sicher ein paar nervige Diskussionen über dieses Thema beenden - und dem Planeten vielleicht ewas gutes tun...

    2.: Hast du eine Ahnung, in welcher Frequenz diese Einschwingungen liegen, und ob sie direkt oder indirekt pfeifen Verursachen können?
    In diversen Foren-Threands wird solchem Pfeifen oft mal wieder die Schuld den bösen billigen Spannungswandlern gegeben und als "Lösung" EIST/C1 abschalten angegeben.
    Ich habe auch so ein Pfeifen, aber es kommt aus dem Netzteil - was man im eingebauten Zustand durchaus schnell mit der CPU-Umgebung verwechseln kann, jedoch habe ich den Rechner komplett auseinandergebaut auf meinem Tisch laufen gelassen, um zu lauschen.
    Es lief wirklich nur das Nötigste. Übrigens hat der austausch des Boards NICHTS gebracht. Eher schon der Austausch der Grafikkarte - eine Ältere, die weniger Strom verbraucht, und schon wurde das Geräusch leiser, welches übrigens bei Menüs in Spielen mit drehenden Texturen, beim alten "ATI-Würfel" und Partikeleffekten in Second Life auftritt.
    Procarion hat letztens mal irgendwelche aufschwingenden Netz.. Dinger im Netzteil erwähnt...
    Also mich interessiert einfach, ob du eine Ahnung hast, ob das irgendwie von der CPU/Board rückkoppeln kann.

    Wenn dir das zu Off-Topic ist, ächte mich ;P
    Es interessiert mich einfach.
    a b K Overclocking
    14. Mai 2008 23:00:19

    Es ist nicht off-topic, sondern als Nachtrag im Thema mit eingearbeitet worden. Antwort steht also oben ;) 
    15. Mai 2008 00:08:26

    @momo:

    Das Netzteil Pfeifen ist nicht das CPU Fiepen von dem zur Zeit überall geschrieben wird. Trotzdem können die gleichen Maßnahmen helfen (RMClock etc.), so dass die Schwankungen in den Amperezahlen weniger groß sind und Dein Netzteil nicht mehr pfeift. Probieren kannst Du es. Oder Dich nicht dran stören oder gleich ein neues Netzteil kaufen (denn andere Netzteile haben das nicht).

    Das CPU Fiepen findest mit mit google auch unter "CPU whining". Eine gute Erklärung für das CPU Fiepen und seine Ursachen gibt's z.B. von Dell:
    http://support.dell.com/support/topics/global.aspx/supp...

    Zur Behebung des "echten" CPU Fiepens wirst eine Menge Anleitungen finden. Dell oben erwähnt auch eine. Die allermeisten sind sehr schlecht (Beispiel RMClock: [x] Run HLT command when OS is idle). Andere sind besser (z.B. RMClock Chipset: [x] Disable C4 mode). Die Schwierigkeit ist, dass man eigentlich noch so viel Stromspartechnik wie möglich erhalten will (insbesondere bei Notebooks wg. Laufzeit u. Lüfterlautstärke) und trotzdem das CPU Fiepen in den Griff bekommen will. Eine zufriedenstellende Lösung gibt es deshalb nicht, weil unterschiedliche Geräte andere in diesem Sinne optimale Einstellungen erfordern. Man bräuchte eine Anleitung, in der Schritt für Schritt verschiedene Szenarien durchgespielt werden und die jeweils optimale Einstellung gefunden wird (-> ähnlich komplex wie einen Vergaser einstellen, falls Du Dich da auskennst).

    --

    Ich würd' das CPU Whining/Fiepen Thema hier in diesem Thread aber eigentlich ausklammern (zu komplex u. eigentlich unabhängig). Ursprung des Anstoßes war "EIST/C1 abschalten". Natürlich schwimmen wir alle auf einer Computerenergiesparwelle und da ist's natürlich unbefriedigend, wenn der Computer im Idle 100W statt 50W verbraucht.

    Das ist aber auch nicht der einzige und auch nicht der wichtigste Grund. Wenn ein OC nur mit EIST/C1 läuft, dann kann man das am ehesten vergleichen mit einem Computer, der zwar Windows/Crysis stabil aber nicht Prime95 stabil ist. Das ist nichts halbes und nichts ganzes. Installierst ein neues Programm und Dein Computer schmiert ab, dann darfst erstmal untersuchen, ob's nicht doch das OC war. Deshalb ist Prime95 so schön: Wenn er das frisst, dann frisst er praktisch alles. Ähnlich ist's mit EIST/C1:

  • Beispiel 1: Umstieg XP -> Vista. Ein System mag jahrelang stabil mit XP gelaufen sein, Vista installiert und Bluescreens. Klarer Fall: Microsoft ist schuld! Gibt' aber neben kaputten Treibern auch andere Möglichkeiten: Vista ist wesentlich aggressiver (= besser) was PowerManagement betrifft. Die PowerState Transitions gehen schneller und ein Treiber kann auch kein Veto gegen bestimmte PowerManagement Zustände einlegen (Folie 8+9). Das belastet die Voltage Regulatoren mehr und wenn man eh jenseits von gut und böse war, dann funktioniert's in Vista genau nicht mehr.
  • Beispiel 2: Installierst einen neuen Treiber oder steckst was vom USB Port ab. Kann ähnliche PowerManagement Auswirkungen haben wie in Bsp.1 u. System mit einem Mal instabiler werden. Witzigerweise kann dieser Effekt gerade auch mit zunehmender Treiberreife auftreten: Je reifer ein Treiber desto mehr wird an den Stromsparfeatures gefeilt, die zu Beginn der Entwicklung nicht im Fokus standen (da ging's hauptsächlich um Funktionsfeatures a la DX10 etc.).

    Deshalb lieber EIST/C1 alles an lassen. Ein System hat auch mit vollen Powermanagement zu funktionieren. Wenn es das nicht tut, dann ist der Wurm drin: Entweder das OC zu hoch oder ein Teil der Komponeten zu schlecht.
    15. Mai 2008 00:30:35

    Danke, das ging schnell.^^

    Allerdings wieder zwei Dinge :D  :
    1.: Die Sache mit der Kapazität-Induktivität.
    Kraft meines Physikinteresses und meiner zwei Jahre Ph-Leistungskurs denke ich da sofort an elektromagnetische Schwingkreise. Klar sind die Teile auch noch zu was anderem gut */Untertreibung*, aber ich lass das mal so stehen.^^
    Ich habe letztens mit jemandem gesprochen, der sich in dem Bereich auch recht gut auskennt. Nun hat der mir gesagt, dass die Taktungen der Komponenten in den ICs selbst erzeugt werden und die wenigen Spulen auf den Boards nur als Drosseln dienen und sich somit auf dem Board direkt nichts aufschwingen kann.
    Sind diese Drosselspulen nun ein Teil deines benannten "LC-Netzwerkes", oder versteh ich dich falsch, oder sind ich/mein Freund/wir beide total auf dem falschen Dampfer?

    2.: Nun, Ausnahmen bestätigen die Regel - oder widerlegen einen Mathematischen Satz.^^
    Ich habe einen nicht allzu hungrigen E6750 auf einem ASUS P5K-PRO-Board zu laufen. Das Auswechseln des Boards gegen ein Gigabyte P35 hat wie gesagt nicht die kleinste Änderung des Pfeifens aus den Tiefen des Netzteils gebracht. Eher das tauschen meiner HD 3870 gegen die alte X800XL. Es wurde leiser. Ich hatte den boxed-Kühler am laufen und eine Samsung-Festplatte. Das Netzteil ist ein "angeblich" NoName-Netzteil von HiPer(530W). Allerdings hat das neue Corsair-Netzteil(520W) ja nach einer Woche noch lauter gepfiffen, man hörte es sogar beim Fenster maximieren in Vista.
    Mehr war ja nun nicht angeschlossen bei meinem Test auf dem Tisch. Das Umstecken des einen 12V-Steckers der Festplatte hat auch nichts gebracht.

    Ich möchte hier keinen "bitte helft mir"-Thread draus machen. Das wäre böse und Off-Topic.
    Ich wollte nur sagen, dass auch qualitativ "hochwertige" Teile (was kommt schon am PC groß 'nicht' aus Asien?) nicht vor solch einem Problem schützen, welches einem durchaus den Verstand kosten kann.
    Das ist wie Chinesische Wassertropfenfolter, wenn man genau weiß, dass bei jeder Fensterminimierung was pfeift ;) 


    "Dieser Post wurde neben Warcraft3 spielen und bei lauter Musik erzeugt. Sieht aber ganz gut aus :D "


    EDIT: @ 7oby:
    Sorry, ich habe während deines Posts noch geschrieben.^^
    Aber ich denke, dass ich in meinem Post einige Dinge angesprochen habe, die du auch erwähntest.
    (Schlechtes Netzteil -> widerlegt, zwei Netzteile pfeifen, darunter ein gutes Corsair-Netzteil)

    Deinem Schlusssatz kann ich mich nur anschließen. Aber ich erwähnte ja schon im ersten Post (glaub ich), dass das Abschalten dieser Funktionen keine (dauerhafte) Lösung ist.

    Natürlich möchte ich diesen Thread nicht missbrauchen, wie bereits geschrieben, keine Sorge ;) 

    EDIT2: Nochmal, falls das nicht deutlich geworden ist:
    Ich arbeite an dem Problem. Ich weiß, wie komplex es ist, hab ja auch schon viel rumgebaut - und ich werde diesen Thread nicht weiter "belasten".
    Bis jetzt hat es meiner Meinung nach zum Thema beigetragen - ich finde Format©'s Ergänzung zu EIST/C1 sehr gut gelungen :) 
    a b K Overclocking
    15. Mai 2008 07:20:16

    Ich nehme mal an, Du meinst das Pfeifen/Rauschen, welches direkt aus den Spulen der SpaWas kommt. Da hilft im Zweifelsfall wirklich nur Ausgießen mit Kunstharz. Wenn man sich mal die Stromstärken vor Augen hält, dann ist es kaum verwunderlich, wenn die kleinen Quälgeister ab und zu nerven. ;) 
    15. Mai 2008 10:31:21

    diese pfeifen von netzteil oh ja das ken ich auch speziell bei den be quiet p6 430w da hatte ich schon drei stück von man bewegt den tower ein bisschen und schon isses wech keine ahnung warum aber bei dem netzteil kommt das öfter vor und das nicht mit high end komponenten und vollbestückung sondern kleine sachen die mehr als halblast am netzteil verursachen und immer beim systemstart woher kommts ich hab mich das auch immer gefragt aber nie was gegen getan^^
    15. Mai 2008 11:11:31

    Es kommt mitten aus dem Netzteil. Da ich das jetzige HiPer-Netzteil eh schon geöffnet habe, habe ich mal näher gelauscht. Allerdings habe ich aus offensichtlichen Gründen davon abgesehen, mit irgendwas (nicht leitendem) da rumzustochern. ;) 
    Das Ausgießen mit Kunstharz lehn ich mal aus zwei Gründen ab... Erstens angelehnt an 7oby: Hohe Stromstärke hin oder her, das 'muss' auch so funktionieren. Und zweitens: Ich kann das nicht :D 
    Interessant ist ja auch, dass das nur bei "mittleren" Anforderungen passiert, also Menüs z.B. - wobei ich vermute, dass genau dort häufig zwischen Idle und Full gewechselt wird. Außerdem schwingt es sich bei jedem Mal neu/anders ein. Ein klick auf ein anderes Menü-Item (RailSimulator), einmal Minimieren und Wiederherstellen (Second Life) oder einfach in ein neues Menü wechseln (Neverwinter Nights 1) - und schon hört es sich etwas anders an oder ist weg.

    Vorschlag: Da das Thema ja nun doch etwas größer zu sein und es darüber ebenfalls sehr viel Verwirrung "da draußen" zu geben scheint und ich ungerne diesen Thread damit zumüllen möchte... Wie wäre es mit einem extra Thread dafür? Ich bin leider kein Experte darin und könnte keinen FormatC's Niveau angemessenen Post schreiben, jedoch haben wir doch jetzt schon einige nützliche Informationen gehört, die man einarbeiten könnte.
    a b K Overclocking
    15. Mai 2008 11:30:56

    Nur noch so viel:
    Luschig gewickelte Spulen, vor allem solche mit Ferritkern, können durchaus Geräusche produzieren. Man hat das in TV-Geräten, Spannungswandlern/Transvertern im Campingbereich, in Photovoltaikanlagen usw. usw. Das heisst, es ist nicht PC-only, sondern so alt, wie man Schaltnetzteile, Wechselrichter und dergleichen baut. Und da hilft Kunstharz ungemein. Es ist übrigens absolut ungefährlich und kinderleicht. Aber egal - ein Extra-Thema wäre sicher keine schlechte Idee.
    15. Mai 2008 13:03:36

    Das Spulen summen/pfeifen können und nicht nur in PC's verbaut sind, sollte jeder wissen, der sich damit schonmal beschäftigt hat :D 

    Zum Ausgießen: Dazu müsst ich das Netzteil öffnen (-> Garantie weg bzw. lange Diskussionen vorprogrammiert, in denen der Kunde eh unrecht bekommt), das betreffende Teil ausbauen (von Arbeit an Hochspannungsnetzteilen wird nicht umsonst - milde gesagt - abgeraten. Auch wenn 'ich' es mir aufgrund von Erfahrung zutrauen würde, so wäre doch solch ein Vorschlag offen in einem Forum recht gefährlich...) und natürlich genau wissen, wie es geht.^^
    a b K Overclocking
    15. Mai 2008 14:01:22

    Ich hatte es auch nicht im Netzteil empfohlen, sondern auf der Platine. Egal. Schließen wir das hier ab und machen bei Bedarf einen Netzteil-Fred auf.
    17. Mai 2008 21:41:15

    RESPEKT!
    Toll geschrieben Formatc. THX
    a b K Overclocking
    20. Mai 2008 19:21:58

    <delete + delete + delete + delete + delete>

    Hier standen einige Posts, die mit dem Thema absolut NICHTS zu tun hatten und den Zweck dieses Threads stören. Ich räume das nun komplett weg. Grund: persönliche Befindlichkeiten (auch meine) langweilen die Allgemeinheit und haben hier in einem öffentlichen Forum nichts zu suchen. Das hat nichts mit Willkür zu tun, der Unfug stand lange genug zur allgemeinen Begutachtung im Thread, sondern mit einer gesunden Hygiene und der Wichtung nach Nützlichkeit oder Blähung.

    Nochmals in aller Güte:
    Wer mit mir ein Problem hat, eine PM oder Mail genügt. Ich wäre der Letzte, der sich (berechtigter) Kritik verschließt, oder nicht antwortet. Allerdings wäre es hilfreich, unter seinem wirklichen Namen zu schreiben. Zweitnicks langweilen mich tödlich und schmutzige Wäsche wäscht man nicht in aller Öffentlichkeit.

    @Denn1s:
    Danke für die Blumen. Auch wegen des Zer-Zitterns habe ich alles abgeräumt. Ich hatte eigentlich gedacht, aus dem Alter, wo ich Tischdienst habe und den Dreck wegräume, bin ich raus. Aber man irrt, wo man kann ;) 

    Deswegen setze ich jetzt unter diesen Ansatz einen dicken, fetten
    a b K Overclocking
    26. Mai 2008 07:16:37

    Zitat :
    Was natürlich auch sein aussage der Niedrige VID CPU wird desewegen heisser als Quark entpuppt
    Die Messwerte von 8 CPUs lügen, Intel weiß wie immer selbst nicht, was sie da eigentlich produzieren (und in Datenblättern unverschämterweise auch noch beschreiben) und der geringstmögliche Widerstand (Kurzschluß) verursacht natürlich keine hohen Temperaturen, sondern tiefsten sibirischen Frost. Ein Tiefkühlschrank ist also per neuer Definition ein Kurzschluss-Brüter, E-Freeze heißt das Phänomen, das S-Bahn surfenden Kids den Kopf samt Irokesenschnitt nach einem Spannungsüberschlag gefriertrocknet, Georg Simon Ohm ist ein infamer Lügner und das Allgemeinwissen in Deutschland nur noch einen lauwarmen Pups wert. OMG...

    Mal so nebenbei bemerkt:
    Warum nutzt man eigentlich 380.000 KV Leitungen, um Strom über lange Entfernungen zu transportieren? Richtig! Sonst würden die Kabel nachts lichtbogenmäßig leuchten und beim Verbraucher käme nichts an. Prinzip verstanden? Und eine normale Glühlampe setzt nur ca. 5% der elektrischen Leistung in Licht um. Ihr elektrischer Widerstand (noch nicht einmal konstant) ist übrigens wesentlich niedriger als der einer LED, welche meist sogar noch mit einem Vorwiderstand betrieben werden muss, um nicht durchzubrennen. Eine Energiesparlampe benötigt weniger Leistung für gleiche Helligkeit, da bei gleicher Spannung niedrigere Ströme fließen - ihr Wirkungsgrad ist nämlich um ein Vielfaches höher. Elektrische Leistung und Leuchtkraft sind also zwei paar Schuhe, da die Glühlampe die zugeführte Energie leider größtenteils in Wärme umsetzt (z.B. infrarote Strahlung). Verringert man die Spannung an der Glühlampe, so kann man auch die 60 Watt Lampe mit z.B. der gleichen elektrischen Leistung von 11 Watt wie die Sparlampe betreiben. Nur dass sie dann nur noch wie ein vergleichbares 2 Watt Lämpchen leuchtet. Der elektrische Widerstand einer 25 Watt Glühampe ist höher, als der einer 60 Watt Lampe. Ebenfalls logisch.


    Dieser wertvolle Award wird für folgendes Gesamtkunstwerk verliehen:
    Wiederstand = Warme
    Wenig Wiederstand = Weniger Strom fliesst für gleiche Funktionalität
    Analogie:
    Glühbirne = Led
    Glühbirne = HoherWiederstand = viele Wärme = Vielleistung 25Watt
    Led = NiedrigerWiedestand = keine Wärme = Wendiger Leistung für gleiche Leuchtkraft.
    Daraus folgt die Spannung U=R*I mit I Konstant da jeden Prozessor die Gleiche Menge zum schalten einer Gleichen Zahl Transitoren braucht. Folgt wenn R steigt wird auch U grössen also VID = Gross wenn der CPU ohne Leckströme und Verunreihung ist, ist die VID niedriger...

    lasse ich als Lehrbeispiel für mangelnde Aufmerksamkeit im Unterricht einem befreundeten Physiklehrer zukommen. Der Aufschrei der Klasse und die Dankbarkeit derselben für eine derart gelungene Aufheiterung sind mir gewiss.

    Hier nochmal als kleine, kostenlose Nachhilfe:
    P (Leistung) = U² (Spannung im Quadrat) / R (Widerstand)
    Daraus ergibt sich bei höherem Widerstand eine geringere Leistung bzw. im umgekehrten Fall bei gleichbleibender Leistung eine höhere Stromstärke bei fallendem Widerstand. Womit auch geklärt wäre, warum eine nur geringe Spannungsanhebung der VCore zu einer derartigen Explosion der Verlustleistung führt (siehe U²). Das Ganze verläuft nämlich quadratisch. Und wer jetzt I (die Stromstärke sucht), dem sei verraten, dass diese sowohl auf der linken Seite der Formal in der Leistung P steckt (P=U*I), als auch im Widerstand auf der rechten Seite (R=U/I).

    Dieser Auszug aus dem Award-Text ist ebenfalls echt für die Galerie:
    Daraus folgt die Spannung U=R*I mit I Konstant da jeden Prozessor die Gleiche Menge zum schalten einer Gleichen Zahl Transitoren braucht
    Soso. Hier hätten wir mal was:
    P4 (Nothwood), 55,0 Millionen Transistoren, 89 Watt
    C2D (Conroe), 291 Millionen Transistoren, 65 Watt

    Zum Verständnis:
    Ein idealer Halbleiter setzt so wenig wie möglich Wärme um (sollte er). Das, was heute eine CPU an Wärme produziert, ist purer ABFALL und resultiert letztendlich aus der mangelnden elektrischen Güte. Je feiner der Fertigungsprozess, umso höher die elektrische Güte (da diese ja erst das Verwenden dieser engen Strukturen überhaupt ermöglicht) und um so höher ist der innere Widerstand der CPU und umso geringer die Verlustleistung. Da die Betriebsspannung über Vmax definiert ist, bedeutet geringere elektrische Güte in der Produktion einer Serie einen niedrigeren elektrischen Widerstand und damit fließen höhere Ströme bei gleicher Nominalspannung. Da nur ein klitzekleiner Bruchteil davon wirklich zum Schalten benötigt wird, ist der Rest Abwärme. Und um dem Verglühen der CPU vorzubeugen, reduziert der Hersteller im Rahmen seiner Spezifikationen eben die Spannung. So einfach ist das und es lässt sich nicht nur logisch nachvollziehen, sondern auch nachlesen.

    Leistung Ptot
    CPUs besitzen Maximalwerte, innerhalb denen sie betrieben werden dürfen. Werden diese Werte überschritten, so führt das zur unwiderruflichen Zerstörung des Bauelementes. Die Leistung Ptot gibt also an, ab welcher Leistung das Bauelement zerstört wird.

    Verlustleistung
    Die Verlustleistung ist die in einer CPU in Wärme umgesetzt Leistung und NICHT die elektrische Leistung.

    Thermal Design Power
    Mit TDP wird die Verlustleistung der CPU bezeichnet, auf deren Grundlage die Kühlung ausgelegt wird. Meistens (aber eben nicht immer) entspricht sie dabei der maximal möglichen Verlustleistung. Sie muss aber nicht gleich sein, da praktische Belastungsszenarien andere Ergebnisse geben, als theoretische Rechenbeispiele.

    Blindleistung
    Bei den gern genommenen Voltampere, kurz VA, handelt es sich um eine Angabe zur Gesamtleistungsaufnahme. Im Prinzip ist es die Leistung, die landläufig in Watt (W) angegeben wird. Der Begriff Voltampere bringt lediglich zum Ausdruck, dass darin auch Blindleistung enthalten ist. Ein normaler ohmscher Widerstand setzt seine aufgenommene Leistung nämlich vollständig in Wärme um. Man nennt das Wirkleistung. Die Einheit ist dann Watt (W).

    Und weil wir grade so schön dabei sind und wir in der Einleitung dieses Threads auch über die Stromversorgung und Schaltnetzteile sprachen:
    Die Gesamtleistung (des PCs) enthält auch induktive und kapazitive Anteile, wodurch zwischen Strom und Spannung eine zeitliche Verschiebung (Phasenverschiebung) entsteht. Neben der Wirkleistung ist deshalb auch eine Blindleistung vorhanden, die nicht in Wärme umgewandelt wird. Die Blindleistung wird nicht verbraucht, also auch nicht als Stromverbrauch berechnet. muß aber trotz allem bereitgestellt werden. Und genau das stört unsere Freunde von den Stadtwerken ungemein ;) 


    @pcpmadmax:
    Tu uns bitte einen Gefallen - fang nicht schon wieder damit an. Du tust Dir mit dieser Art der Selbstverstümmelung und des Mordens der deutschen Sprache nichts Gutes. Außerdem schreibt man Widerstand ohne IE. Eine Glühlampe und auch eine CPU sind übrigens keine ohmschen Widerstände im herkömmlichen Sinne, da der Widerstand beim Gebrauch der Glühlampe durch die hohen Temperaturen z.B. ansteigt und damit stellt diese quasi schon die Form eines PTC-Widerstandes (Kaltleiter) dar. Weshalb sich auch erklären lässt, warum die lustigen Birnchen immer beim Einschalten und nicht beim Glühen kaputt gehen. Eine CPU dagegen reagiert, wie jeder andere Halbleiter auch, auf Wärme mit einem sinkenden Widerstand und ist damit im weitesten Sinne ein NTC-Widerstand (Heißleiter). Und es gibt zusätzlich dazu, nur mal am Rande bemerkt, auch so etwas wie Satzzeichen.

    Fachliche Einwände werden gern entgegen genommen - physikalischer Nonsens wird im Folgenden jedoch kommentarlos gelöscht. Ich habe weder Kraft, Zeit noch Lust, ständig Überflüssiges und Widersinniges wegzuräumen oder zu kommentieren. Es reicht langsam. Und das jetzt in aller Güte.
    26. Mai 2008 15:51:36

    Owned <3
    (Lösch den Post ruhig, das war's mir Wert^^)
    Anonymous
    26. Mai 2008 20:40:34

    Format C ist heute irgendwie wieder in Höchstform... :) 
    26. Mai 2008 20:53:32

    So, wie er es breit getreten und in die Länge gezogen hat, war er einfach nur "mit Elan und Energie" dabei (aka stinksauer *g*)
    a b K Overclocking
    26. Mai 2008 21:07:41

    Quark, ich wollte nur testen, ob ich bis zum Seitenumbruch komme ;) 
    26. Mai 2008 21:12:10

    Ich glaube er mag kein Halbwissen..
    Werde in Zukunft immer ein kleines oder an ejden Post hängen ;P, dass verleitet immerhin nicht dazu, anzunehmen das das alles feststehend ist, was ich da verzapf.

    Ansonsten, gut geschrieben..
    @ pcmadmax.. eine Glühbirne mit einer LED zu vergleichen ist mindestens so.. argh x.X.. naja FormatC hats eh schon geschrieben.
    Genauso wie Wärme = Widerstand..
    Wenn du wenigstens geschrieben hättest Verlustleistung, wärs immerhin Grauzone =P.. Aber mit Widerstand hier und da hat das alles Bauartbedingt noch relativ wenig am Hut.

    --EDIT--
    PS: oder? ;) .
    26. Mai 2008 22:23:25

    Der einzige Fehler, den ich ihm kapital vorwerfen würde ist, dass er den Zusammenhang zwischen Ohmschen Widerstand, Spannung und Stromstärke nicht verstanden hat, was wir gemeinhin als R = U/I bezeichnen (In Worten: Wie viel "elektrischen Druck" (Spannung) brauche ich pro "Größenordnung der Durchflussgeschwindigkeit" (Stromstärke). Dieser Quotient ist der Ohmsche Widerstand.)
    Er hat seine gesamte These und den damit verbundenen Flame gegen FormatC darauf aufgebaut, dass er der meinung war, eine niedrige VID (sprich: Spannung) würde in einem niedrigen Stromfluss resultieren - und dass es dann nicht heiß wird, hat er irgendwie noch rangebabscht.
    27. Mai 2008 09:57:32

    Komisch... Mir ist beim lesen des Eröffnungsposts direkt klar geworden warum niedrigere VIDs heißer werden... Das zu erfahren war es mir übrigens wert, den Post auszudrucken und ihn beim Grillen auf der Terrasse zu lesen ;) 

    Da pcmadmax eigentlich recht vielversprechend angefangen hat hab ich mich hinterher umso mehr beömmelt... Der Kollege pcmadmax scheint bei den Stadtwerken für stärkere Glühbirnen eine höhere Spannung zu beantragen :D 
    a b K Overclocking
    27. Mai 2008 10:20:32

    Zitat :
    P (Leistung) = U² (Spannung im Quadrat) / R (Widerstand)
    Daraus ergibt sich bei höherem Widerstand eine geringere Leistung bzw. im umgekehrten Fall bei gleichbleibender Leistung eine höhere Stromstärke bei fallendem Widerstand. Womit auch geklärt wäre, warum eine nur geringe Spannungsanhebung der VCore zu einer derartigen Explosion der Verlustleistung führt (siehe U²). Das Ganze verläuft nämlich quadratisch
    Das ist eigentlich der wichtigste Satz in meinem Post (warum habe ich das im Eingangspost eigentlich nicht geschrieben?). Weil sich nämlich immer wieder wer wundert, warum die Verlustleistung der CPU nach VCore-Erhöhung nicht linear, sondern explosionsartig ansteigt.

    Den Rest des Posts kann man als Pausenlektüre für Peter Lustigs buntem Schrebergarten verbuchen. Lesbar, aber intellektuell schön abgeschattet. Ok, das Wort <verärgert> trifft es eigentlich ganz gut. ;) 
    a b K Overclocking
    27. Mai 2008 23:04:33

    Zitat :
    und P=U² / R in welcher Physikalischen Formelsammelung steht das den.
    Stelle die Formeln um, so wie Du es in Klasse 6 gelernt hast, dann bekommst Du exakt dieses Resultat. Das nennt sich dann praktische Anwendung erworbenen Wissens (Ohmsches Gesetz) und nicht Abkopieren ergoogelter Inhalte. Du wirst doch wohl nicht ernhaft behaupten, dass Dir derartiges Trivialwissen abgeht, oder?

    Man muss übrigens auch verstehen, was man da liest. Das Problem der Schwellspannung bei Feldeffekttransistoren, so wie in der Quelle beschrieben, existiert nicht erst seit der Computertechnik. Das selbe Problem begleitet übrigens die gesamte Halbleitertechnik schon seit den Anfängen mit einfachsten Germaniumtransistoren. Die Schwellspanungen liegen bei der CPU übrigens deutlich unter einem Volt. Solange man also nicht übertreibt, kann der vermutete Effekt gar nicht auftreten. Dafür sorgt übrigens auch das Board. Du wirst es auch mit Gewalt nicht hinbekommen. Ansonsten bestätigt doch der verlinkte Artikel meine Aussagen. Danke für die beipflichtende Argumentation.
    27. Mai 2008 23:22:39

    [insider]
    Kann ihm mal jemand den INT-Buff wegnehmen?
    [/insider]
    27. Mai 2008 23:29:56



    Für alle die bei denen es schon zu lange her ist.
    a b K Overclocking
    27. Mai 2008 23:59:53

    @denn1s:
    Soviel Mühe hätte ich mir an Deiner Stelle gar nicht gemacht, aber es ist völlig korrekt ;) 
    28. Mai 2008 00:03:52

    Was hat das mit Mühe zu tun? :D  Vielleicht schaut mal mal jemand rein, der das nicht nachvollziehen kann ;)  Ich war mir erst nicht sicher ob ich wirklich "U" statt "U/1" schreiben soll, weil sonst vielleicht jemand die Bruchmultiplikation nicht durchschaut.
    a b K Overclocking
    28. Mai 2008 06:29:34

    :) 
    26. Juni 2008 13:27:01

    Den ersten Post hab ich ja noch gelesen und ein paar kurze dazwischen, nettes Bollwerk zur VID.
    Aber als dann weiter unten das Rechnen kam o.O, ohne mich.

    Naja, mal wieder eine ausführliche Erklärung von unserem lebenden Lexikon: FormatC.
    18. Juli 2008 23:51:22

    Ist undervolten jetzt schädlich?

    Also ich wollte mir einen Phenom 9350e kaufen, und diesen dann noch zusätzlich untertakten und untervolten. Ich erhoffe mir davon Strom zusparen.

    Zerschieße ich mir jetzt auf lange Sicht gesehen das Board und den Prozessor?


    a b K Overclocking
    19. Juli 2008 00:17:42

    Nein. Und nicht die Intels und AMDs in einen Topf werfen. Das funktioniert schon, solange es stabil bleibt.
    30. Juli 2008 13:05:39

    Guter Artikel, thx dafür!

    Nun habe ich aber doch noch eine Frage:
    Ich habe kürzlich meinen Q9450 auf 3,2 GHz getaktet (FSB 400) - nur so zum Spass, wollte sehen, was er so kann. Die VID ist von CoreTemp mit 1,2500 V unter Last (1,1500 V im Idle) angegeben - ist auch der Standart VCore-Wert im BIOS. So habe ich sie zuerst auch gelassen (1,2500 V), CPU-Z hat mir dann aber 1,28 V angezeigt und RealTemp hat mir Kerntemperaturen von max. 63° (Prime) angezeigt. Also habe ich die VCore manuell auf 1,225 runtergesetzt - unter Last zeigt CPU-Z jetzt eine VCore von 1,184 V an, RealTemp zeigt max. 60°. Ist das irgendwie schädlich?
    Zu den Temperaturen muss ich sagen, dass meine Zimmertemperatur bei ca. 30° lag.

    Danke und Gruß, monkeyman

    PS: Ist ein wenig off topic, aber wenn ich schonmal dabei bin: warum ist mein Core1 immer der wärmste und die anderen dann bis zu 6° kühler? (z.B. 12:33:00 60 56 58 54)

    System:
    Q9450 @ 3,2 GHz - FSB 400
    Gigabyte EP45-DS4 - neustes BIOS (F8b)
    Noctua NH-U 12P @1300 rpm
    Mushkin XP2-6400 CL4 @ 400 MHz 4-4-4-12
    MSI R4870 OC
    Antec P182 - 4 x 12cm @ 1600 rpm (2 rein, 2 raus)
    2 x WD Caviar 640GB
    LG GH20N
    a b K Overclocking
    30. Juli 2008 14:14:51

    Solange die Hütte stabil läuft, dann lasse es so. Die VID ist so gewählt, dass die komplette Charge stabil läuft. Wenn eine CPU eher aus der Mitte des wafers kommt, dann kannst Du auch mal ein wenig drosseln. Das nennt sich dann CPU-Lotto ;) 
    30. Juli 2008 14:57:37

    Ja, 24h Prime stabil. K, thx!
    11. September 2008 00:42:09

    ich verstehe die untervolten geschichte ehrlich gesagt auch nicht.

    wenn die von mir vorgegebene Spannung im BIOS unter der VID liegt wieso sollte dann die anliegende idle Spannung steigen?

    ansonsten:
    die vdroop geschichten sind ja im prinzip nichts neues.
    trotzdem super zusammengefaßt und auch donnerstag nachts um 0.41 uhr noch lesenswert ;) 
    28. Oktober 2008 07:40:57

    nut schau dir die diagramme nochmal an ich hab auch eine weile gebraucht bis ich es nur "ansatzweise" kapiert hab. aber ehrlich gesagt ist das topic weit über dem allgemeinwissen in meinen augen, da man schon mehr als elektrische grundkenntnisse braucht um sich eine art vorstellungsvermögen verschaffen zu können von all dem. und ich hab sogar mal n jahr elektro ausbildung hinter mir, trotzdem versteh ich noch nicht "alles" was formatC schreibt. aber eins ist mir jetzt klar, er ist der erschaffer der matrix :-P @"mein name ist programm" <- geil das passt so haarscharf dickes lob an den mann ^^
    29. Oktober 2008 11:17:26

    Hallo FormatC, hallo @community.

    Dieses ist der interessanteste post den ich je gelesen habe!
    Zwar viel "Fach" aber auch für Otto zu verstehen. Danke dafür.

    Ich habe eine Frage. Meinen E8600 möchte ich gern @4000mhz laufen lassen. Auf einem GA-X48-DS5 Mainboard. Es ist einfach zu umschreiben, wenn ich mit meinem FSX durch die Gegend fliege friert es nach einer kurzen Zeit ein, ein piepen kommt noch aus den Boxen.

    Hätte einer einen Rat, oder erstmal genaue Fragen zu meinen BIOS Einstellungen? Die sind soweit standard, 400x10, RAM x 2.00D auf 800mhz.

    Gruss und Dank,
    Karsten
    a b K Overclocking
    29. Oktober 2008 11:24:33

    @karsten77:

    Damit die Themen (und damit die Leser) nicht durcheinander kommen, haben wir hier im Forum verschiedene Unterforen für die jeweiligen Probleme und Fragen eingerichtet.

    Fragen zum Übertakten stellst Du am Besten hier:
    http://www.tomshardware.com/de/foren/foren-6.html

    Fragen zu Spielen stellst Du hier:
    http://www.tomshardware.com/de/foren/foren-63.html

    Dieser Thread befasst sich wirklich nur mit dem eigentlichen Thema, also nicht böse sein, wenn hier keine Antworten kommen. Kopiere bitte Deinen Text und versuchs im OC-Forum noch einmal mit einem eigenen Thread.

    -------

    Du solltest auf alle Fälle mal die Stabilität des Systems unter Last mit Prime95 testen und dabei auch die Kerntemperaturen überwachen! Falls Du die VCore noch nicht erhöht hast, solltest Du dies in Maßen und kleinen Schritten mal testen. Da das alles aber den Rahmen dieses Threads sprengt - Abhilfe siehe oben ;) 
    3. November 2008 02:47:46

    Ich habe bei meinem E6600 eine VID von 1.35 ist das eher schlecht oder gut?
    Habe einen Bericht gesehen wo sie mit einem der 1.00 hatte auf über 4 giga gekommen sind

    habe atm 3150Mhz bei 60-61C° nach mehreren std prime95 mit nem Zalman 9500


    FormatC sagte:


    Was ist die VID nun genau?
    Die VID definiert dabei stets die Maximalspannung (Vpeak), die anliegen darf und nicht Spannung(en) in den jeweiligen Lastzuständen (siehe Schema 1).



    habe im BIOS Spannung auf auto gelassen ( P5b deluxe ) CPU-Z gibt eine Spannung von 1.424 aus bei 3,2 Ghz, Wäre das dann nit zuviel ? Bzw das gleiche bei dem bericht mit VID von 1.00.


    Anhang:
    der Übertaktungsbericht
    http://www.hardwareoc.at/Intel_Core2Duo_E6600_overclock...
    bzw
    http://www.hardwareoc.at/Intel_Core2Duo_E6600_uebertakt...
    a b K Overclocking
    3. November 2008 07:05:41

    Ich finde diese Spannung sogar extrem hoch.

    Die Boards übervolten die CPUs beim Anheben des FSB-Taktes automatisch, Du solltest also einfach mal versuchen, die Vcore manuell einzustellen. Dabei solltest Du unbedingt einen Wert unterhalb von 1.4 Volt erreichen. Ich denke mal, dass Du dann auch etwas mit der Temperatur runterkommst.
    3. November 2008 14:56:30

    habe ich sogar sofort nach dem posten gemacht ^^

    bin jetzt auf 1.336V alsoknapp 0.1V weniger
    an der Temperatur leider nichts geändert schwankt immer noch zwischen 60+61C°

    wie isn das nun mit dem VID meiner ist eher mies oder ?
    oder waren das vermutlich handverlesene von Intel mit 1.00 ?
    a b K Overclocking
    3. November 2008 20:32:13

    Also, die VID der E6600 schwanken je nach Stepping schon gewaltig, aber 1.0 Volt halte ich schon eher für utopisch. Weiß der Geier, was die ausgelesen haben. So tief liegen noch nicht mal die meisten aktuellen 45 nm CPUs. Der Zalman 9500 ist kein Kühlwunder, ich denke mal, die 60° gehen mit dem Teil schon in Ordnung.
    2. Januar 2009 15:06:42

    Ich habe auch mal eine Frage zur VID und VCore. Und zwar habe ich bei meinem E4700 auch eine VID von 1,35, CPU-Z und HWMonitor bescheinigen unter Last bis zu 1,41 Volt VCore und Temperaturen bis zu 74 °C (mit Boxed-Lüfter), im Idle sind es ca. 1,23 Volt und 43 °C.
    Jetzt habe ich den VCore manuell auf 1,28 runtergesetzt mit dem Resultat das die Temperatur unter Last die 67 °C nicht überschreitet und VCore nur noch max. 1,30 Volt beträgt. Die Idle-Temperatur ist geringfügig gefallen und ebenso der VCore auf 1,12 Volt.
    Wenn ich den VCore noch weiter senke und auf 1,26 einstelle (vom BIOS rot makiert) startet der PC einwandfrei und die Idle-Temperaturen liegen bei nurmehr 38 °C und VCore bei 1,09 Volt. Last habe ich noch nicht getestet.

    Wenn ich das richtig verstanden habe, bringe ich damit ja irgendwie dieses Gefüge von vpeak und voffset usw. durcheinander - ist das irgendwie schädlich? Und funktioniert dann EIST und C1E noch richtig?
    a b K Overclocking
    2. Januar 2009 19:54:17

    Boards übervolten für gewöhnlich, wenn Du den FSB-Takt anhebst. Das kann man manuell korrigieren. Solange die CPU stabil läuft, kannst Du schon ein wenig unter die VID gehen, das ist von Board zu Board verschieden. Die fehler, wenn Sie auftreten, kommen erst bei Last. Das solltest du schon mal testen.
    2. Januar 2009 21:20:10

    Die CPU läuft mit dem Standardtakt von 2.60 GHz (13 x 200 MHz). Ich habe bei besagtem VCore von 1,285 Volt mal 45 Minuten Prime95 und anschließend 2x 3DMark06 laufen lassen und das hat ohne Probleme funktioniert (1,5 Stunden Prime95 bei 1,26 Volt ging auch). Ich hab es jetzt wieder auf 1,285 eingestellt, da die 1,26 keinen Temperaturvorteil gebracht haben. Mal sehen wie sich das in Zukunft verhält, vielleicht lasse ich Prime auch nochmal länger laufen.

    Oder ist 1,285 V schon zuviel unter der VID (1,35 V), bzgl. diesem VPeak-Gefüge?
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